28. Oktober 2022 / Partner - News

Integration geflüchteter Eltern – Projekt „Groß plus Klein“ erfreut sich enormer Unterstützung

Diakonie Hochfranken gGmbH

Hof. Eine Gruppe ukrainischer Mütter und Ihre Kinder werden von der Diakonie Hochfranken begleitet. Durch die Unterstützung zweier Serviceclubs, der Stadt Rehau und der Aktion Mensch, konnte dieses Angebot für Geflüchtete mit Kindern realisiert werden.

„Groß plus Klein“ nennt sich ein Projekt, welches derzeit Mütter und ihre Kinder aus der Ukraine begleitet und unterstützt. „Der Name ist Programm!“, sagt Franziska Kassler von der Diakonie Hochfranken. Sie betreut die „Großen“ und die „Kleinen“ gleichermaßen und gibt wichtige Hilfestellung in vielen lebenspraktischen Bereichen: „Wir beginnen an vier Tagen in der Woche mit einem Morgenkreis, um herauszufinden, was die Teilnehmenden beschäftigt. Neben kreativen Angeboten wird bei uns viel gekocht und gespielt. Wir trainieren so die deutsche Sprache und geben Hilfestellung für das Leben in unserem Land.“ Die Gruppe ist derzeit ausgebucht. Angesiedelt ist das Projekt „Groß plus klein“ an drei Standorten in der Stadt Hof. Neben den Räumlichkeiten des Projektes KiTa Einstieg im Biengässchen, finden die Treffen auch im Mütterclub in der Layritzstraße und in der Ejsa in der Landwehrstraße in Hof statt. 

Finanziell steht diese besondere Initiative auf mehreren Säulen. Ein Großteil des finanziellen Aufwandes wird von der Aktion Mensch getragen. Für den nötigen Eigenanteil konnten drei Unterstützer aus der Region gefunden werden: Der Inner Wheel Club Oberfranken und der Rotary Club Hof-Bayerisches Vogtland hatten beide gleichermaßen ein hohes Interesse an der Realisierung. Die Präsidentinnen aus der Präsidentschaftsperiode 2021/2022 beider Serviceclubs sind sich einig, dass man hier an einer Stelle hilft, die oft nicht gleich als erstes gesehen wird. „Flüchtende mit Kindern leiden ohnehin schon unter einer hohen Belastung. Im Kontext der Fluchthilfe wird auf ihre speziellen Bedürfnisse oft nicht angemessen geachtet“, sagt Martina Faber, die im vergangenen Jahr die Präsidentschaft des Inner Wheel Clubs Oberfranken innehatte und Maria Mangei, im selben Zeitraum Präsidentin des Rotary Clubs Hof-Bayerisches Vogtland, ergänzt: „Als Serviceclubs versuchen wir immer dort einzuspringen, wo das reguläre System schwächelt. Das haben wir bei diesem Projekt erfolgreich geschafft.“ Komplettiert wird die Finanzierung von „Groß plus Klein“ aus dem Preisgeld einer Preisverleihung der Stadt Rehau, wie die Geschäftsführerin der Diakonie Hochfranken Manuela Bierbaum berichtet: „Die ‚Goldene Kartoffel‘ kam 2022 nicht nur Sternekoch Alexander Hermann zugute, sondern bedachte mit ‚Groß plus Klein‘ auch eines unserer vielen Integrationsprojekte. Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung, die uns dafür aus den verschiedensten Richtungen zuteil wurde. Der Andrang gibt allen Beteiligten Recht und zeigt, dass Franziska Kassler und ihre Kollegin Jana Strekert hier wichtige Arbeit leisten, die es in solcher Form sonst nicht gäbe.“

Auf dem Bild: 
Teilnehmende Eltern und ihre Kinder und links hinten: Martina Faber (amtierende Präsidentin) und Isolde Baumann vom Inner Wheel Club Oberfranken, 4. und 6. Von links: Franziska Kassler und Jana Strekert vom Projekt Groß plus Klein, 1.von rechts: Geschäftsführerin der Diakonie Hochfranken Manuela Bierbaum und 3. von rechts: Maria Mangei vom Rotary Club Hof-Bayerisches Vogtland.

(Gut zu wissen: Das Projekt Groß plus Klein läuft noch bis Ende Juni 2023.)

Foto: Diakonie Hochfranken
Quelle: Diakonie Hochfranken

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