27. Februar 2023 / Polizeimeldungen

Polizeimeldungen vom letzten Wochenende

Polizei sucht nach Hinweisen

Geldübergabe nach Schockanruf
HOF. Am Mittwochnachmittag übergab eine 91-Jährige an ihrer Haustür in der Thomasstraße Bargeld und Gold an Trickbetrüger. Ein 90-Jähriger kam in einem weiteren Fall mit dem Schrecken davon. Die Kriminalpolizei mit Zentralaufgaben ermittelt und sucht Zeugen.
Betrüger nahmen am Mittwochnachmittag telefonisch Kontakt zu der Seniorin aus Hof auf. Sie überzeugen die Dame mit der üblichen Geschichte eines schweren Verkehrsunfalls, der für einen nahen Angehörigen eine sofortige Gefängnisstrafe zur Folge hätte, zur Übergabe einer Kaution. Um kurz nach 15 Uhr standen zwei angebliche Polizeikräfte vor der Haustür der 91-Jährigen in der Thomasstraße und nahmen Bargeld und Gold im Gesamtwert von rund 100.000 Euro entgegen. Anschließend entfernten sie sich mit einem Auto.
Die zwei Personen werden wie folgt beschrieben:

  • Männlich
  • Zirka 30 - 40 Jahre alt
  • Schwarzer Vollbart

  • Weiblich
  • Zirka 30 Jahre alt
  • Trug eine medizinische Maske

Sie flüchteten nach der Geldabholung mit einem grauen VW Golf Variant mit einem polnischen Kennzeichen in unbekannte Richtung.
In einem weiteren Fall überredeten Trickbetrüger am Mittwochnachmittag mittels derselben Masche einen 90-Jährigen aus Bad Staffelstein zur Übergabe von mehr als Zehntausend Euro. Dazu dirigierten sie den Mann nach Hof, wo er das Geld an einen Staatsanwalt übergeben sollte. Durch einen glücklichen Zufall fuhr der Senior direkt bei der Polizeiinspektion Hof vorbei. In der Annahme auch dort die Kaution hinterlegen zu können, stellte er sich bei den diensthabenden Beamten vor, sodass der Betrug rechtzeitig aufflog.
Die Kriminalpolizei mit Zentralaufgaben hat die Ermittlungen übernommen. Ein Tatzusammenhang erscheint nach aktuellen Erkenntnissen wahrscheinlich. Zeugen, die sachdienliche Angaben zu den beschriebenen Personen und dem Fahrzeug machen können, melden sich bitte unter der Tel.-Nr. 0921/506-0.

Unfallflucht
Hof - Am Freitagmorgen, zwischen 07:00 und 09:30 Uhr, fuhr ein bislang Unbekannter in der Hofer Heiligengrabstraße an den dort geparkten Peugeot eines 56-Jährigen. Dabei verursachte er Sachschaden an der Fahrerseite in Höhe von ca. 1000 Euro. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen dürfte der Unfallflüchtige mit einem orangefarbenen Fahrzeug unterwegs gewesen sein. Die Polizei bittet um Hinweise auf das flüchtige Fahrzeug unter der Telefonnummer 09281/704-0. 

Fußgängerin bei Unfall verletzt
Hof – Am Abend des 24.02.2023, gegen 19:00 Uhr, ereignete sich in der Hofer Christoph-Klauß-Straße ein Verkehrsunfall zwischen einem 30-jährigen Opel-Fahrer und einer 83-jährigen Fußgängerin. Der Opel-Fahrer wollte mit seinem Gefährt aus der Christoph-Klauß-Straße nach links in die Lindenstraße einbiegen. Dabei übersah er offensichtlich die Dame, welche gerade die Lindenstraße zu Fuß überqueren wollte und touchierte diese leicht. Durch den Zusammenprall stürzte die 83-Jährige und zog sich diverse Prellungen zu, welche im Krankenhaus weiter untersucht werden mussten. Den Opel-Fahrer erwartet nun eine Anzeige.

Betrunkener E-Scooter-Fahrer ohne Versicherung
Töpen – Am Abend des 24.02.2023, gegen 23:45 Uhr, fiel einer Polizeistreife auf der Ringstraße in Töpen ein E-Scooter auf, an dem keine gültige Versicherungsplakette angebracht war. Als die Beamten den 47-jährigen Fahrer kontrollierten, fiel ihnen außerdem auf, dass er nach Alkohol riecht. Ein Test ergab einen Wert von 1,5 Promille. Es folgte eine Blutentnahme für den Mann. Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen.

70 km/h zu schnell
A93/Selb.- Am Freitag führte die Verkehrspolizei Hof im Zeitraum von 17 bis 22 Uhr Geschwindigkeitskontrollen auf der A93 bei Selb in Fahrtrichtung Hochfranken durch.
In diesem Zeitraum fuhren in dem auf 100 km/h beschränkten Abschnitt insgesamt 2.400 Fahrzeuge durch die Messstelle. Insgesamt kam es zu 109 Beanstandungen aufgrund überhöhter Geschwindigkeit.
Besonders ärgern müssen sich acht Fahrzeugführer, welche mit einer Bußgeldanzeige und Punkten in Flensburg rechnen müssen. Davon müssen sechs ihren Führerschein für einen Monat abgeben.
Auf die Spitze trieb es ein ca. 35-jähriger Fahrzeugführer eines Fords aus dem Kreis Amberg-Sulzbach, welcher mit satten 170 km/h gemessen wurde. 

Drogenkonsumenten kontrolliert
A9/Rastanlage Frankenwald.- Ein Kleinbus mit Weidener Kennzeichen geriet am Freitagnachmittag in den Blick einer uniformierten Streife der Verkehrspolizei Hof, welche gerade an der Rastanlage Frankenwald in Berg unterwegs war.
Bei der anschließenden Kontrolle wurden die Beamten recht schnell fündig. Im Nahbereich der zehnköpfigen Personengruppe fanden die Beamten ein offenes Glas mit zwei Brocken Haschisch, welches unter dem Kleinbus schnell versteckt wurde.
Bei der anschließenden Durchsuchung der Personen wurde bei einem 31jährigen Friedberger ein Geldschein mit Anhaftungen von MDMA sowie weitere Utensilien zum Drogenkonsum aufgefunden.
Bei einem 18jährigen Bayreuther wurde in der Umhängetasche noch eine Plastikdose mit Marihuana Anhaftungen aufgefunden.
Die zwischen 18 und 31 Jahre alten Männer waren gerade auf dem Weg nach Berlin, um dort ein Partywochenende zu verbringen.
Die Aufgriffe haben nun mehrere Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Folge. Die Gruppe konnten ihre Fahrt nach Sicherstellung der Drogen und Utensilien fortsetzen.

Geschwindigkeit nicht an winterglatte Fahrbahn angepasst
A93/Thiersheim.- Der bereits am Freitagabend einsetzende Schneefall wurde am frühen Samstagmorgen einem 54-jährigen Leipziger zum Verhängnis. Der Mann war gegen 03:10 Uhr auf der A93 in Richtung Norden unterwegs, als er vermutlich aufgrund seiner nicht angepassten Geschwindigkeit ins Schlingern geriet und schließlich die rechte und mittlere Schutzplanke über mehrere Meter hinweg total beschädigte und teilweise aus der Verankerung riss.
Der Fahrer des verunfallten Peugeot musste von der, ebenfalls alarmierten Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen werden, da dieses so beschädigt war, dass ein Aussteigen nicht mehr möglich war.
Die Freiwillige Feuerwehr Thiersheim kümmerte sich zudem um die Absicherung der Unfallstelle und unterstützte zudem bei den mit einhergehenden Aufräumarbeiten.
Aufgrund des hohen Sachschadens und des massiven Trümmerfeldes musste die Fahrbahn der A93, in Richtung Norden, in diesem Bereich für ca. zwei Stunden gesperrt werden. Der Fahrzeugführer hatte Glück im Unglück und kam lediglich leicht verletzt ins Krankenhaus. Der entstandene Sachschaden wird auf insgesamt ca. 24.000 Euro geschätzt. 

Mehrere Unfälle beschäftigten die Verkehrspolizei Hof
A9/A93/A72 - Ein arbeitsreiches Wochenende hatten die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Hof am gestrigen Samstag.
Zuerst kam es auf der A 9, gegen 09:00 Uhr in Richtung Berlin, zwischen den Anschlussstellen Münchberg-Nord und Hof-West zu einem Aquaplaning-Unfall, bei dem eine 36-jährige Leipzigerin mit ihrem BMW aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern kam und hierbei eine Pkw-Führerin aus Dänemark touchierte.
Gegen Mittag kam eine 27-jährige Skoda-Fahrerin aus dem Landkreis Bayreuth bei teilweiser schneebedeckter Fahrbahn aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit im Bereich Gefrees auf der A 9 in Richtung München ins Schleudern und prallte gegen die Betongleitwand.
Weiter ging es gegen 15:45 Uhr für die Beamten auf die A 93 in Richtung Holledau. Im Bereich der Anschlussstelle Rehau-Süd kam ein 36-jähriger Marktredwitzer mit seinem BMW-SUV wiederum aufgrund seiner nicht an die Straßen- und Wetterverhältnisse angepasste Geschwindigkeit ins Rutschen und prallte zunächst gegen das Ausfahrtsschild der genannten Anschlussstelle. Aufgrund dessen überschlug sich der Pkw und kam im Anfangsbereich des Beschleunigungsstreifens totalbeschädigt zum Stehen. Der Pkw-Fahrer wurde schwer verletzt und mittels Rettungswagen ins Krankenhaus Hof verbracht.
Wenige Minuten später krachte es wiederum auf der A 9 im Bereich Münchberg in Richtung Süden. Eine 55-jährige Nürnberger fuhr mit ihrem Mazda bei Glätte zu schnell, verlor die Kontrolle und prallte gegen die rechtsbefindliche Böschung. Dort kam die Kraftfahrzeugführerin entgegengesetzt der Fahrtrichtung zum Stehen.
Um Mitternacht ereignete sich ein weiterer Verkehrsunfall, diesmal auf der A 72, im Bereich Köditz, in Richtung Chemnitz. Ein 38-jähriger Weißrusse fuhr mit seiner E-Klasse bei schneebedeckter Fahrbahn viel zu schnell, verlor aufgrund dessen die Kontrolle und prallte frontal gegen die Mittelschutzplanken.
Außer dem Verkehrsunfall auf der A 93 blieben alle Unfallbeteiligten unverletzt.
Der Gesamtschaden der fünf Verkehrsunfälle am Samstag beläuft sich auf ca. 85 000 Euro.
Die Unfallursache ist bei allen beschriebenen Unfällen die an die Straßen- und Wetterverhältnisse nicht angepasste Geschwindigkeit.
Aufgrund dessen appelliert die Verkehrspolizei Hof vorausschauend, rücksichtsvoll und mit deutlich geringerer Geschwindigkeit, insbesondere bei winterlichen Straßenverhältnissen, mit den Kraftfahrzeugen am Straßenverkehr teilzunehmen. 

Polo überschlägt sich
Geroldsgrün. Gestern Mittag befuhr eine 24-jährige Frau mit ihrem VW Polo die Staatsstraße von Dürrenwaid in Richtung Stoffelsmühle. In einer Linkskurve verlor sie aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kam nach links von der Fahrbahn ab. Der Pkw überschlug sich und kam auf dem Dach liegend im angrenzenden Feld zum Stehen. Die Fahrerin und ihre Beifahrerin wurden hierbei leicht verletzt und kamen zunächst in eine Klinik. Da der Pkw nicht mehr fahrbereit war, musste dieser abgeschleppt werden. Es entstand ein Schaden von ca. 8000 Euro. 
Gegen die Fahrerin wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Drei alkoholisierte Fahrer festgestellt
Lichtenberg/Schwarzenbach am Wald/Geroldsgrün. Beamte der PI Naila konnten am Samstag und Sonntagfrüh gleich 3 alkoholisierte Fahrer aus dem Verkehr ziehen.
Zunächst geriet am Samstagnachmittag ein 43-jähriger Mann mit seinem VW Transporter auf der Staatsstraße von Hölle nach Lichtenberg in eine Verkehrskontrolle. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,53 mg/l. Zur Unterbindung der Weiterfahrt wurden die Fahrzeugschlüssel sichergestellt.
Der Mann erhält nun ein Bußgeld und ein Fahrverbot.
Wenig später unterzogen die Beamten einen Mofa-Fahrer zwischen Bernstein a.W. und Meierhof einer Verkehrskontrolle. Auch hier konnte Alkoholgeruch festgestellt werden und ein Alkoholtest ergab einen Wert von 0,64 mg/l. 
Der 53-Jährige musste sich daraufhin einer Blutentnahme unterziehen. Sein Mofa musste er erstmal stehen lassen. Gegen den Fahrer wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt. 
Am Sonntagmorgen, gegen 01:20 Uhr, geriet ein 45-jährige Fahrerin in Steinbach b. Geroldsgrün ebenfalls in eine Verkehrskontrolle. Auch hier wurde ein Atemalkoholwert von 0,44 mg/l festgestellt. Die Fahrt war auch für sie zunächst beendet und es folgen eine Bußgeldanzeige und ein Fahrverbot. 

Braut in Rage
HOF. Es sollte eigentlich der schönste Tag ihres Lebens werden, stattdessen beging eine Braut am Tag ihrer Hochzeit mehrere Straftaten.
Es gibt nichts, was es nicht gibt - so könnte man diesen Einsatz der Hofer Polizei am Samstag beschreiben. Gegen Mittag verständigte eine Frisörin aus der Leimitzer Straße die Polizei, da eine Kundin wutentbrannt das Geschäft verließ, ohne den vollständigen Preis für die erbrachte Dienstleistung zu bezahlen.
Wie die Beamten vor Ort ermitteln konnten, ließ sich eine 32-jährige Frau anlässlich ihrer Hochzeit von der Frisörin eine Hochsteckfrisur anfertigen. Nachdem die Dienstleistung vollbracht war, hätte die Kundin einen, im Vergleich zu normalen Hochsteckfrisuren erhöhten Preis für Brautfrisuren bezahlen sollen. Obwohl dieser Umstand bei der Terminabsprache zwischen Frisörin und Kundin zur Sprache kam, war die Kundin mit dem erhöhten Entgelt nicht einverstanden. Sie warf lediglich den Geldbetrag für normale Hochsteckfrisuren auf den Tresen und verließ anschließend wutentbrannt den Salon.
Vor dem Salon machte sich die 32-jährige gleich erneut strafbar. Ein Zeuge beobachtete, wie eine Frau mit Schleier und Hochsteckfrisur beim Ausparken ihres Autos gegen einen geparkten BMW fuhr und anschließend vom Unfallort flüchtete. Anhand der auffälligen Personenbeschreibung war die Identität der Unfallverursacherin schnell geklärt. Bei dem angefahrenen Auto handelte es sich ausgerechnet um das der Frisörin. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 2.000 Euro.
Die Polizei leitete gegen die 32-Jährige mehrere Strafverfahren ein. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Hof zu melden (Tel: 09281/704-0).

Einbruch auf Baustelle
OBERKOTZAU. Unbekannte Täter trieben ihr Unwesen auf einer Baustelle in Oberkotzau.
In der Nacht von Freitag auf Samstag versuchten unbekannte Täter in einen Rohbau in der Kautendorfer Straße einzubrechen. Zunächst hebelten die Täter einen Baucontainer und einen Bauwagen auf. Auf der Suche nach Beute fanden die Täter offensichtlich nichts Brauchbares. Des Weiteren versuchten die Täter, zwei Fenster des Rohbaus aufzuhebeln. Die Fenster hielten dem Einbruchversuch jedoch stand. Die Täter zogen nach derzeitigem Sachstand ohne Beute ab. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach derzeitigen Schätzungen auf 5.500 Euro.
Die Polizei ermittelt gegen Unbekannt. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Hof unter der Rufnummer 09281/704-0 entgegen.

Randale in der Altstadt
HOF. In der Altstadt kam es am Sonntagmorgen zu einer Körperverletzung und zu einer Sachbeschädigung.
Kurz nach 01 Uhr hatte ein Mann beim Glücksspiel an einem Geldspielautomaten in einer Bar in der Altstadt anscheinend keinen Erfolg. Er schlug deshalb mit der Faust sowie mit einer Bierflasche gegen den Geldspielautomaten. An dem Spielgerät entstand ein Sachschaden in Höhe eines niedrigen vierstelligen Euro-Betrages. Der anwesende Sicherheitsdienst entfernte den renitenten Gast aus dem Lokal.
Gegen 02:30 Uhr konnte sich ein 20-jähriger Hofer im Bereich der Altstadtpassage nicht benehmen. Er schlug einem 26-Jährigen Mann mit der Faust in den Nacken. Der 26-Jährige zog sich bei dem Angriff leichte Verletzungen zu. Sowohl der Angreifer als auch der Geschädigte waren alkoholisiert. Nach der Anzeigenaufnahme erhielt der Täter von der Polizei einen Platzverweis für die Altstadtpassage.
Insgesamt betrachtet zieht die Polizei jedoch eine positive Bilanz. An diesem Wochenende kam es im Hofer Nachtleben kaum zu Straftaten.

Schneefall und Glätte sorgt für Verkehrsunfälle
HOF. Schneefälle und glatte Fahrbahnen sorgten am Wochenende für mehrere Verkehrsunfälle mit teils hohen Sachschäden.
Der wohl kurioseste Unfall ereignete sich Samstagnacht im Bereich Köditz. Gegen 23:45 Uhr fuhr ein Taxi vom Rockwerk in Richtung B173. Auf der abschüssigen Fahrbahn kam das Taxi auf der spiegelglatten Fahrbahn ins Rutschen. Gleichzeitig kamen mehrere Fahrzeuge dem Taxi entgegen. Ein Audi und ein Kia kamen an dem rutschenden Taxi zunächst noch schadlos vorbei. Eine VW-Fahrerin hatte weniger Glück. Das Taxi touchierte den Seitenspiegel ihres Autos.
Aufgrund der Glätte blieben der Audi und der Kia schließlich an der Steigung hängen. Während die Fahrerin des Audi und der Fahrer des Kia gegen die Glätte ankämpften, drehten sich ihre Autos quer zur Fahrbahn und rutschten ebenfalls die Steigung hinab. Dabei kollidierten der Audi und der Kia miteinander. Anschließend rutschten die beiden Fahrzeuge gegen den VW, der etwas unterhalb noch auf der Fahrbahn stand.
Zum krönenden Abschluss rutschte auch noch ein Opel bergab in die Unfallstelle. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Personen kamen nicht zu Schaden.

Auto angefahren und geflüchtet
HOF. Am Samstagvormittag ereignete sich eine Unfallflucht in der Schollenteichstraße. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Im Zeitraum von 09:30 Uhr bis 12:00 Uhr fuhr ein unbekannter Verkehrsteilnehmer in der Schollenteichstraße gegen die Fahrertür eines geparkten Opel. Der Opel war gegenüber der Hausnummer 37 abgestellt. Der entstandene Sachschaden wird auf 3.000 Euro geschätzt.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Hot unter der Rufnummer 09281/704-0 entgegen.

Verkehrsunfall auf der BAB 9 bei Berg
A9, Berg. Am Sonntagabend befuhr ein 37-jähriger Leipziger mit seinem Opel die A 9 in Richtung Norden. Kurz vor der Landesgrenze nach Thüringen, am so genannten Saaleabstieg bei Berg, verlor er aufgrund überhöhter Geschwindigkeit in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte in der Folge quer über die Fahrbahn nach rechts, wo er einen 56-jährigen aus Schleswig-Hollstein, welcher dort mit seinem Mercedes fuhr, seitlich so stark touchierte, dass dieser nach rechts von der Fahrbahn abkam und frontal mit der Schutzplanke kollidierte. Bedingt durch die Berührung mit dem Mercedes, schleuderte der Opel schließlich wieder nach links, prallte in die Mittelschutzplanke und überschlug sich. Im Anschluss rutschte das Fahrzeug noch ca. 300m, auf dem Dach liegend den Saaleabstieg nach unten, ehe es schließlich zum Stillstand kam. Der Opel fing daraufhin Feuer und stand einen kurzen Moment später in Vollbrand. Der Fahrer konnte sich kurz zuvor noch unverletzt aus dem Fahrzeug befreien. Auch der zuvor touchierte Fahrer des Mercedes und dessen Beifahrerin, blieben glücklicherweise unverletzt.
Die alarmierten freiwilligen Feuerwehren Berg und Selbitz löschten den Pkw kurz darauf ab.
Aufgrund der umfangreichen Bergungsarbeiten musste die Autobahn in Fahrtrichtung Norden für ca. 3 ½ Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Berg/Bad Steben abgeleitet. Die Autobahnmeisterei Münchberg musste mit einer speziellen Kehrmaschine anrücken und die Fahrbahn von den Folgen des Unfalles säubern. Ein hiesiges Abschleppunternehmen barg schließlich beide Fahrzeugwracks. Das THW Naila sicherte den etwa 3km langen Rückstau ab.
Die Reinigungsarbeiten an der Unfallstelle wurden zusätzlich erschwert, da das Löschwasser auf der Fahrbahn gefror und für die eingesetzten Rettungskräfte so eine zusätzliche Gefahr darstellte.
Die bei dem Verkehrsunfall entstandenen Sachschäden sind mit ca. 50000 Euro zu beziffern.

Seit Jahren ohne Führerschein
Marktredwitz.- Am Sonntagnachmittag gegen 14.30 Uhr fiel einer zivilen Streifenbesatzung der Grenzpolizei Selb in Marktredwitz ein Audi aus dem Nachbarlandkreis auf. Bei der Kontrolle des 37jährigen Fahrers konnte er keinen Führerschein vorzeigen. Der Grund war schnell gefunden, der Audi-Fahrer musste bereits 2015 seinen Führerschein nach einer Fahrt unter Alkoholeinfluss abgeben. Da er zwischenzeitlich Anzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis bekommen hatte, nahmen die Grenzpolizisten Kontakt mit der Staatsanwaltschaft auf. Ein Richter des Amtsgerichts Hof ordnete die Beschlagnahme des Pkw an. Nach der erneuten Aufnahme einer Strafanzeige und der Abschleppung des Pkw konnte der unbelehrbare Mann gehen.

Illegale Böller eingeführt
Arzberg / Staatsstraße 2176.- Am Sonntagabend kontrollierten Schleierfahnder der Grenzpolizei Selb auf der Staatsstraße 2176 kurz vor Arzberg einen Opel Astra aus dem Nürnberger Umland. Bei der Durchsuchung des Pkw fanden die Polizisten auf der Rückbank zwei Kunststofftüten mit illegalen Böllern aus der Tschechischen Republik. Der 19jährige Fahrer hatte sich mit insgesamt 40 illegalen Böllern eingedeckt. Sein 16jähriger Freund hatte 5 größere Böller gekauft. Nach der Beschlagnahme der illegalen Pyrotechnik und der Einleitung der Strafverfahren nach dem Sprengstoffgesetz durften die beiden Männer die Heimfahrt antreten.

Ohne Führerschein und mit Alkohol am Steuer unterwegs
Berg. In eine Zollkontrolle geriet in den frühen Morgenstunden ein polnischer Staatsbürger. Da der Mann keinen Führerschein vorweisen konnte, wurden die Beamten der Nailaer Polizei auf den Plan gerufen. Weiter konnte bei dem 33-jährigen Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Ein freiwilliger Test lieferte ein Ergebnis von 1,44 Promille. Der Mann musste an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung in Höhe von 400 Euro bezahlen. Außerdem muss er sich wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten. Die Weiterfahrt wurde durch einen fahrtüchtigen Beifahrer fortgeführt.

Randalierer beleidigt Beamte
Rehau.- Am Freitag (24.02.) gegen 20:15 wurde den Beamten ein amtsbekannter 22jähriger gemeldet, der mit einer Vodkaflasche die Scheibe eines Restaurants in der Ludwigstraße einschlug. Bei seiner Festnahme zeigte er sich äußerst aggressiv, was auch auf seine starke Alkoholisierung zurückzuführen war. Während seiner Verbringung zum Streifenwagen trat er in Richtung der eingesetzten Kräfte und während der Fahrt zum Haftraum der PI Hof beleidigte er die Beamten mehrfach. Auch in seiner Zelle randalierte er weiter, wurde ausfällig und spuckte gegen Wände und Boden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme durchgeführt.

Deutlich alkoholisiert am Steuer
Schwarzenbach a.d. Saale.- Am Samstag (25.02.) fiel den Beamten gegen 17 Uhr im Stadtgebiet ein unsicher fahrender Skodafahrer auf. Bei der anschließenden Kontrolle war der Grund schnell klar, denn deutlicher Alkoholgeruch schlug ihnen entgegen. Ein durchgeführter Test ergab einen Wert von 2,66 Promille. Neben einem Fahrverbot und 3 Punkten muss der 61jährige Fahrer auch mit einer Geldbuße von mindestens 500 Euro rechnen.

Schlimmeres verhindert
Münchberg – Im Rahmen sogenannter Abfahrtskontrollen konnten am Sonntagabend Beamten der Münchberger Polizei verhindern, dass betrunkene Brummifahrer mit ihren 40 Tonnen-Lkw vom Autohof losfuhren. Wegen dem Sonntagsfahrverbot müssen Lkw-Fahrer bis 22 Uhr warten, um weiterfahren zu dürfen. Diese Zeit nutzen erfahrungsgemäß einige Fahrer, um auch Alkohol zu konsumieren. Deshalb werden regelmäßig kurz vor 22 Uhr Fahrer kontrolliert, die sich zum Abfahren fertig machen. So waren am Sonntag auch wieder drei Fahrer dabei, die anscheinend nicht wissen, welche Verantwortung sie beim Führen eines Lkws haben. Der am Höchst gemessene Wert lag bei 2,04 Promille.

Gerötete Bindehäute
Münchberg – Gerötete Bindehäute und auffällig vergrößerte Pupillen fielen Beamten der Münchberger Polizei am Sonntagabend bei einem 22-Jährigen Kleintransporter-Fahrer auf. Dies können Anzeichen eines Drogenkonsums sein. Deshalb wurde dem 22-Jährigen ein Drogenschnelltest angeboten. Dieser fiel, wie erwartet, positiv auf Marihuana aus. Nach der obligatorischen Blutentnahme wurde dem Fahrer, nach der Anzeigenaufnahme, die Weiterfahrt für 24 Stunden untersagt.

Vom Streit zur Anzeige
Münchberg – Am Sonntagnachmittag wurde die Polizei zu einem Beziehungsstreit gerufen. Der Streit war so massiv, dass ein Nachbar die Polizei rief. Bei der ersten Kontaktaufnahme wurden die Polizeibeamten in die Wohnung gebeten. Dort bemerkten die Beamten sofort eine Druckverschlusstütchen mit einem kristallinen Pulver. Bei einem Test stellte sich heraus, dass es sich um Crystal handelt. Das Tütchen mit Inhalt wurde sichergestellt und der Besitzer zur Anzeige gebracht.  

Verschiedene Drogen im Gepäck
A9 / Berg: Am Sonntagnachmitttag kontrollierten Schleierfahnder der Grenzpolizeigruppe Hof an der Tank- und Rastanlage Frankenwald-West einen BMW aus dem Landkreis Lindau. Bei dem mit mehreren Personen besetzten Pkw wurden die Fahnder bei einem 36-jährigen Mann aus Ravensburg fündig. In seiner Bauchtasche hatte der Mann zwei Druckverschlusstüten mit einer geringen Menge Amphetamin und Methamphetamin dabei. Zudem wurde unter seinem Sitz ein weiteres Tütchen mit Marihuana aufgefunden.
Die Beamten beschlagnahmten die Rauschmittel. Der Ravensburger muss sich jetzt wegen mehrerer Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz strafrechtlich verantworten.

Autoüberführung unter Drogeneinfluss gestoppt
A9 / Leupoldsgrün: Um 16:30 Uhr stoppten Beamte der Grenzpolizeigruppe Hof am PWC Lipperts in Fahrtrichtung Berlin einen Mercedes mit estnischen Ausfuhrkennzeichen. Am Steuer des Fahrzeugs saß eine 25-jährige Frau aus Estland, welche den Pkw von Spanien in ihr Heimatland überführen wollte.
Die Schleierfahnder stellten bei der Fahrerin zugleich Auffälligkeiten fest, welche auf Drogenkonsum hindeuteten. Die anschließende Durchsuchung bestätigte ihren Verdacht. So wurden in der Geldbörse der jungen Dame eine Druckverschlusstüte und ein Papierbriefchen mit weißem Pulver aufgefunden und beschlagnahmt. Ein Stofftest vor Ort zeigte, dass es sich bei dem Inhalt um Amphetamin handelt. Folglich war auch der durchgeführte Drogenschnelltest bei der Fahrerin positiv auf Amphetamin und zusätzlich auf THC, dem Wirkstoff von Cannabis. Mit dem Test konfrontiert, gab die junge Dame den Konsum der beiden Betäubungsmittel am Vorabend zu.
Dementsprechend war bei der Frau eine Blutentnahme zu Beweiszwecken erforderlich, welche in einem nahegelegenen Krankenhaus durchgeführt wurde.
Zur Unterbindung der Weiterfahrt untersagten die Fahndungsbeamten der Estin die Weiterfahrt und stellten dazu ihre Fahrzeugschlüssel sicher. Sie erwartet nun neben einem Strafverfahren wegen unerlaubten Betäubungsmittelbesitz ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahrens unter Drogeneinfluss. Der bundeseinheitliche Bußgeldkatalog sieht alleine hierfür, neben einem einmonatigen Fahrverbot, ein Bußgeld in Höhe von 500,00 Euro vor.

Geschwindigkeitsmessung auf der B15
Die Verkehrspolizei Hof führte am Sonntag zwischen 15 und 20 Uhr auf der B15 in Fahrtrichtung Rehau bei Döhlau eine Geschwindigkeitsmessung durch. In diesem Streckenabschnitt sind 100 km/h maximal erlaubt.
In der fünfstündigen Geschwindigkeitskontrolle wurden insgesamt 1730 Fahrzeuge gemessen. Hiervon waren 27 zu schnell.
10 Temposünder müssen sich daher auf eine Bußgeldanzeige gefasst machen. In 17 Fälle kommen die Fahrzeugführer noch mit einem Verwarnungsgeld davon. Den höchsten Messwert erreichte mit 131 km/h ein Tesla-Fahrer aus Hof.

Verkehrsunfall
A 93 / Schönwald: Zu einem nicht alltäglichen Verkehrsunfall mit fünf Verletzten und sieben beteiligten Fahrzeugen kam es am Montag gegen 07.40 Uhr auf der A 93 bei Schönwald.
Der 25-jährige Fahrer eines BMW aus Bochum hielt am Standstreifen der A 93 zwischen den Aus- und Einfahrtsspuren der Anschlussstelle Schönwald an, um seine Frontscheibe zu reinigen.
Als er sich wieder in sein Fahrzeug setzte und gerade Losfahren wollte, prallte der Opel Corsa eines 37-jährigen aus dem Landkreis Hof unvermittelt auf das Heck des BMW und schob diesen nach rechts von der Fahrbahn.
Ein nachfolgender Passatfahrer versuchte dem in der Fahrbahnmitte liegengebliebenen Corsa auszuweichen. Durch das misslungene Manöver wurden ein tschechischer Skoda und ein Mercedes aus Frankfurt in Mitleidenschaft gezogen und beschädigt.
Eine 44-jährige Dame aus dem Vogtland erkannte das Geschehen vor ihr noch rechtzeitig und konnte ihren Golf abbremsen. Das allerdings nahm der ihr nachfolgende Fahrer eines Peugeot aus Zwickau das zu spät wahr und fuhr auf den Golf auf.
Die sieben Fahrzeuge blockierten die Fahrbahn vollständig. Ein Unfallbeteiligter wurde mittelschwer, die anderen leicht verletzt. Sie wurden durch den Rettungsdienst in die umliegenden Kliniken verbracht. Der Sachschaden an den verunfallten Fahrzeugen und den Einrichtungen der Autobahnmeisterei wird auf rund 100.000 Euro geschätzt.
Die Feuerwehr Rehau und die Autobahnmeisterei sicherten die Unfallstelle ab und leiteten den Verkehr an der AS Schönwald aus. Der Stau reichte bis zu Anschlussstelle Rehau/Süd zurück.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen kommt als Unfallursache zu schnelles Fahren bei Sichtbeeinträchtigung durch die tiefstehende Sonne und verschmutzter Frontscheibe in Betracht.

Verkehrszeichen angefahren und geflüchtet
HOF. Sachschaden von geschätzten 100 Euro verursachte ein Unbekannter an einem Verkehrszeichen „Vorfahrt gewähren“ in der Äußeren Bayreuther Straße.
Der Unbekannte fuhr das Verkehrszeichen zwischen Samstag, 22 Uhr, und Sonntagmorgen, 8 Uhr, um. Der Unbekannte flüchtete anschließend, ohne sich um den entstandenen Sachschaden zu kümmern.
Zeugen werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 09281/704-0 mit der Polizeiinspektion Hof in Verbindung zu setzen.

Quelle: PI Hof, Selb, Naila, Münchberg, Rehau

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