1. Februar 2024 / Neues aus dem Sana Klinikum Hof

Abschied und Neustart - ganz nah beieinander

Festakt der Verabschiedung und des Neuanfangs am Sana Klinikum Hof

Hof. Das Sana Klinikum Hof verabschiedete kürzlich Dr. med. Fuad Abu-Nahleh, Chefarzt der Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie in den wohlverdienten Ruhestand. Gleichzeitig wurde Prof. Dr. med. Ashham Mansur, in der Position des neuen Chefarztes der Fachabteilung, herzlich begrüßt.

Bewegende Momente mit viel Freude, positiven Rückblicken und einer großen Portion Zuversicht begleiteten kürzlich den Festakt der Verabschiedung und des Neuanfangs am Sana Klinikum Hof. Nach mehr als 15 Jahren im Amt, wurde Chefarzt Dr. med. Fuad Abu-Nahleh in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Für den Fachbereich war er damals der dritte Chefarzt auf dieser Position. Zuvor arbeitet er als leitendende Oberarzt im Zentralklinikum in Bad Berka. 

Dr. med. Holger Otto, Geschäftsführer des Sana Klinikums Hof, beschrieb in seiner Begrüßungsrede, den Zustand der damaligen Abteilung als äußerst schwierig. Viele Honorarärzte, keine IMC Station, Unruhe und wenig Struktur herrschten vor. Was manch einen vielleicht abgeschreckt hätte, nahm Dr. Abu Nahleh als Ansporn, sich genau dieser Herausforderung zu stellen. „Heute haben wir stabile Verhältnisse, aufgrund Ihres Wirkens,“ beschreibt Dr. Otto die aktuelle Lage. „Zeit, Danke zu sagen!“ Die Zusammenarbeit mit dem Kollegen habe er immer sehr geschätzt. Er empfand in als jemanden, der nicht immer zu allem ja und amen sagte, sondern als jemanden der immer daran interessiert ist eine Lösung zu finden. Die lobenden Worte seines ehemaligen Chefs von Bad Berka könne er nur unterstreichen. „Dr. Abu-Nahleh sei ein hervorragender Anästhesist, Intensivmediziner, Kliniker und Organisator, der in der Lage ist, die Belange der eigenen Abteilung, der operativen Abteilungen und der mitarbeitenden in bester Weise miteinander in Einklang zu bringen.“ 

Auch der ehemalige Chefarzt der Urologischen Klinik, Dr. Hansjörg Keller war geladen und kam beim Festakt zu Wort. Er bestätigte einmal mehr die wunderbare Zusammenarbeit mit dem Kollegen. „Ja, das können wir schaffen!“, seinen immer die Worte von Abu-Nahleh gewesen. Er habe das scheinbar unmögliche, möglich gemacht. „Wenn es alternativlos war, kanntest du immer einen Weg!“ Mit beeindruckender Ruhe habe er Herausforderungen gemeistert. Dafür danke er ihm. Nur bei der Raumtemperatur im OP wäre man sich nicht immer einig gewesen, betonte Keller scherzhaft, aber auch da habe man einen Kompromiss gefunden. Seine Hingabe zur Anästhesie habe er immer geschätzt. „Nun musst du nicht mehr tun was sich rentiert, sondern nur noch was sich lohnt“, gab er dem zukünftigen Ruheständler mit einem Lächeln mit auf dem Weg. 

Auch der Ärztliche Direktor und Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendliche, Dr. Rolf Ponader, betonte die besondere und immer gewährte Unterstützung des Chefarztkollegen. Es sei ihm gelungen den Bereich OP zu befrieden und zu einem guten Miteinander zu bringen. 

Nach den lobenden Worten sichtlich ergriffen, begann Abu-Nahleh selber seine Rede mit den Worten: „Ich wurde von Freuden als verrückt erklärt“. Es gab kein HKL, keine Palliativstation, keine IMC, keine Neurochirurgie. Alles entstand nach und nach. Heute sei das Klinikum enorm gut aufgestellt. Er schaue gern zurück auf die Leistungen, die sein Team und er erbracht haben und bedankte sich herzlich bei seinen Kollegen. Mit einem symbolischen Staffelstab übergab er die Abteilung vertrauensvoll in die Hände seines Nachfolgers - Prof. Dr. med. Ashham Mansur, der seit 1. Januar das Amt innehat. Der gebürtig aus Israel stammende, 45-Jjährige vierfache Familienvater, habe bereits eine beeindruckende Laufbahn absolviert, berichte Dr. Otto den Gästen. Er erlebte ihn in den ersten Gesprächen als einen sehr interessierten, positiven und zielorientierten Menschen und freue sich nun auf die Zusammenarbeit mit ihm. 

Prof. Mansur war zuletzt an den Asklepios Kliniken Schildautal in Seesen in der Funktion des Chefarztes der Anästhesie und Intensivmedizin und des stellvertretenden Ärztlichen Direktors tätig. Zuvor war er Oberarzt an der Universitätsmedizin Göttingen und am Universitätsklinikum Essen. Eine enorme Vielzahl an Zusatzqualifikationen und Fortbildungen befüllen seinen Werdegang, zu denen unter anderem der Zertifizierter OP-Manager und das Zertifikat für Medizindidaktik als auch die Fachkunde Strahlenschutz gehören. Prof. Mansur beschreibt sich selber als per se optimistischen und fühligen Menschen. Für das Sana Klinikum Hof habe er sich aus zwei Gründen entschieden. Zum Ersten, weil er sich bei seinem ersten Besuch sehr wohlfühlte, da ihm die Mitarbeitenden mit einer wohlwollenden Herzlichkeit begegneten. Der zweite Grund war die beeindruckende Vielzahl der medizinischen Zentren und die Spitzenmedizin die hier geleistet würde. „Ich habe schlussendlich auf mein Bauchgefühl gehört.“, meinte der neue Chefarzt - darauf könne er sich immer verlassen. Er sieht viel Potential für die weitere Entwicklung des Fachbereiches. Am Ende seiner Eröffnungsrede betonte er, dass für ihn alle Mitarbeitenden, unabhängig von ihrer Position am Klinikum, gleich sind. Nur gemeinsam - Hand in Hand – wird man viel schaffen und bewegen können.

Foto: Sana Klinikum Hof; Staffelstabübergabe Anästhesie Prof. Mansur Dr. Abu Nahleh Dr. Holger Otto
Quelle: Sana Klinikum Hof

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