23. April 2021 / Polizeimeldungen

Polizeimeldungen aus Stadt und Landkreis Hof

Polizei sucht nach Hinweisen

Lkw-Fahrer zu schnell unterwegs
BAB A 9, Berg: Ein 32-jähriger ecuadorianischer Kraftfahrer steuerte seinen 40-tonner Sattelzug mit spanischer Zulassung am Donnerstagmorgen viel zu schnell den kurvenreichen und gefälleartigen Saaleabstieg hinab. Die hinter ihm fahrende Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion entschloss sich daraufhin zur Anhaltung und Kontrolle an der Landesgrenze zu Thüringen. Die Auswertung vom Digitalen Kontrollgerät der Sattelzugmaschine ergab dann eine Überschreitung der hier zul. Höchstgeschwindigkeit 60 KM/H für Lkw um 28 KM/H. Vom Fahrer behielten die Beamten eine Sicherheitsleistung für die zu erwartende Geldbuße in Höhe eines niedrigen dreistelligen Betrages ein. 
Kurze Zeit später missachtete ein 32-jähriger griechischer Kraftfahrer ebenfalls die Geschwindigkeitsbeschränkung für LKW an gleicher Stelle. Diesmal ergab die Auswertung des digitalen Kontrollgeräts eine Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um 34 KM/H. Auch in diesem Fall behielten die Beamten eine Sicherheitsleistung für die begangene Verkehrsordnungswidrigkeit ein. 

Zwei Joints aufgefunden
BAB A9, Leupoldsgrün: Zivilfahnder der Hofer Verkehrspolizei kontrollierten am 22.04.2021 im Rahmen der sogenannten Schleierfahndung einen Mercedes mit Ochsenfurter Kennzeichen auf der A9 in Fahrtrichtung München am PWC Lipperts und wurden fündig.
Bei der Kontrolle fanden die Beamten in einer Zigarettenschachtel zwei Joints und stellten diese sicher. Der 29-jährige Besitzer erwartet nun eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz. 

Ohne Führerschein erwischt
BAB A9, Münchberg: Am Donnerstagnachmittag kontrollierte eine Streife der Verkehrspolizei Hof einen Lada aus dem Zulassungsbereich Roth an der Anschlussstelle Münchberg-Nord. Bei der Kontrolle konnte der 60-jährige Fahrer keinen Führerschein vorzeigen. 
Schnell wurde klar warum der Mann diesen nicht dabei hatte. Eine polizeiliche Überprüfung ergab, dass der Mann seinen Führerschein im letzten Jahr wegen eines Alkoholdelikts schon bei der Polizei in Mittelfranken abgeben musste. Die Fahrt war für den Mann an Ort und Stelle beendet. Dem Mann erwartet nun ein neues Strafverfahren. 

Methadon aufgefunden
BAB A9, Berg: Am frühen Freitagmorgen kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei Hof an der Tank- und Rastanlage Frankenwald-West einen Pkw aus dem Zulassungsbereich Berlin.
Bei der Durchsuchung eines 42-jährigen georgischen Insassen wurden mehrere Tabletten mit dem Wirkstoff Methadon aufgefunden. Der Mann konnte für diese Betäubungsmittel keine ärztliche Verschreibung nachweisen. Die Tabletten wurden von den Beamten beschlagnahmt. Dem Georgier erwartet nun eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz. 

Fensterscheiben beschädigt
Schwarzenbach/S.- Am Do., 22.04., gegen 19.45 Uhr, wurden drei Jugendliche dabei beobachtet, wie sie die Fenster des Anwesens Fleischgasse 2 mit Steinen bewarfen und sich Richtung Rathaus davon machten. Der angerichtete Schaden wird auf etwa 150 Euro geschätzt. Einer der Jugendlichen hatte einen schwarzen Kapuzenpullover, ein weiterer einen auffallend rot-weiß-schwarz gestreiften Kapuzenpullover an.
Hinweise zu dieser Sachbeschädigung bitte an die Polizei in Rehau unter Tel. : 092833/8600.

Wildkamera gestohlen 
Schwarzenbach/S.- Am Mi., 21.04., gegen 14.00 Uhr, wurde eine im Waldgebiet zwischen Hallerstein und Oberschieda installierte tarnfarbene Wildkamera der Marke „Seissinger“ einschließlich SIM-Karte gestohlen.
Hinweise zu diesem Diebstahl bitte an die Rehauer Polizei.

Hitlergruß gezeigt
Hof -
Am Freitagmorgen, gegen 00:30 Uhr, sollte ein 43-jähriger Hofer in der Friedrichstraße kontrolliert werden. Zunächst ignorierte er die Beamten und wollte nicht stehen bleiben. Dann ging er in aggressiver Art, mit erhobenen Armen, auf die Beamten zu. Die gebotenen Abstände hielt er nicht ein. Der 43-Jährige schrie lautstark herum und verweigerte seinen Namen und seine Anschrift zu nennen. Er deutete mehrmals auf seinen Genitalbereich, schrie zu den Polizisten „Ihr könnt mich mal!“ und zeigte zweimal den „Hitlergruß“.  Wegen der Gefahr des Angriffs auf die Polizeibeamten wurde der Hofer gefesselt. Seinen Ausweis habe der 43-Jährige nicht dabei, diesen fand die Streife aber bei der Durchsuchung in seiner Hosentasche. Der Mann roch stark nach Alkohol, wollte aber keinen Atemalkoholtest machen. Wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen, Beleidigung, Falscher Namensangabe und einem Verstoß nach dem Infektionsschutzgesetz wird der Hofer nun bei der Staatsanwaltschaft Hof angezeigt. Nach der Kontrolle wurde der Hofer eindringlich belehrt und aus der Kontrolle entlassen.

Fahrer unter Drogen und mit verbotenem Springmesser
Regnitzlosau / Lkrs. Hof / BAB 93. Am Donnerstagmittag geriet ein Kleintransporter mit polnischer Zulassung auf der A 93 bei Regnitzlosau in das Visier der Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Fahnder beim 23-jährigen Fahrer drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein auf THC positiver Schnelltest bestätigte den Anfangsverdacht. Zudem wurde auf dem Beifahrersitz zugriffsbereit ein verbotenes Springmesser aufgefunden und beschlagnahmt. Die Weiterfahrt des Mannes wurde unterbunden und er musste sich der obligatorischen Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen. Gegen ihn wurden Straf- und Bußgeldverfahren eingeleitet.

Bei Kontrolle Haschisch aufgefunden
Gattendorf / Lkrs. Hof / BAB 93. Am Donnerstagnachmittag erweckte ein Pkw mit kroatischer Zulassung auf der A 93 bei Gattendorf die Aufmerksamkeit einer Schleierfahndungsstreife der Grenzpolizeiinspektion Selb. Im Rahmen der Kontrolle stellten die Beamten beim 42-jährigen Fahrer drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein auf THC positiver Drogenschnelltest bestätigte den Verdacht der Beamten. Darüber hinaus entdeckten die Beamten im Rucksack des Mannes eine geringe Menge Haschisch. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt, die Weiterfahrt unterbunden und der Mann musste sich einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen. Gegen ihn wurde ein Straf- und Bußgeldverfahren eingeleitet.

Mehrere Fälle von unzulässigen Fernzulassungen festgestellt
Thiersheim, Lkrs. Wunsiedel i.F. / Feilitzsch, Lkrs. Hof. Am gestrigen Donnerstag stellten die Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb bei Kontrollen erneut zwei Fälle der unzulässigen Fernzulassung fest.
Im ersten Fall kontrollierten die Fahnder einen Kleintransporter mit österreichischen Händlerkennzeichen am Autohof in Thiersheim. Hierbei stellte sich heraus, dass der 57-jährige Fahrer diesen zuvor in Leipzig käuflich erworben hatte und nun nach Österreich überführen wollte.
Später fiel den Schleierfahndern auf der A 72 bei Feilitzsch ein mit mehreren Personen besetzter Pkw mit spanischen Händlerkennzeichen auf. Auch in diesem Fall wurde das Fahrzeug zuvor in Deutschland käuflich erworben und sollte nun mit den spanischen Händlerkennzeichen ins Ausland überführt werden.
Diese sogenannte „Fernzulassung“ ist jedoch nicht zulässig; hierfür wären deutsche Ausfuhrkennzeichen erforderlich gewesen. Beide Fahrer erwarten nun Anzeigen wegen Kennzeichenmissbrauchs, nach dem Kraftfahrzeugsteuergesetz und der Fahrzeugzulassungsverordnung.

Einbruchsversuch
Helmbrechts – In der Zeit von Mittwoch, 19.00 Uhr auf Donnerstag, 06.15 Uhr, gelangte eine unbekannte Person in der Friedrichstraße über eine Tür in das Anwesen der Diakonie.
Im Innenbereich wurden mehrere Blumentöpfe umgeworfen. Wertgegenstände wurden nicht entwendet. An den Blumentöpfen entstand kein Sachschaden.
Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht? Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Münchberg in Verbindung zu setzen.

Telefonmast beschädigt
Helmbrechts –
Am Donnerstag, in der Zeit von 12.30 – 17.40 Uhr, wollte ein unbekanntes Fahrzeug offensichtlich von der Staatsstraße 2158, auf Höhe von Rauhenberg, nach links auf die Staatsstraße 2194, in Richtung Döbra, abbiegen. Beim Abbiegevorgang scherte vermutlich die Ladung aus und touchierte den rechtsseitig am Fahrbahnrand aufgestellten Telefonmasten..
Dieser wurde aus der Verankerung gerissen und kippte auf die Fahrbahn. Hierbei wurde noch ein Verkehrszeichen beschädigt.
Bei dem Unfallverursacher könnte es sich um ein Langholz-Fahrzeug handeln.
Der Sachschaden beträgt ca. 600 Euro. Der Unfallverursacher entfernte sich unerkannt von der Unfallstelle.
Hinweise auf den Unfallverursacher nimmt die Polizeiinspektion Münchberg entgegen.

Marihuana in der Unterhose
HOF. Mit einer so tiefgehenden Kontrolle hatte am Mittwochnachmittag ein 27-Jähriger nicht gerechnet. Beamte der Bereitschaftspolizei entdeckten Marihuana in seiner Unterhose.
Kurz vor 17 Uhr kontrollierten ihn die jungen Polizisten am Bahnhofsplatz. Bei der Durchsuchung kam etwas Marihuana in ein Papier gewickelt zum Vorschein. Der Mann wird wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittel angezeigt.

Geldbeutel aus Arztpraxis gestohlen
HOF. Eine Börse mit Bargeld und Scheckkarte entwendete am Montag ein dreister Dieb aus der Handtasche einer Arztangestellten.
In der Zeit von 6.10 Uhr und 13.30 Uhr entnahm der Unbekannte den Geldbeutel einer Mitarbeiterin aus ihrer Handtasche, die im Personalzimmer einer Praxis am Kirchplatz abgestellt war. 
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Hof unter der Tel.-Nr. 09281/704-0 entgegen. 

Viele Anzeigen bei Messung
A72/Trogen.- Die Verkehrspolizei aus Hof brachte am 21.04.2021 bei einer fünfstündigen Geschwindigkeitsmessung in den Nachmittagsstunden die Gerätschaften auf der A72 in einem auf 80 km/h beschränkten Abschnitt in Stellung.
Bei der Messaktion, die im Gemeindebereich von Trogen/LKr. Hof im Rahmen des Bayern weiten „Blitzmarathons“ stattfand, durchfuhren 3133 Fahrzeuge die Strahlen der Messgeräte.
180 Mal löste dabei die Kamera aus, weil die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten wurde. Während hier 54 Temposünder die Sache mit Bezahlung einer Verwarnung aus der Welt schaffen können, müssen sich 126 Fahrer auf eine Bußgeldanzeige einstellen.
Den sprichwörtlichen „Vogel“ schoss um 16.22 Uhr ein 60 jähriger Raser mit seinem VW-Kleintransporter ab. Bei ihm zeigte der Tacho wohl fast 160 km/h an, als es blitzte! Das Messgerät kam auf eine Überschreitung von immerhin 76 km/h, wofür ein Bußgeld von 1500 Euro, ein dreimonatiges Fahrverbot sowie zwei Punkte in Flensburg fällig werden.

Unfall mit mehr als zwei Promille
A72/Trogen.- Zu einem Verkehrsunfall, der sich um 13.15 Uhr auf der A72 im Gemeindegebiet von Trogen/LKr Hof ereignet hatte, wurden die Beamten am 21.04.2021 gerufen.
An der Unfallstelle trafen die Polizisten auf den 40-jährigen Unfallverursacher aus Unterfranken, der mit seinem Renault gegen ein Verkehrszeichen gestoßen war. Der Mann erklärte den Beamten, dass ein Reh auf der Fahrbahn gewesen war und er ausweichen musste.
Routinemäßig führten die Beamten bei dem Mann einen Alkoholtest durch und staunten nicht schlecht. Denn der 40-Jährige, der eigentlich einen nüchternen Eindruck machte, brachte es auf 2,66 Promille!
Die Beamten beschlagnahmten an Ort und Stelle den Führerschein des Unterfranken und ordneten eine Blutentnahme an. Der Sachschaden wird auf 3100 Euro beziffert. Vom Reh fehlt indes jede Spur…

Unfallflüchtiger Senior 
A93/Trogen.- Unbeeindruckt ließ einen 84-jährigen Hofer ein Verkehrsunfall, den er am 21.04.2021 auf der A93 verursachte.
Der Senior war um 15.00 Uhr mit seinem Mercedes an der Auffahrt Hof/Ost der A93 in Richtung Norden aufgefahren und kollidierte dabei mit einem LKW-Gespann, das gerade auf der rechten Spur unterwegs war.
Der 49-jährige Brummi-Fahrer aus Naila erkannte, wie der Mercedes gegen das hintere rechte Eck des Anhängers prallte. Der 84-jährige Unfallfahrer gab Gas, setzte die Fahrt in Richtung Norden fort und bog dann in die A72 in Richtung Plauen ein, ohne den gesetzlichen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.
Den geschädigten Brummifahrer blieb nichts anderes übrig, als die Polizei über Notruf zu verständigen.
Eine Streife der Autobahnpolizei aus Hof konnte den unfallflüchtigen Rentner zwei Stunden nach dem Unfall schließlich vor seiner Wohnung in Hof im Empfang nehmen. Er war nach dem Unfall erst einmal seelenruhig zum Einkaufen in einen Supermarkt gefahren, wo er auf dem Parkplatz den Schaden an seinem Auto begutachtete. Nach einem Besuch bei der Autowerkstatt fuhr er  dann nach Hause.
Der Mercedes des Mannes war vorne links verbeult. Die Beamten schätzen den Schaden auf Tausend Euro. Der Unfall beteiligte LKW-Anhänger trug indes nur einen kleinen Kratzer davon.
Obwohl die Sache alles in allem glimpflich ausgegangen ist, wartet nun auf den 84-Jährigen ein Strafverfahren wegen „Unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle“. Außerdem wird auch die zuständige Fahrerlaubnisbehörde eine Meldung bekommen.

Joint im Rucksack
A9/Berg.- Zivilfahnder der Hofer Verkehrspolizei kontrollierten am 21.04.2021 einen Volvo mit Berliner Kennzeichen auf dem Gelände der Rastanlage Frankenwald und wurden fündig.
Bei der Kontrolle im Rahmen der sogenannten Schleierfahndung um 14.00 Uhr sprachen die Beamten den 31-jährigen Fahrer auf den Konsum von Marihuana an. Der Berliner räumte ohne Umschweife den Konsum von Marihuana ein und zeigte den Beamten auch einen Joint, den er in seinem Rucksack liegen hatte.
Ein routinemäßiger Test bestätigte die Angaben des Drogensünders. Er musste sich zu Beweiszwecken einer Blutentnahme unterziehen. Den Joint beschlagnahmten die Beamten.
Außerdem untersagten die Fahnder dem Mann die Weiterfahrt und nahmen eine Anzeige gegen ihn auf.

Saaleabstieg überwacht
A9/Berg.- Mehrfach mussten am 21.04.2021 wieder Brummifahrer beanstandet werden, die sich nicht an das Tempolimit von 60 km/h am sogenannten „Saaleabstieg“ auf der A9 vor der Landesgrenze nach Thüringen hielten.
Gegen zehn Uhr fiel den Beamten ein Sattelzug aus Serbien auf, der zügig die Gefallstrecke hinunterrauschte. Hier brachte es der 49-jährige Fahrer bei der Sichtung der Daten seines Fahrtenschreibers auf 89 km/h und musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen.
Ähnlich erging es um 11.20 Uhr einem 41-jährigen Berufskraftfahrer aus Polen, der es mit seinem Sattelzug auf 96 km/h bei 60 km/h brachte.
Den Tagesabschluss machte um 23.54 Uhr ein Brummifahrer aus Rumänien. Er war mit 87 km/h den Berg hinunter gefahren und musste ebenfalls eine Sicherheitsleistung bezahlen.

Haftbefehl erneut vollzogen
Schwarzenbach am Wald. Ein 24jähriger Mann konnte Mittwochabend vor seinem Wohnanwesen angetroffen werden. Da er aufgrund einer Gesamtfreiheitsstrafe von 6 Jahren noch restliche 204 Tage abzusitzen hat, wurde er durch Polizeibeamte festgenommen und im Anschluss in die Justizvollzugsanstalt Hof verbracht, um seine Reststrafe abzusitzen. Der Mann wurde vorzeitig auf Bewährung entlassen. Da er sich erneut nicht an Gesetz und Vorschrift hielt, ist die Bewährung hinfällig geworden.

Betrunkener fährt PKW an und flüchtet
Selbitz. Ein 34jähriger Mann aus Sachsen fuhr Mittwochabend gegen 18:40 Uhr in der Hochstraße einen PKW an, hinterließ einen Schaden von ca. 2.000,-- Euro und flüchtete. In Naila am Lindenpark konnte der Mann kurze Zeit später angetroffen werden. Die Beamten der Nailaer Polizei konnten bei dem Mann starken Alkoholgeruch wahrnehmen. Ein entsprechender Test ergab ein positives Ergebnis von 1,88 Promille, weshalb sich der Mann einer anschließenden Blutentnahme in der Klinik unterziehen musste. Führerschein und Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt. Da der Mann desorientiert und verwirrt wirkte und niemanden zur Abholung organisieren konnte, musste er die Nacht in der „Ausnüchterungszelle“ verbringen.

Unzulässige Fernzulassung festgestellt.
Feilitzsch / Lkrs. Hof / BAB 72. Am Mittwochnachmittag erweckte ein Pkw mit litauischen Händlerkennzeichen auf der A 72 bei Feilitzsch die Aufmerksamkeit einer Schleierfahndungsstreife der Grenzpolizeiinspektion Selb. Im Rahmen der Kontrolle stellte sich zunächst heraus, dass der 62-jährige Fahrer das Fahrzeug am selben Tag in Deutschland erworben hatte und dieses mit den litauischen Händlerkennzeichen ins Ausland überführen wollte. Diese sogenannte „Fernzulassung“ ist jedoch nicht zulässig; hierzu wären deutsche Ausfuhrkennzeichen erforderlich gewesen. Darüber hinaus ergab sich bei der Überprüfung der vorgelegten Versicherungsdokumente der Verdacht einer Fälschung. Den Fahrer erwarten nun Anzeigen wegen Kennzeichenmissbrauchs, nach dem Kraftfahrzeugsteuergesetz und der Fahrzeugzulassungsverordnung sowie wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Fahrer unter Drogeneinfluss
Selb / Lkrs. Wunsiedel i.F. / BAB 93. Am Mittwochabend geriet ein Pkw mit slowenischer Zulassung auf der A 93 bei Selb in das Visier der Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten beim 23-jährigen Fahrer drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein auf THC, Amphetamin und Methamphetamin positiver Schnelltest bestätigte den Verdacht der Beamten. Zudem wurden Betäubungsmittelutensilien aufgefunden. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und der Mann musste sich einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen. Gegen ihn wurde ein Straf- und Bußgeldverfahren eingeleitet.

Marihuana im Gepäck
Münchberg – Ein 36jährger Monteur wurde am Mittwochvormittag am Autohof Münchberg einer Personenkontrolle unterzogen. Hierbei konnte in seinem Gepäck eine kleine Menge Marihuana aufgefunden und sichergestellt werden.
Der junge Mann erhält eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz.

Erforderliche Fahrerlaubnis fehlte
Münchberg - Am Mittwochnachmittag wurde ein 19jähriger Pkw-Fahrer in der August-Horch-Straße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Dieser hatte am Pkw einen Anhänger angehängt. Der Fahrzeuglenker konnte lediglich die Fahrerlaubnis der Klasse B vorweisen, obwohl für diese Fahrzeugkombination eine Fahrerlaubnis der Klasse BE erforderlich gewesen wäre.
Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Eine Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis ist die Folge.

Zigaretten nicht bezahlt
Münchberg – In einem Verbrauchermarkt in der Stammbacher Straße konnte am Mittwochabend eine 40jährige Frau beobachtet werden, als sie eine Schachtel Zigaretten in ihre Jackentasche steckte und an der Kasse nicht bezahlte.
Der Wert der Zigaretten betrug 7,-- Euro. Die Dame wird wegen Ladendiebstahls zur Anzeige gebracht.

Holzgeländer beschädigt
Stammbach – Am Mittwochabend wurde  am Tennisplatz Stammbach das Holzgeländer des Vereinsheimes beschädigt. Ein Zeuge konnte drei Jugendliche wegrennen sehen. Es entstand ein Sachschaden von ca. 1500,-- Euro.
Wer hat verdächtigte Wahrnehmungen gemacht. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Münchberg in Verbindung zu setzen.

Bei Kontrolle aus dem Auto geflüchtet
HOF. Um einer Kontrolle zu entgehen, sprang ein 44-Jähriger am Dienstagnachmittag aus seinem Auto und wollte in ein Haus flüchten. Die Polizisten waren schneller und überführten ihn einer Straftat.
Gegen 16.30 Uhr sollte der Mann in der Sedanstraße kontrolliert werden. Beim Anblick der Polizisten parkte er seinen VW am Fahrbahnrand, sprang aus dem Auto und rannte in einen Hauseingang. Er rechnete nicht mit der Schnelligkeit der Beamten, die ihn schon bald einholten. Der Grund seiner Flucht stellte sich schnell heraus: Er besitzt keinen Führerschein.

Fahrt unter Betäubungsmitteleinfluss
Schwarzenbach/S.- Am Di., 20.04., gegen 22.30 Uhr, wurde in Martinlamitz ein junger Pkw-Fahrer kontrolliert. Hier kam schnell der Verdacht auf, dass der junge Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte.  Auf Nachfrage räumte er dann auch den Konsum von Marihuana ein.  Damit war für ihn die Fahrt zu Ende und er musste mit zur Blutentnahme. In seiner Wohnung fanden sich schließlich noch knapp sieben Gramm Marihuana.  Entsprechende Anzeigen sind nun die Folge. 

Ohne gültige Kfz-Zulassung unterwegs
Berg. Am späten Dienstagabend, gegen 23:00 Uhr, führten Beamte vom Zoll Fahrzeugkontrollen auf der BAB A 9 durch. Bei der anschließenden Kontrolle eines Pkw-Fahrers an der Zollkontrollhalle in Berg stellten die Beamten fest, dass der 47jährige Ukrainer den in Frankreich zugelassenen Pkw gekauft hatte und in die Ukraine bringen wollte. Auf der Fahrzeugzulassung war auch der Verkauf mit Datum vermerkt. Dies Vorgehen ist in Frankreich üblich und dort auch für einen Monat gültig. In Deutschland allerdings stellt diese amtliche Veränderung einen Zulassungsverstoß dar. Daraufhin wurden Polizeibeamte der PI Naila zur weiteren Sachbearbeitung hinzugezogen. Die Kennzeichen wurden sichergestellt und der Mann musste seinen Pkw stehenlassen, bis er eine - in Deutschland gültige - Zulassung vom LRA Hof beibringen konnte. Der Mann erhält eine Anzeige nach der Fahrzeug-Zulassungsverordnung.

Ohne Versicherung unterwegs
A9/Berg.- Bei einer Kontrolle auf dem Gelände der Rastanlage Frankenwald am 20.04.2021, um 23.00 Uhr, kam heraus, dass ein Kleintransporter aus Fürth schon seit einem halben Jahr ohne Haftpflichtversicherung unterwegs war.
Wie die Beamten bei der Überprüfung im Polizeicomputer herausfanden, war der 48-jährige Fahrer und Halter des Mercedes-Kleintransporters aus Fürth seit Anfang Oktober letzten Jahres seine Prämien schuldig geblieben. Die Versicherungsgesellschaft reagierte und machte Meldung an die Zulassungsstelle in Fürth.
Die Beamten legten den Kleintransporter weisungsgemäß an Ort und Stelle still und zeigten den Fürther nach dem „Pflichtversicherungsgesetz“ an.
Außerdem war der Mann während der nächtlichen Ausgangssperre im Landkreis Hof unterwegs und konnte den Beamten keinen „triftigen Grund“ für seinen Aufenthalt glaubhaft machen, was dem Fürther noch eine Anzeige nach dem „Infektionsschutzgesetz“ einbrachte…

Mit belgischem Probeführerschein unterwegs
Thiersheim / Lkrs. Wunsiedel i.F.. Am Dienstagmittag erweckte ein BMW mit belgischer Zulassung bei Kothigenbibersbach die Aufmerksamkeit der Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb. Bei der anschließenden Kontrolle händigte der 37-jährige Fahrer den Beamten u.a. einen vorläufigen belgischen Führerschein aus, welcher zudem mit einem Hinweis „nur in Belgien gültig“ versehen war. Eine Rücksprache beim Gemeinsamen Zentrum für polizeiliche grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Belgien ergab, dass es sich hierbei um einen Probeführerschein handelte, welcher seine Gültigkeit tatsächlich nur in Belgien hat. Infolgedessen war die Fahrt des Mannes vor Ort beendet und er muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

Marihuana im Geldbeutel
Thiersheim / Lkrs. Wunsiedel i.F.. Am Dienstagnachmittag geriet ein Pkw mit polnischer Zulassung am Autohof in Thiersheim in das Visier der Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb. Bei der anschließenden Kontrolle entdeckten die Fahnder im Geldbeutel eines 34-jährigen Fahrzeuginsassen eine geringe Menge Marihuana. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt und der Mann wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

Unzulässige Fernzulassungen festgestellt.
Selb / Lkrs. Wunsiedel i.F. / BAB 93. Am Dienstagnachmittag fielen den Schleierfahndern der Grenzpolizeiinspektion Selb auf der A 93 bei Selb zwei Pkw mit ungarischen Händlerkennzeichen auf. Im Rahmen der Kontrolle stellte sich heraus, dass die beiden 48 und 52 Jahre alten Fahrer die Fahrzeuge am selben Tag in Deutschland erworben hatten und diese mit den ungarischen Händlerkennzeichen nach Ungarn überführen wollten. Diese sogenannte „Fernzulassung“ ist jedoch nicht zulässig; hierzu wären deutsche Ausfuhrkennzeichen erforderlich gewesen. Die beiden Männer erwarten nun Anzeigen wegen Kennzeichenmissbrauchs, nach dem Kraftfahrzeugsteuergesetz und der Fahrzeugzulassungsverordnung.

Mann leblos in Wohnung aufgefunden
REHAU, LKR. HOF. In Rehau kam es in einer Wohnung am Samstagabend zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen einem 18- sowie einem 43-Jährigen. Der 43-Jährige wurde tags darauf am Sonntagnachmittag leblos im Wohnzimmer liegend aufgefunden. Die Kriminalpolizei Hof nahm die Ermittlungen zur Todesursache auf. Mittlerweile sitzt der 18-jährige Mann auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hof in Untersuchungshaft.
Die beiden 43 und 18 Jahre alten Männer konsumierten zusammen mit einer weiteren Person am Vorabend Alkohol. Im Rahmen eines Streits zwischen zwei dieser Personen kam es auch zu Faustschlägen gegen den Kopf des später Verstorbenen. Tags darauf nach dieser Auseinandersetzung wurde gegen 17 Uhr festgestellt, dass der 43-jährige Mann keine Lebenszeichen mehr zeigte. Auch sofortige Reanimationsversuche blieben erfolglos und ein hinzugerufener Notarzt stellte den Tod fest.
Die Kriminalpolizei Hof übernahm anschließend die Ermittlungen zu dem Todesfall. Zudem führten Rechtsmediziner, auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hof, bei dem Verstorbenen eine Obduktion durch. Nach ersten Erkenntnissen besteht der dringende Verdacht, dass auch die Auswirkungen der Faustschläge zum Tod des Mannes geführt haben. Der 18-Jährige sitzt nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hof wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge in Untersuchungshaft. 

Verkehrsunfall mit leichtverletzter Person
Münchberg – Am Dienstagabend wollte ein 35jähriger BMW-Fahrer von einem Parkplatz eines Verbrauchermarktes in die Luitpoldstraße einfahren. Dabei übersah er aus Unachtsamkeit einen 37jährigen Alfa Romeo-Fahrer, welcher die Luitpoldstraße in stadteinwärtiger Richtung befuhr.
Hierbei erlitt der Alfa Romeo-Fahrer leichte Verletzungen und begab sich selbst zum Arzt. Der Sachschaden beträgt ca. 2000,-- Euro.

Illegaler Vitnamnese
Münchberg – Ein 42jähriger vietnamesischer Staatsbürger wurde am Dienstagmittag am Pendlerparkplatz der Anschlussstelle Münchberg/Nord  von einer Streifenbesatzung des Zolls kontrolliert. Es wurde festgestellt, dass er nicht über die erforderliche Aufenthaltserlaubnis verfügte. Zuständigkeitshalber wurde die weitere Sachbearbeitung von der Polizeiinspektion Münchberg übernommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft verfügte diese, dass der Vitnamnese eine Sicherheitsleistung von 400 zu bezahlen hätte. Da er angab, auf dem Weg nach Ungarn zu sein, wurde ihm zudem eine Grenzübertrittsbescheinigung ausgehändigt.

Zwei Verletzte nach Verkehrsunfall
HOF. Zwei verletzte Autofahrer und Sachschaden in Höhe von 12.000 Euro sind die Bilanz eines Unfalles in der Ascher Straße am Dienstagmorgen.
Kurz vor 6 Uhr befuhr ein 19-Jähriger mit seinem Golf den Wartturmweg in Richtung Ascher Straße. Dort fuhr ein 55-Jähriger mit seinem Audi von Döhlau kommend in Richtung Innenstadt. Der Golf-Fahrer fuhr in den Einmündungsbereich ein und stieß mit dem vorfahrtsberechtigen Audi zusammen. Durch den Aufprall schleuderte der Audi nach links, kam von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen Zaun sowie einen Baum. Bis zur Bergung der Unfallfahrzeuge durch den Abschleppdienst kam es in der Ascher Straße zu Behinderungen für den Berufsverkehr.
Beide Fahrer verletzten sich bei dem Unfall leicht, weshalb der Rettungsdienst sie zur Untersuchung ins Klinikum brachte.

Etliche Geschwindigkeitsverstöße im Baustellenbereich - 11 Fahrverbote drohen
A72 / Hochfrankendreieck - Am gestrigen Montag führte die Verkehrspolizei Hof im Baustellenbereich am Hochfrankendreieck eine knapp dreistündige Geschwindigkeitsmessung durch. Dabei gingen der Polizei einige Raser ins Netz. Insgesamt hielten sich 128 Autofahrer nicht an die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. 78 Fahrzeuglenker müssen sich auf ein Bußgeld einstellen, elf davon droht sogar ein Fahrverbot. Den Tageshöchstwert erzielte ein Vogtländer mit 144 km/h.

Zu schnell und zu lange am Steuer
A9 / Berg - Gleich mehrere Verstöße verzeichnete die Polizei bei der Kontrolle eines spanischen Autotransporters am Montagmittag. Der Fahrer des Transporters hielt sich weder am Saaleabstieg noch sonst auf der Autobahn an die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Zudem beging er mehrere Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten. Zur Durchführung des Ordnungswidrigkeitenverfahrens erhob die Polizei an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung. Erst danach durfte der Trucker seine Fahrt fortsetzen.

Spurwechsel führt zu Auffahrunfall - Verursacher flüchtig
A9 / Leupoldsgrün - Zu einem Verkehrsunfall mit Unfallflucht kam es am Montagnachmittag gegen 14.30 Uhr auf der A9 in Höhe des PWC Lipperts in südlicher Fahrtrichtung. Der Fahrer eines weißen Lkw wechselte, ohne zu Blinken, vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen. Dort fuhr gerade ein Kleintransporter aus Nürnberg. Um einen drohenden Crash zu vermeiden zog dessen Fahrer auf den linken Fahrstreifen, übersah in der Eile jedoch einen dort fahrenden Pkw. Es kam zu einem Auffahrunfall, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde. Es entstand ein Sachschaden von ca. 5.500 Euro. Der Lkw-Fahrer als eigentlicher Unfallverursacher fuhr einfach weiter. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei Hof unter der Tel. 09281/704-803 in Verbindung zu setzen.

Bauunternehmer mit Marihuana im Gepäck
A9 / Gefrees - Kein Werkzeug, dafür eine Kleinmenge Marihuana in der Handtasche. Diese Erkenntnis erbrachte eine Verkehrskontrolle am Montagabend am PWC Streitau. Der Besitzer der Drogen, ein 26-jähriger Mann aus Berlin, gab sich als Bauunternehmer aus. Zur Herkunft des Betäubungsmittels wollte er sich gegenüber der Polizei nicht weiter äußern. Das Marihuana stellte die Polizei sicher. Dessen letzter Besitzer muss sich nun auf eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz einstellen.

Marihuana im Gepäck
Schirnding / Lkrs. Wunsiedel i.F. / B303. Am späten Montagnachmittag geriet ein Pkw mit Schweizer Zulassung auf der B303 bei Schirnding in das Visier der Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb. Bei der anschließenden Kontrolle entdeckten die Fahnder im Reisegepäck des 30-jährigen tschechischen Fahrers eine geringe Menge Marihuana. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt und der Mann wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

Marihuana bei Zugreisendem aufgefunden
Schirnding / Lkrs. Wunsiedel i.F.. Am Montagabend kontrollierten die Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb einen 38-jährigen Mann im Einreisezug aus Tschechien. Hierbei wurde eine geringe Menge Marihuana sowie Cannabissamen aufgefunden. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt und der Mann muss sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Schnellimbiss-Personal zeigt Zivilcourage
HOF. Dank dem beherzten Einschreiten dreier Angestellten eines Schnellrestaurants konnte sich eine schwangere Frau am Sonntag aus einer gefährlichen Situation befreien. Ihr Lebensgefährte hatte ihr im Auto Schläge gegen Kopf und Bauch versetzt.
Gegen 14 Uhr bemerkten die Angestellten einen Streit zwischen einem Pärchen, das in der Warteschlange im Auto saß. Der Fahrer hielt die Beifahrerin an den Haaren fest und versetzte ihr mehrere Schläge gegen den Kopf und den Bauch. Beherzt klopften sie am Fahrzeugfenster und sprachen den Mann an. Dadurch konnte sich die Frau aus dem Auto retten. Wie sich herausstellte, war sie schwanger. Bis zum Eintreffen der alarmierten Polizeistreife stellte sich eine der Angestellten vor das Auto des Schlägers, um ihn am Weiterfahren zu hindern. Dieser ließ den Wagen auf die Helferin zurollen und stoppte ihn erst etwa einen halben Meter vor ihr. 
Ein Rettungsdienst brachte die leicht verletzte Frau ins Krankenhaus zur Behandlung. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind bei dem Ungeborenen keine Verletzungen zu erwarten. 
Gegen den Mann leiteten die Polizisten ein Strafverfahren ein. 
Besonderer Dank gilt den drei Angestellten des Restaurants, die durch ihr mutiges Einschreiten  weiteren Schaden von der Frau und ihrem ungeborenen Kind abwendeten. 

Im Auto Joint geraucht
HOF. Eine Marihuana-Rauchschwade kam Beamten der Polizeiinspektion Hof entgegen, als ein 20-Jähriger am Sonntagabend das Fenster seines geparkten Autos öffnete.
Gegen 21.30 Uhr hielt die Streifenbesatzung neben dem in der Straße Alsenberg abgestellten Ford an und bat den Fahrer, das Fenster zu öffnen. Als er dieser Aufforderung nachkam, stieg den Beamten der eigentümliche Geruch von Marihuana entgegen. Im Aschenbecher lag noch der angerauchte Joint, den der junge Mann gerade im Auto rauchte. Im Handschuhfach lag noch ein Einhandmesser und auf dem Rücksitz zwei Rauchgeräte mit Cannabisanhaftungen. 
Die Autoschlüssel musste er zur Unterbindung der Weiterfahrt abgeben. 
Den 20-Jährigen erwarten Anzeigen nach dem Betäubungsmittel- und dem Waffengesetz. Zudem ein Bußgeldverfahren wegen eines Verstoßes gegen die Ausgangsbeschränkung nach 20.30 Uhr.   

Erneut Verstöße gegen die Corona-Regeln am Wochenende
HOF. Eigens zur Überwachung der Allgemeinverfügung war am Wochenende wieder täglich ein Einsatzzug der Bereitschaftspolizei im Stadtgebiet Hof eingesetzt. Die Zahl der festgestellten Regelverletzungen ging leicht zurück, dennoch gab es 43, teils beharrliche Verstöße.
Einen Schwerpunkt bildeten dabei Zuwiderhandlungen gegen die Kontaktbeschränkungen. Dazu kamen vier Verstöße gegen die Maskenpflicht und Einer gegen die Ausgangsbeschränkung.
Der markanteste Fall ereignete sich in der Wilhelmstraße, wo die Bereitschaftspolizisten elf Personen im Alter von 15 bis 42 Jahren in einer Wohnung bei einer Geburtstagsfeier antrafen. Auf ihr Fehlverhalten angesprochen, waren sie um keine Antwort verlegen und behaupteten, nichts von der Regel  gewusst zu haben. Dies konnten ihnen die Beamten aber schnell widerlegen, da mehr als die Hälfte der angetroffenen Personen bereits wegen Verstößen gegen die Allgemeinverordnung Anzeigen erhalten hatten. Sie erwarten Bußgeldbescheide mit verdoppelten Geldstrafen.
Größtenteils auf öffentlichen Plätzen, aber auch in zwei weiteren Wohnungen trafen sich im Verlaufe des Wochenendes einige Gruppen von drei bis vier Personen aus mehr als zwei Hausständen und erhielten jeweils Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz.

Quelle: PI Hof, Selb, Naila, Münchberg, Rehau

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