30. April 2021 / Polizeimeldungen

Polizeimeldungen aus Stadt und Landkreis Hof

Polizei sucht nach Hinweisen

Zahlreiche Verstöße wurden durch eine Sonderkontrolle aufgedeckt.
Münchberg/Helmbrechts - Im Rahmen einer Sonderkontrolle, durchgeführt durch die Polizeiinspektion Münchberg, konnten am gestrigen Donnerstag erneut etliche Verstöße geahndet werden. So wurde in Helmbrechts um 17:27Uhr in der Josef-Witt-Straße ein 47jähriger aus Helmbrechts eine Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei wurde zunächst Alkoholgeruch in der Atemluft des 47jährigen wahrgenommen. Ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest ergab schließlich einen Wert von 1,2 Promille.
Gegen 21:15 konnte ein 48jähriger aus Hof den Wert noch überbieten. Ein durchgeführter Alkotest ergab hier einen Wert von 1,64 Promille. Der 48jährige war mit seinem Pkw in der Friedhofstraße in Helmbrechts unterwegs.
Aufgrund der Überschreitung des Grenzwertes von 1,1 Promille werden beide Fahrzeugführer wegen Trunkenheit im Straßenverkehr zur Anzeige gebracht. Sie mussten sich einer Blutentnahme unterziehen. In beiden Fällen wurde der Führerschein sichergestellt und die Weiterfahrt wurde durch Sicherstellung der Fahrzeugschlüssel unterbunden. Beide Fahrzeugführer erwartet nun ein Entzug der Fahrerlaubnis und eine Geldstrafe.
Ein Schwerpunkt dieser Kontrollaktion war auch die Überprüfung des Schwerlastverkehrs. In diesem Zusammenhang wurden mehrere Kleintransporter kontrolliert. Hier wurden unter anderem, fünf Verstöße gegen das Fahrpersonalgesetz geahndet. Die Fahrer hatten die gesetzlich vorgeschriebenen Aufzeichnungen über Lenk- und Ruhezeiten nicht vollständig- oder überhaupt nicht geführt.
Bei einem anderen Fahrer eines Kleintransporters wurden drogentypische Auffälligkeiten erkannt. Angesprochen auf diese Feststellung räumte der Fahrer ein, einen Joint geraucht zu haben. Ein freiwillig durchgeführter Drogentest bestätigte dies. Er zeigte ein positives Ergebnis auf THC. Der Fahrer musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Er erhielt ein 24 stündiges Fahrverbot und der Fahrzeugschlüssel wurde sichergestellt. 
Keine Chance hatte ein 20jähriger aus Weißenburg. Dieser versuchte eine größere Menge Marihuana, als ärztlich verschrieben zu titulieren. Der zwanzigjährige ist Cannabis Patient und konnte lediglich ein Rezept für einen kleinen Teil des sich in seinem Besitz gefundenen Marihuanas vorweisen. Nach kurzem Leugnen gab er dann schließlich zu, dass er 10 Gramm Marihuana im Internet bestellt hatte. In erwartet nun eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz. Die 10 Gramm Marihuana wurden sichergestellt. 
Noch einen weiteren Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz mussten die Beamten zur Anzeige bringen. Ein 22jähriger Student aus Nürnberg führte in seinem Rucksack 10 ml eines CBD-Liquids mit sich. Ein Drogentest zeigte ein positives Ergebnis auf THC. THC ist z.B. in Marihuana enthalten und sorgt für eine berauschende Wirkung. Das Liquid wurde sichergestellt.
Durch die Kontrollen wurden ebenfalls abgelaufene Personalausweise, Verstöße nach der Straßenzulassungsverordnung, sowie Aufenthaltsermittlungen festgestellt und abgearbeitet. 

Bedienelement aus Bagger gestohlen
Münchberg- Auf einer Wiese bei Pulschnitzberg wurde im Zeitraum vom 28.04.2021, 16:30 Uhr bis 29.04.2021 07:30 Uhr, aus einem Bagger der Marke Terex-Demag, das Bedienelement samt der Elektronik, ausgebaut und entwendet. Das Bedienelement hat einen Wert von 4.500,00€. Bei der Ermittlung des Wertes wurde dem Ermittler der Polizei Münchberg mitgeteilt, das zuvor ein Kunde angeboten hatte, das Teil kaufen zu wollen. Auf Grund des hohen Preises, verlor er das Interesse am Kauf. Ob hier Zusammenhänge bestehen, werden die Ermittlungen ergeben.
Zu diesem Diebstahl erbittet die Polizei Münchberg sachdienliche Hinweise.

Türen beschädigt:
Stammbach/Förstenreuth - Erneut kam es durch einen amtsbekannten 32jährigen zu Sachbeschädigungen. Dieser randalierte in einem Einfamilienwohnhaus in Förstenreuth. Zunächst beschädigte er die Hauseingangstüre und dann die Hintertür aus Glas. Der Sachschaden beläuft sich auf ca.500,00€. Die Anwohner identifizierten den Täter, der dort schon mehrfach Sachbeschädigung begangen hat. 

Brand an einer Teichanlage
Münchberg - Einen größeren Einsatz löste ein Brand von dürrem Schilfgras im Bereich der Talstraße/Haidbergweg aus. Aus noch unbekannter Ursache brannte dort eine größere Fläche unmittelbar am Ufer einer Teichanlage. Die freiwillige Feuerwehr Münchberg hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Eine Gefährdung von Personen oder Gebäuden war zu keiner Zeit gegeben.
Zur Feststellung der Brandursache, sucht die Polizeiinspektion in Münchberg nach Zeugen.

Unfallflucht mit hohem Sachschaden
HOF. Sachschaden in Höhe von rund 7.000 Euro verursachte ein bislang unbekannter Fahrzeugführer, der am Donnerstag ein am Baumarkt geparktes Auto anfuhr.
Der weiße Kia stand ab 14.30 Uhr am Parkplatz des Marktes in der Wunsiedler Straße. Ein Mitarbeiter bemerkte um 19.10 Uhr die zerborstene Heckscheibe und Schäden an der Stoßstange. Von dem unbekannten Verursacher fehlte jede Spur.
Die Polizeiinspektion Hof bittet unter der Tel.-Nr. 09281/704-0 um Zeugenhinweise.

Autofahrer unter Drogeneinfluss   
OBERKOTZAU, LKR. HOF. Stark geweitete Pupillen und flatternde Lider verrieten am Donnerstagabend einen 20-jährigen Autofahrer.
Der junge Mann war kurz vor 18 Uhr mit seinem Opel in der Konradsreuther Straße unterwegs, als ihn eine Zivilstreife kontrollierte. Wegen seiner auffälligen Pupillen verlangten die Beamten von ihm einen Urintest. Zunächst weigerte er sich, einen solchen durchzuführen, willigte aber schließlich ein, nachdem seine Mutter hinzugekommen und ihn dazu riet. Der Test schlug auf Cannabis an und so musste er im Klinikum eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Die Polizisten brachten die Drogenfahrt zur Anzeige.  

Schlechtes Gewissen und mangelhafte Ladungssicherung führt zu kapitalem Unfallschaden
A 93 - Gattendorf: Ein Sattelzug-Fahrer aus dem EU-Ausland war sich über die geltenden Geschwindigkeitsvorschriften nicht im Klaren. Als er den (mit 80 km/h beschilderten) Baustellenbereich der A 93 befuhr und dabei ein Geschwindigkeitsmessgerät sah, bremste er so massiv ab, dass die aus Blechteilen bestehende und unzureichend gesicherte Ladung die Stirnwand des Sattelzuges durchstieß und nach vorne bis zum Führerhaus rutschte. Daraufhin war der Sattelzug nahezu nicht mehr lenkfähig. Der Fahrer fuhr dann noch bis zum Ende der Baustelle. Nur durch viel Glück wurden keine weiteren Verkehrsteilnehmer gefährdet oder geschädigt. Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Sattelzug lediglich 88 km/h fuhr, so dass lediglich eine Geschwindigkeitsüberschreitung im Verwarnungsbereich vorlag. 

Für die Bergung musste die Fahrspur der A 93 am Hochfrankendreieck für mehrere Stunden gesperrt werden.
Mehrere Geschwindigkeitsmessungen in Hochfranken: 
Im Baustellenbereich der A 93 wurde das Geschwindigkeitslimit von 80 km/h überwacht. Hier mussten insgesamt 26 Verkehrsteilnehmer beanstandet werden. 11 davon überschritten die Geschwindigkeit um mehr als 20 km/h, so dass sie eine Anzeige und Punkte in Flensburg erhalten. Einer davon überschritt die Geschwindigkeit um mehr als 40 km/h, so dass er zudem ein Fahrverbot für einen Monat erhält.
Eine weitere Geschwindigkeitskontrolle war auf der B 173 zwischen Schwarzenbach am Wald und der Landkreisgrenze. Hier mussten 30 Verkehrsteilnehmer beanstandet werden, 8 davon im Anzeigenbereich. Der Schnellste fuhr 99 km/h bei erlaubten 60 km/h. 
Die letzte Messung erfolgte in Hof am Südring. Hier waren bei erlaubten 30 km/h 90 Beanstandungen festzustellen, lediglich sieben Verkehrsteilnehmer fuhren mehr als 20 km/h zu schnell und somit im Anzeigenbereich. 

Rasende LKW-Fahrer festgestellt
A9 - Berg: Bei verschiedenen Kontrollen des Schwerlastverkehrs wurden durch die Kräfte der VPI Hof mehrere Übertretungen durch LKW-Fahrer festgestellt und zur Anzeige gebracht. 
Herausragend war die Kontrolle eines Fahrers aus dem EU-Ausland: Anlass der Kontrolle war ein erkennbar auffallendes zügiges Befahren des Saaleabstiegs. Bei der Auswertung der Aufzeichnungen des Kontrollgerätes wurde eine erhebliche Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit in einer Vielzahl von Fälle festgestellt.
Den für den Schwerverkehr auf 60 km/h limitierten Saaleabstieg befuhr der Mann mit einer Überschreitung von mehr als 30 km/h. Ein weiterer Geschwindigkeitsverstoß auf der Autobahn wurde ebenfalls mit einer Überschreitung um mehr als 25 km/h festgestellt. Last but not least wurden auch am Vortag eine Vielzahl von Überschreitungen von mehr als 15 km/h und somit im Anzeigenbereich festgestellt.
Zur Sicherung des Verfahrens musste der Mann eine Anzahlung auf die zu erwartende Geldbuße von mehr als 500 Euro hinterlegen. 
Ein spanischer Kühlzug wurde durch die beiden Fahrer ebenfalls zügig und ohne die vorgeschriebenen Pausen bewegt. Hier wurde, wieder mal, eine Geschwindigkeitsüberschreitung am Saaleabstieg um mehr als 15 km/h festgestellt. Zudem unterschritten die beiden erheblich die vorgeschriebenen Wochenruhezeiten. Eine Anzeige sowohl für die beiden Fahrer, wie auch für den Halter des Fahrzeugs war die Folge.

Mit Betäubungsmittel und unter Drogen unterwegs.
A 9 - Berg: Ein 30 Jahre alter Staatenloser fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der A 9 in Fahrtrichtung München. Als er kontrolliert werden sollte, tat er zunächst so, dass er dem Streifenfahrzeug folgt und versuchte dann kurz vor dem Erreichen des Kontrollortes sich der Kontrolle zu entziehen. Dies konnte durch die Streife unterbunden werden. Bei der Kontrolle wurden die Gründe für das Verhalten des Mannes klar ersichtlich: er hatte eine kleinere Menge Marihuana dabei und stand auch deutlich unter dem Einfluss des Betäubungsmittels. Als Konsequenz musste er eine Blutentnahme über sich ergehen lassen, die Weiterfahrt wurde für 24 h unterbunden und er erhält eine Anzeige.

Mit Alkoholfahne am Steuer erwischt
Naila. Bei einer Donnerstagabend durchgeführten Verkehrskontrolle wurde bei einem 46jährigen Mann aus dem Saale-Orla-Kreis Alkoholgeruch festgestellt. Ein freiwilliger Alkoholtest am gerichtsverwertbaren Evidential ergab einen Wert von 0,66 Promille. Die Weiterfahrt wurde untersagt, eine Anzeige folgt. Es erwarten ihn ein Bußgeld in Höhe von 500,-- Euro, ein Fahrverbot sowie zwei Punkte in der Flensburger Verkehrssünderdatei. Der Mann ist LKW-Fahrer und war auf dem Weg zur Arbeit.

Unbekannte machten es sich in fremdem Wald gemütlich
Schwarzenbach am Wald. Bislang unbekannte Täter machten sich zwischen dem 01.01.2021 und dem 29.04.2021 immer wieder an einem Waldstück südlich der Brunnenstraße zu schaffen. Sie fällten dort 13 bis 14 Bäume. Diese wurden zum Teil zu einem wetterfesten Unterstand verarbeitet. Der andere Teil der Bäume fehlt. Außerdem ist zu erkennen, dass regelmäßig Feuer geschürt wird. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 200,-- Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Naila unter der Telefonnummer 09282/97904-0 entgegen.

Frontalzusammenstoß zwischen Schauenstein und Mühldorf
Schauenstein/Mühldorf. Drei Leichtverletzte waren das Resultat eines Verkehrsunfalls, der sich Donnerstagmittag gegen 13:00 Uhr ereignete. Ein 46jähriger Hofer überholte mit seinem Kleintransporter an einer schlecht einsehbaren Stelle/Anhöhe und kollidierte trotz Vollbremsung mit einem entgegenkommenden VW. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 32.000,--  Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Werbe-Banner abgeschnitten und mitgenommen
Schwarzenbach am Wald. Bislang unbekannte Täter entwendeten am Mittwoch am Ortseingang in der Nailaer Straße/Nordstraße ein Werbebanner für die Corona Schnelltest-Station im Ort. Der Entwendungsschaden beträgt ca. 100,-- Euro. Sollten die dreisten Diebe beobachtet worden sein, bittet die Polizeiinspektion Naila unter der Telefonnummer 09282/97904-0 um Mitteilung.

Gartenzaun beschädigt und geflüchtet
Naila. Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer beschädigte in der Hofer Straße/Selbitztalstraße einen Gartenzaun. Ermittlungen zufolge ereignete sich der Unfall zwischen dem 15.04.2021 15:00 Uhr und dem 28.04.2021, 15:00 Uhr. Ein Fahrzeug beschädigte sowohl einen Metallpfosten sowie das daran befestigte Drahtgespann. Der Schaden beläuft sich auf ca. 1.500,-- Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Naila unter der Telefonnummer 09282/97904-0 entgegen.

Gefälschten britischen Führerschein vorgelegt
Selb / Lkrs. Wunsiedel i.F.. Ein 26-Jähriger legte am Donnerstagmorgen bei der Grenzpolizeiinspektion Selb einen gefälschten britischen Führerschein vor.
Der Mann wollte für einen Arbeitskollegen dessen aufgrund einer Drogenfahrt sichergestellten Fahrzeugschlüssel bei der Grenzpolizeiinspektion Selb abholen. In diesem Zusammenhang legte er den Beamten eine vermeintliche britische Fahrerlaubnis vor. Die im Urkundsbereich versierten Grenzpolizisten erkannten jedoch sofort, dass es sich hierbei um eine Fälschung handelte. Nach anfänglichem Leugnen räumte der Mann schließlich ein, den falschen Führerschein für 2.000 polnische Zloty erworben zu haben. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung.

Verbotene Pfeffersprays beschlagnahmt
Zwei Verstöße gegen das Waffengesetz stellten Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb am Donnerstagabend bei Kontrollen auf der Autobahn A93 fest.
Pechbrunn / Lkrs. Tirschenreuth / BAB 93. Gegen 18 Uhr geriet ein Volvo mit polnischer Zulassung auf der A93 bei Pechbrunn in das Visier einer Schleierfahndungsstreife. Bei der anschließenden Kontrolle händigte der 37-jährige Fahrer ein verbotenes Pfefferspray aus, welches zugriffsbereit in der Ablage der Fahrertür lag. Das Pfefferspray wurde beschlagnahmt und ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen den Mann eingeleitet.
Thiersheim/ Lkrs. Wunsiedel i.F. / BAB 93. Später gegen 21 Uhr kontrollierten die Schleierfahnder einen Audi mit polnischer Zulassung am Autohof in Thiersheim. Hierbei entdeckten die Beamten im Ablagefach unter dem Fahrersitz zugriffsbereit ein verbotenes Pfefferspray. Auch in diesem Fall wurde das Pfefferspray beschlagnahmt und der 25-jährige Fahrer wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt.

Limonade im Urintest
OBERKOTZAU, LKR. HOF. Mit Limonade für den Urintest versuchte am Mittwochabend eine 27-Jährige Drogenkonsumentin Polizeibeamte hinters Licht zu führen.
Gegen 18.45 Uhr hielt eine zivile Streifenbesatzung die Frau mit ihrem VW in der Goethestraße an. Anhand ihres körperlichen Zustandes geriet sie schnell in den Verdacht, Drogen konsumiert zu haben. Etwas verwundert nahmen die Beamten ihre zuvorkommende Bereitschaft zur Absolvierung eines Drogentestes zur Kenntnis. Allerdings kam den Polizisten die Flüssigkeit, die von der Autofahrerin im Test-Becher übergeben wurde, etwas seltsam vor. Sie roch nämlich nach Limonade. Bei einer Absuche des Testortes entdeckte ein Beamter eine Spritze, die wohl als Behälter für den falschen Urin diente. Daher verzichteten die Beamten auf einen weiteren Test und fuhren mit der Frau direkt ins Klinikum zur  Blutentnahme.

E-Bike-Fahrer die Vorfahrt genommen
HOF. Zum Glück nur leichte Verletzungen zog sich am frühen Donnerstagmorgen ein E-Bike-Fahrer zu, der mit einem Auto zusammenstieß.
Kurz vor 5 Uhr war der 50-Jährige mit einem Elektrofahrrad in der Wunsiedler Straße in Richtung Innenstadt unterwegs, als aus der Ostpreußenstraße eine 53-jährige Opelfahrerin auf die bevorrechtigte Straße einfuhr. Im Kreuzungsbereich stieß der Radfahrer mit seinem Vorderrad gegen die linke Front des Autos. Der 50-Jährige rollte sich über die Motorhaube ab und zog sich dabei eine Verletzung am Schienbein zu. An seinem Rad ging die Vordergabel zu Bruch. Eine Besatzung des Rettungsdienstes transportierte den Verletzten ins Krankenhaus. Nach der Behandlung konnte er dieses aber wieder verlassen. 
Insgesamt entstand Sachschaden in Höhe von etwa 4.500 Euro.

Zu schnell mit dem Sattelzug
Berg, A 9 Ri. Berlin, Saaleabstieg: Am Mittwochmorgen fuhr ein Sattelzug aus Spanien den Saaleabstieg mit 94 km/h hinunter. Die für ihn erlaubte Geschwindigkeit beträgt hier lediglich 60 km/h.
Der 30 Jährige Fahrer aus Mali fuhr vorher mehr als dreimal über 15 km/h zu schnell auf der Autobahn. Die höchste Geschwindigkeit betrug 109 km/h. Vom Fahrer wurde durch die Schwerlastgruppe der Verkehrspolizei Hof eine Sicherheitsleistung erhoben und ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Beim Fahrstreifenwechsel übersehen
Stammbach, A 9 Ri. München: Am Mittwochnachmittag kam es zu einem Verkehrsunfall. Eine 45-jährige Frau aus Mittelfranken befuhr mit ihrem VW Polo den mittleren von drei Fahrstreifen. Als sie nach links zum Überholen ausscherte, übersah sie dabei einen Skoda Kodiaq, welcher auf dem linken Fahrstreifen fuhr. Die 46-jährige Fahrerin des Skoda konnte nicht mehr ausweichen und beide Fahrzeuge stießen seitlich zusammen.
Glücklicherweise gab es nur Blechschaden in Höhe von ca. 8.000 Euro. Der Skoda musste abgeschleppt werden. Gegen die Fahrerin des VW Polo erging ein Bußgeldverfahren.

Zu geringer Sicherheitsabstand
Helmbrechts, A 9 Ri. Berlin: Ein 37-Jähriger aus Polen befuhr am Mittwochabend, mit seinem Iveco Kleintransporter, den mittleren Fahrstreifen.  Aufgrund von Unachtsamkeit fuhr er auf den vor ihm fahrenden Fiat Kleintransporter, ebenfalls aus Polen, auf.
Durch den starken Aufprall wurde der Fiat Kleintransporter nach rechts, gegen einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden MAN Lastwagen aus Unterfranken geschleudert. Es gab zum Glück nur dreimal Blechschaden, in Höhe von insgesamt ca. 8.500 Euro. 
Bei der Sichtung der digitalen Daten des MAN Lastwagen stellten die Beamten fest, dass der 49-jährige Fahrer aus Unterfranken vor dem Unfall zu schnell fuhr. Er fuhr auf der Autobahn mehr als dreimal über 15 km/h zu schnell, die Höchstgeschwindigkeit betrug 103 km/h.
Gegen ihn ergeht nun ein Bußgeldverfahren.

Betonsteine und Geländer angefahren – Unfall beobachtet
Selbitz. Ein Zeuge beobachtete am Dienstagnachmittag, gegen 16:15 Uhr, einen Verkehrsunfall in der Burgstraße. Dort stieß eine Pkw-Fahrerin beim Rangieren auf dem Parkplatz einer Apotheke zunächst vorwärts gegen das dortige Geländer und beschädigte dabei auch zwei Betonsteine. Anschließend stieß der Pkw noch rückwärts gegen das Tor der gegenüberliegenden Hofeinfahrt. Der Schaden auf dem Parkplatz der Apotheke beträgt ca. 1.000,-- Euro. Ob weiterer Schaden entstanden ist, ist noch nicht bekannt. Anschließend besahen sich die Frau und ihr Beifahrer den Schaden am Pkw und fuhren davon, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Die Polizei ermittelt nun wegen Unfallflucht und bittet weitere Zeugen, sich unter der Telefonnummer 09282-97904-0 bei der Polizeiinspektion Naila zu melden.

Fahrer mit und unter Drogen
Gattendorf / Lkrs. Hof / BAB 93. Am Mittwochmittag kontrollierten die Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb auf der A 93 bei Gattendorf einen Audi mit österreichischer Zulassung. Hierbei wurden beim 38-jährigen polnischen Fahrer drogentypische Auffälligkeiten festgestellt. Ein auf Kokain positiver Drogentest bestätigte den Verdacht der Beamten. Zudem entdeckten die Fahnder in der Hosentasche des Mannes eine geringe Menge Kokain. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt und der Mann musste sich einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen. Ihn erwartet nun ein Straf- und Bußgeldverfahren.

Fahrer ohne Fahrerlaubnis
Selb / Lkrs. Wunsiedel i.F. / BAB 93. Am Mittwochabend erweckte ein Fiat mit polnischer Zulassung auf der A 93 bei Selb die Aufmerksamkeit einer Schleierfahndungsstreife der Grenzpolizeiinspektion Selb. Bei der anschließenden Kontrolle gab der 38-jährige Fahrer zunächst an, seinen Führerschein in Polen vergessen zu haben. Im weiteren Verlauf der Kontrolle räumte er jedoch ein, aufgrund einer zehnmonatigen Führerscheinsperre in Polen aktuell nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein. Er muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

Amphetamin in der Schminktasche
Marktredwitz / Lkrs. Wunsiedel i.F. Eine 38-jährige Reisende im Ausreisezug nach Tschechien geriet am Mittwochabend in das Visier der Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb. Bei der anschließenden Kontrolle ließ sie aus ihrer Schminktasche eine Plastikdose zu Boden fallen, was jedoch nicht unbemerkt blieb. In der Dose entdeckten die Fahnder eine geringe Menge Amphetamin und im weiteren Verlauf der Kontrolle zudem noch eine geringe Amphetamin in ihrem Geldbeutel. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt und die Frau muss sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. 

Gute Verkehrsmoral
Münchberg/Helmbrechts – Am Dienstag wurde von Beamten der Polizeiinspektion Münchberg zwei mehrstündige Geschwindigkeitsmessungen mit dem Laser-Handgerät in Straas sowie in der Pressecker Straße in Helmbrechts durchgeführt. Insgesamt wurden sechs Verkehrsteilnehmer mit einem Verwarnungsgeld belegt. Geschwindigkeitsüberschreitungen, welche einen Bußgeldbescheid bzw. sogar ein Fahrverbot zur Folge hätten, konnten nicht festgestellt werden.
Bei zulässigen 50 km/h betrug die höchste gemessene Geschwindigkeit 70 km/h.
Die Polizei zeigt sich erfreut, dass von den meisten Verkehrsteilnehmer die erlaubte Geschwindigkeit eingehalten wurde.

Pkw angefahren
Naila. Eine üble Entdeckung musste der Besitzer eines Mercedes am Dienstagabend machen. Ein unbekannter Verkehrsteilnehmer war mit einem Fahrzeug gegen den schwarzen Mercedes gestoßen und hatte dabei den Kotflügel vorne links und den linken Außenspiegel beschädigt. Es entstand ein Schaden in Höhe von ca. 2.000,-- Euro. Ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern, machte sich der Unfallverursacher aus dem Staub. Der Pkw stand in der Zeit zwischen Montag, 16:00 Uhr, und Dienstag, 18:30 Uhr, in der Straße Martinsberg. Wer hat den Unfall beobachtet? Die Polizeiinspektion Naila bittet unter der Telefonnummer 09282-97904-0 um Hinweise.

Notebook aus Arztbüro gestohlen
HOF. Aus einem Büro eines Arztes des Klinikums entwendete ein Unbekannter ein Laptop.
In der Zeit von Sonntag, 15 Uhr, bis Dienstag, 8 Uhr, verschaffte sich der Täter Zutritt zum Büro im Klinikum in der Eppenreuther Straße. Dort nahm er ein Laptop im Wert eines dreistelligen Eurobetrages an sich und entkam unerkannt.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Hof unter der Tel.-Nr. 09281/704-0 entgegen.

Geldbeutel aus Handtasche gestohlen
HOF. Während des Einkaufes in einem Markt in der Christoph-Klauß-Straße entwendete am Dienstagvormittag ein Unbekannter den Geldbeutel einer Kundin aus deren Handtasche.
Der Täter nahm in einem unbeobachteten Moment zwischen 9.20 Uhr und 9.40 Uhr die Geldbörse einer Seniorin aus der Handtasche, die sie im Einkaufswagen deponiert hatte. In der Börse befand sich neben diversen Personaldokumenten auch eine niedrige dreistellige Bargeldsumme. 
Zeugen des Vorfalles werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 09281/704-0 mit der Polizeiinspektion Hof in Verbindung zu setzen.

Tornetze zerstört
Rehau.- Im Zeitraum Di., 20.04. – So. 25.04. wurden durch bislang Unbekannte die Netze der beiden Tore am Jahnsportplatz offensichtlich durch Feuer zerstört.
Der Schaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt. 
Hinweise zu dieser Sachbeschädigung bitte an die Polizei in Rehau. 

Mit fremden Pass ausgewiesen – 27-Jähriger versucht Grenzpolizisten zu täuschen
Selb / Lkrs. Wunsiedel i.F. / BAB 93. Ein 27-jähriger vietnamesischer Staatsangehöriger wusste wohl, weshalb er sich bei einer Kontrolle durch Beamte der Grenzpolizeiinspektion Selb mit einem fremden Pass auswies.
Am Dienstagabend geriet auf der A 93 bei Selb ein mit mehreren Personen besetzter BMW mit polnischer Zulassung in das Visier der Schleierfahnder. Bei der anschließenden Kontrolle wies sich der 27-jährige Mitfahrer mit einem vietnamesischen Reisepass aus. Die Fahnder hatten jedoch Zweifel an dessen Identität. Ein Abgleich der Fingerabdrücke bestätigte den Verdacht der Beamten und führte zu den Echtpersonalien des Mannes. Der Grund für das Täuschungsmanöver war schnell klar, gegen den Mann lag ein Haftbefehl zur Strafvollstreckung der Staatsanwaltschaft Berlin vor. Wegen Steuerhehlerei war er zu einer Geldstrafe von 1.800 Euro oder ersatzweise zu 180 Tage Freiheitsstrafe verurteilt worden. Zudem ergab die weitere Überprüfung, dass sein in Deutschland gestellter Asylantrag abgelehnt wurde, die Duldung 2017 erloschen und er seitdem unbekannten Aufenthalts war. Nachdem der 27-Jährige nicht in der Lage war die Geldstrafe zu bezahlen, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Zudem muss er sich nun wegen des Missbrauchs von Ausweispapieren sowie Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz verantworten.

Trotz Fahrverbot am Steuer
A9 / Münchberg - Eigentlich hätte er seinen Führerschein seit fast drei Jahren zum Vollzug eines Fahrverbots abgeben müssen. Dies interessierte einen 44-jährigen Österreicher jedoch nicht. Er fuhr weiter fleißig mit seinem Auto. Damit ist es nun jedoch erst einmal vorbei. Die Polizei kontrollierte den Mann in den frühen Mittwochmorgenstunden und untersagte ihm die Weiterfahrt. Der Österreicher muss nun sein Fahrverbot antreten. Zudem erwartet ihn eine Strafanzeige für „Fahren trotz Fahrverbot“.

Polizei lobt Fahrverhalten - nur wenige Beanstandungen bei Geschwindigkeitsüberwachungen in der Region
Hohenberg a.d.Eger / Hof - Mehrstündige Geschwindigkeitsüberwachungen zwischen Hohenberg a. d. Eger und Selb sowie im Stadtgebiet von Hof erbrachten ein erfreuliches Ergebnis. Nahezu alle Verkehrsteilnehmer hielten sich die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 70 bzw. 50 km/h. Nur neun Fahrzeuglenker hatten ihren Fuß etwas zu sehr auf dem Gaspedal.  Acht davon kommen sogar mit einem Verwarnungsgeld davon. Lediglich ein Autofahrer muss sich auf ein Bußgeld mit Punkt einstellen. Er war bei erlaubten 70 km/h mit 94 km/h unterwegs.

Autohändler mit ungültiger Zulassung unterwegs
A9 / Leupoldsgrün - Am Dienstagmorgen kontrollierte die Hofer Verkehrspolizei einen Kleintransporter mit französischer Zulassung. Das Fahrzeug war jedoch seit einigen Tagen abgemeldet. Innerhalb von Frankreich hätte der türkische Autohändler seinen Transporter noch 30 Tage benutzen dürfen. Für das Ausland gilt diese Regelung jedoch nicht. Der Fahrer muss sich nun wegen Kennzeichenmissbrauch und Vergehen nach dem Pflichtversicherungsgesetz und der Abgabenordnung verantworten. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft behielt die Polizei eine Sicherheitsleistung von 500 Euro ein. Erst nach der Anbringung deutscher Kurzzeitkennzeichen durfte der Mann seine Fahrt fortsetzen.

Senior übergibt Geld an Betrüger
HOF. Erneut gelang es Betrügern, unter Vorspiegelung einer Unfallsituation, eine größere Geldsumme von einem Senior zu erhalten. Die Kriminalpolizei Hof ermittelt und bittet um Mithilfe.
Der Bewohner des Mehrfamilienhauses in der Straße „Südring“ in Hof erhielt am Montagvormittag, gegen 11.30 Uhr, den Anruf eines Mannes, der sich als Polizeibeamter ausgab. Er behauptete, die Tochter des Seniors habe einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem die Mutter zweier Kinder getötet worden sei. Weiterhin führte der Anrufer aus, dass für die Freilassung der Tochter eine Kaution in Höhe eines fünfstelligen Eurobetrages erforderlich sei. Nachdem der überrumpelte Senior einen geringeren, zu Hause verfügbaren Geldbetrag genannt hatte, wurde ihm eine „Kollegin“ des vermeintlichen Polizisten zur Abholung angekündigt. 
Bis dahin hielt der Anrufer den betagten Mann ohne Unterbrechung am Telefon. Zwischen 12 Uhr und 12.30 Uhr ging das Opfer dann, wie vorgegeben, mit der Bargeldsumme in der Plastiktüte einer Bäckerei zur Eingangstüre des Einfamilienhauses und übergab sie an eine unbekannte Frau, die wortlos damit verschwand. 
Die Abholerin wird wie folgt beschrieben:

  • zirka 30 Jahre alt
  • geschätzte 170 Zentimeter groß
  • trug schwarze Kleidung
  • hatte eventuell eine Kopfbedeckung auf

Die Kriminalbeamten fragen:

  • Wer hat am Montag, etwa zwischen 11.30 Uhr und 12.30 Uhr, Wahrnehmungen in der Straße „Südring“, zwischen der Wilhelm-Kohlhoff-Straße und dem Krötenhofer Weg, gemacht?
  • Wem ist die oben beschriebene Frau aufgefallen?
  • Wer kann Hinweise auf ein verdächtiges Fahrzeug geben?

Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Hof unter der Tel.-Nr. 09281/704-0 in Verbindung zu setzen. 
Die Oberfränkische Polizei gibt folgende wichtige Tipps; informieren Sie bitte auch Ihre älteren Verwandten und Bekannten:

  • Lassen Sie sich von einem Anrufer, der sich als Polizeibeamter ausgibt, den vollständigen Namen, die Telefonnummer und die Dienststelle geben. Legen Sie danach auf und rufen Sie selbst bei der Polizeidienststelle an und lassen Sie sich den Einsatz bestätigen.
  • Die echte Polizei wird niemals am Telefon nach Ihren finanziellen Verhältnissen fragen oder Geld fordern.
  • Geben Sie keine Auskunft über Ihre familiären oder finanziellen Verhältnisse.
  • Lassen Sie sich zeitlich und emotional nicht unter Druck setzen.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich eine Person am Telefon als Verwandter oder Bekannter ausgibt, sich selbst nicht mit Namen meldet und Geldforderungen stellt.
  • Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen mit anderen Familienangehörigen Rücksprache.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen – auch nicht, wenn sie angeblich im Auftrag von Verwandten/Bekannten oder Amtspersonen handeln.
  • Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt – Notruf: 110.

Gefälschten Führerschein vorgezeigt

A 9/ Berg. Am Sonntagnachmittag geriet ein in Richtung Norden fahrender Nissan Micra mit Berliner Zulassung ins Visier einer Streife der Verkehrspolizeiinspektion Hof. Der mit zwei Erwachsenen und zwei Kleinkindern besetzte Nissan wurde daraufhin in die Rastanlage Frankenwald ausgeleitet und dort kontrolliert. Der Fahrer, ein 34-jähriger Aserbaidschaner aus Berlin, zeigte einen polnischen Führerschein vor. Dem geschulten Auge des Kontrolleurs entging jedoch nicht, dass es sich bei dem Führerschein um eine Totalfälschung handelt. Die auf dem Beifahrersitz befindliche Ehefrau ist auch nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Die Beamten stellten zur Unterbindung der Weiterfahrt die Autoschlüssel sicher. Zudem fertigten sie eine Anzeige wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis. Die Familie reiste im Anschluss mit dem Zug von Hof aus nach Berlin weiter.

Viele zu schnell unterwegs
Die Verkehrspolizeiinspektion Hof führte am Sonntagnachmittag Geschwindigkeitsmessungen auf der A 93 bei Selb in Richtung Holledau und auf der Staatsstraße 2180 bei Weißenstadt in Richtung Gefrees durch. In beiden Fällen beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 80 KM/H. 
Auf der Autobahn durchfuhren binnen fünf Stunden 2638 Fahrzeuge die Messstelle. 187 Fahrzeugführer waren hie zu schnell unterwegs. Gegen 12 davon werden nun Fahrverbote ausgesprochen. Ein Skoda mit polnischer Zulassung  erzielte hier mit 146 KM/H den unrühmlichen Höchstwert. 
Innerhalb einer Stunde passierten auf der Staatsstraße 732 Fahrzeuge das Radar. Insgesamt müssen hier nun 52 Verkehrsteilnehmer beanstandet werden. Ein einheimischer Kradfahrer stellte mit gemessenen 148 KM/H den traurigen Rekord an diesem Tage hier auf. 
Die beiden Raser erwartet neben einem saftigen Bußgeld auch ein mehrmonatiges Fahrverbot. 

In die Mittelschutzplanke gefahren und geflüchtet - Zeugen gesucht
A 93 / Höchstädt. Am Montagmorgen  kurz nach 07.00 Uhr geriet ein schwarzer VW Multivan mit Marktredwitzer Kennzeichen auf der Südfahrbahn kurz vor Beginn der Baustelle und knapp einen Kilometer vor der Anschlussstelle Höchstädt nach links von der Fahrbahn ab und streifte die Mittelschutzplanke. Der 55-jährige Fahrer brachte seinen Kleinbus glücklicherweise wieder unter Kontrolle und verhinderte Schlimmeres. Er fuhr weiter und verständigte erst auf Anraten seiner Versicherung Stunden später die Polizei. Hier gab er an einem Reh ausgewichen zu sein. Der Schaden am neuen Multivan dürfte laut Einschätzung der Polizei mehrere Tausend Euro betragen. Auch die Mittelschutzplanke wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Mehrere Felder müssen hier ausgetauscht werden. Die Polizei schätzt die Reparaturkosten an den Einrichtungen der Autobahnmeisterei mindestens auf einen niedrigen vierstelligen Betrag. Gegen den Fahrer vom Multivan wird nun wegen Unerlaubtem Entfernen vom Unfallort ermittelt. Zeugen zum Unfall, insbesondere zum Hergang, melden sich bitte telefonisch bei der Verkehrspolizeiinspektion Hof unter 09281/704-803.

Autotransporter parkt auf Autobahnstandspur
A 72 / Feilitzsch. Einer Streife der Verkehrspolizeiinspektion Hof fiel am Montagnachmittag ein auf der Standspur in Richtung Chemnitz stehender Autotransporter mit lettischer Zulassung auf. Die Warnblinkanlage hatte der 54-jährige usbekische Kraftfahrer nicht eingeschalten. Wie sich bei der anschließenden Kontrolle herausstellte war der Mann aus Zentralasien dort auch nicht mit einer Panne liegengeblieben. Vielmehr nutzte er die Standspur um seine Pause einzubringen. Die Beamten leiteten das Gespann dann an der Anschlussstelle Hof-Töpen von der Autobahn ab. Nach Einbehalt einer Sicherheitsleistung in Höhe von knapp 100.- Euro konnte der Usbeke seine Pause dann noch gefahrlos zu Ende bringen.

Marihuana im Gepäck
A 9 / Münchberg. Am Montagnachmittag hielt ein Fernbus der Linie München-Berlin am Autohof Münchberg. Einige Fahrgäste stiegen aus und vertraten sich die Beine, darunter auch ein 23-jähriger Student aus Weißwasser. Diesen kontrollierte dann eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Hof und bewies damit einen guten Riecher. Bei der Durchsuchung des Rucksacks stießen die Beamten auf ein Marmeladenglas. Der eigentliche Inhalt war nicht darin, vielmehr war es mit 10 Gramm Marihuana bestückt. Das Rauschgift beschlagnahmten die Gendarmen an Ort und Stelle. Den jungen Mann beanzeigten sie wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz.

Sattelzug streift Schutzplanke und fährt weiter
A 93 / Gattendorf. Am späten Montagnachmittag geriet ein Sattelzug mit polnischer Zulassung auf der Südfahrbahn im Bereich des Parkplatzes Bärenholz nach rechts von der Fahrbahn ab und striff die Schutzplanke. Hiernach fuhr dieser einfach weiter. Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete den Vorfall, notierte sich die Kennzeichen und verständigte die Polizei. Infolge einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der beschriebene Sattelzug dann kurze Zeit später an der Anschlussstelle Wunsiedel aufgenommen und zur Kontrolle ausgeleitet werden. Die ganze rechte Seite vom Kühlsattelzug war zerkratzt und zerdellt. Der 57-jährige polnische Kraftfahrer räumte den Unfall ein. Angeblich wollte er den nächsten Parkplatz aufsuchen um von hier aus die Polizei zu verständigen. Den Schaden an der Schutzplanke schätzt die Polizei auf knapp eintausend, den am Sattelzug auf ungefähr viertausend Euro. Gegen den Berufskraftfahrer leiteten die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Hof ein Strafverfahren wegen Unerlaubtem Entfernen vom Unfallort ein.

Unter Drogen am Steuer
A 9 / Leupoldsgrün. In der Nacht von Montag auf Dienstag leitete eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Hof einen in Richtung Berlin fahrenden Kleintransporter mit rumänischer Zulassung an der Anschlussstelle Hof-West zur Kontrolle aus. Dem Eindruck der Beamten nach stand der 25-jährige rumänische Fahrer vom Ford Transit unter dem Einfluss berauschender Mittel. Ein Drogenvortest bestätigte den Verdacht. Demnach hatte der junge Mann erst kürzlich Marihuana konsumiert. Zudem fanden die Polizisten im Fahrzeuginnenraum ein Tütchen mit einer geringen Menge Marihuana. Das Rauschgift beschlagnahmten die Beamten, zudem stellten sie zur Unterbindung der Weiterfahrt die Fahrzeugschlüssel sicher. Der rumänische Kraftfahrer musste sich abschließend noch einer Blutentnahme im Klinikum unterziehen. Nun wird gegen ihn wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz und dem Straßenverkehrsgesetz ermittelt.

Tscheche ohne Führerschein und unter Drogen
HOF. Trotz eines Aufenthaltsverbotes in Deutschland war am Montagnachmittag ein 38-jähriger Tscheche unter Drogeneinfluss und ohne Führerschein mit dem Auto seiner Bekannten im Stadtgebiet unterwegs.
Eine Zivilstreife kontrollierte gegen 15.15 Uhr das Pärchen in einem Audi in der Oelsnitzer Straße.  Weil der Fahrer keinerlei Personaldokumente vorweisen konnte, erfolgte eine Durchsuchung der Personen und des Fahrzeuges. Dabei entdeckten die Beamten neben etwas Crystal auch den Ausweis und die EC-Karte einer fremden Person. Die Dokumente wollte der Mann gefunden haben. Schließlich gab der Fahrer seine Identität bekannt und mit diesen Daten warf der Fahndungscomputer Treffer aus. Demnach bestand gegen den 38-Jährigen ein Verbot der Einreise in das Bundesgebiet und er hielt sich illegal in Deutschland auf. Darüber hinaus war er nicht im Besitz eines Führerscheins und stand unter Drogeneinfluss. Der Audi war auf seine Beifahrerin zugelassen, die eine Anzeige wegen des Gestattens zum Fahren ohne Fahrerlaubnis erhält. 
Nach der durchgeführten Blutentnahme forderten die Polizisten den Mann auf, unverzüglich das Land zu verlassen und leiteten ein Strafverfahren wegen einer Vielzahl von Delikten ein. 

Eindringlinge im Zoo
HOF. Unerlaubt Zutritt verschafften sich Unbekannte in das Gelände des Hofer Zoos am Theresienstein während des Wochenendes.
Ein Tierpfleger bemerkte am Montag, dass der Zaun um das Gelände an mehreren Stellen nach unten gedrückt und somit beschädigt war. Vermutlich drangen Unbekannte in das Zoogelände ein. Innerhalb des Zoos verursachten die Täter allerdings keine Beschädigungen und entwendeten nichts. Allerdings hinterließen sie durch den beschädigten Zaun einen Schaden in Höhe von etwa 300 Euro.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Hof unter der Tel.-Nr. 09281/704-0 entgegen.

Vitrine vor Pizzeria eingeschlagen
HOF. Mit einer Bierflasche schlug ein Unbekannter die Scheibe einer Vitrine vor einer Pizzeria in der Fabrikzeile ein.
In der Zeit von Sonntag, 22.30 Uhr und Montag, 9.30 Uhr warf oder schlug der Täter mit einer Bierflasche gegen die Scheibe eines Schaukastens vor der Gaststätte. Diese ging zu Bruch und es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 50 Euro. Die Bierflasche ließ der Unbekannte am Tatort zurück.
Zeugen werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 09281/704-0 mit der Polizeiinspektion Hof in Verbindung zu setzen.   

Aufmerksamer Zeuge stellt Unfallflüchtigen
HOF. Dank der Mitteilung eines aufmerksamen Zeugens konnte am Montagmorgen der Verursacher eines Schadens an einer Ampel in Höhe von 2.000 Euro ausfindig gemacht werden.
Gegen 9.40 Uhr befuhr ein 64-jähriger mit seinem Sattelzug die Heiligengrabstraße und bog an der Kreuzung zur Enoch-Widmann-Straße in diese nach rechts ab. Aufgrund zu geringen Abstandes zur dortigen Lichtzeichenanlage touchierte er diese mit seinem Auflieger hinten rechts und beschädigte die Ampel.  
Ein 60-jähriger Autofahrer hatte dies gesehen und er stellte mit Erstaunen fest, dass der Lastwagenfahrer weiterfuhr, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Der Zeuge fuhr dem Sattelzug mit türkischer Zulassung nach und teilte dann der Polizei mit, dass er in der Christoph-Klauß-Straße geparkt wurde. Eine hinzugerufene Streife traf dort das Fahrzeug samt Fahrer an und stellte ihn zur Rede. Die Beamten leiteten gegen den 64-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Unfallflucht ein und teilten die Personalien dem Tiefbauamt zur Regulierung des Schadens mit.

Mehrere Verstöße führen zur Anzeige
Berg. Durch den Zoll wurde Montagnachmittag ein 26jähriger Mann mit ukrainischen Wurzeln mit seinem LKW kontrolliert, welchen er an diesem Tag in Deutschland gekauft hatte. Da das Fahrzeug mit einem slowakischen Händlerkennzeichen versehen war und somit ein Kennzeichenmissbrauch vorlag, wurden die Beamten der Nailaer Polizei hinzugezogen. Diese stellten weiter fest, dass der Mann gegen das Kraftfahrsteuergesetz verstieß. Der Mann erhält eine Anzeige und musste an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung von 200,-- Euro bezahlen. Papiere und Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt. Die Weiterfahrt wurde unterbunden, bis der Mann ein gültiges Kennzeichen beschafft hat.

Haftbefehl abgewendet
Gattendorf / Lkrs. Hof / BAB 93. Am Montagvormittag kontrollierten die Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb einen Kleintransporter mit litauischer Zulassung auf der A 93 bei Gattendorf. Im Rahmen der fahndungsmäßigen Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen 56-jährigen Fahrer ein Erzwingungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Köln aufgrund einer Ordnungswidrigkeit vorlag. Nachdem der Mann die ausstehende Geldbuße vor Ort bezahlen konnte, blieben ihm die neun Tage Erzwingungshaft erspart und er konnte seine Reise fortsetzen.

Beifahrer mit Drogen
Köditz / Lkrs. Hof / BAB 72. Den richtigen Riecher bewiesen die Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb bei einer Kontrolle am gestrigen Montagmittag.
Gegen 12:15 Uhr erweckte ein Kleintransporter mit polnischer Zulassung auf der A 72 bei Köditz die Aufmerksamkeit einer Schleierfahndungsstreife. Bei der anschließenden Kontrolle entdeckten die Fahnder in der Hosentasche des 22-jährigen Beifahrers eine geringe Menge Amphetamin. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt und der Mann wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

Fahren ohne Fahrerlaubnis
Höchstädt i.F. / Lkrs. Wunsiedel i.F. / BAB 93. Am Montag, gegen 22:00 Uhr, kontrollierten die Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb auf der A 72 bei Höchstädt i.F. ein Lkw-Gespann. Hierbei stellte sich heraus, dass der 26-jährige Fahrer nicht die erforderliche Fahrerlaubnisklasse zum Führen dieser Fahrzeugkombination besaß. Den Fahrer erwartet nun eine Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis. Die Fahrt konnte im Anschluss dennoch fortgesetzt werden, da sein Mitfahrer über die erforderliche Fahrerlaubnis verfügte.

Quelle: PI Hof, Selb, Naila, Münchberg, Rehau

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