21. November 2023 / Allgemeines

10 Jahre SySTEP - Respekt und Offenheit in der Arbeit mit Menschen

Denn: Hinter jedem Verhalten steckt ein Sinn. ;)

Hof. Der Verein SySTEP mit Hauptsitz in Naila/Hölle – 2013 als freier Träger der Jugendhilfe gegründet, ist Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband und bietet ambulante und stationäre Leistungen zur Erziehung an. 
Als erste bayrische Institution, bereits zum wiederholten Male mit dem Gütesiegel der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie/DGSF e. V., als systemisch-familienorientiert arbeitende Einrichtung ausgezeichnet, feiert SySTEP jetzt seinen 10. Geburtstag. 
Der Verein sieht sich als echte innovative Alternative im Jugendhilfebereich, speziell im Hinblick auf das Zusammenwirken von Eltern und Kindern und den erlebnispädagogischen Fokus.

„Wir starteten vor 10 Jahren mit 7 Personen und beschäftigen aktuell circa 150 Mitarbeitende im Gebiet des Stadt- und Landkreises Hof, Wunsiedel und Bayreuth. Ein gutes Drittel mit systemischer Qualifizierung, weitere sind bereits in Ausbildung“, erklärt der Geschäftsführer Michael Wilfert.

Stagnation oder Langeweile gibt es bei SySTEP nie.  
Michael Wilfert ist immer offen für „tolle Ideen“.

Wachsen durch Herausforderungen – Meilensteine für die Region!
2017 eröffnete SySTEP seine erste stationäre Jugendhilfeeinrichtung, das Haus Froschbachtal, für Kinder und Jugendliche in Bobengrün/Bad Steben. „Es ist ein Leben wie in der Familie, jeder hat Aufgaben und Pflichten“. 
2021 realisierte der Träger wieder wertvolle Ideen:  
Er gab die Startschüsse für eine Beratungsstelle für Täter und Täterinnen häuslicher Gewalt im Innenhof der Hofer Niederlassung, mit Unterstützung vom bayerischen Familienministerium, für eine weitere Jugendhilfeeinrichtung, das Haus Selbitztal und für den ersten Waldkindergarten im Landkreis Hof, in Naila, in Kooperation mit dem Bund Naturschutz Hof. „Pure Entschleunigung ohne Reizüberflutung!“ 
2022 im März beginnt SySTEP seine Arbeit im Bärenhäusl im Nailaer Ortsteil Culmitz. Hier findet sich Hilfe und eine vorübergehende Heimat für geflüchtete unbegleitete Minderjährige.
Im September übernimmt der dann mit seinem innovativen pädagogischen Konzept die Feuerwehr-Kita im charmanten Schwarzenbacher Ortsteil Straßdorf. Auch hier schafft er in Kooperation mit der örtlichen Feuerwehr und seinem Schwerpunkt Natur-und-Draußen wieder ein Alleinstellungsmerkmal. 
2023 heißt es nochmal „Raus in die Natur und stundenlang im Freien toben“. Nach dem erfolgreichen Beispiel des Nailaer Waldkindergartens eröffnet ein zweiter in Stammbach, direkt am Fuß des Weißensteinturms.  
Auch in FiSch, Familie in Schule, gefördert durch die Hospitalstiftung, einem Programm aus dem Bereich der Multifamilientherapie, engagiert sich der Träger nun seit Schuljahresbeginn Feder führend. Die Grundidee ist es, die Eltern in den schulischen Alltag einzubinden und in klarem Rahmen deren Kompetenzen in Konfliktsituationen zu stärken. Die Eltern lernen in einer Elterngruppe im Unterricht, selbstständig und angemessen zu handeln und sich in schwierigen Situationen gegenseitig zu unterstützen. Auch werden die Eltern für schulische Anforderungen sensibilisiert. Sie und die Lehrer sind gemeinsam für den Schulerfolg verantwortlich! 
Das jüngste Projekt ist die SySTEP-eigene Ergotherapie-Praxis/Spezialgebiet Autismus, im Innenhof in Hof. Sie soll noch im Herbst 2023 eröffnet werden.

Zudem bietet SySTEP:

  • ambulante Jugendhilfe,
  • Erlebnispädagogische Angebote,
    ganz individuell für Kinder, Jugendliche und Erwachsene,
  • Systemische Beratung und Familientherapie
    mit dem Fokus auf das gesamte Familiensystem und das Wohlbefinden aller Familienmitglieder,
  • Eingliederungshilfe für Kinder und Erwachsene,
    z. B. ambulantes betreutes Wohnen bei psychisch oder suchterkrankten Menschen und Schulassistenz, bzw. Integrationshilfe für Kinder und Jugendliche mit körperlich, geistigen, seelischen Behinderungen
  • ein Fortbildungsprogramm
  • und systemische Fachtage

SySTEP und systemisch denken und arbeiten – was ist da wohl gemeint?
SySTEP steht für systemisches Denken und Arbeiten und für erlebnispädagogische Methoden. STEP symbolisiert den nächsten Schritt, den wir gemeinsam mit unseren Partnern möglich machen wollen“, erklärt der Geschäftsführer Michael Wilfert.
Die Begleitung und Beratung von Kindern, Jugendlichen und deren Familien ist oft sehr facettenreich und erfordert von den pädagogischen Fachkräften ein breites Kompetenzspektrum.  
Die ratsuchenden Personen bringen gewisse Symptome, Auffälligkeiten und oft sehr großes Leid mit. Im Verlauf des Hilfeprozesses kristallisieren sich dann häufig zusätzliche Themen heraus, die nicht nur das Klientel selbst betreffen, sondern die ganze Familie sowie weitere Kontexte, z. B. die Schulwelt. Systemische Fachkräfte sind in der Lage nicht nur Details, sondern das ganze soziale Feld zu sehen. Sie haben eine gute innere Orientierung und sind somit für die Ratsuchenden eine gute Stütze.

Foto: Geschäftsführer Michael Wilfert; © SySTEP, Elea Bayreuther
Quelle: SySTEP, Claudia Gronwald

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