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MATINÉE: SPEKTAKULÄRES, ABSURDES UND MITMACHTHEATER

MATINÉE: SPEKTAKULÄRES, ABSURDES UND MITMACHTHEATER

Dreifach-Matinée: Sonntag, 11. Februar 2018, 11 Uhr, Kulturkantine im Theater Hof (Eintritt frei)

Premiere DER KLEINE HORRORLADEN: Samstag, 17.02.2018, 19.30 Uhr im Großen Haus
Premiere TERROR: Sonntag, 18.02.2018, 19.30 Uhr im Studio
Premiere DIE STÜHLE: Freitag, 23.02.2018, 19.30 Uhr im Zuschauerraum des Großen Hauses

Drei Stücke werden zurzeit am Theater Hof für ihre Premiere im Februar vorbereitet: Das Kult-Musical „Der Kleine Horrorladen“, Ferdinand von Schirachs „Terror“ und die Farce „Die Stühle“. In der Matinée am Sonntag, den 11. Februar um 11 Uhr in der Kulturkantine im Theater Hof stellen die jeweiligen Regisseure die Stücke und Inszenierungsideen bei freiem Eintritt vor. Die anwesenden Schauspieler werden dem Publikum kurze Ausschnitte präsentieren.
Intendant Reinhardt Friese inszeniert den Welterfolg „Der Kleine Horrorladen“ um den schüchternen Blumenladen-Angestellten Seymour und seine gefräßige Riesenpflanze in einem gigantischen Bühnenbild. Die Rock‘n‘Roll - Musik im Stil der 1950er Jahre stammt aus der Feder des oscargekrönten Disney-Komponisten Alan Menken (u.a. „Arielle“, „Die Schöne und das Biest“) und wird von einer Live-Band gespielt. Die Hauptrollen übernehmen die Musicaldarsteller Benjamin Merkl (Seymour), Miriam Schwan (Audrey) und Léon van Leeuwenberg (die Pflanze Audrey II), die am Sonntag auch zu sehen und zu hören sein werden.
Der TV-Film „Terror“ mit Florian David Fitz und Martina Gedeck sorgte 2016 für große mediale Aufmerksamkeit. In einem Gerichtsprozess wurde über die Tat von Luftwaffenpilot Lars Koch verhandelt. Um die Menschen in einem vollbesetzten Fußballstadion zu retten, schoss er eine von Terroristen gekaperte Passagiermaschine ab. Die Zuschauer stimmten live ab: „schuldig“ oder „nicht schuldig“. Der Film basiert auf dem Theaterstück von Ferdinand von Schirach, das zu einem der meistgespielten Stücke in Deutschland zählt. 2018 darf zum ersten Mal das Hofer Publikum in Antje Hochholdingers Inszenierung als Schöffe entscheiden. Darf man Leben gegen Leben aufwiegen?
Sapir Heller, die Regisseurin von „Die Stühle“, beschert dem Publikum eine neue Sichtweise. Sie platziert die Zuschauer bei der Vorstellung auf der Bühne im Großen Haus, während die Schauspieler im leeren Zuschauerraum agieren. Wie sie das Stück von Ionesco, ein führender Vertreter des absurden Theaters, weiterentwickelt erfahren Sie ebenfalls am Sonntag.

Quelle: Theater Hof

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