20. September 2018 / Allgemeines

20 Jahre Jugend- und Freizeitenheim der Landeskirchlichen Gemeinschaft (LKG) Naila

Jubiläumswochenende vom 21. bis 23. September am und im Jugend- und Freizeitenheim

20 Jahre Jugend- und Freizeitenheim der Landeskirchlichen Gemeinschaft (LKG) Naila

Reitzenstein – Man glaubt es nicht, aber das Jugend- und Freizeitenheim der Landeskirchlichen Gemeinschaft (LKG) Naila im Issigauer Ortsteil Reitzenstein steht in seiner jetzigen Form bereits 20 Jahre und das wird mit einem Jubiläumswochenende unter dem Motto „Geschenkt“ mit verschiedenen Programmpunkten gefeiert. In seiner jetzigen Form hat einen Grund, denn bereits seit 1951 stand an gleicher Stelle nur wesentlich kleiner ein Freizeitenheim; ein einfaches Holzhaus auf Steinfundament, ohne Toiletten und Wasseranschluss. „Das Wasser wie beispielsweise fürs Kochen musste in Eimern aus der Nachbarschaft herangeschafft werden“, erzählt Hans Spörl, langjähriger ehrenamtlicher Mitarbeiter, aktiv im alten wie auch im neuen Haus. Es kam wie es kommen musste, das Haus kam in die Jahre und die Ansprüche stiegen, die Aktivitäten ließen nach. Schließlich wurde es nur noch für Bibelstunden genutzt. Das „geistliche Zentrum, der Ankerpunkt“ sollte aber nicht aufgegeben werden. „Viele kleine Fingerzeige Gottes machten Mut, etwas für dieses Haus auszudenken, zu planen und unter den heutigen Ansprüchen wieder zum Begegnungsort junger Menschen unter dem Wort Gottes werden zu lassen“, kann in der Festschrift nachgelesen werden. Prediger Philipp Mauer spricht von einem „Abenteuer“ für so eine kleine Gemeinde. „Mich erstaunt noch immer der Mut, dieses Projekt anzugehen, vor allem in einer Zeit ohne Aufbruchsstimmung, die es damals nach dem Krieg gegeben hat und die einige Häuser entstehen ließ.“ Hans Spörl berichtet von viel Arbeit und Zeit und vom Geld „sammeln“. Die Kosten für die Abrissarbeiten von rund 13000 DM sind durch Eigenleistungen eingespart worden. Eigenleistungen dann auch beim Neubau, aber nicht nur. Die Issigauer Firma Fiedler war mit eingespannt, der späterer weitere Gewerke folgten. Am 25. Juli 1997 dann das Richtfest. Zahlen wurden genannt wie 335000 DM stehen zur Verfügung, davon 200000 DM an Spenden und Spendenzusagen und 135000 DM an Zuschüssen. Die Berichte über das Wachsen und Werden des neuen Freizeitenheimes sind ausführlich, untermauert mit Fakten und Zahlen und vielen Namen von ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen. Die Einweihung des „Freizeit- und Jugendheimes“ dann 1998. Fortan war das Haus gut belegt als so genanntes Selbstversorgerhaus. Der Unterhalt, Pflege und notwendige Renovierungen am Haus und Grundstück oblag allerdings den Mitgliedern, die in ehrenamtlicher Tätigkeit Hand anlegten und auch heute noch anlegen. Durch die zentrale Lage des Hauses wird dieses von Gruppen aus ganz Deutschland genutzt für Einkehrtage, Jungscharfreizeiten, Familienwochenenden, Musical-Freizeiten, wie auch Gemeinde- und Jungscharstunden, Kinderbibeltage und Mitarbeiterwochenenden. Auch Sommerfeste fanden in Verbindung mit Gottesdiensten im Grünen statt. Viele Jahre gab es gemeinsam mit der Kirchengemeinde Issigau einen Gottesdienst an Himmelfahrt am Freizeitenheim. Das Thema des Jubiläumswochenendes steht bewusst unter dem Motto „Geschenkt“. Ein Haus, dann ein zweites Haus „geschenkt“ bekommen, auch wenn viel Arbeit dahinter stand und immer stehen wird. Von Mut und Kraft, viele, viele Stunden, ja von ganzen Nächte rund um den Bau des Freizeitenheimes berichtet Hans Spörl. „Jung und Alt, ja ganze Familien haben angepackt und mitgearbeitet.“ Prediger Philipp Mauer weiß, dass viele eine enge Verbindung zu dem Haus haben und dies eine große wie auch wichtige Bedeutung genießt.  „Es steckt viel Herzblut drin“, unterstreicht er und lobt zugleich die Funktionalität des Hauses. „Es ist ein großer Segen das Haus zu haben.“ Aktuell wird das Freizeitenheim mehr für Freizeiten jedweder Art genutzt, was gut, richtig und wichtig ist und doch soll es auch wieder mehr in den Fokus eines geistlichen Zentrums rücken. Prediger Mauer weiß von Gedanken und Ideen. „Wie eine Umsetzung erfolgen kann, dass braucht noch Zeit und weitere Gedanken, und auch die Klärung, was gebraucht wird, schließlich haben sich die Zeiten geändert.“ Doch eines ist sicher, das Haus ist ein Geschenk Gottes und soll als solches auch genutzt werden. Prediger Mauer weiß von segensreichen Freizeiten und schwärmt von der besonderen Atmosphäre des Hauses wie auch die einmalige Lage mit Blick nach Thüringen. „Hier gibt es kein Fernseher, kein Internet, nur den Fokus auf Gott und die Begegnung mit ihm, Zeit und Ruhe zu finden, den Alltag hinter sich zu lassen.“

Für das Jubiläumswochenende hat man die Räume herausgeputzt. Wie den Gemeinschaftsraum im Untergeschoss. Statt nur Stühle und Tische, gibt es auch Sofas.

Auch einen neuen Außenanstrich sowie ein neues „Namenschild“ eingebettet in einem Kreuz erhielt das Jugend- und Freizeitenheim der Landeskirchlichen Gemeinschaft Naila, das doch schon 20 Jahre auf dem Buckel hat. Prediger Philipp Mauer (links) und langjähriger ehrenamtliches Mitglied mit multifunktionalem Einsatz Hans Spörl freuen sich auf viele Gäste zum Jubiläumswochenende.

Jubiläumswochenende vom 21. bis 23. September am und im Jugend- und Freizeitenheim der Landeskirchlichen Gemeinschaft Naila im Issigauer Ortsteil Reitzenstein, Freitag, den 21. September ab 14 Uhr, Illusionskünstler Mr. Joy zu Gast beim Kindernachmittag, das geplante Fußballturnier am Samstag entfällt leider mangels Beteiligun, aber 19.30 Uhr Jugendabend mit einem geistlichen Impuls von Benny Hopp und der Band „Merkwürdig“ und Sonntag, ab 14 Uhr Festgottesdienst mit Prediger Philipp Mauer und Grußworten von Ehrengästen in Verbindung mit einem Treffen von Altbekannten, die in Verbindung mit dem Freizeitenhaus stehen. Die Türen sind für alle geöffnet, die das Haus anschauen und kennenlernen wollen. Jeder ist herzlich eingeladen an einem der Termine dabei zu sein.

Quelle: Lokalredaktion

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