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Filmvormittag im MGH

Hof - Das Mehrgenerationenhaus Hof der Diakonie Hochfranken lädt am Sonntag, 23. Februar zum nächsten Filmvormittag mit Robert Isaak ein. Beginn ist um 11 Uhr im MGH Hof in der Sophienstraße 18 a.

Gezeigt wird der russische Film „Die Sonne, die uns täuscht“ von 1994. Der Film beginnt im Juni 1941. Die Handlung nimmt die Figuren des ersten Teils auf, aber deren Schicksal wurde komplett umgeschrieben. Oberst Kotow (im ersten Film 1936 erschossen) ist immer noch am Leben und sitzt im Gulag. Seine Tochter ist plötzlich erwachsen (im ersten Film 1930 geboren). Sie hatte sich vor dem NKWD versteckt. Mitja (im ersten Teil Tod durch Selbstmord) ist auch noch am Leben. Er führt die Befehle von Stalins Terrorregime aus und hat eine gesicherte Stellung im Geheimdienst. Er hat Kotows Ehefrau erfolgreich gegen ihren Mann aufgebracht, da er ihr die Geständnisse mit seiner Unterschrift gezeigt hat. Dass diese Geständnisse erzwungen waren, realisiert sie nicht. Stalin, der von seinem ehemaligen verbündeten Hitler angegriffen wird, versucht die gesamte sowjetische Bevölkerung zu mobilisieren. Kotow findet sich als einfacher Soldat in einem Strafbataillon an der russischen Westfront wieder. Nadia arbeitet als Krankenschwester an der Front.

Eingeladen zum Filmvormittag im MGH sind alle Interessierten. Der Eintritt ist frei. Durch die Veranstaltungen will das MGH, in dessen Umfeld in der Diakonie am Park auch viele Menschen mit Migrationshintergrund beschäftigt sind, einen Beitrag leisten zu Integration, Bildung und Verständigung über kulturelle Grenzen hinweg. Nähere Informationen über die Filmvormittage und andere Angebote des Mehrgenerationenhauses gibt es bei Natalja Schaller von der Diakonie Hochfranken unter der Rufnummer 09281 540390-578.

Quelle: Diakonie Hochfranken

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