11. Juni 2022 / Schwarzenbach an der Saale informiert...

Schwarzenbach feiert Jubiläum – in dieser Woche Stadtspaziergang mit Michael Stumpf

Schwarzenbach an der Saale informiert ...

Schwarzenbach an der Saale. Im Rahmen des Jubiläums „700 Jahre erste urkundliche Erwähnung des Ortes Schwarzenbach“ wurde eine abwechslungsreiche Vortrags- und Veranstaltungsreihe mit Bilderschauen, Stadtspaziergängen, Kursen und weiteren Events organisiert. Alle Vorträge und Veranstaltungen versprechen wertvolle, höchst interessante Einblicke in die Geschichte Schwarzenbachs. 

In dieser Woche, am Samstag, den 11. Juni findet um 14.00 Uhr ein Stadtspaziergang mit Michael Stumpf zum Thema „Jean Paul in Schwarzenbach an der Saale – Vom Himmel des 1. Kusses zur Birkenpredigt“ statt. Der Rundgang wird ca. eine bis eineinhalb Stunden dauern, Treffpunkt ist im Rathaushof. 

Johann Paul Friedrich Richter (1763-1825) zählte zu Lebzeiten zu den meistgelesenen deutschen Dichtern und war zeitweise populärer als Goethe. Ab 1776 verbrachte er wesentliche Phasen vom Kind bis zum gefragten Schriftsteller in Schwarzenbach. Von 1790 bis 1794 verdiente er hier seinen Lebensunterhalt als Privatlehrer und verfasste die Werke, denen er seinen literarischen Durchbruch verdankte. Im Jahr 1792 schrieb er auch erstmals in Schwarzenbach von sich als „Jean Paul“. Herzliche Einladung an alle, die sich auf die Spuren des berühmten Sohnes der Stadt Schwarzenbach begeben möchten.

Danach setzt sich die Reihe nahtlos fort mit folgenden Terminen:

Donnerstag, 16.06. um 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses

Bildervortrag „Als die Plassenburg noch Residenz war … – Die fränkischen Hohenzollern und das Land ob dem Gebirg bis 1603“ von Harald Stark
Harald Stark stammt aus Marktleuthen. Er wohnt und arbeitet auf der Kulmbacher Plassenburg. Als Kastellan betreut er den baulichen Nachlass der Kulmbacher Markgrafen, die 1603 mit Georg Friedrich ausstarben. Markgraf Christian, der Begründer der sogenannten jüngeren Linie verlegte die Residenz nach Bayreuth. Das Land „ob dem Gebirg“ hatte sich da schon längst zu einem geschlossenen Territorium mit Ämtern, Oberämtern und Hauptmannschaften entwickelt. Mancher Spross aus altem Rittergeschlecht hat als markgräflicher Beamter Spuren in den Ämtern hinterlassen. Urban Caspar von Feilitzsch (1586–1649) hat als Lehensherr in Schwarzenbach und Förbau sehr zur die Entwicklung der Orte beigetragen. 

Freitag, 24.06. von 15.00 bis 18.00 Uhr 

Malkurs „Den Schwarzenbacher Malerwinkel malen“ von und mit Peter Schmidt am „Entenfütterplatz“ an der Saale
Das Wahrzeichen unseres Künstlerstädtchens ist und war schon immer der „Schwarzenbacher Malerwinkel“. Aus diesem Grund bietet der Schwarzenbacher Künstler Peter Schmidt am Freitag den 24. Juni 2022 um 15:00 Uhr einen Workshop an. Jeder Teilnehmer kann, wenn gewollt, unter Anleitung sein eigenes Kunstwerk schaffen. Zur Erinnerung gibt es einen offiziellen Aufkleber der Stadt Schwarzenbach anlässlich des Jubiläums.
Unkostenbeitrag 3,- Euro. Material bitte selbst mitbringen. Bei Fragen: Peter Schmidt, Tel. 09284/8891 oder Sabine Oltsch, Tel. 09284/ 933 31.

Mittwoch, 29.06. um 19.30 Uhr im Erika-Fuchs-Haus

Bildervortrag „Christkönig in Schwarzenbach an der Saale und der katholische Kirchenbau der Zwischenkriegsjahre“ von Robert Schäfer
Der Kunsthistoriker Robert Schäfer aus Hirschaid referiert über den Kirchenbau in Oberfranken zwischen 1918 und 1945. Zwischen den Weltkriegen entstanden in der Region zahlreiche Kirchenbauten, die die Spannungen in der damaligen Sakralarchitektur anschaulich widerspiegeln. Moderne Strömungen konkurrierten mit den traditionellen Architekturvorstellungen, die Ideen des Späthistorismus und des Heimatschutzstils trafen auf die kühnen Visionen des Expressionismus. Der Vortrag skizziert die wichtigsten Entwicklungslinien der Sakralarchitektur der Zwischenkriegsjahre. Der Referent hat einige Beziehungen in das Hofer Land, da er auch intensiv über die Brände und die Neuordnungen der Städte geforscht hat.  

Quelle: Stadt Schwarzenbach an der Saale

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