Bereits vor über 100 Jahren wurde zum ersten Mal in Naila das sogenannte Eierwalchen veranstaltet. Straßen wie die „Walchgasse“ tragen noch heute ihren Namen aus diesem Anlass. Dort befand sich auch der erste „Walchhügel“. Bei diesem traditionellen Wettbewerb geht es eben darum, hartgekochte Hühner-Eier einen Hügel hinunter rollen zu lassen. Sieger wird dabei derjenige, dessen Ei die weiteste Strecke zurücklegt. Der Brauch geriet fast in Vergessenheit, bis vor 33 Jahren der Frankenwaldverein Naila diese Tradition wieder aufleben ließ. Seitdem veranstaltet der Verein diesen Wettbewerb in jedem Jahr in Kooperation mit der Stadt Naila.
Die Teilnehmer starteten dabei auch diesmal wieder in den Kategorien Kinder, Feriengäste und Naalicher. Zum König wurde am Ende der Sieger einer jeden Kategorie ermittelt. Trotz nasskaltem Wetter zog der recht außergewöhnliche Osterspaß in diesem Jahr wieder über 100 Teilnehmer zum Walchhügel ans Freizeitzentrum am Ludelbach. Jeder der Teilnehmer hatte sein eigenes, spezielles Renn-Ei dabei und eiferte mit den anderen um den Titel des Walchkönigs und den Wanderpokal, den begehrten "Ei-Pott". In diesem Jahr war sogar eine junge Frau aus Griechenland beim Eierwalchen dabei. Sie kam extra aus Würzburg angereist ist, wo sie Germanistik studiert, um den deutschen Osterbrauch kennenzulernen. Am weitesten kullerte allerdings das Ei von Monika Handrek aus Kolkwitz die als Feriengast an den Start ging.
Die Preisträger:
Kinder:
1. Platz: Johann Kuk
2. Platz: Aileen Kubitzek
3. Platz: Katharina Spörl
Feriengäste:
1. Platz: Monika Handrek aus Kolkwitz
2. Platz: Wassililki Chatzigavriil aus Athen (Griechenland)
3. Platz: Magadalena Weise aus Hof
Naalicher:
1. Platz: Reinhard Fischer
2. Platz: Franziska Bauer
3. Platz: Philipp Guggenberger
Bild von links: Aileen Kubitzek, Magdalena Weise, Katharina Spörl, Franziska Bauer, Johann Kuk, Philipp Guggenberger, Wassiliki Chatzigavrill, 1. Bürgermeister Frank Stumpf, Nadine Hofmann, Monika Handrek, Marco Hader (Jugendwart FWV) Reinhard Fischer.







