9. Oktober 2021 / Vereinsnachrichten

Italienisches Aikido – Flair im Stiftland Aikido

Eine Abordnung der Feilitzscher Aikidoka Gruppe ist auch nach Tirschenreuth gereist.

Tirschenreuth/Feilitzsch -  Donatella Lagorio, Schülerin von 92-jährigem Lehrer Hiroshi Tada unterrichtet in Tirschenreuth. Am Wochenende war die italienische Aikido-Meisterin zu Gast beim Stiftland Aikido e.V.. Sie leitet als Shihan (besonders qualifizierte Lehrerin) und Trägerin des 6. Dan Aikikai Italia die Aikido-Gruppe in Trento.

Der Vorsitzende Johannes Gutscher begrüßte die bedeutende Meisterin, die bereits zum 13. Mal die Kreisstadt besuchte, und wünschte einen guten Verlauf der Veranstaltung, zu der über 30 Teilnehmer aus Bayreuth, Chemnitz, Dresden, Feilitzsch, Ravensburg, Kastl, Kemnath, Kulmbach, München, Regensburg, Tachov, Wiesau und Tirschenreuth gekommen waren.

Donatella Lagorio gestaltete die Trainingseinheiten auf ihre bekannt natürliche, humorvolle Art und schuf so eine lockere und entspannte Übungsatmosphäre. Besonderen Wert legte sie auf tiefe und korrekte Atmung sowie auf große Bewegungen, die, ausgehend von der Körpermitte, rund und locker ausgeführt werden sollten. Zu Veranschaulichung verglich sie ihre Demonstration mit der italienischen Espressomaschine, bei der am Griff eine drehende Bewegung ausgeführt werden muss, um guten Kaffee zu erhalten. Es sei sinnvoll, aufmerksam, konsequent und mit einem inneren Lächeln zu üben. Bei jeder ihrer Ausführungen war eine elegante Leichtigkeit sichtbar, die sich nur durch beständige Übungspraxis erreichen lässt. Aikido sei etwas Praktisches und Lebendiges, keine Theorie. Donatella Lagorio erzählte von ihrem Lehrer Hiroshi Tada, der mit 92 Jahren die Techniken elegant, sensibel und voller Energie ausführe. Wer einen seiner Lehrgänge besucht hat, könne nachvollziehen, wovon sie spreche. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Zusammenspiel der eigenen Bewegung mit der des Partners. Oft bedürfe es nur einer geringen Korrektur, um eine optimale Position zu finden. Konsequent und freundlich und mit großer Aufmerksamkeit für Details, gab sie den Teilnehmern individuelle Tipps zur Optimierung ihrer Techniken. Übungen mit dem Holzschwert können, bei regelmäßiger Übung, Koordination und Technik-Sicherheit verbessern. Sie verglich die Grundhaltung des Körpers mit einem Baum im Sturm: fest verwurzelt, aber beweglich in den Ästen. So könne es gelingen, angemessen zu reagieren und in vielen problematischen Situationen eine friedliche Lösung zu finden. Dem Zuschauer fiel vor allem die ruhige und konzentrierte Atmosphäre des Lehrgangs auf. Hier war kein Raum für Lärm, Stress oder gar Selbstgefälligkeit.

Am Ende des intensiven Lehrgangs bedankte sich Margret Schels bei Werner Winkler, den Teilnehmern und der italienischen Meisterin. Diese bedankte sich ebenfalls bei Winkler, der als Technischer Leiter des Stiftland-Aikido den Kontakt zu ihr pflegt und so die Organisation der Lehrgänge mit ihr ermöglicht. Sie versprach, wieder nach Tirschenreuth zu kommen.

Quelle: Walberer Kathleen

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