4. November 2019 / Allgemeines

Mittelzentrum Naila - mit Erfolg in die Zukunft

Bildungskreis Hutzn Stubn

Naila - Eine Stadt wie Naila mit seinen vier Ortsteilen nicht nur zu verwalten, sondern zu einem lebenswerten Mittelzentrum zukunftsfähig zu gestalten und darüber zu informieren, war Sinn der Veranstaltung des Bildungskreises Hutzn Stubn im Kettelerhaus-Saal Naila, wozu Leiterin Marianne Kraus den Nailaer Bürgermeister Frank Stumpf eingeladen hatte.
Grundtenor in den Ausführungen des Bürgermeisters zu allen Projekten war immer, bei den begrenzten Finanzmitteln der Stadt die höchstmöglichen Förderzuschüsse zu erkämpfen, um bei zwingender Haushaltskonsolidierung und notwendigem Schuldenabbau die erforderlichen Investitionen durchführen zu können.
Bürgermeister Frank Stumpf bezifferte die Investitionssumme der Stadt Naila allein in den letzten 5 Jahren mit 24 Millionen Euro, mit 15,6 Millionen Euro bezuschusst. Hinzu kämen die großen Investitionen von privaten und öffentlichen Trägern, wie z.B. dem Klinikum Naila mit bisher 40 Millionen Euro, dem Landkreis-Schulzentrum Realschule und Gymnasium Naila mit 67 Millionen Euro und dem Hauswirtschaftszentrum der Diakonie.
Der Bürgermeister erinnerte an den, evtl. vor dem Verfall geretteten Nailaer Bahnhof mit seiner beispielhaften Sanierung und Umgestaltung zu einem Tourismuszentrum. Dazu seien der Fuß- und Radweg über die sanierte Bogenbrücke in Richtung Schwarzenbach, der behinderungsgerechte Zugang zum Rathaus, die sanierte Frankenhalle, der Natur- und
Waldfriedhof den Bürgern zur Verfügung gestellt worden.
Mit der Einführung der Offenen Ganztagsschule habe die Stadt Naila die Sanierung der fast 50 Jahre alten Grundschule in Angriff genommen, dazu die neue Turnhalle und Mensa
eröffnet, alles mit einer Angebotssumme von fast 10 Millionen Euro.
Die digitale Zukunft habe in Naila und den Ortsteilen mit dem 80 km Glasfaser-Breitbandausbau für Wirtschaft, Schulen, öffentlichen und privaten Bereich begonnen, konstatierte Bürgermeister Frank Stumpf. All die fertiggestellten, laufenden und geplanten Maßnahmen seien für die mittelzentrale Funktion Nailas mit einem Einzugsgebiet von ca. 40 000 Bürgern zur Bedarfsdeckung wie auch als Magnetfunktion auch für ansiedlungswillige Familien, Personen und Betriebe wichtig. 
Mit den guten Kinderbetreuungs-Einrichtungen, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten in Einzelhandel wie auch zentrumsnahen Märkten sei Naila gut bestückt. Die ärztliche Versorgung sei momentan übererfüllt, der Erweiterungsausbau des Klinikums funktioniere medizinisch wie eine Halsschlagader. Die Sicherheitsdienste wie z.B. Feuerwehren, THW und BRK seien effektiv ausgerüstet. Die vielen aktiven Vereine mit ihren vorbildlichwirkenden Ehrenamtlichen böten ein optimales Angebot an alle Bürger/Innen im sportlichen, kulturellen und Freizeitbereich. 
Mit dieser zukunftsgerichteten Kommunalpolitik erhoffe man einen Zuwachs an Einwohnern, auch um über die Einkommenssteuer-Einnahmen weitere infrastrukturelle und große Zukunftsprojekte finanzieren zu können. Neben der Sicherung von Arbeitsplätzen sei am Stebener Weg ein großes Wohnbaugebiet ausgewiesen und das Wohndorf Lindenpark vorgesehen.
Bürgermeister Frank Stumpf wies auf die Sanierung zentrumsnaher Leerstandsobjekte, wie z.B. in der Mühlstrasse und an der Engstelle zu den Schulen hin und ging auf Diskussionsbeiträge der interessierten Hutzn Stubn-Teilnehmer wie WEKA-, Skatingbahn-, Höllental- und ÖPNV-Projekte ein. 
 
Foto: Der Nailaer Bürgermeister Frank Stumpf informiert und diskutiert im Bildungskreis der Hutzn Stubn mit den Teilnehmern über laufende und künftige Projekte des Mittelzentrums Naila und erfährt Lob und Anerkennung für die attraktive und lebenswerte Stadt Naila.

Quelle: Stadt Naila

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