Landkreis Hof - Bahnhöfe und Züge sind für viele Schüler wieder Teil des täglichen Schulweges. Damit vor allem die Jüngsten sicher in das Schuljahr starten, haben die Beamten der Bundespolizeiinspektion Selb an den ersten drei Schultagen in vielen persönlichen Gesprächen Tipps gegeben. Die Bundespolizisten überwachten den An- und Rückreiseverkehr an den größeren Bahnhöfen und informierten die Schulpendler über das richtige Verhalten, mit dem sich die Gefahren im Bahnverkehr vermeiden lassen.
Leider stellt die Bundespolizei, die mit polizeilichen Aufgaben auf dem Gebiet der Bahnanlagen betraut ist, immer wieder verbotene Gleisüberschreitungen sowie Rangeleien an den Bahnsteigen fest. Hieraus können sich erhebliche Gefahren bis hin zu tödlichen Unfällen entwickeln.
Gerade ältere Schüler bringen sich und andere manchmal leichtsinnig in Lebensgefahr, bloß weil sie „cool“ wirken möchten. Darüber hinaus wird oft übersehen, dass regelwidriges Verhalten im Bahnbereich sogar als Ordnungswidrigkeit oder Straftat verfolgt wird.
Am Bahnsteig ist besondere Vorsicht geboten. Eine weiße Linie markiert den Sicherheitsabstand zum Gleis, die Bahnsteigkante ist keine Wartezone. Sich in diesem Bereich aufzuhalten, ist lebensgefährlich. Allein die Sogwirkung durchfahrender Züge sollte nicht unterschätzt werden.
Der Präventionsbeauftragte Ralf Degenkolb erläutert die Aktion: "Gerade zum Schulbeginn wollen wir erneut vor den Gefahren im Bahnbereich warnen. Uns liegt am Herzen, dass die Kinder sicher zur Schule und wieder nach Hause gelangen. Dabei sollten sich auch die Erwachsenen ihrer Vorbildfunktion bewusst sein."
Quelle: Bundespolizeiinspektion Selb
Foto 1: Bundespolizei - für redaktionelle Zwecke freigegeben; es zeigt Schüler denen ein reflektierender Schlüsselanhänger und ein Bleistift überreicht wurde am Bahnhof Hof Hbf. mit PHK Degenkolb vom Bundespolizeirevier Hof; die Kinder sind mit einer Veröffentlichung einverstanden.







