13. März 2023 / Hof informiert...

Ehrenamtliche kümmern sich um 34 Spielplätze der Stadt Hof

Hof informiert ...

Hof. Hofer Spielplatzpaten treffen sich wieder regelmäßig

Seit mittlerweile drei Jahrzehnten hat sich in der Stadt Hof das System der Spielplatzpaten bewährt. Ehrenamtliche kümmern sich in ihrer Freizeit um die Spiel- und Bolzplätze der Stadt und haben ein Auge darauf, dass möglichst alle Spielgeräte und die unmittelbare Umgebung in einem guten Zustand sind. Beim ersten Treffen nach der Pandemie im Haus der Jugend am 7. März 2023 dankten Oberbürgermeisterin Eva Döhla und Stadtjugendpflegerin Janina Dill den Ehrenamtlichen für die geleistete Arbeit. Quer durch alle Altersgruppen bestehen im Moment 34 Spiel- und Bolzplatzpatenschaften. Oberbürgermeisterin Eva Döhla: „Die geschützten Spielräume bedeuten Lebensqualität: Sie dienen unseren Kindern als Treffpunkt zum gemeinsamen Spiel und sind Begegnungsorte, auch für die erwachsenen Begleitpersonen. Und das macht Kinderspielplätze zu so einem besonderen Raum – es gibt kaum Zugangsbarrieren. Zu Stoßzeiten sind sie regelrechte Kontaktbörsen. Hier begegnen sich Menschen aller Bevölkerungsgruppen. Spielplätze sind damit wichtige Orte für nachbarschaftliche Integration und soziales Lernen. Die Arbeit der Spielplatzpatinnen und Spielplatzpaten stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und stiftet Identität.“

Die aktuelle Situation in Hof

Momentan gibt es im Stadtgebiet 38 Kinderspielplätze, elf Bolzplätze und sechs Streetballplätze. Der Stadt Hof ist es ein besonders Anliegen, diese Plätze zu fördern. Im Jahr 2022 hat sich das die Stadt Hof rund 360.000 € kosten lassen. Ein Großteil des Geldes ist in die Instandhaltung der Kinderspielplätze geflossen. Das erfordert einen entsprechenden Aufwand – nicht nur finanziell, sondern auch personell. Seit dem 1. November letzten Jahres arbeitet Janina Dill als Kommunale Jugendpflegerin bei der Stadt Hof und ist für die Koordination rund um die Spielflächen der Stadt Hof verantwortlich. Hinzu kommen Mitarbeiter im Bereich Neuplanungen, Wartung, Reinigung und Kontrolle. Hierbei sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bauhofes unerlässlich. Engagiert kümmern sie sich um die Pflege und Betriebssicherheit der Anlagen und Geräte. Bei Wind und Wetter prüfen sie die Gegebenheiten vor Ort, reparieren Spielgeräte kurzerhand oder fertigen sogar selbst welche an. Je nachdem, wie „bespielt“ die einzelnen Spielplätze sind, werden diese ein bis drei Mal wöchentlich kontrolliert und ein bis fünf Mal wöchentlich gereinigt. Die großen Hauptkontrollen, bei denen jeder Spielplatz auf Herz und Nieren geprüft wird, erfolgen zwei Mal im Jahr.

Zukünftige Planungen

Großflächig saniert werden die Spielplätze Longoliusplatz und am Mühldamm in den Saaleauen. In der Frauenlobstraße wird eine neue Rutsche angelegt. Die größten Veränderungen sind am Untreusee und am Bismarckturm geplant. Sobald der Hofer Haushalt beschlossen und genehmigt ist, können die Arbeiten beginnen. Für alle Spielplätze sollen einheitliche Piktogramme entstehen, mit Rauch- und Alkoholverbots- sowie mehreren Sicherheitshinweisen. Darüber hinaus wird es kleinere Ausbesserungen an den Spielhäusern geben und einen Zaun um den Spielplatz im Wittelsbacherpark.

Erfahrungsaustausch der Spielplatzpaten

Die Arbeit der Spielplatzpatinnen und Spielplatzpaten mit ihren spezifischen Kenntnissen zu den Besonderheiten vor Ort sind essenziell für die Stadt Hof. Durch den direkten Kontakt zu den Kindern und deren Eltern und durch die alltäglichen Beobachtungen können diese am besten einschätzen, wo Bedarfe liegen oder Probleme bestehen. Die Rückmeldungen aller Spielplatzpaten über die Arbeit des vergangenen Jahres fielen durchgehend positiv aus und auch die Zusammenarbeit mit der Stadt Hof wurde als äußerst positiv herausgehoben. Aus den Kurzberichten der Spielplatzpaten wurde zudem deutlich, dass sich die Spielplätze in der Stadt Hof im Großen und Ganzen in gutem Zustand befinden. Es wurden Ideen zu inklusiven Spielgeräten ausgetauscht, also Anlagen, die auch von Menschen mit Behinderung genutzt werden können. Von Seiten der Spielplatzpaten kam eine weitere Anregung, dass Spielplätze generell mit Obstbäumen oder Beerensträuchern bepflanzt werden sollten. Sogenannte essbare Spielplätze würden entstehen und könnten so das Umweltbewusstsein der Kinder stärken.

Weitere Spielplatzpaten gesucht

Trotz des großen ehrenamtlichen Engagements der Paten gibt es noch patenlose Spielplätze. Für folgende Spielplätze kann eine Patenschaft übernommen werden:

  • Kinderspielplatz Otterberg
  • Kinderspielplatz Saaledurchstich
  • Kinderspielplatz Hauptmannsweg
  • Kinderspielplatz Rauschenbachstr./Salzmannswiese

Wer sich gerne um einen dieser Spielplätze kümmern möchte, kann sich an die Kommunale Jugendarbeit der Stadt Hof unter 09281/815-1231 wenden.

Eine Gesamtübersicht über die Hofer Spielplätze findet man im Internet unter: https://www.hof.de/rathaus-service/kinder-und-jugend/spielplaetze-in-hof

Foto: Stadt Hof: Hinten links beginnend: Max Pohl, Angelika Thus, Martina Raithel, René Puschert, Heike Vogel, Katrin Sörgel, Oliver Müller, Kuno Höhne;Links beginnend: Jürgen Coler, Matthias Busch (Bauhof), Nadine Brandt, Antje Hager, Monika Weiß, Stadtrat Stefan Schmalfuß;Vorne links beginnend: Oberbürgermeisterin Eva Döhla, Fachbereichsleiter Jugend und Soziales Thiemo Tratzmüller, Fachbereich Grünanlagen Maximilian Konrad, Stadtjugendpflegerin Janina Dill, Wolfgang Matschke, Stadtrat Jochen Ulshöfer, Christian Damm, Rudolf Roth.
Quelle: Stadt Hof

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