9. September 2022 / Allgemeines

Krankenhauszukunftsgesetz: Kliniken Hochfranken erhalten Förderung

Kliniken Hochfranken

Münchberg. Kliniken Hochfranken erhalten 2,89 Millionen Euro für die digitale  Pflege- und Behandlungsdokumentation

Mit dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG), das am 29. Oktober 2020 in Kraft getreten ist, stellt der Bund für elf verschiedene Bereiche insgesamt drei Milliarden Euro zur Verfügung, damit Krankenhäuser in moderne Notfallkapazitäten, Digitalisierung und IT-Sicherheit investieren können. Weitere 1,3 Milliarden Euro übernehmen die Länder.

Vom Bayerischen Landesamt für Pflege (LfP) haben die Kliniken Hochfranken für den so genannten Fördertatbestand 3, Digitale Pflege- und Behandlungsdokumentation, nun einen vorläufigen Förderbescheid über 2.895.670,68 Euro erhalten.

Von Spracheingabe bis Security Management System

Im Rahmen der Förderung sind vielfältige Maßnahmen geplant, darunter die Anschaffung modernster Ultraschallgeräte, die an das Krankenhausinformationssystem angebunden werden. Außerdem ist beabsichtigt, die Bilddokumentation zu digitalisieren und eine digitale OP- und Anästhesiedokumentation einzuführen. Mediziner sollen zukünftig von einer digitalen Spracherkennung und Spracheingabe profitieren, z.B. beim Diktieren von Befunden.

Mindestens 15 Prozent der Fördermittel werden für Maßnahmen zur Verbesserung der Informationssicherheit verwendet. Eine Maßnahme davon lautet: Einführung eines Information Security Management Systems (ISMS), das die Informationssicherheit in den Kliniken Hochfranken gewährleistet.

Die Kliniken freuen sich, dass für einen weiteren Fördertatbestand (Fördertatbestand 5 – Digitales Medikationsmanagement) darüber hinaus noch Mittel in Höhe von 262.389,32 Euro in Aussicht stehen. Ziel dieses Fördertatbestandes ist es, die Arzneimitteltherapiesicherheit in Krankenhäusern durch Maßnahmen eines digitalen Medikationsmanagements zu erhöhen. 

Quelle: Kliniken Hochfranken

Weitere Artikel derselben Kategorie

Hofer Land wohnt auf 5,7 Mio. Quadratmetern – Mehr Wohnungen durch Umbau und Dachaufstockung
Allgemeines

IG BAU warnt vor Drehen an der Mietenschraube: „Zitrone nicht weiter auspressen“

weiterlesen...