10. Dezember 2019 / Allgemeines

Die Chance für einheimische Mittelstandsbetriebe

Die BDS Azubiakademie in Hof

Veröffentlicht am 10. Dezember 2019 um 18:00 Uhr

Hof - Große Unternehmen haben es meist leichter: Sie können schnell Azubis für sich begeistern, da neben der eigentlichen Ausbildung oft noch eine breite Palette an zusätzlichen Bildungsmöglichkeiten geboten werden kann. Doch auch kleine und mittelständische Unternehmen der Region müssen hier nicht zurückstehen: In Zusammenarbeit mit der BDS Azubiakademie Hof können sie ihren Auszubildenden firmenübergreifende Trainings, Zusatzqualifikationen und Blicke über den Tellerrand bieten. Hinzu kommt der Austausch mit Auszubildenden anderer Branchen. Insgesamt also entsteht ein deutlicher Mehrwert für Auszubildende und Unternehmen – ein nicht unerheblicher Faktor angesichts des Fachkräftemangels.

An 33 Standorten in Bayern, darunter auch in Hof, bringt jedes an der Azubiakademie beteiligte Unternehmen sein Know-how auf dem Gebiet ein, wo es selbst Spezialist ist – somit profitiert jeder von jedem und auch kleinere Unternehmen haben die Chance, ihre Ausbildung im eigenen Betrieb aufzuwerten sowie den Azubis höhere Qualifikationen zu bieten. Hinzu kommen Themen, die in der heutigen Zeit von großem Wert für alle Beteiligten sind und die kleinere Ausbildungsbetriebe oft nicht lehren können.

In Hof arbeitet die Azubiakademie seit mittlerweile sechs Jahren mit der VHS Hofer Land zusammen. 15 Firmen beteiligen sich bislang und bieten etwa 65 Azubis pro Jahr den Mehrwert ihres Netzwerkes an. Regelmäßig treffen sich hier Auszubildende mehrerer Betriebe zum gemeinsamen Unterricht. Dieser wird von Unternehmen oder beauftragten Dozenten gehalten, die sich abwechseln und in gemeinsamen Workshops mit den Jugendlichen arbeiten. Die Resonanz zeigt, dieses Angebot kommt bei allen Beteiligten hervorragend an. Doch vielen Unternehmen in der Region sind diese Möglichkeiten noch nicht bekannt.

„Ein weiterer Gewinn für die Unternehmen kommt neu hinzu“, erklärt Frank Bernard, Projektleiter der BDS Azubiakademie. „Wir bieten ab sofort eine Kooperation mit der SHR Fernhochschule. Jeder Azubi, egal welchen Abschluss er hat, kann so zusätzlich zu seiner Ausbildung studieren.“

Auch das Hofer Netzwerk funktioniert nach dem bewährten Grundgedanken: Jeder Unternehmer selbst übernimmt Trainingseinheiten, stellt einen Referenten oder einfach nur Räumlichkeiten zur Verfügung. Auch der BDS stellt Coaches. Die Kurse reichen von Azubi-Knigge über Konfliktmanagement oder Rechtsthemen bis hin zu Arbeitssicherheit, Cyberkriminalität oder Tipps zur ersten eigenen Wohnung. Die Ausbildungsqualität kleinerer Unternehmen wird so gestärkt, die Chancen auf Auszubildende steigen.

„Dieses Angebot ist ein wichtiger Baustein in der regionalen Arbeitsmarkt- und Ausbildungspolitik. Es gilt, mit guter eigener betrieblicher Ausbildung junge Menschen für das Unternehmen zu gewinnen und so die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern“. so Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner. Er appelliert an die Unternehmen, sich mit diesem Angebot näher zu beschäftigen.

Wer mit seinem Unternehmen die Vorteile der BDS Azubiakademie nutzen möchte, findet Informationen unter: https://bdsazubiakademie.de/standorte/hof/

Ansprechpartner für die Durchführung vor Ort: André Vogel, VHS Hofer Land, Tel: 09281/7145-52, Email: a.vogel@vhshoferland.de

Bild (v.v.l.): Werner Buchta (Ortsvorsitzender BDS Hof), Anne Browa (BDS Azubiakademie), Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner
(h.v.l.):  Frank Bernard (Projektleiter BDS Azubiakademie), Walter Friedl (Wirtschaftsförderung Stadt Hof), André Vogel (vhs Hof Land)

Quelle: Stadt Hof

Meistgelesene Artikel

Ein Amt, das Wirtschaft und Justiz verbindet
Allgemeines

Ehrenamtlich tätige Handelsrichter aus dem IHK-Gremium Hof ausgezeichnet

weiterlesen...
Happy Weekend - Die perfekte Auszeit. Euer schlimmster Albtraum.
Buchvorstellungen

Psychothriller | Nervenkitzel pur von Nr.1-Bestsellerautor Arno Strobel

weiterlesen...

Neueste Artikel

Einseitige Sperrung der Parkstraße in Münchberg
Landratsamt Hof informiert...

Vom 24.10.2026 bis längstens 31.7.2027 einseitig für den Verkehr in Fahrtrichtung Nord gesperrt

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Oberfrankens Wirtschaft findet Halt, aber keinen Schwung
Allgemeines

IHK-Konjunkturumfrage: Lage stabil, Erwartungen weiter trüb

weiterlesen...