4. September 2022 / Neues aus dem Theater Hof

Begrüßung zum Beginn der neuen Spielzeit 2022/23

Neues aus dem Theater Hof

Hof. „Die gute Nachricht vorneweg: Der Stand der Sanierungsarbeiten sowie der Reparaturen ist so weit fortgeschritten, dass wir den Proben- und Spielbetrieb wie geplant in vollem Umfang aufnehmen können“, so die ersten Worte von Intendant Reinhardt Friese bei seiner Begrüßung des Ensembles zu Beginn der neuen Spielzeit 2022/23 am Donnerstagvormittag im Großen Haus des Theaters. Eventuell kommenden Unwägbarkeiten wolle man mit der Flexibilität begegnen, die in den beiden vergangenen Spielzeiten von allen gelernt wurde.

Besonders wichtig nach zweieinhalb Spielzeiten, die geprägt waren von Vorstellungsausfällen durch Pandemie und Wasserschaden, ist seiner Meinung nach die Rückkehr zur Normalität. Dazu gehört vor allem, dass die Abonnements wiederaufgenommen werden. „Wir freuen uns, unserem Publikum endlich wieder ein tolles Angebot machen zu können. Dafür bauen wir neben dem kulturellen Angebot die Gastronomie im Theater immer weiter aus und senken auch weiterhin die Schwelle auf dem Weg zum Theatererlebnis. Ich bin überzeugt davon, dass die Menschen wieder zu uns kommen, wenn wir Geduld haben, beharrlich bleiben und vor allem weiter mit Herzblut und Können großartiges Theater in all seinen Facetten anbieten!“, so der Intendant.

Nach über 400 gespielten Vorstellungen in der vergangenen Saison, von denen über 200 das Junge Theater gegeben hat und die nicht nur im Theater, sondern auch in Schulen, Kindergärten und an verschiedenen anderen Orten stattfanden, steht am 17. September mit dem Musical „Jack the Ripper“ gleich eine Welturaufführung auf dem Programm, gefolgt von der Musical-Perle „Die letzten fünf Jahre“ (Premiere am 18.09. im Studio), großem Schauspiel mit „Peer Gynt“ (Premiere am 07.10. im Großen Haus) und endlich der mehrfach verschobenen europäischen Erstaufführung der Oper „Helena Citrónová“ ab dem 29.10. im Großen Haus. Für die jüngsten Theatergäste ist schon ab Sonntag, 11. September die Kakao-Oper „Bastien und Bastienne“ im Foyer zu sehen. „In den ersten zwei Monaten ist bereits alles zu erleben, was Theater kann!“, freut sich Reinhardt Friese.

Im Sommer 2023 wird das Theater Hof, ebenso wie die Hofer Symphoniker und hoffentlich viele Vertreter der freien Hofer Kulturszene, Teil der Initiative „Bühne raus!“ sein und die Freilichtbühne, die eigens auf dem Strauß-Areal aufgebaut wird, bespielen. „Ich finde, das ist ein tolles Zeichen der Politik und eine großartige Gelegenheit, den Menschen in der Stadt und des Umlands nochmal ganz neu nahe zu kommen und Lust auf Kultur zu machen!“.

Stellvertretend für Oberbürgermeisterin Eva Döhla, die aus dem Urlaub die besten Wünsche für die neue Spielzeit übermitteln ließ, hat auch Bürgermeisterin Angela Bier die „Alten und Neuen“ am Theater Hof begrüßt. „Der erste Tag fühlt sich immer an wie der erste Schultag, nur leider ohne Zuckertüte. Dafür habe ich etwas dabei: Stadtspitze, Stadtrat und Bürgerschaft stehen voll hinter dem Theater und allen kulturellen Einrichtungen. Es gibt wenige Orte, wo man so flexibel, tolerant und zielorientiert arbeitet, wie in einem Theater. An Unterstützung der Stadt Hof wird es auf keinen Fall mangeln!“.

Cora Bethke, Intendantin der Hofer Symphoniker, dankte, ebenso wie Intendant Reinhardt Friese, Angela Bier und der Stadt Hof für die zugesicherte Unterstützung und wünschte dem Ensemble des Theaters ebenfalls eine erfolgreiche neue Spielzeit. 

Foto: Theater Hof
Quelle: Theater Hof