13. April 2024 / Naila informiert...

Großer Frühjahrsputz in Freibad Naila

Einsatz bei Frühlingswetter für die Freiwillige Feuerwehr Stadt Naila

Naila. Die Brandschützer der Nailaer Feuerwehr pumpen das Schwimmerbecken mit 2.000 Kubikmeter Wasser in knapp zwei Stunden leer, testen die Ausstattung des Gerätewagen Hochwasser.
Den Gerätewagen Hochwasser (GW-MGH) erhielt die Freiwillige Feuerwehr Naila im vergangenen Jahr. Einmalig im Landkreis Hof, zugleich ein zukunftsweisender Schritt mit Blick auf den Klimawandel und die bisherigen Hochwasser- und Starkregenereignisse in der Region. Kommandant Marco Wagenlechner erläutert, was den Einsatzkräften durch den Gerätesatz Hochwasser zur Verfügung steht: elf Rollcontainer mit insgesamt zwölf Chiemsee-B-Pumpen und sechs Mini-Chiemsee-B-Pumpen mit Schläuchen, Armaturen, Lichttechnik und diverser feuerwehrtechnischer Beladung. Daraus ergibt sich eine Pumpenleistung von circa 30.500 Litern pro Minute. Zusätzlich sind in jedem Gerätesatz drei Stromerzeuger mit je 14 kVA vorhanden. „Wir haben auf fünf Aggregate erhöht“, erklärt der Kommandant. Die Gesamtleistung testeten die Nailaer Brandschützer im Nailaer Freibad.
Wie jedes Jahr vor Beginn der Badesaison steht der „große Frühjahrsputz“ an, der mit dem Ablassen der einzelnen Becken für die Reinigung beginnt. Heuer unterstützt die Feuerwehr und pumpt das Schwimmerbecken mit 2.000 Kubikmetern Wassern in nur zwei knappen Stunden leer und setzt zudem C-Strahlrohre für die Reinigung der Beckenwände ein.
Bademeister Markus Hampl erläutert, dass bisher das Becken immer stufenweise abgelassen worden sei. „Die Hauruck-Aktion spart immens an Zeit“, freut sich der Bademeister und auch, dass mit Hochdruck durch die C-Schläuche auch gleich der grobe Herbst- und Winterdreck ab- und rausgespült werde. Kommandant Marco Wagenlechner erläutert, dass die Ausrüstung des Gerätewagens Hochwasser, den die Feuerwehr im Januar letzten Jahres vom Freistaat Bayern erhalten habe, noch nicht getestet werden konnte. „Zum Glück, da dies ja ein Starkregen- oder Hochwasserereignis bedeutet hätte und das will ja schließlich keiner“, bilanziert Wagenlechner und freut sich über den „Übungseinsatz im Freibad“, da man so Referenzwerte für die Einsatzpraxis erlangen könne.
Elf Rollcontainer sind abgeladen und in Position gebracht und das Equipment aufgebaut.  Fünf Aggregate geben den 18 Pumpen den notwendigen Strom. „Auch das ist eine Probe, die rein rechnerisch funktionieren muss“, erklärt Wagenlechner und wenig später surren die Aggregate und alle Pumpen laufen – es funktioniert reibungslos unter Volllast. Der „Einsatz“ bei bestem Wetter ist vielfältig, Ausbildung rund um das Thema Wasserentnahme, Maschinisten und Einsatzleitung. Alle arbeiten Hand in Hand.
Der Schachtdeckel auf dem gepflasterten Bereich zwischen Schwimmerbecken und Sprungbecken ist geöffnet, die Pumpen fördern über die Schläuche das schmutzige, aber chemiefreie Wasser in den verrohrten Dreigrünbach. Bademeister Markus Hampl versichert, dass im Wasser kein Chlor oder andere Chemie mehr enthalten sei.

1.Bürgermeister Frank Stumpf schaut vorbei und bestaunt das Equipment. „Diese Menge und der Umfang ist in den Rollcontainern auf der Ladefläche nicht als solches zu erkennen“, sagt er und unterstreicht die Wichtigkeit des Übens mit der Ausrüstung. „Es reicht eben nicht, das Equipment vorzuhalten, sondern es bedarf auch ein Üben, um in einem möglichen Ernstfall effizient agieren zu können.“ 1. Bürgermeister Stumpf unterstreicht den positiven Effekt „des Einsatzes“, spricht von einer Win-Win-Situation und der Möglichkeit Erfahrungen zu sammeln. Der Gerätewagen Hochwasser spielt eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung von Hochwassersituationen und trägt dazu bei, Menschen und Eigentum zu schützen. Die Feuerwehr setzt dieses spezialisierten Fahrzeugs ein, um effektiv auf Hochwasserereignisse zu reagieren und die notwendige Ausrüstung bereitzustellen. Eine nach dem Starkregenereignis mit Hochwasser im Juli 2021 wichtige Ausrüstung.

Foto: Stadt Naila
Quelle: Stadt Naila

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