5. Juni 2023 / Polizeimeldungen

Polizeimeldungen vom letzten Wochenende

Polizei sucht nach Hinweisen

Unfallflucht
Helmbrechts – Am Freitag, den 02.06.2023, zwischen 13:15 Uhr und 16:00 Uhr, wurde in Helmbrechts, in der Straße Zum Schützenhaus, ein Gebäude durch einen unbekanntes Fahrzeug angefahren, dabei wurde die dortige Dachrinne beschädigt. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend unerkannt von der Unfallörtlichkeit.
Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 1.000,- Euro. Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Münchberg entgegen.

Unter Drogeneinfluss zur Polizei gefahren
HOF. Ein Mann fuhr mit seinem Auto zur Polizei, obwohl er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.
Am Freitagnachmittag betrat ein 31-jähriger Mann in anderer Sache die Wache der Polizeiinspektion Hof. Wie die Beamten im Gespräch mit dem Mann feststellen konnten, stand dieser offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein Schnelltest bestätigte den Verdacht. Der 31-Jährige hatte ein illegales Rauschmittel konsumiert. Da der Mann nachweislich selbst mit dem Auto zur Polizei gefahren ist, leitete die Polizei weitere Ermittlungen ein. Die Beamten ordneten gegen den 31-Jährigen eine Blutentnahme an und untersagten ihm die Weiterfahrt.

Missachtung der Vorfahrt führte zu Sachschaden
HOF. Am Freitagnachmittag ereignete sich in der Schaumbergstraße ein Verkehrsunfall mit Sachschaden.
Gegen 14 Uhr wollte eine 46-Jährige Frau mit ihrem Jeep aus dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes auf die Schaumbergstraße einfahren. Hierbei übersah die Frau den Skoda eines 40-Jährigen, der die Schaumbergstraße entlangfuhr. Als die Jeepfahrerin dennoch auf die Straße einfuhr, fuhr sie gegen die Fahrzeugseite des Skoda.
Die Polizei schätzt den an beiden Fahrzeugen entstandenen Sachschaden auf etwa 8.000 Euro. 

Gestohlenes Mobiltelefon bei Kontrolle sichergestellt
BAB 9 / Berg - Bei der Kontrolle eines Fernreisebus an der Rastanlage Frankenwald-West wurde bei einem 43jähriger Mann ein gestohlenes Mobiltelefon sichergestellt. Das Mobiltelefon wurde beschlagnahmt und an die zuständige Polizeidienststelle weitergeleitet, so dass es der rechtmäßige Eigentümer wieder ausgehändigt bekommen kann. Neben dem gestohlenen Mobiltelefon wurden bei dem Mann auch mehrere Fahndungsnotierungen festgestellt. Wegen dem gestohlenen Mobiltelefon erwartet den Mann nun ein Strafverfahren wegen Diebstahl bzw. Hehlerei.

Ausweislosen Syrer festgestellt
BAB 9 / Münchberg - In der Nacht von Freitag auf Samstag kontrollierten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Hof einen Fernreisebus während eines Halts am Autohof Münchberg. Hierbei wurde ein Mann festgestellt, der keinerlei Ausweisdokumente mit sich führte. Auch über Reisegepäck verfügte der Reisende nicht. Die eingeleiteten Identifizierungsmaßnahmen erbrachten kein Ergebnis. Nach eigenen Angaben will der Mann syrischer Staatsangehöriger sein und in jüngster Vergangenheit in das Bundesgebiet eingereist sein. Die weiteren Ermittlungen werden zuständigkeitshalber durch die Bundespolizei geführt, an welche der Mann auch übergeben wurde. Er muss sich nun wegen der unerlaubten Einreise sowie des unerlaubten Aufenthalts jeweils ohne Pass und Aufenthaltstitel verantworten.

Unfallflucht schnell geklärt
BAB 9 / Berg - Gegen 10:40 Uhr kam es am Freitag auf dem Gelände der Tank- und Rastanlage Frankenwald zu einer Kollision eines Sattelzugs mit einem Pkw. Auf Grund der Beschreibung des Sattelzugs konnte schnell eine Spedition aus dem Landkreis Wunsiedel als mögliche Halterfirma ausgemacht werden. Kollegen der Marktredwitzer Polizei nahmen vor Ort mit dem Disponenten der Firma Kontakt auf, der bestätigen konnte, dass sich eines der Gespanne der Firma zum Unfallzeitpunkt im Bereich der Rastanlage befand. Der Fahrer wurde angewiesen, dass er an seiner nächsten Entladestelle auf die Polizei warten muss. Dort wurde von Beamten der Verkehrspolizei Hof die weiteren Maßnahmen durchgeführt. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von rund 1.700€. Den 57jährigen Fahrer des Sattelzugs erwartet nun ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Baucontainer aufgebrochen
Naila. Eine Firma, welche im Bereich der Staatsstraße von Naila nach Marxgrün Bauarbeiten durchführt, stellte ihren Baucontainer auf dem Parkplatz einer ortsansässigen Firma in Mittelklingensporn auf. Während des Zeitraums von Donnerstag, ca. 18.00 Uhr auf Freitag, ca. 6.00 Uhr brach ein unbekannter Täter den Baucontainer auf und entwendete daraus zwei Bohrmaschinen im Wert von ca. 3000 Euro. Wer hat in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht? Die Polizeiinspektion Naila bittet unter der Telefonnummer 09282-97904-0 um Hinweise.

Geldbeutel aus Pkw entwendet
Zell – In der Zeit von Freitag, 19.30 Uhr, bis Samstag, 10.15 Uhr, wurde aus einem in der Winholzstraße geparkten Golf Variant ein Geldbeutel entwendet. Dieser lag in der Mittelkonsole des offensichtlich unversperrten Pkw. Der Entwendungsschaden beträgt ca. 100 Euro. Wer hat etwas beobachtet? Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Münchberg.

Betäubungsmittel aufgefunden
Münchberg – Ein 32jähriger Münchberger meldete sich am Samstagabend bei der Polizei und beschwerte sich über seine Nachbarn, die im Hinterhof eines Anwesens in der Kirchenlamitzer Straße grillen würden. Durch den dabei entstehenden Rauch wären Elektrogeräte in seiner Wohnung beschädigt worden. Vor Ort konnten die Beamten keine defekten Elektrogeräte feststellen, dafür fielen ihnen jedoch eine geringe Menge Betäubungsmittel und mehrere Rauschgiftutensilien in die Hände. Der junge Mann muss sich nun wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Mülltonne in Brand gesetzt
Münchberg – Am frühen Sonntagmorgen, gegen 01.30 Uhr, stellte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Münchberg gegenüber des Bahnhofs eine in Brand stehende Restmülltonne fest. Die Beamten zogen die Tonne von der Hauswand weg und begannen den Brand mit einem Handfeuerlöscher zu löschen. Die hinzugerufene Feuerwehr brachte den Brand dann schnell unter Kontrolle. Aufgrund von Zeugenaussagen konnte ein 24jähriger Münchberger als Brandstifter ermittelt und im Rahmen der Fahndung im Stadtgebiet angetroffen werden. Dieser stand deutlich unter Alkoholeinfluss. Ein Test am Alcomaten ergab einen Wert von 1,98 Promille. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 100 Euro.

Mit Alkohol am Steuer
Münchberg – Am frühen Sonntagmorgen wollten Beamte der Polizeiinspektion Münchberg in der Luisenstraße einen BMW kontrollieren. Nachdem der Fahrer des BMW zunächst gemäß den Anhaltezeichen anhielt und die Beamten zur Kontrolle ausstiegen, beschleunigte der BMW und versuchte zu flüchten. Er konnte jedoch in der Bismarckstraße eingeholt und gestellt werden. Der Grund für die Flucht war schnell gefunden. Bei der Kontrolle wehte den Beamten eine deutliche „Fahne“ entgegen. Ein Alcotest beim 24jährigen Hofer ergab einen Wert von 1,70 Promille. Der junge Mann musste sich einer Blutentnahme unterziehen und sein Führerschein wurde sichergestellt. Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Mehrere Geschwindigkeitsverstöße am Saaleabstieg - in zwei Fällen droht ein Fahrverbot
A9 / Berg - Am gestrigen Samstag führte die Verkehrspolizei Hof mehrere Verkehrskontrollen im Bereich des Bus- und Schwerverkehrs am Saaleabstieg durch. Leider nahmen es einige Fahrer mit der für sie dort geltenden Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h nicht ganz so genau. Gegen insgesamt sechs Fahrzeuglenker musste die Polizei ein Bußgeldverfahren einleiten. Besonders verantwortungslos war die Fahrweise eines portugiesischen Truckers. Der 53-Jährige raste mit 100 km/h den Abstieg in Richtung Thüringen hinunter, eine Messtoleranz von 6 km/h bereits abzogen. Für das anstehende Bußgeldfahren erhob die Polizei an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung in Höhe von 283,50 Euro. Neben dem Bußgeld droht dem Raser auch ein einmonatiges Fahrverbot. Bei der Auswertung seiner Fahrerkarte kam zudem heraus, dass der Brummifahrer auch noch mehrfach gegen Tageslenk- und Ruhezeiten verstieß. Auch hierfür bekommt der Portugiese eine Anzeige.
Ein einmonatiges Fahrverbot droht auch dem Fahrer eines vollbesetzten Reisebusses aus der Schweiz. Dessen 62-jähriger Fahrer überschritt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit um 27 km/h. Auch der Schweizer musste vor Ort bereits eine Sicherheitsleistung in Höhe von 428,50 Euro hinterlegen.

Mehrere Drogen an Bord - Iraker spielt Verstecken mit der Polizei
A9 / Berg - Am Samstagnachmittag kontrollierte eine Streife der Hofer Verkehrspolizei an der Rastanlage Frankenwald einen Pkw aus dem Zulassungsbereich Halle. Die Insassen, ein 32-jähriger Mann und eine 22-jährige Frau, beide aus Halle, verhielten sich im Zuge der Kontrolle leicht nervös. Der Grund hierfür war schnell gefunden. Beide hatte verbotene Betäubungsmittel dabei. Die Polizei stellte neben den üblichen Rauschgiftutensilien auch einen Joint, eine Ecstasy-Tablette sowie eine geringe Menge Marihuana sicher.
Bereits vor der Kontrolle war den Beamten eine weitere Person aufgefallen, die sich verdächtig vom Fahrzeug entfernt und augenscheinlich im Restaurant der Rastanlage versteckt hatte. Obwohl die Kontrolle der beiden Hallenser einige Zeit in Anspruch nahm, kam der Mann nicht zurück zu Auto. Dies tat er wohl erst, als die Beamten wieder abgerückt waren. Einer Kontrolle durch die Polizei konnte der Mann somit entgehen - dachte dieser.
Sein Pech war jedoch, dass sich die Wege mit der Polizei abermals kreuzten. Kurz vor dem Parkplatz Lipperts überholte die Polizei auf der A9, in Richtung Süden, besagten Pkw aus Halle. Und siehe da, plötzlich war das Auto mit drei Personen besetzt. Kurzerhand entschlossen sich die Streifenbeamten, dass Fahrzeug am Parkplatz Lipperts abermals anzuhalten und den Mann auf der Rücksitzbank nach dem Grund seines Versteckspiels zu befragen. Die Erklärung fand sich letztendlich im Tabakbeutel des 31-jährigen Irakers. Dort hatte er eine geringe Menge Marihuana versteckt. Auch dies stellte die Polizei sicher.
Ohne Rauschmittel, dafür mit Strafanzeigen nach dem Betäubungsmittelgesetz im Gepäck, konnte das Trio die Reise, nun ohne weitere Kontrollen, fortsetzen.

Anwaltskanzlei beschmiert
Hof - Am Samstagnachmittag wurde der Polizeiinspektion Hof eine Sachbeschädigung durch Graffiti gemeldet. Nach aktuellem Kenntnisstand beschmierten Unbekannte - vermutlich in der Nacht von Freitag auf Samstag - die Hauswand einer Anwaltskanzlei in der Kreuzsteinstraße in Hof mit schwarzer Farbe und hinterließen dabei ein ebenso unleserliches wie unerwünschtes „Kunstwerk“. Beamte der Hofer Polizei sicherten vor Ort erste Spuren und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf schätzungsweise 500 Euro

Verkehrsunfall mit Sachschaden
Hof - Zu einem Verkehrsunfall mit nicht unerheblichem Sachschaden kam es am Samstagnachmittag im Stadtgebiet von Hof. Nach bisherigen Erkenntnissen missachtete ein 39-jähriger Fahrzeugführer an der Einmündung der Erlhofer Straße in die Schollenteichstraße mit seinem Honda die Vorfahrt eines 78-jährigen VW-Fahrers, wobei beide Fahrzeuge zusammenstießen. Die mit der Unfallaufnahme betrauten Beamten der Polizeiinspektion Hof schätzten den dabei entstandenen Sachschaden auf mindestens 10.000 Euro. Zu Personenschäden kam es glücklicherweise nicht, auch waren beide Pkw trotz der Kollision noch fahrbereit.

Fahrzeugführer unter Drogeneinfluss
Hof - Am Samstagabend kontrollierten Beamte der Polizei Hof einen 23-jährigen Mann mit seinem BMW in der Landwehrstraße in Hof. Im Laufe der Kontrolle ergaben sich Anhaltspunkte, dass der junge Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln steht. Daher untersagten ihm die Beamten die Weiterfahrt und stellten seinen Fahrzeugschlüssel an Ort und Stelle sicher. Anschließend musste sich der Fahrer einer Blutentnahme unterziehen. Zudem erwartet ihn nun ein Straf- und Bußgeldverfahren.

Fahrrad entwendet
Hof - Eine unschöne Entdeckung musste am frühen Samstagabend ein 49-jähriger Hofer machen, als er feststellte, dass sein E-Bike aus dem Hinterhof seines Wohnanwesens in der Königstraße entwendet worden war. Das hochpreisige Fahrrad im Wert vom fast 5000 Euro hatte der Mann dort mittels eines Faltschlosses gesichert. Trotzdem gelang es dem bislang unbekannten Täter, dieses - vermutlich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag - zu entwenden. Die Polizeiinspektion Hof leitete ein entsprechendes Ermittlungsverfahren gegen unbekannt ein und bittet eventuelle Zeugen, sich zu melden.

Körperverletzung im Stadtgebiet
Hof - Nachdem Beamte in der Nacht von Samstag auf Sonntag zunächst einer Party mit überlauter Musik in einem Studentenwohnheim in Hof beordert worden waren, stellten sie im Bereich der Saaleauen eine am Boden liegende und schlafende Person fest. Der 42-Jährige war zwar erheblich alkoholisiert, wies aber zugleich Verletzungen im Gesicht auf, die auf das Einwirken Dritter zurückzuführen sein dürften. Nachdem die Beamten ihn aufgeweckt hatten, war es dem Mann offenbar aufgrund seiner Alkoholisierung jedoch nicht möglich, sich verständlich auszudrücken oder den vermeintlichen Tathergang zu schildern. Daher wurde er nach erfolgter Erstaufnahme vom Rettungsdienst zur Behandlung in ein Hofer Krankenhaus verbracht. Die Polizeiinspektion Hof leitete ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannt ein und bittet eventuelle Zeugen, sich bei der Dienststelle in Hof zu melden.

Schlagring und Crystal im Ausreisezug
Schirnding, Lkr. Wunsiedel: Fündig wurden die Fahnder der Grenzpolizei Selb bei einem Pärchen am Samstagabend in der Oberpfalzbahn nach Cheb. Nachdem der 36jährige aus seinem Rucksack freiwillig einen verbotenen Schlagring aushändigte wurde auch die Partnerin genauer unter die Lupe genommen. Und auch bei dieser wurde die Beamtin der Grenzpolizei fündig. Die 43jährige hatte nämlich eine geringe Menge Crystal in ihrem BH versteckt. Nach Beschlagnahme des Schlagrings muss sich der Mann wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz und die Dame wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten und konnten nach Anzeigeerstattung ihre Heimreise nach Tschechien fortsetzen.

Erneut ohne Versicherung unterwegs
Schirnding, B 303, Lkr. Wunsiedel: Erneut einen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz stellten die Beamten der Grenzpolizei Selb bei der Kontrolle eines Opel Corsa aus dem Zulassungsbereich Wunsiedel am Samstagnachmittag fest. So hatte der 53jährige Halter des Corsa seinen Pkw im Dezember 2022 zwar mit Vorlage einer sog. EVB-Nummer zwar ordnungsgemäß zugelassen, jedoch wurde der Versicherungsvertrag nicht wirksam, da die fällige Erstprämie an die Versicherung nicht bezahlt wurde. Die amtlichen Kennzeichen des Corsa wurden vor Ort entstempelt, dieser stillgelegt.  Da der Halter diese Vorgehensweise nicht zum ersten Mal praktiziert hat kann er sich wohl jetzt auf eine deutlich höhere Geldstrafe wie bei den vorherigen Verstößen einstellen. 

Mit Alkohol am Steuer
Schirnding, B 303, Lkr. Wunsiedel: Deutlichen Alkoholgeruch stellten die Fahnder der Grenzpolizei beim Fahrer eines italienischen SUV am Samstagnachmittag fest. Bei einem Alkotest bestätigte sich der Verdacht, und der gerichtsverwertbare Alkomat zeigte einen Wert von 0,7 Promille an und der Mann kann sich auf ein Bußgeld und einen Monat Fahrverbot einstellen. Nachdem die Beamten gegen den 53jährigen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet, und den Fahrzeugschlüssel an den fahrtüchtigen Beifahrer übergegen hatten, konnte die beiden Männer aus Italien ihre Fahrt fortsetzen.  

Mit Marihuana im Gepäck auf „Abwegen“
Marktredwitz, Bahnhof, Lkr. Wunsiedel: Fündig wurden die Fahnder der Grenzpolizei bei einem jungen Asylbewerber im Regionalexpress aus Nürnberg. Nachdem die Fahnder eine geringe Menge Marihuana und einen Joint bei dem 24jährigen gefunden hatten stellten diese fest, dass in der Aufenthaltsgestattung des jungen Mannes eine räumliche Beschränkung auf die Stadt Nürnberg vermerkt war. Als Begründung für seine Anwesenheit in Marktredwitz gab der Mann an, in Nürnberg versehentlich in den falschen Zug gestiegen, und dann eingeschlafen zu sein. Nachdem der Mann wegen Besitz von Marihuana und einer Ordnungswidrigkeit gem. dem Asylverfahrensgesetz angezeigt worden war wurde dieser aufgefordert in den Geltungsbereich seiner räumlichen Beschränkung zurückzukehren und in den Regionalexpress nach Nürnberg verbracht. 

Marihuana zwischen Bauernwürsten
Arzberg/ Staatsstraße 2180/ Lkr. Wunsiedel.- Ein äußerst findiges Versteck hat sich ein 40-jähriger slowakischer Staatsangehöriger ausgedacht. Dieser ist am Sonntagabend mit seinem Fahrzeug bei Arzberg, durch die Beamten der Grenzpolizei Selb einer Kontrolle unterzogen worden. In seinem mitgeführten Reiseproviant, einer Brotzeitdose mit Bauernwürsten, konnte neben dem der besagten Brotzeit, ein Kunststofftütchen mit etwa 4 Gramm Marihuana aufgefunden werden. Im Kofferraum des Fahrzeuges konnten nochmals etwa 6 Gramm Marihuana in einer Metalldose aufgefunden werden. Die Drogen beschlagnahmten die Fahnder. Da ein durchgeführter Drogentest zudem positiv verlaufen ist, musste er mit den Polizisten zur Blutentnahme ins Klinikum. Die Weiterfahrt untersagten sie ebenfalls. Der 40jährige muss sich nun wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetzes und einem Bußgeldverfahren wegen der Fahrt unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln verantworten.

Mit Alkohol am Steuer
Selb/ Lkr. Wunsiedel.-  Deutlichen Alkoholgeruch stellten die Fahnder der Grenzpolizei bei einer 57-jährigen Seat Fahrerin am Sonntagnachmittag in Selb fest. Der Alkotest bestätigte den Verdacht, die Frau hatte eine Atemalkoholkonzentration von fast 1 Promille. Da hiermit der Verdacht einer Verkehrsordnungswidrigkeit im Raum steht, ist eine Blutentnahme erfolgt. Den Heimweg musste die 57jährige zu Fuß bestreiten, da die Fahrzeugschlüssel bei der Polizei bleiben.  Sollte die Blutentnahme die Alkoholkonzentration bestätigen hat die Frau mit einem Bußgeld und einem 1-monatigem Fahrverbot zu rechnen.

Gefängnis gerade noch abgewendet
Thiersheim / A 93.- Einer zivilen Streifenbesatzung der Selber Grenzpolizei fiel an Sonntagabend auf der A 93 ein Honda aus Polen auf. Bei der Kontrolle des Fahrzeugs und des 42jährigen Fahrers, landeten die Polizisten einen Fahndungstreffer. Gegen den Mann bestand ein Haftbefehl wegen Unterschlagung von einer bayerischen Staatsanwaltschaft. Glück für den Mann war, dass er die Geldstrafe von fast 5.000 Euro bezahlen konnte und er somit nicht ins Gefängnis musste. Nach Erledigung der Formalitäten konnte er die Polizeidienststelle verlassen und die Weiterfahrt antreten.

Kollision mit Hund
Schwarzenbach/S. Am Sonntagnachmittag kam es auf der Kirchenlamitzer Straße zu einer Kollision zwischen einer Kradfahrerin und einem Hund. Die 49jährige Kradfahrerin fuhr mit ihrer Suzuki stadtauswärts, als sich ein Hund von der Leine seines Herrchens löste und auf die Straße rannte. Die Kradfahrerin konnte nicht mehr ausweichen und stieß mit dem Hund zusammen. Durch die Kollision stürzte die Frau und wurde dabei leicht am Bein verletzt. Der Hund blieb unverletzt. Am Motorrad entstand Sachschaden von ca. 400 Euro.  

Viele Fahrverbote auf der A93
A93/Selb.- In einem auf 80 km/h begrenzten Streckenabschnitt der A93 bei Selb brachten am 04.06.2023 die Beamten der Verkehrspolizei aus Hof die Messgeräte für eine Kontrolle der Geschwindigkeit in Position.
Während der fünfstündigen Aktion am Nachmittag durchfuhren mehr als vier Tausend Fahrzeuge die Strahlen, wobei es 522-Mal blitzte. Bemerkenswert dabei ist, dass alle Temposünder so viel zu schnell waren, dass der Verstoß nicht mehr als „geringfügig“ einzustufen ist.
Folglich wird auf alle ein Bußgeldverfahren zukommen, das neben dem Bußgeld auch mit mindestens einem Punkt in Flensburg zu Buche schlägt. In 18 Fällen kommt noch ein Fahrverbot hinzu.
So auch auf einen 30-jährigen Fahrer eines Mercedes mit Kennzeichen aus Polen, der wohl 150 km/h auf dem Tacho hatte, als es blitzte. Ein Bußgeld von 600 Euro, zwei Punkte und zwei Monate Fahrverbot sind nun die Konsequenzen seines Verkehrsverstoßes.

Unter Drogen am Steuer
A9/Leupoldsgrün.- Positiv auf Kokain war der Drogentest, den ein Autofahrer aus Berlin am 04.06.2023 bei einer Verkehrskontrolle durch eine Streife der Autobahnpolizei aus Hof absolvierte.
Die Beamten hatten um 20.50 Uhr den 36-jährigen Mercedes Fahrer an einem Autobahnparkplatz bei Hof gestoppt. Nachdem sie bei dem Mann den Verdacht hatten, dass er unter Drogen am Steuer seines Mercedes sitzt, boten sie ihm den Drogen Test an.
Der 36-jährige Berliner musste sich nun zu Beweiszwecken einer Blutentnahme unterziehen. Die Beamten untersagten ihm die Weiterfahrt. Außerdem hatte er in der Fahrertüre ein sogenanntes „Einhandmesser“ mit einer acht Zentimeter langen Klinge liegen. Sind solche Messer zugriffsbereit im Auto, begeht der Besitzer eine Ordnungswidrigkeit.
Auf den Berliner kommen nun Verfahren nach dem Betäubungsmittel- und dem Waffengesetz zu.

Drogenkonsumenten angezeigt
A9/Leupoldsgrün.- Deutlicher Geruch von Marihuana schlug den Fahndern der Grenzpolizei aus Hof bei der Kontrolle eines Suzuki mit Kennzeichen aus dem Raum Nürnberg am 04.05.2023 auf einem Autobahnparkplatz bei Hof entgegen.
Die Zivilpolizisten hatten das Auto um kurz nach 21 Uhr gestoppt und trafen vier Personen im Alter zwischen 22 Jahren und 28 Jahren an. Am Steuer saß ein 25-Jähriger aus Mittelfranken, der sich in Begleitung von drei weiblichen Bekannten befand.
Von den Polizisten befragt, räumten die Vier ein, hin und wieder einen Joint zu rauchen. Die Beamten entschlossen sich daher zu einer Durchsuchung der Personen sowie des Autos.
Eine hinzugerufene Polizistin fand bei zwei Frauen jeweils eine geringe Menge Marihuana auf und beschlagnahmte die Droge.
Der Fahrer kam indes als Konsument von Amphetamin in Frage, denn in seiner Hosentasche hatte er ein szenetypisches Röhrchen mit Anhaftungen des Betäubungsmittels einstecken.
Bei dem Mittelfranken bestand der Verdacht, dass er unter Drogeneinfluss am Steuer saß. Die Beamten ordneten eine Blutentnahme an und verboten ihm die Weiterfahrt.
Außerdem nahmen die Fahnder mehrere Strafanzeigen nach dem Betäubungsmittelgesetz auf. 

Ausnüchterung vor Haftantritt
HOF. Bevor ein 54-Jähriger seine Gefängnisstrafe antreten konnte, musste er in der Arrestzelle der Polizei erstmal seinen Rausch ausschlafen.
Wegen eines Streites rief am Sonntagabend der Nachbar des 54-jährigen Bewohners der Münch-Färber-Straße die Polizei. Am Einsatzort trafen die Polizisten den Mann und einen 36-Jährigen in der Wohnung an. Beide waren massiv betrunken und zeigten starke Stimmungsschwankungen. Wie sich bei einer Personenüberprüfung herausstellte, bestand gegen den Wohnungsinhaber ein Haftbefehl. Demnach sollte er wegen diverser Diebstahls- und Sachbeschädigungsdelikte zwei Monate ins Gefängnis gehen. Dies gestaltete sich aber wegen seines alkoholisierten Zustandes äußerst schwierig. Mit immerhin 2,5 Promille konnte er sich weder richtig bewegen, noch selbständig laufen. So musste er von den Polizisten zunächst in den Streifenwagen getragen und dann in die Gewahrsamszelle verbracht werden. Nachdem er einigermaßen ausgenüchtert war, erfolgte am Montagmorgen der Transport in eine Justizvollzugsanstalt.

Brandstiftung im Wald
Selbitz. Die Feuerwehr aus Selbitz wurde am Sonntagnachmittag zu einem Einsatz in die Schillerstraße gerufen. Ein aufmerksamer Zeuge hatte gegen 13.35 Uhr eine Rauchentwicklung in einem Waldgrundstück entdeckt und sofort die Integrierte Leitstelle verständigt. Bei der Einsatzörtlichkeit handelte es sich um ein Mischwaldgrundstück im Bereich des Spielplatzes. Dort mussten zwei Brandstellen von der Feuerwehr gelöscht werden, die vorsätzlich angezündet worden waren. Insgesamt brannte eine Fläche von ca. 25 m² Waldboden. Ein Übergreifen der Flammen auf die Baumstämme konnte durch die sofortigen Löscharbeiten verhindert werden. Aufgrund der zurzeit herrschenden Trockenheit bestand eine hohe Gefahr, dass es zu einem kompletten Waldbrand kommt. Da sich der Mischwald im unmittelbaren Bereich mehrerer Wohnhäuser befindet, bestand auch eine akute Brandgefahr für die Wohngebäude. Die Polizei Naila ermittelt nun wegen vorsätzlicher Brandstiftung. Hinweise werden unter der Telefonnummer: 09282-97904-0 erbeten.

Fischwilderei angezeigt
Selbitz. Ein Mitglied vom Fischereiverein Selbitz beobachtete am Sonntagnachmittag einen Mann aus Selbitz dabei, wie er an der Selbitz angelte. Daraufhin verlangte er einen gültigen Angelschein von dem Mann. Dieser packte anschließend schnell seine Sachen und verschwand. Nun ermittelt die Polizeiinspektion Naila wegen Fischwilderei.

Randale in der Nacht - Haustür verwechselt
Naila. Zu einem kuriosen Einsatz wurden Polizeibeamte am Montagmorgen um 03:00 Uhr gerufen. Ein Anwohner aus der Kirchstraße vermutete einen Einbruch und verständigte die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten wurde festgestellt, dass sich ein 27jähriger Mann lediglich „in der Haustür geirrt“ hatte, und demnach gegen die falsche Haustür schlug. Dabei ging eine Glasscheibe zu Bruch und der Mann verletzte sich an der Hand. Gegenüber der Polizei verhielt sich der Mann aggressiv und stand sichtlich unter Drogeneinfluss. Das dürfte auch der Grund der „Verwechslung“ gewesen sein. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten noch eine geringe Menge Chrystal und der Mann sollte zur Dienststelle verbracht werden. Auch auf der Dienststelle zeigte er sich aggressiv und beleidigte die Beamten. Nun muss er sich neben Sachbeschädigung, Drogenbesitz und Beleidigung auch noch wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Quelle: PI Hof, Selb, Naila, Münchberg, Rehau

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