19. Dezember 2021 / Helmbrechts informiert...

Helmbrechts: Stadtratssitzung vom 16.12.2021

Helmbrechts informiert...

Helmbrechts- In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Helmbrechtser Stadtrat unter anderem mit den Plänen der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde zum Bau einer neuen Kindertagesstätte, mit dem Kommunalen Förderprogramm und einem Rückblick auf das vergangene Jahr beschäftigt.

Zunächst stellten Pfarrerin Ramona Kaiser gemeinsam mit dem Architekten Jakob Lilienthal vom Architekturbüro Köhler Lilienthal aus Mainz die Planung für die neue Kindertagesstätte in der Schwarzenbacher Straße vor. In dem neuen Gebäude sollen künftig die Kinderkrippe Rasselbande und der Kindergarten in der Heimeranstraße zusammengeführt werden. Bei dem im letzten Jahr durchgeführten Architektenwettbewerb konnte das Büro Köhler Lilienthal mit einem zentralen, pavillonartigen Gebäude und einer großen Grünfläche überzeugen. Das Gebäude soll über zwei innenliegende Lichthöfe verfügen und unterschiedliche Funktions-, Gruppen- und Bewegungsräume beherbergen. Im Außenbereich sind großzügige Spielbereiche für die beiden Altersgruppen der unter und über 3-jährigen vorgesehen. Die Gesamtkosten werden auf vier Millionen Euro geschätzt, wovon die Stadt Helmbrechts etwa 1,7 Millionen Euro tragen wird. Der Stadtrat nahm von den Planungen Kenntnis und befürwortet diese. Bürgermeister Stefan Pöhlmann betonte: „Es ist sehr wichtig ausreichende und hochwertige Kita- und Krippenplätze zur Verfügung zu stellen, damit die Stadt Helmbrechts insbesondere für junge Familien attraktiv bleibt.“

Im nächsten Punkt der Tagesordnung erfolgte ein kurzer Sachstandsbericht zum kommunalen Förderprogramm. Seit März 2013 wird eine Förderung in Höhe von 30 % der förderfähigen Kosten bei Sanierungsmaßnahmen an Fassaden, Dächern, Türen etc. gewährt. Bedingung hierfür ist, dass sich das Gebäude innerhalb des Sanierungsgebietes befindet. Seit Auflage des Förderprogramms wurden bisher 28 Sanierungsvereinbarungen getroffen, von denen 26 Maßnahmen bereits abgeschlossen sind.

Des Weiteren befasste sich der Stadtrat mit der Verlängerung der Sanierungssatzung „Innenstadt“, die bereits 1995 aufgestellt wurde und im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes weitergeführt wurde. Die Verlängerung wurde vom Stadtrat bis zum 31.12.2026 beschlossen. Der Stadtrat beschloss im Anschluss die Bildung eines Gremiums, bestehend aus je einem Vertreter der örtlichen Werbegemeinschaft, der Eigentümerinteressengruppe und der Anwohner sowie dem ersten Bürgermeister und einem Mitglied der Verwaltung, das im nächsten Jahr die Verteilung der Projektmittel aus dem Sonderfonds „Innenstädte beleben“ vergeben wird. Insgesamt belaufen sich die förderfähigen Kosten für die Stadt Helmbrechts auf 290.000 Euro.

Als nächstes stand die Erweiterung des Baugebietes Weinberg III um zusätzliche 13 Bauplätze auf der Tagesordnung. Der Bereich zwischen der Silvanerstraße, dem Gutedelweg und dem Dürrengrüner Weg wurde dazu vom Ingenieurbüro IVS aus Kronach neu geplant. Die möglichen Baugrundstücke haben eine Größe von 500 bis 880 m². Bürgermeister Stefan Pöhlmann erklärte dazu: „Es stehen nicht mehr viele freie Bauplätze zur Verfügung, weshalb die Schaffung von neuen Plätzen notwendig ist.“ Da es sich bei der Erweiterung von Weinberg III um eine Abrundung handelt, stehe dies auch nicht im Widerspruch zur Fokussierung auf die Innenentwicklung, so Pöhlmann weiter. Der Stadtrat beschloss auf Empfehlung des Bau- und Umweltausschusses die Änderung des Flächennutzungsplanes und die Aufstellung des Bebauungsplanes für das Gebiet Weinberg III.

Mit dem Bebauungsplan „Burkersreuth Mitte“ standen im Anschluss gleich weitere neue Bauplätze auf der Tagesordnung. Die neuen Baugrundstücke entstehen im Bereich zwischen Kulmbacher Straße, Steinachstraße, Enziusweg und der Straße Am Reusenberg durch den Abbruch der Gebäude des ehemaligen Anwesens Käferstein. Auch hier sprach sich der Stadtrat für eine Änderung des Flächennutzungsplanes und der Aufstellung des Bebauungsplanes aus. 

Zum Abschluss der Sitzung erfolgten Jahresrückblicke durch Bürgermeister Stefan Pöhlmann. Er wünschte den Stadtratsmitgliedern wie auch den Bürgerinnen und Bürgern eine besinnliche restliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch und alles Gute für das Jahr 2022.

Quelle: Stadt Helmbrechts

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