8. März 2021 / Polizeimeldungen

Polizeimeldungen vom letzten Wochenende

Polizei sucht nach Hinweisen

Wegen Rücksicht auf Fußgänger beschimpft

HOF. Wegen der Rücksichtnahme auf eine Fußgängerin, die mit ihrem Kind am Freitag an der Ernst-Reuter-Straße auf dem Fußgängerüberweg überquerte, beleidigte ein nachfolgender Autofahrer seinen Vordermann.  
Um 15 Uhr lief die Frau zusammen mit einem Kind über den Fußgängerweg in der Ernst-Reuter-Straße an der Kreuzung zur Ossecker Straße. Der Fahrer eines weißen Skoda Fabia hielt an, um der Frau die Überquerung der Straße zu ermöglichen. Dem Ford Transit-Fahrer hinter ihm missfiel dies derart, dass er ständig hupte und den Skoda-Fahrer lautstark mit diversen Beleidigungen beschimpfte. 
Zeugen des Vorfalles, insbesondere die Fußgängerin, werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 09281/704-0 mit der Polizeiinspektion Hof in Verbindung zu setzen. 

Fenster eingeschlagen

HOF. Sachschaden in Höhe von 200 Euro richtete ein Unbekannter an, als er das Kellerfenster eines Vereinsheimes im Südring einschlug.
In der Zeit vom 01.03.2021 bis zum 07.03.2021, trat ein unbekannter Täter die Fensterscheibe des Kellerfensters mit dem Fuß ein. Hinweise nimmt die Polizei Hof unter der Tel.-Nr. 09281/704-0 entgegen.

Autokorso-Demo sorgt für Verkehrsbehinderungen

HOF.
Eine Versammlung, die sich in Form eines Autokorsos durch das Hofer Stadtgebiet schlängelte, sorgte am Freitagabend für Verkehrsbehinderungen. 
Aufgrund der Zahl von 100 Fahrzeugen, die laut Bescheid an der Versammlung teilnehmen durften, musste von vornherein mit Verkehrsstörungen gerechnet werden. Um diese so gering wie möglich zu halten, setzte die Polizeiinspektion Hof mit Unterstützung durch die Verkehrspolizei und der Operativen Ergänzungsdienste eine Vielzahl von Polizisten ein. 
Bereits am Aufstellungsort in der Uferstraße achteten die Einsatzkräfte strikt an die Vorgaben hinsichtlich der Maskenpflicht und des Verbotes zum Verlassen des Fahrzeuges. Hier kam es zu keinen nennenswerten Vorkommnissen. 
Der Autokorso, der 84 Fahrzeuge umfasste, startete pünktlich um 17 Uhr und erreichte gegen 17.40 Uhr wieder seinen Ausgangsort. Trotz der umfangreichen Verkehrsmaßnahmen konnten kurzzeitige Stauungen nicht gänzlich verhindert werden. 
Die Polizisten registrierten unter den Teilnehmern des Korsos auch einige Verkehrsverstöße, unter anderem wegen verbotswidrigem Benutzen von Mobiltelefonen während der Fahrt, und brachten die Fahrer zur Anzeige. 

Unter Drogen

Berg. Polizeibeamte kontrollierten kurz nach Mitternacht auf der Rastanlage einen 21jährigen Mann mit seinem Beifahrer. Dabei stellten sie fest, dass der junge Mann unter Drogeneinfluss stand. Ein freiwillig durchgeführter Drogenvortest zeigte den Konsum von THC an, weshalb eine Blutentnahme erfolgte. Die Weiterfahrt wurde dem jungen Mann für die nächsten 24 Stunden unterbunden. Sofern das Blutergebnis den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert übersteigt, erwarten den 22jährigen eine Geldbuße in Höhe von 500,-- Euro, ein einmonatiges Fahrverbot und 2 Punkte in der Flensburger Verkehrssünderdatei.

Nicht erlaubtes Pfefferspray an Bord

A9/Leupoldsgrün.- Während einer Kontrolle im Rahmen der Schleierfahndung am 07.03.2021, um 21.30 Uhr, auf dem Parkplatz „Lipperts“ wurden die Beamten der Hofer Autobahnpolizei fündig.
Bei dem 31-jährigen Fahrer eines BMW tauchten bei dessen Durchsuchung  zwei „Reizstoffsprühgeräte“ auf, die kein Prüfzeichen aufwiesen und somit nicht zugelassen waren.
Die Beamten beschlagnahmten das Pfefferspray und zeigten den Mann wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz an.

Fast 200 bei 100 !

B173/Schwarzenbach/Wald.- 791 Fahrzeuge durchfuhren die Strahlen der Messgeräte am 07.03.2021 während einer fünf stündigen Geschwindigkeitsmessung der Hofer Verkehrspolizei auf der B173.
Die Aktion nahm mit 32 Beanstandungen einen eher durchschnittlichen Verlauf, wenn nicht ein 33-Jähriger aus dem Bereich Sonneberg mit seinem Ford gewesen wäre. Denn er brachte es in dem auf 100 km/h beschränkten Bereich auf sage und schreibe 193 km/h!
Ein Sonntagsausflug an den sich der Temposünder wohl noch lange erinnern dürfte. Der Bußgeldkatalog sieht für den Raser nämlich ein Bußgeld von 1350 Euro, Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot vor.

Ohne Führerschein und Versicherung

A9/Berg.- Eine Streife der Hofer Verkehrspolizei nahm am 07.03.2021, um 17.20 Uhr, einen VW aus dem Vogtlandkreis unter die Lupe. Wie sich bei der Kontrolle herausstellte, hatte  der 33-jährigen Fahrer aus Oelsnitz/Vogtland seinen Führerschein wegen eines Fahrverbots bei der Polizei abgeben müssen. Außerdem zeigte sich bei der Überprüfung des Autos, dass dafür aktuell kein Versicherungsschutz besteht und die zuständige Behörde deshalb eine „Betriebsuntersagung“ ausgesprochen hatte.
Nachdem die Beamten die Kennzeichen abgeschraubt und sichergestellt hatten, nahmen sie eine Anzeige gegen den Vogtländer auf.

Bei Sonderkontrolle zahlreiche Verstöße aufgedeckt

Münchberg – Am gestrigen Sonntagnachmittag bis weit in die Nacht hinein, führten Beamte der Polizeiinspektion Münchberg im Dienstbereich eine Sonderkontrolle durch. Dabei wurden drei Fahrzeugführer kontrolliert, die unter Drogeneinfluss standen. Die Drogentests verliefen positiv auf Kokain, THC und Amphetamin. Alle drei Fahrer mussten sich einer Blutentnahme unterziehen. Sie erwartet neben einem Fahrverbot zudem eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz. Ein weiterer Pkw-Fahrer wurde dabei ertappt, wie er mit 0,68 Promille am Steuer unterwegs war. Ihn erwartet eine empfindliche Geldbuße und ein Fahrverbot. Zudem konnten drei weitere Personen angetroffen werden, die augenscheinlich unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen und im Begriff waren, sich hinter´s Lenkrad zu setzen. Der Fahrtantritt wurde unterbunden, die Fahrzeugschlüssel präventiv sichergestellt.
Bei weiteren Fahndungskontrollen konnte ein 28-jähriger Berliner festgestellt werden, der von der Staatsanwaltschaft Berlin zur Festnahme wegen Körperverletzung ausgeschrieben war. Er führte zu dem knapp 1,5 Gramm Marihuana mit sich. Ein 20-jähriger aus Limbach ging den Beamten ins Netz, der über 15 Gramm  Marihuana und sieben mit Marihuana verbackene Kekse mit sich führte. Bei der Durchsuchung eines 24 Jahre alten Mannes aus Salzwedel konnten 0,55 Gramm Marihuana aufgefunden und beschlagnahmt werden. Alle drei Männer erwartet ebenfalls eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz.
Bei der Kontrolle eines polnischen Kleintransporters wurde festgestellt, dass der Fahrer die gesetzlich vorgeschriebenen Aufzeichnungen über Lenk- und Ruhezeiten nicht führte. Den Fahrer und seinen Firmenchef erwartet nun eine Anzeige nach dem Fahrpersonalgesetz.
Last but not least konnten gegen 1 Uhr in der Friedrich-Ebert-Straße in Münchberg ein Mann und eine Frau stark schwankend angetroffen werden und verstießen gegen die nächtliche Ausgangssperre, da sie keinerlei gewichtigen Grund vorweisen konnten, um die eigene Wohnung verlassen zu dürfen. Sie wurden nach der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung beanzeigt.

Trucker-Ehepaar missachtet mehrere Vorschriften

A9 / Berg - Am Sonntag kurz nach Mitternacht unterzog die Verkehrspolizei einen Sattelzug mit polnischer Zulassung einer Verkehrskontrolle. Das Gespann war augenscheinlich deutlich zu schnell im Bereich des Saaleabstiegs unterwegs. Eine Auswertung der Fahrzeugeinheit bestätigte dies. Nach Abzug der üblichen Toleranz war der Sattelzug noch 23 km/h zu schnell unterwegs.
Gravierender waren jedoch die fahrpersonalrechtlichen Verstöße, die bei der Auswertung ans Licht kamen. Das Ehepaar, das sich beim Lenken des Trucks abwechselte, fuhr stellenweise deutlich länger, als es die Bestimmungen zulassen. Wegen Überschreitung der Tageslenkzeiten und Unterschreitung der Wochenruhezeiten, teilweise um mehrere Stunden, müssen sich beide nun zusätzlich auf einen Bußgeld einstellen. Selbiges gilt für die polnische Spedition.

Schnell reagiert und Schlimmeres verhindert - Polizei stoppt Falschfahrer auf A93 

A93 / Rehau - Dem schnellen Einsatz mehrere Polizeistreifen war es zu verdanken, dass es am späten Samstagabend zu keinem schweren Verkehrsunfall auf der A93 gekommen war.
Ein 81-jähriger Mann aus Hohndorf in Sachsen wollte seine Tochter in Regensburg besuchen. Aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen war er jedoch zwischen Selb und Rehau entgegen der Fahrtrichtung in die A93 eingefahren. Andere Verkehrsteilnehmer setzten einen Notruf ab und meldeten den Falschfahrer. Streifen unterschiedlicher Dienststellen begaben sich umgehend auf die A93. Schnell fand die Polizei den besagten Pkw und konnten ihn im Bereich der Anschlussstelle Regnitzlosau zur Anhaltung bewegen.
Der Rentner war zwar „verkehrstüchtig“ machte jedoch einen verwirrten Eindruck. Zur Sicherheit untersagte man ihm die Weiterfahrt. Der verständigte Sohn holte seinen Vater auf der Dienststelle ab. Die weitere Prüfung der Fahrtauglichkeit erfolgt im Anschluss durch die zuständige Führerscheinstelle.
Wie durch ein Wunder wurde auf der ca. 20 km langen Irrfahrt kein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet. Dennoch muss sich der Mann aus Hohndorf auf ein Bußgeld mit Punkten und ein Fahrverbot einstellen.

Technischer Defekt - Pkw brennt teilweise aus

A72 / Feilitzsch - Mit dem Schrecken davongekommen ist am frühen Samstagabend ein Autofahrer aus Konstanz. Der 41-jährige Mann war mit seinem Pkw gerade auf der A72 unterwegs, als aus dem Motorraum des Pkw Rauch aufstieg. Kaum hatte der Mann seinen Wagen auf dem Seitenstreifen abgestellt, züngelten die ersten Flammen aus der Motorhaube. Das Auto brannte im vorderen Bereich völlig aus. Der Feuerwehr aus Köditz hatte den Brand zum Glück schnell unter Kontrolle und konnte ein Übergreifen auf den Rest des Autos verhindern. Der Fahrzeuglenker blieb glücklicherweise unverletzt. An Auto und Fahrbahn entstand ein Schaden von insgesamt ca. 11.000 Euro. Die A72 musste für die Dauer der Löscharbeiten in Fahrtrichtung Chemnitz für ca. 20 Minuten komplett gesperrt werden.

Falsche Zulassungsplakette angebracht

A72 / Köditz - Ein scharfes Auge bewies die Polizei am Samstagnachmittag bei der Kontrolle eines Pkw aus dem Zulassungsbereich Miltenberg. Auf den ersten Blick schien das Fahrzeug korrekt zugelassen. Beim genauen Hinschauen stellten die Beamten jedoch fest, dass die beiden Zulassungsplaketten unsauber angebracht waren. Ein Abgleich mit den Daten des Kraftfahrbundesamtes bestätigte den Verdacht. Das Auto war eigentlich seit 03.02.21 abgemeldet. Allen Anschein nach hatte der 30-jährige Fahrzeuglenker aus Mömlingen von einem anderen Pkw behutsam die Zulassungsplaketten abgemacht und an seinem Auto angebracht. Die Polizei untersagte dem Mann die Weiterfahrt und stellte die Kennzeichen als Beweismittel sicher. Der Fahrzeuglenker muss sich nun wegen Diebstahl, Urkundenfälschung und wegen eines Vergehens nach dem Pflichtversicherungsgesetz und der Abgabenordnung strafrechtlich verantworten.

Moldawierin mit gefälschten Aufenthaltstitel

A9 / Leupoldsgrün - Eine Streife der Polizei kontrollierte in der Nacht von Freitag auf Samstag auf dem PWC Lipperts-Ost einen Pkw mit Berliner Zulassung. Eine Fahrzeuginsassin, augenscheinlich ausländischer Herkunft, konnte sich dabei nicht ausweisen. Die Frau gab zu verstehen, dass sie Russin sei und ihr Pass samt Visum in Berlin liegen würde. Zur weiteren Feststellung der Identität verbrachte man die Frau zu Dienststelle. Unter Mithilfe der Polizei in Berlin kam heraus, dass die Dame nicht aus Russland war. Sie stammte aus Moldawien. Eine Bekannte konnte in Berlin zwar deren gültigen Pass vorzeigen, das darin befindliche Visum war jedoch eine Fälschung. Die 32-jährige Frau war somit nicht legal in Deutschland. Die Polizei leitete daher ein Verfahren wegen Urkundenfälschung und eines Verstoßes nach dem Aufenthaltsgesetz ein. Die Moldawierin wurde zudem aufgefordert, das Bundesgebiet binnen einer Frist zu verlassen.

Führerschein abgelaufen und Covid-Test gefälscht

Selb - Zwei Strafanzeigen verzeichnete die Grenzpolizeigruppe der Verkehrspolizei Hof im Rahmen der aktuellen Einreisekontrolle an der Deutsch-Tschechischen Grenze Selb / Asch am Samstagmorgen. Gegen 07.00 Uhr wollte ein russischer Kraftfahrer nach Deutschland einreisen. Wie gefordert zeigte er hierfür einen vermeintlich aktuellen Covid-Test vor. Den Beamten fiel jedoch sofort auf, dass der 50-jährige seinen Test kurzerhand gefälscht hatte, indem er handschriftlich das Ausstellungsdatum vom 01.03.21 auf den 05.03.21 umdatierte. Mit einer Anzeige wegen Urkundenfälschung im Gepäck durfte der Russe wieder umdrehen.
Gegen 10.30 Uhr fuhr tschechischer Sattelzug am Grenzübergang vor. Der Fahrer, ein 34-jährige Tscheche hatte zu einem keinen Covid-Test dabei. Bei der Durchsicht seiner Papiere stellte die Polizei zudem fest, dass dessen tschechischer Führerschein im Dezember 2020 abgelaufen war. Er hätte seinen Sattelzug somit nicht lenken dürfen. Hierfür muss er sich nun strafrechtlich verantworten.

Mann ohne die erforderliche Fahrerlaubnis

Berg/Rudolphstein. Am Samstagabend wurde ein Fahrzeuggespann - Pkw + Autohänger - einer Überprüfung unterzogen. Ein anderer Pkw wurde auf dem Anhänger transportiert. Der Fahrzeugführer konnte nur die Klasse B vorlegen. Erforderliche wäre die Fahrerlaubnis der Klasse BE gewesen. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und eine Anzeige wird der Staatsanwaltschaft vorgelegt. Auch der Fahrzeughalter des Gespannes wird zur Verantwortung gezogen. Ihn erwartet eine Anzeige nach dem Straßenverkehrsgesetz.

Verkehrsunfallflucht

Hof: Im Zeitraum vom Abend des 06.03.2021 bis zum Morgen des 07.03.2021 war ein weißer Pkw, Mazda, in der Marienstraße 90 auf dem Gehweg geparkt. Dieser geparkte Pkw wurde von einem unbekannten Fahrzeug massiv im Heckbereich beschädigt. Der unbekannte Fahrzeugführer entfernte sich, ohne sich um den entstanden Schaden zu kümmern. Die Schadenshöhe wird auf ca. 8000 Euro geschätzt. Hinweise auf den Unfallverursacher erbittet die Polizeiinspektion Hof unter der Telefonnummer 09281/704-0.

Verkehrsunfall mit Rettungswagen im Einsatz

Hof: Am Samstagmittag, gegen 12:15 Uhr, fuhr ein 80-jähriger Hofer mit seinem Pkw, Kia, auf der Ernst-Reuter-Straße in Richtung Arbeitsamt. Er benutzte dabei den linken Fahrstreifen. Zur selben Zeit fuhr ein Rettungswagen sowie ein Notarztfahrzeug mit eingeschalteten Blaulicht und Martinshorn auf dem rechten Fahrstreifen der Ernst-Reuter-Straße in gleiche Richtung. Der Kia-Fahrer nahm das Martinshorn wahr und wollte auf den rechten Fahrstreifen wechseln, um den Rettungskräften im Einsatz „freie Fahrt“ zu ermöglichen. Dabei übersah er jedoch, dass der Rettungswagen bereits rechts neben ihm fuhr und es kam zur Kollision beider Fahrzeuge. Hierbei entstand glücklicherweise nur Blechschaden in Höhe von schätzungsweise 4000 Euro.

Verkehrsunfall mit Personenschaden

Hof: Am Samstag, gegen 13:15 Uhr, fuhr eine 28jährige aus Naila mit ihrem Pkw, Skoda, die Enoch-Widmann-Straße in Hof stadtauswärts und wollte auf Höhe des Ärztehauses nach links auf einen dortigen Parkplatz einbiegen. Aufgrund von Gegenverkehr musste sie warten. Ein hinter ihr fahrender 54jähriger Berliner war einen Moment unachtsam, erkannte das vor ihm haltende Fahrzeug zu spät und fuhr mit seinem Pkw, VW, auf. Hierbei wurde die Skoda-Lenkerin leicht verletzt und zur weiteren Behandlung ins Klinikum verbracht. Der bei dem Verkehrsunfall entstandene Schaden wird auf ca. 5000 Euro geschätzt.

Party nach Streit aufgelöst

Oberkotzau: Am Samstagabend wurde eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Hof zu einem Streit nach Oberkotzau gerufen. In einer Wohnung kam es unter Lebensgefährten nach einem Streit zu einer Körperverletzung. Durch die Polizeibeamten konnten in der Wohnung insgesamt 4 Personen aus 3 verschiedenen Hausständen angetroffen werden. Die Party wurde daraufhin durch die Polizei beendet. Zusätzlich zur Anzeige wegen Körperverletzung werden nun noch Anzeigen gegen alle Anwesenden nach dem Infektionsschutzgesetz gefertigt.

Unfallflucht am Einkaufsmarkt

Helmbrechts – Am Freitag zwischen 10.00 und 10.30 Uhr stellte eine 54-jährige aus Helmbrechts ihren Skoda Fabia auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Kulmbacher Straße ab. Als sie zu ihrem Fahrzeug zurück kam, musste sie feststellen, dass ein Unbekannter, vermutlich beim Ausparken, gegen ihren Skoda gestoßen war. Durch den Unfall wurde die Stoßstange hinten rechts zerkratzt. Der Schaden dürfte bei etwa 1000 Euro liegen.

Verkehrsunfallflucht

Hof: Im Zeitraum vom Abend des 04.03.2021 bis zum Morgen des 05.03.2021 war ein roter Pkw, Seat, im Lehmgrubenweg 16 am rechten Fahrbahnrand geparkt. Ein unbekanntes Fahrzeug beschädigte den linken Außenspiegel des geparkten Fahrzeugs. Der Fahrzeugführer entfernte sich, ohne sich um den entstanden Schaden zu kümmern. Die Schadenshöhe wird auf ca. 150 Euro geschätzt. Hinweise auf den Unfallverursacher erbittet die Polizeiinspektion Hof unter der Telefonnummer 09281/704-0.

Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss

Hof: Am Freitagabend, gegen 19:45 Uhr, fuhr ein 32-jähriger Hofer mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg neben der Eppenreuther Straße. Während der Fahrt stürzte er ohne Fremdverschulden und zog sich eine Wunde an der linken Hand zu. Der Radler hatte deutlich zu viel Alkohol getrunken. Ein Test ergab einen Wert von 0,99 mg/l. Außerdem war eine Bremse am Fahrrad defekt. Wegen der Alkoholfahrt musste, zusätzlich zur Wundversorgung, eine Blutentnahme im Klinikum erfolgen. Der 32-Jährige wird wegen Trunkenheit im Verkehr bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Verkehrsunfall mit Personenschaden

Hof: Am Freitagnachmittag, um 14:00 Uhr, rannte ein 13-Jähriger aus Hof in der Alsenberger Straße über die Fahrbahn. Bevor er zwischen geparkten Fahrzeugen auf die Fahrbahn kam, hatte er sich nur nach links umgesehen. Ein stadteinwärts fahrender Pkw konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste den Jugendlichen mit dem linken Außenspiegel. Glücklicherweise ging der Zusammenstoß für den 13-Jährigen glimpflich aus. Er wurde leicht am Fuß verletzt und konnte das Klinikum nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Der Verkehrsunfall wird der Staatsanwaltschaft, wegen fahrlässiger Körperverletzung, zur Prüfung eines Fehlverhaltens des 70-jährigen Pkw-Fahrers übergeben.

Diebstahl von mehreren Geldbeuteln

Hof: In Einkaufsmärkten in der Fabrikzeile, der Hans-Böckler-Straße und am Nahversorgungszentrum in der Christoph-Klauß-Straße wurden am Freitagnachmittag drei Geldbeutel entwendet. Die Geschädigten im Alter von 59 bis 66 Jahren befanden sich beim Einkaufen und hatten die Geldbörsen in Stoffbeuteln oder in der Handtasche. Unbekannte Täter entwendeten unbemerkt die Geldbörsen. Gestohlen wurden Bargeld in Höhe von insgesamt 800 Euro, Ausweise und Scheckkarten. Die Polizeiinspektion Hof bittet Zeugen, die etwas Verdächtigtes bemerkt haben, sich unter der Telefonnummer 09281/704-0, zu melden.

Fahrzeuggespann nach Diebstahl sichergestellt

A9 / LEUPOLDSGRÜN, LKR. HOF. Bei der Kontrolle eines Fahrzeuggespanns und dessen Insassen auf dem Parkplatz Lipperts-Ost der Autobahn A9, stellten Polizisten in der Nacht zum Samstag mehrere Verstöße fest. Die Kriminalpolizei Hof hat die Ermittlungen aufgenommen.
Gegen 0.45 Uhr entdeckten Beamte der Verkehrspolizei Hof den abgestellten Kleintransporter mit Anhänger und den darauf befindlichen Volkswagen auf dem Autobahnrastplatz Lipperts-Ost. Der 41-jährige Fahrzeugführer und dessen 34 Jahre alter Begleiter waren in Richtung Berlin unterwegs und legten gerade eine Pause ein. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Polizisten Unstimmigkeiten am Zugfahrzeug fest, welche auf einen Diebstahl des Fiats hinweisen. Die weitere Überprüfung des Gespanns ergab einen Treffer im Fahndungsbestand. Dabei stellte sich heraus, dass der Anhänger wegen Diebstahls von einer Polizeidienststelle des Regierungsbezirks Schwaben ausgeschrieben ist. Der 41-jährige Fahrer, der keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen konnte, gab an, das Gespann übergeben bekommen zu haben, um es von Deutschland nach Polen zu bringen. 
Im Anschluss stellten die Beamten die beiden Fahrzeuge samt Anhänger sicher. Die Kriminalpolizei Hof ermittelt nun gegen den 41-jährigen Polen wegen verschiedener Delikte.

Zum Glück nur Blechschaden

Berg. Ein 27jähriger Berger ist am Freitagnachmittag mit seinem Pkw von der Rastanlage kommend, über die Behelfszufahrt auf die Ortsverbindungsstraße Schnarchenreuth-Rudolphstein eingefahren und wollte oberhalb der Autobahnunterführung nach rechts abbiegen. Zu diesem Zeitpunkt war aus Richtung Schnarchenreuth ein 50jähriger Mann, ebenfalls aus Berg, unterwegs und passierte gerade die Unterführung als der erstgenannte Fahrzeugführer, als Rechtsabbieger, in diese einfahren wollte und für die dortige Verkehrssituation wohl zu schnell war.
Wegen der Unübersichtlichkeit konnte durch beide Verkehrsteilnehmer keine Reaktion mehr erfolgen, weswegen ein Zusammenstoß nicht vermieden wurde. Durch diesen entstand erheblicher Sachschaden (ca. 45000,- Euro) an beiden Fahrzeugen welche jeweils im Frontbereich beschädigt wurden.
Beide Fahrzeugführer gaben an, keine Verletzungen erlitten zu haben.

Drogenfahrt, -fund und Verstöße gem. Infektionsschutzgesetz

Berg. Eine Fahrgemeinschaft aus Südbayern wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag durch eine Streife der Polizeiinspektion Naila an der Rastanlage Frankenwald einer Kontrolle unterzogen.
Der 21jährige Fahrzeugführer gab, neben weiterer Verdachtsmomente, an vorausgehend einen Joint konsumiert zu haben. Ein Drogenvortest zeigte sich positiv auf den Wirkstoff THC. Daher wurde eine Blutentnahme angeordnet und im Krankenhaus Naila durchgeführt. Für ihn wurde die Weiterfahrt untersagt.
Bei der Kontrolle versuchte einer der Mitfahrer, sich eines Druckverschlusstütchens mit einer kleinen Menge Marihuana zu entledigen. Dies jedoch ohne Erfolg, weswegen er nach dem Betäubungsmittelgesetz mit einer Anzeige bedacht wurde.
Gegen den Fahrer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Straßenverkehrsgesetz und gegen alle vier Insassen - wegen der Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz - erfasst.

Lkw zu schnell am Saaleabstieg

BAB A 9, Berg: Gleich zwei Fernfahrer aus Lettland und Slowenien kümmerten am Freitag die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 60 KM/H für Lkw am Saaleabstieg recht wenig. 
Vor den Augen der Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Hof steuerten sie ihre vollbeladenen 40-Tonner mit knapp 90 Sachen den kurvenreichen und gefälleartigen Streckenabschnitt in Richtung Thüringen hinab. 
Die Beamten leiteten die Sattelzüge mit litauischer und slowenischer Zulassung dann an der Landesgrenze von der Autobahn aus und kontrollierten diese. Nach Auswertung der Geschwindigkeitsdaten und Hinterlegung einer Sicherheitsleistung für die zu erwartenden Geldbußen durften die Osteuropäer ihre Fahrt fortsetzen. 

Unfall mit teurem Sportwagen 

BAB A9, Berg: Am Freitagnachmittag wurde die Beamten der Verkehrspolizei Hof zu einem Unfall auf der A9, nahe der Tank- und Rastanlage Frankenwald-Ost gerufen. 
Nach einer Pause an der Raststätte missachtete ein 37 jähriger Mann aus Baden-Württemberg beim Wiedereinfahren auf die A9 in Richtung München die dortige Verkehrsführung. Der Porschefahrer überfuhr hierbei die Fahrbahnbegrenzungslinie der Beschleunigungsspur und kam so auf die rechte Fahrspur der Hauptfahrbahn. Hier musste der Mann nun dem nachfolgenden Verkehr ausweichen und verlor daraufhin die Kontrolle über seinen Sportwagen. Der Porsche geriet ins Schleudern und kollidierte mit der Betongleitwand. Der Sportwagenfahrer schaffte es im Anschluss noch sein Fahrzeug auf dem rechten Seitenstreifen zum Stehen zu bringen. 
Bei dem Verkehrsunfall wurde der Fahrer leicht verletzt und wurde zur ärztlichen Versorgung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.
Am Porsche GT 4 entstand Totalschaden in Höhe von ca. 85.000 Euro. Dieser war nicht mehr fahrbereit und musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. An den Einrichtungen der Straßenmeisterei Münchberg entstand ein Sachschaden von geschätzten 1500 Euro.  

Zu hohe Geschwindigkeit führte zu zwei Unfällen

A93 Fahrtrichtung Holledau, Marktredwitz: Ein 34-jähriger Mann aus dem Zulassungsbezirk Landshut befuhr in der Nacht von Freitag auf Samstag mit seinem VW Scirocco die A93 in Fahrtrichtung Regensburg. Da der Mann seine Fahrgeschwindigkeit nicht dem Streckenverlauf anpasste, verlor er auf Höhe des Parkplatzes „Peuntbach“ die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der VW-Fahrer kam daraufhin nach links von der Fahrbahn ab, kollidierte mehrmals mit der Mittelschutzplanke und kam anschließend auf dem Seitenstreifen zum Stehen. 
Glücklicherweise wurde der 34-jährige Fahrer bei dem Unfall nicht verletzt. An seinem VW entstand ein Totalschaden in Höhe von ca. 22.000.- Euro. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.  
An der Mittelschutzplanke entstand ein Sachschaden von ca. 1.000.- Euro. 
Kurze Zeit nach dem Unfall passierte ein 39-jähriger Pole mit seinem Toyota das Trümmerfeld an der Unfallstelle. Da dieser unausweichlich über die Fahrzeugteile des zuvor verunfallten VW fuhr, platzte der hintere linke Reifen an seinem Toyota. Dennoch schaffte es der 39-jährige Fahrer sein Fahrzeug sicher zum Stehen zu bringen. 
Nachdem die rechte Fahrspur durch die Autobahnmeisterei Windischeschenbach gereinigt wurde, konnte der Verkehr auf allen Fahrspuren wieder frei gegeben werden. Es kam zu keinem Rückstau. 

Quelle: PI Hof, Selb, Naila, Münchberg, Rehau

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