Mit Haftbefehl gesucht
BAB 72 / A 93 Gattendorf, LKRS. HOF - Am Freitagnachmittag kontrollierten die Beamten der Grenzpolizeiinspektion Selb gleich mehrere Personen, welche mit Haftbefehl gesucht wurden.
Gegen 13:00 Uhr geriet zunächst ein Ford Transit aus Kaiserslautern in das Visier der Fahnder. Bei der fahndungsmäßigen Überprüfung der Fahrzeuginsassen stellten die Beamten fest, dass gegen den 51-jährigen rumänischen Mitfahrer ein Haftbefehl wegen Diebstahl bestand.
Gegen 15:30 Uhr kontrollierten die Beamten in einem polnischen Reisebus. einen 36-jährigen Fahrgast aus Berlin. Auch hier stellte sich heraus, dass der Mann durch die Staatsanwaltschaft Berlin gesucht wird.
Beiden Männern blieb jedoch die Verhaftung erspart, da sie die jeweils drei- bzw. vierstelligen Geldbeträge aufbringen und somit die Haftbefehle abwenden konnten.
Nach Beendigung der Maßnahmen setzten beide Männer ihre Reise fort.
Fahren ohne Fahrerlaubnis festgestellt
ST 2179 / SELB, LKRS. WUNSIEDEL I. F - Am Freitagabend, gegen 18:15 Uhr, kontrollierten die Beamten der Grenzpolizeiinspektion Selb im Rahmen der vorübergehend wiederangeordneten Grenzkontrollen auf der Staatsstraße 2179, bei Wildenau, einen Porsche Cayenne mit Kennzeichen aus dem Landkreis Coburg.
Bei der Überprüfung des 39-jährigen rumänischen Fahrers stellte sich heraus, dass dessen Führerschein seit März 2026 ungültig und er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.
Folglich wurde ihm die Weiterfahrt unterbunden.
Der junge Mann muss sich wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis strafrechtlich verantworten. Nach Beendigung der Maßnahmen vor Ort übernahm ein weiterer Mitfahrer das Steuer und beide konnten ihre Fahrt fortsetzen.
Schadensträchtiger Betriebsunfall
A9 / Berg. - Am Freitagmorgen kam es zu einem Betriebsunfall im Bereich einer Baustelle auf der A9. Auf der Großbaustelle waren mehrere Firmen und Fahrzeuge mit Asphaltierungsarbeiten beschäftigt. Ein 63jähriger Arbeiter übersah hierbei mit seinem Pick-Up einen Muldenkipper und kollidierte mit diesem. Durch die Energie des Zusammenstoßes wurde der Pick-Up noch gegen einen weiteren Lkw geschleudert. Der Mann wurde leicht verletzt und wurde zur Abklärung seiner Verletzungen ins Klinikum Naila verbracht, welches er noch am selben Tag wieder verlassen konnte. Der Schaden an den beteiligten Fahrzeugen wird auf einen mittleren fünftstelligen Betrag geschätzt. Die Verkehrspolizei Hof hat die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen.
Dieseldiebe unterwegs
A9 / Leupoldsgrün. - Nachdem ein Kraftfahrer seine Ruhepause am Parklplatz Lipperts eingebracht hatte, stellte er bei der anschließenden Abfahrtskontrolle am Freitagmorgen fest, dass in der Nacht zuvor bisher Unbekannte den Tankverschluss seines Sattelzuges aufgebrochen hatten. Laut Schätzung des Lkw-Fahrers wurden rund 500 Liter Diesel aus dem Tank abgezapft. Der Schaden beläuft sich somit auf rund 1.000 Euro.
Wer in der Nacht von Donnerstag auf Freitag verdächtige Wahrnehmung im Bereich des Parkplatz Lipperts gemacht hat, wird gebeten sich unter der Telefonnummer 09281/704-0 mit der Verkehrspolizei Hof in Verbindung zu setzen.
Feuchtfröhlicher griechischer Abend führt zu Fahrradsturz
Feilitzsch – Etwas zu tief ins sprichwörtliche Ouzo-Glas hat ein 37-jähriger Mann aus dem Landkreis Hof am gestrigen Freitag-Abend geschaut. Nach einem feuchtfröhlichen griechischen Abend in Zedtwitz schwang sich der Mann auf seinen Drahtesel wollte damit nach Hause fahren. Dies gelang ihm allerdings nur 200 Meter, bevor er infolge des süßen Weines mit seinem Rad stürzte. Durch diesen Sturz erlitt der Herr diverse Hämatome und Schürfwunden, verletzte sich glücklicherweise jedoch nicht schwerer. Die hinzugerufenen Polizeibeamten der Polizeiinspektion Hof stellten starke Ausfallerscheinungen bei dem Mann fest, ein Atemalkoholtest war ihm nicht mehr möglich durchzuführen. Dies führte unweigerlich zur Durchführung einer Blutentnahme im Klinikum. Den Herrn erwartet nun, neben seinen Schmerzen durch den Sturz, ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.
Versuchter Diebstahl von Verkehrszeichen
Hof – Am frühen Samstag-Morgen versuchten zwei junge Männer Verkehrszeichen in der Alsenberger Straße in Hof zu stehlen. Die beiden Herren, ein 19-Jähriger aus Hof, der andere 21 Jahre aus dem Landkreis Hof, wurden durch einen aufmerksamen Zeugen dabei beobachtet, wie sie in der Alsenberger Straße zwei Haltverbotsschilder von einer Baustelle nahmen und sich anschließend damit entfernen wollten. Die hinzugerufenen Polizeibeamten der Polizeiinspektion Hof konnten die beiden Männer nach etwa 100 Metern anhalten und so den Diebstahl verhindern. Die beiden Herren erwartet nun ein Strafverfahren wegen des versuchten Diebstahls.
Widerstand nach Beleidigung und Flucht
Hof – Am Freitag-Abend kam es in der Hofer Ernst-Reuter-Straße zu einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, dem Beleidigungen und eine versuchte Flucht vorausgingen. Die Polizeiinspektion Hof wurde gegen 20:40 Uhr verständigt, da ein älterer Herr im Hinterhof eines Anwesens in der Ernst-Reuter-Straße sitzen und die dortigen Anwohner grundlos beleidigen soll. Bei Eintreffen der Beamten zeigte der ältere Herr bereits einen gewissen Alkoholisierungsgrad und machte auch einen verwirrten Eindruck. Die Polizeibeamten stellten seine Personalien fest und hierbei auch, dass gegen den 64-Jährigen die Beschlagnahme seines Führerscheins durch die Staatsanwaltschaft angeordnet wurde. Nachdem der Mann angab, keinerlei Dokumente mit sich zu führen, sollte er nach solchen durchsucht werden. Dies nahm der Herr zum Anlass, um aus dem Hinterhof zu flüchten. Nach wenigen Metern gelang es den eingesetzten Beamten den Mann einzuholen und festzuhalten. Dieser wehrte sich dagegen mit Leibeskräften und versuchte sich aus der Festhaltung zu lösen. Dies konnte mit massiver Kraftanstrengung seitens der Polizeibeamten unterbunden und der Herr schließlich gefesselt und in Gewahrsam genommen werden. In seiner mitgeführten Tasche konnte der Führerschein aufgefunden und beschlagnahmt werden. Nach einer Blutentnahme im Klinikum kam der immer noch aggressive Mann in die Ausnüchterungszelle der Polizeiinspektion Hof. Ein Atemalkoholtest hatte im Vorfeld über 1,6 Promille ergeben. Den Herren erwarten nun Strafverfahren wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Pkw unter Drogeneinfluss geführt
Hof – Am späteren Freitag-Abend stellten Beamte der Polizeiinspektion Hof eine Fahrzeugführerin unter dem Einfluss berauschender Mittel fest. Die 45-jährige Dame aus Thüringen befuhr gegen 22:50 Uhr mit ihrem VW Golf die Ernst-Reuter-Straße in Hof. Dort wurde sie durch Polizeibeamte einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei stellten diese drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein freiwilliger Drogentest ergab dann ein positives Ergebnis auf Amphetamin. Deshalb wurde bei der Dame eine Blutentnahme im Klinikum durchgeführt und die Weiterfahrt durch Sicherstellung des Fahrzeugschlüssels unterbunden. Sie erwartet nun ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren mit einem Bußgeld von mindestens 500 Euro und einem einmonatigen Fahrverbot.
LKW angefahren und geflüchtet
Hof – Im Zeitraum von 16:00 Uhr bis 21:00 Uhr des gestrigen Freitags wurde im Bereich Am Güterbahnhof in Hof der LKW eines 52-jährigen Hofers durch Unbekannt angefahren. Der Verursacher entfernte sich im Anschluss ohne die Angabe seiner Personalien und Unfallbeteiligung zu machen. Es entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 2.500 Euro am LKW des Geschädigten. Die Polizeiinspektion Hof bittet um Hinweise auf einen möglichen Verursacher an 09281/704-0.
Einbruch in Wertstoffhof
MÜNCHBERG. Diebe brechen in das Gelände des Wertstoffhofes ein und entwenden alte Mobiltelefone.
Zwischen Mittwoch, 17:45 Uhr, und Freitag, 08:30 Uhr, zerstörten Diebe einen Teil des Zaunes des Wertstoffhofes. Anschließend brachen sie im Inneren eine Tonne auf, in welcher alte Mobiltelefone gesammelt wurden, und entwendeten deren gesamten Inhalt.
Am Zaun entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 3.000 Euro. Der Wert der entwendeten Mobiltelefone ist noch unbekannt.
Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Münchberg unter der Tel.-Nr. 09251/87004-0 entgegen.
Auto zerkratzt
HELMBRECHTS. Einen hohen vierstelligen Sachschaden verursachte ein Unbekannter durch Zerkratzen eines Autos.
Der Wagen parkte zwischen Freitag, 24.07.2026, 20:00 Uhr, und Sonntag, 26.07.2026, 12:00 Uhr, in einer Hofeinfahrt in der Gunterstraße in Helmbrechts. Im genannten Zeitraum zerkratzte der bislang unbekannte Täter beide Türen der rechten Fahrzeugseite.
Etwaige Zeugen werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 09251/87004-0 mit der Polizeiinspektion Münchberg in Verbindung zu setzen.
Verstöße gegen die Ferienreiseverordnung
A9 / Berg, Leupoldsgrün. - Durch Beamte der Verkehrspolizei Hof wurden bei Schwerlastkontrollen Verstöße gegen die Ferienreiseverordnung festgestellt. In dieser Verordnung ist geregelt, dass an allen Samstagen vom 01.07. bis 31.08. in der Zeit vom 07:00 h bis 20:00 h keine Lkw’s auf der BAB A9 fahren dürfen. Betroffen von dieser Verordnung sind Lkw über 7,5 Tonnen.
So wurde bei einer Kontrolle eines kirgisischen Fahrers festgestellt, dass er Möbel und Kleidung von Italien nach Schweden transportierte. Bei der Auswertung seines digitalen Kontrollgerätes wurden zudem Verstöße gegen die Lenk- u. Ruhezeiten festgestellt.
Ein polnischer Lkw transportierte ebenfalls Kleidung von Frankreich nach Deutschland ohne entsprechende Ausnahmegenehmigung für die Ferienreiseverordnung. Auch die Weiterfahrt von einem ungarischen Fahrer unterbunden, weil er Möbelregale von Italien nach Deutschland transportierte.
Unfallflucht im Baustellenbereich
A9 / Berg. - Am Samstag gegen 22:20 Uhr ereignete sich auf der BAB A 9 in Fahrtrichtung Berlin von Verkehrsunfall mit Sachschaden. Im dortigen Baustellenbereich überholte ein grauer/schwarzer Subaru mit einem sog. ausländischen Altkennzeichen (kein neues EU-Kennzeichen) ein Wohnmobil, dass ebenfalls in nördliche Fahrtrichtung unterwegs war. Während des Überholvorganges schrammte der unfallflüchtige Subaru gegen die linke Fahrzeugseite des Wohnmobils. Ohne sich um den Unfallschaden zu kümmern setzte der Subaru-Fahrer seine Fahrt fort. Im Verlauf der Unfallaufnahme durch die Beamten der Verkehrspolizei Hof wird der Schaden am Wohnmobil auf ca. 300 Euro beziffert. Der Wohnmobilfahrer gab gegenüber den Verkehrspolizisten an, dass er noch feststellte, dass auf dem dunkelgrauen/schwarzen älteren Subaru eine Dachbox montiert war.
Die Hofer Verkehrspolizei bittet andere Verkehrsteilnehmer die sachdienlichen Hinweise zum Unfallhergang oder dem unfallflüchtigen Subaru machen können, dies der Hofer Polizei, unter der Telefonnummer 09281/704-0 mitzuteilen.
Graffiti-Schmierereien an Grundschule
HOF. Unbekannte Täter haben im Bereich einer Grundschule mehrere Graffiti angebracht. Die Kriminalpolizei Hof hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Zeugenhinweise.
Nach bisherigen Erkenntnissen agierten die Unbekannten im Verlauf des Donnerstags oder in der Nacht auf Freitag an der Grundschule in der Wörthstraße. Der Hausmeister stellte am Freitagvormittag bei seinem Rundgang mehrere Schmierereien an einer Parkbank, am Schulgebäude sowie am Müllhaus fest. Unter den Schriftzügen befanden sich auch mehrere Hakenkreuze.
Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 400 Euro geschätzt.
Die Kriminalpolizei Hof ermittelt wegen Sachbeschädigung sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen an der Schule beobachtet haben oder sonstige Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 09281/704-0 zu melden.
Beleidigung endet in Haftzelle
Hof – In den frühen Sonntagmorgenstunden, gegen 04:15 Uhr, ereignete sich in der Hofer Marienstraße eine Auseinandersetzung zwischen einem 20-jährigen Deutschen und mehreren Polizeibeamten.
Der 20-Jährige hatte zuvor in einer Hofer Diskothek in erheblichem Maße dem Alkohol zugesprochen. Der Alkohol dürfte nicht zuletzt der Grund dafür gewesen sein, dass er ohne ersichtlichen Grund auf die Polizeibeamten zuging und diese beleidigte. Die Beamten waren, wie am Wochenende üblich, in rein präventiver Absicht in der Marienstraße vor Ort. Sie sprachen dem Mann einen Platzverweis aus, welchem dieser offensichtlich nicht nachkommen wollte. Bei der anschließenden Gewahrsamnahme leistete der Mann dann auch noch Widerstand. Es half ihm jedoch alles nichts. Die Nacht und auch der darauffolgende Morgen endeten für den 20-Jährigen in der Gewahrsamszelle.
Zuvor erfolgte bei ihm noch eine angeordnete Blutentnahme, bei welcher er erneut Widerstand leistete. Die Beamten blieben unverletzt und konnten ihren Dienst weiterhin verrichten.
Den polizeibekannten 20-Jährigen erwarten nun mehrere Anzeigen.
Nach Diebstahl und Körperverletzung Polizeibeamte bespuckt
Hof – Ein 25-jähriger Pole beschäftigte am Samstag über mehrere Stunden die Polizei.
Gegen 12:30 Uhr wurden mehrere Streifen der Hofer Polizei in die Altstadt gerufen. Dort hatte der Pole aus bislang unbekannter Ursache einer 10-jährigen Deutschen gegen das Bein getreten. Mehrere Passanten hatten das Geschehen beobachtet und hielten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die 10-Jährige wurde dabei leicht verletzt. Sie wurde an ihre Mutter übergeben.
Bei einer Durchsuchung des Polen durch die Polizei, konnte diverses Diebesgut aufgefunden werden. Er hatte zuvor, gegen 10:45 Uhr, in einem Geschäft in der Hofer Altstadt Bekleidung im Gesamtwert von ca. 75 Euro gestohlen. Dies ließ sich später zweifelsfrei zuordnen. Außerdem hatte der Mann noch zwei Tablets bei sich, die er mutmaßlich mehrere Tage zuvor entwendet haben muss.
Die Polizei nahm den Polen mit zur Wache und beschlagnahmte das Diebesgut. Bei den Maßnahmen bespuckte der Mann auch noch eine Polizeibeamtin und beleidigte sie.
Er muss sich nun wegen mehrerer Delikte strafrechtlich verantworten.
Bei Schlägerei selbst verletzt
Hof – Am Samstagabend geriet ein 24-jähriger Türke auf dem Hofer Volksfest mit einem 15-jährigen Afghanen in Streit. Offensichtlich führte der Streit im Festzelt zu einer Schlägerei der Beiden. Als sich auch noch die Freunde der beiden Kontrahenten einmischten, musste der Sicherheitsdienst einschreiten. Die rivalisierenden Gruppen wurden vom Festgelände verwiesen. Doch an dieser Stelle endete die Geschichte noch längst nicht. Der 24-jährige Türke setzte sich mit zwei Begleitern, einem 21-jährigen Türken und einem gleichaltrigen Deutschen, in sein Fahrzeug und kreiste um das Festgelände, offensichtlich auf der Suche nach seinem Gegner. Die Männer mussten nicht lange nach dem Afghanen suchen. Die Dreiergruppe stieg aus dem Fahrzeug und man schlug gemeinschaftlich auf den 15-jährigen Afghanen ein. Zeugen konnten den Vorfall beobachten und die Polizei informieren.
Bevor die Hofer Polizei am Ort des Geschehens eingetroffen war, flüchteten die drei Täter. Ein Zeuge gab jedoch den Hinweis, dass ein Karatekick des 24-Jährigen ganz schön danebengegangen sein muss. Die Landung nach dem Kick wäre demnach recht unsanft gewesen. Der Mann sei bei seiner Flucht auffallend gehumpelt. Die Polizei musste nach der Aufnahme vor Ort nicht lange nach dem Täter suchen, denn dieser hatte sich mit einer Fraktur des Fußes bereits selbst in die Notaufnahme eingeliefert.
Bei allen Beteiligten blieb es ansonsten bei leichteren Verletzungen.
Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind nun Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
Schlägerei in Diskothek
Hof – In den frühen Sonntagmorgenstunden, gegen 03:40 Uhr, kam es zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen einem 29-jährigen Deutschen und einem 25-jährigen Landsmann.
Die beiden gerieten aus bislang unbekannter Ursache in einer Diskothek in der Hofer Marienstraße in Streit. Der 29-Jährige schlug dabei ein Mal mit der Faust ins Gesicht seines Kontrahenten. Dieser verlor kurz das Bewusstsein. Außerdem zog er sich dabei eine Platzwunde am Kinn zu, welche rettungsdienstlich versorgt werden musste.
Der 29-Jährige war mit 2,2 Promille erheblich alkoholisiert. Doch hierbei stand ihm sein Kontrahent in nichts nach. Auch der 25-Jährige war mit 2,1 Promille bei Weitem nicht mehr nüchtern.
Den 29-Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen Körperverletzung.
Getarnter Elektroschocker
St. 2179,Selb, LKRS. Wunsiedel - Am Samstag, gegen 11.00 Uhr, kontrollierten Polizeibeamte der Grenzpolizeiinspektion Selb einen 50-jährigen moldauischen Staatsangehörigen mit seinem Pkw im Rahmen der wiederangeordneten Grenzkontrollen.
Hierbei fanden die Polizeibeamten im Pkw einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker. Auf den Fahrzeugführer kommt nun ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz zu. Der illegale Elektroschocker wurde eingezogen. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde dem Fahrer die Weiterreise gestattet.
Mit Drogen Richtung Tschechien
Am Samstag, gegen 11.00 Uhr, führten Polizeibeamte der Grenzpolizeiinspektion Selb Kontrollen im Rahmen der Schleierfahndung im Ausreisezug von Marktredwitz nach Eger durch. Auffällig süßlicher Geruch führte die Fahnder zu drei jungen Männern, welche nach Tschechien fahren wollten.
Während der anschließenden Kontrolle wurden bei den drei Männern insgesamt 6 Joints festgestellt. Gegen die drei Männer wurden jeweils Strafverfahren nach dem Konsumcannabisgesetz eingeleitet, da das Verbringen von Betäubungsmittel über die Grenze ins Ausland verboten ist. Nachdem die Joints sichergestellt und alle weiteren Maßnahmen abgeschlossen waren, wurde die Weiterreise gestattet.
Geparktes Fahrzeug beschädigt und geflüchtet
Naila. Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer touchierte Freitagabend zwischen 16:25 Uhr und 17:00 Uhr einen geparkten PKW auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Dr.-Hans-Künzel-Straße und hinterließ einen Sachschaden in Höhe von ca. 4.000,‑‑ Euro. Seinen gesetzlichen Verpflichtungen kam er nicht nach und verließ die Unfallstelle. Wer konnte Beobachtungen machen? Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Naila unter der Telefonnummer 09282/97904-0 entgegen.
Überregionale Zusammenarbeit führt zu Drogenfund
BERG, LKR. HOF. Dank des engen Informationsaustausches zwischen der Thüringer Polizei und den Kolleginnen und Kollegen aus Oberfranken konnte am Freitag ein mutmaßlich berauschter Autofahrer auf der Autobahn A9 gestoppt werden. Bei der Kontrolle fanden die Beamten zudem Betäubungsmittel.
Ausgangspunkt war eine Mitteilung der Thüringer Polizei über einen VW, der durch Schlangenlinienfahrten aufgefallen war. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung konnten Fahnder der Grenzpolizeigruppe der Verkehrspolizei Hof das Fahrzeug gegen 18.50 Uhr auf dem Parkplatz Lipperts an der Autobahn A9 anhalten.
Ein Drogentest bei dem 45-jährigen Fahrer aus Leipzig verlief positiv auf Kokain. Die Beamten ordneten daraufhin eine Blutentnahme an. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Polizisten außerdem mehrere Gramm Crystal und stellten die Betäubungsmittel sicher.
Der 45-jährige Deutsche muss sich nun wegen des Verdachts des Besitzes von Betäubungsmitteln sowie wegen Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel strafrechtlich verantworten. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei in Hof.
Waghalsige Flucht auf Mopeds
Rehau.- Einer Verkehrskontrolle wollten sich am Sonntagabend kurz vor 22 Uhr zwei Mopedfahrer entziehen, nachdem sie dem Streifenwagen der PST Rehau am Hofer Berg stadteinwärts ohne Licht entgegenkamen. Weder auf das Blaulicht, noch auf die Anhaltesignale reagierten die beiden Fahrer, und fuhren stattdessen beinahe ungebremst, und ohne auf den weiteren Verkehr zu achten, über den Bahnübergang Richtung Stadtmitte davon. Ein Fahrzeugführer stieg schließlich ab, ließ sein Moped zurück und flüchtet zu Fuß weiter – sein Kompagnon setzte die Fahrt unbeirrt fort und ignorierte die Beamten weiterhin. Durch waghalsige Fahrmanöver gelang es ihm schlussendlich in Richtung Unlitzsteig durch einen abgesperrten Bereich endgültig zu türmen. Der zuvor fußläufig flüchtige Fahrer konnte kurze Zeit später durch die Streife neben seinem abgestellten Moped in der Bahnhofstraße angetroffen werden. Hier stellte sich heraus, dass der 16jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Das Moped will er zuvor einem 37jährigen Marktredwitzer abgekauft haben. Der Wahrheitsgehalt dieser Aussage muss noch überprüft werden. Angaben zu seinem Kumpel machte er hingegen bislang nicht. Nach der Anzeigenaufnahme wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurde der Jugendliche von seiner Beziehungsberechtigten auf der Wache abgeholt. Die Polizei Rehau bittet Zeugen und Verkehrsteilnehmer, denen die beiden Mopedfahrer aufgefallen sind, sich unter der 09283-8600 zu melden.
E-Scooter ohne Versicherung
Rehau.- Ein E-Scooter ohne Versicherungskennzeichen bemerkten die Beamten der PST Rehau am Samstagnachmittag in der Harststraße. Daraufhin wurde der Scooter samt Fahrer einer Kontrolle unterzogen, einen Nachweis über eine gültige Versicherung konnte der 15jährige nicht vorweisen. Die Weiterfahrt wurde dem Jugendlichen untersagt, und er wurde zu seiner nahgelegenen Wohnanschrift begleitet. Dort räumte die Erziehungsberechtigte ein, den Scooter ihrem Sohn überlassen zu haben, wissentlich dass er nicht versichert ist. Somit erhält auch sie eine Anzeige wegen des Verstoßes nach dem Pflichtversicherungsgesetz.
Geld im Automaten vergessen
Rehau.- Bargeld in Höhe von 200 Euro wollte eine 49jährige am Freitag gegen 10:40 Uhr von einem Bankautomaten in der Goethestraße abheben. Zwar steckte die Dame ihre Bankkarte wieder ein, gedankenversunken vergaß sie jedoch auch die im Ausgabefach befindlichen Scheine an sich zu nehmen. Als sie dies am Ausgang bemerkte und unverzüglich zum Automaten zurückkehrte, war das Geld jedoch bereits verschwunden, und laut Aussagen der Bankmitarbeiter auch nicht wieder eingezogen worden. Die Polizei Rehau hat daher die Ermittlungen wegen Unterschlagung aufgenommen. Personen, die sich am Freitagvormittag zur genannten Zeit ebenfalls in der Bank befunden haben, und Hinweise auf unrechtmäßigen Entweder des Geldes geben können, werden gebeten sich unter der 09283-8600 zu melden.
Schleierfahnder stellen Betäubungsmittel sicher
BERG, LKR. HOF. Im Rahmen der Schleierfahndung haben Beamte der Grenzpolizeiinspektion Selb am frühen Montagmorgen auf der Autobahn A9 Betäubungsmittel bei zwei Fahrzeuginsassen sichergestellt.
Gegen 3.15 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte an der Rastanlage Frankenwald-Ost einen Kleintransporter aus dem Zulassungsbezirk Rendsburg-Eckernförde. Bei der Durchsuchung des Reisegepäcks eines 27-jährigen Deutschen fanden die Beamten über 15 Gramm Amphetamin. Bei einem 34-jährigen deutschen Mitfahrer entdeckten die Polizisten zudem Marihuana. Die aufgefundene Menge überschritt jedoch den gesetzlich zulässigen Wert, weshalb auch er sich vom Rauschgift trennen musste.
Die Beamten beschlagnahmten die Betäubungsmittel. Sie müssen sich nun wegen Verstößen gegen das Konsumcannabisgesetz sowie das Betäubungsmittelgesetz verantworten.
Fahren ohne Fahrerlaubnis festgestellt
BERG, LKRS. HOF - Am späten Sonntagabend, gegen 23.00 Uhr, kontrollierten die Beamten der Grenzpolizeiinspektion Selb am Rasthof in Berg einen BMW mit Hofer Zulassung.
Zu Beginn der Kontrolle händigte der 24-jährige rumänische Fahrer seinen rumänischen Führerschein aus. Wie sich jedoch im Rahmen der fahndungsmäßigen Überprüfung herausstellte, wurde die Fahrerlaubnis des jungen Mannes für ungültig erklärt. Infolgedessen wurde die Weiterfahrt durch diesen unterbunden.
Zudem wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Die Fahrt konnte letztendlich durch den fahrberechtigten Beifahrer fortgesetzt werden.
Schlagring aufgefunden
BAB A 9 / LEUPOLDSGRÜN, LKRS. HOF - In der Nacht von Sonntag auf Montag, gegen 23.45 Uhr, erweckte auf der BAB A 9, bei Leupoldsgrün, ein VW Golf mit Berliner Zulassung die Aufmerksamkeit der Selber Schleierfahnder.
Bei der Kontrolle des 43-jährigen serbischen Fahrers entdeckten die Fahnder in dessen Umhängetasche einen verbotenen Schlagring auf und beschlagnahmten diesen.
Dieser muss sich nun wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz strafrechtlich verantworten. Nach erfolgter Sachbearbeitung vor Ort konnte er seine Fahrt fortsetzen.
Fahren ohne Fahrerlaubnis nach falscher Personalienangabe aufgedeckt
BERG, LKRS. HOF - Sonntagnacht, gegen 02.30 Uhr, geriet am Rasthof in Berg, ein VW Polo aus dem Zulassungsbezirk Mühlheim an der Ruhr in das Visier der Selber Schleierfahnder.
Die 24-jährige türkische Fahrerin führte jedoch keinerlei Dokumente mit sich. Im Rahmen der Kontrolle gab die junge Dame zudem falsche Personalien gegenüber den Beamten an. Bei der weiteren Überprüfung der Echtpersonalien stellten diese fest, dass die Frau nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Infolgedessen wurde die Weiterfahrt unterbunden.
Es wurden nun Verfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und wegen falscher Namensangabe gegen die Frau eingeleitet. Nach Beendigung aller Maßnahmen vor Ort wurde die Fahrt durch den Beifahrer fortgesetzt.
Zu schnell auf der B15 unterwegs
Hof/B15.- In einem auf 100 km/h begrenzten Abschnitt der B15 zwischen Hof und Rehau waren die Messgeräte der Verkehrspolizei aus Hof am 02.08.2026 in den Nachmittagsstunden in Position gebracht.
Bei der siebenstündigen Geschwindigkeitskontrolle durchfuhren fast zwei Tausend Fahrzeuge die Strahlen der Messgeräte. 31 davon waren zum Teil viel zu schnell unterwegs und lösten damit den Blitz aus.
Während 19 Temposünder noch mit einem Verwarnungsgeld und somit dem sprichwörtlichen „Blauen Auge“ davonkommen werden, müssen die restlichen zwölf Schnellfahrer wohl tiefer in die Tasche greifen müssen.
Denn hier werden Bußgelder fällig und regelmäßig ein Punkt in Flensburg angeschrieben.
Bei einem 40-jährigen Fahrer eines BMW aus dem Raum Hof kommt zusätzlich noch ein Fahrverbot von einem Monat hinzu. Der Oberfranke war mit fast 150 km/h unterwegs, als es blitzte. Er muss sich auf 320 Euro Geldbuße, zwei Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot einstellen.
Im Schlaf gegen die Schutzplanke
A9/Stammbach.- Eine 70-jährige Fahrerin aus Mittelfanken landete am 02.08.2026 mit ihrem Seat in den Leitplanken und fuhr anschließend weiter.
Nun erwartet die Frau ein Verfahren wegen mehreren Verkehrsdelikten. Denn nachdem sie gegen 09.45 Uhr nach rechts von der Fahrbahn abgekommen war und mit der Leitplanke dort kollidierte, setzte sie die Fahrt auf der A9 in Richtung Berlin fort.
Ein aufmerksamer Zeuge des Vorfalls teilte den Verkehrsunfall den Beamten am Polizeinotruf mit. Wenig später konnte eine Streife der Autobahnpolizei aus Hof die Frau mit ihrem ziemlich beschädigten Seat stoppen.
Den Beamten offenbarte die Mittelfränkin hier auch die Unfallursache. Denn sie verfiel wohl kurz vor dem Crash in einen Sekundenschlaf.
Die Beamten beziffern den Sachschaden insgesamt auf zwölf Tausend Euro, wobei auch einige Teile der Leitplanke in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Unfallverursacherin blieb glücklicherweise unverletzt.
Sie muss nun jedoch mit einem Strafverfahren wegen Unfallflucht und auch einer Straßenverkehrsgefährdung rechnen.
Ein Sekundenschlaf ist ein Anzeichen für eine Übermüdung, die zu Verkehrsuntüchtigkeit führen kann. Kommt es dann zu einem Verkehrsunfall, wird es ein Fall für den Staatsanwalt.
Handtaschendiebstahl am Friedhof
HOF. Am Sonntagmorgen besuchte eine Frau den Friedhof in der Plauener Straße und ließ ihre Tasche für wenige Momente, als sie sich ihre Hände in der Toilette wusch, unbeaufsichtigt auf einer dortigen Parkbank liegen. Als die Frau wieder zurückkam und die Tasche nehmen wollte war diese samt Inhalt verschwunden.
In der weißen Kunstleder-Tasche befanden sich neben diversen Karten, ihr Reisepass, Wohnungsschlüssel, Blutzuckermessgerät, Insulinspritze, ein Handy Samsung und 40 Euro Bargeld.
Bislang liegen keine Täterhinweise vor.
Beamte der Polizeiinspektion Hof ermitteln nun wegen Diebstahl gegen Unbekannt. Dazu werden mögliche Zeugen gebeten sachdienliche Hinweise unter der Tel.-Nr. 09281-704/0 bei der Polizei Hof zu melden.
Ruhestörung endet im Polizeigewahrsam
HOF. Am Sonntagabend sorgte ein Pärchen, eine 52-jährige Frau und ihr 35-jähriger Besucher, für insgesamt 3 Einsätze, weil sie wiederholt lärmten.
Beim ersten Einsatz beschwerte sich ein Bewohner über den übermäßigen Konsum von Alkohol und dessen Auswirkungen im Innenhof des Mehrfamilienhauses in der Ernst-Reuter-Straße. Die beiden Personen grölten lautstark herum und störten somit die anstehende Nachtruhe.
Die hinzugerufene Streifenbesatzung beendete das Gelage und forderte die zwei alkoholisierten Personen leise zu sein und den Innenhof zu verlassen.
Kurze Zeit später kam es zu einer erneuten Mitteilung, da die 52-jährige eine Glasflasche auf den Boden geworfen hat. Erneut war die Anfahrt zum Anwesen notwendig. Beide Personen befanden sich weiterhin im Innenhof. Um den erneut erteilten Platzverweis Nachdruck zu verleiten, überwachten die Polizeibeamten die Abwanderung in die Wohnung der 52-jährigen.
Kurz nach 02.00 Uhr Nachts kam es dann zum dritten Einsatz. Wiederum wurde, dass die 52-jährige lärmt, in ihrer Wohnung lautstark herumschreit und damit die Bewohner des Hauses belästigt. Da bereits in den vorangegangen Einsätzen die Maßnahmen der Beamten die Dame nicht beindruckten, wurde sie zur Unterbindung weitere Störungen in Gewahrsam genommen und wurde in der Haftzelle der Polizei Hof ausgenüchtert.
Unbekannter bewirft Kind mit einem Ast
HOF. Am Sonntagabend, kurz vor 19.00 Uhr, spielte ein 14-jähriger Junge mit zwei Freunden in der Grünanlage in der Blücherstraße. Beim herumtoben und spielen mit einem Ast warf der 14-jährige den Ast und dieser flog dann aus der Grünanlage auf einen gegenüberliegenden leerstehenden Parkplatz. Kurze Zeit später kam dann ein älterer Mann mit dem Ast in der Hand und warf diesen zurück in Richtung des Jugendlichen und traf diesem am rechten Unterarm. Dabei wurde er leicht verletzt. Der Mann drohte hierbei auch den Jugendlichen, dass er den Wurf beobachtet hätte und es das nächste Mal mit schärferen Konsequenzen zur rechnen ist. Die Freund des 14-jährigen blieben durch den „Rückwurf“ unversehrt.
Der bislang unbekannte Mann entfernte sich nach der Tat und konnte nach Eintreffen einer Streife auch im Nahbereich nicht mehr aufgefunden werden.
Beamte der Polizeiinspektion Hof ermitteln nun wegen Gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung gegen den unbekannten Mann. Dazu werden mögliche Zeugen gebeten sachdienliche Hinweise unter der Tel.-Nr. 09281-704/0 bei der Polizei Hof zu melden.
Hofer Volksfest 2026 beendet - die Polizei zieht eine positive Bilanz
Hof. Das Hofer Volksfest 2026 ist zu Ende gegangen. Bei durchwegs schönem, hochsommerlichem und teilweise heißem Wetter wurde ausgelassen gefeiert, getanzt und die ein oder andere Maß Bier genossen. Trotz der hohen Temperaturen blieb auch das polizeiliche Einsatzgeschehen „cool“ und überhitzte nicht. Die Polizeiinspektion Hof zieht eine rundum positive Bilanz und zeigt sich mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden.
Während der gesamten Festdauer wurden insgesamt 21 polizeiliche Einsätze im Zusammenhang mit dem Hofer Volksfest und dem näheren Umfeld registriert. Die Einsatzkräfte mussten dabei nur selten einschreiten. Insgesamt wurden fünf Platzverweise ausgesprochen und fünf Hausverbote erteilt.
Für eine kuriose Besonderheit sorgte ein besonders schnelles Hausverbot: Bereits am Freitag um 20.00 Uhr, zum offiziellen Beginn des Volksfestes, wurde gegen eine erheblich alkoholisierte und randalierende Person der Gewahrsam und ein Hausverbot für die Dauer der Veranstaltung ausgesprochen – vermutlich eines der schnellsten Hausverbote in der Geschichte des Hofer Volksfestes. Die Person hatte bereits zu so früher Stunde einen Alkoholwert von 2,94 Promille, pöbelte und provozierte dabei die Besucher.
Auch bei den Straftaten blieb die Bilanz erfreulich niedrig. Insgesamt mussten zwölf Straftaten polizeilich aufgenommen werden. Auf dem Festplatz selbst wurden lediglich fünf Körperverletzungsdelikte registriert. Hinzu kam eine Beleidigungsanzeigen sowie weitere kleinere Delikte.
Zwei Verletzungen im Zusammenhang mit Fahrgeschäften wurden bekannt. Diese standen jedoch nicht im Zusammenhang mit polizeilich relevanten Auseinandersetzungen. Im Verkehrsbereich mussten fünf Fahrzeuge wegen Verkehrsbehinderungen abgeschleppt werden. Zudem wurden zwei Kraftfahrer festgestellt, die aufgrund von Alkohol- beziehungsweise Drogenkonsum in naher Zukunft mit einem einmonatigen Fahrverbot rechnen müssen.
Besonders erfreulich: Der Dienstag und Donnerstag verlief aus polizeilicher Sicht vollkommen ruhig. Trotz des hohen Besucheraufkommens zum Auftritt der Partyband war an diesem Abend kein einziger polizeilicher Einsatz erforderlich.
Das von der Polizei umgesetzte Sicherheitskonzept hat sich erneut bewährt. Durch zusätzliche Fußstreifen und eine verstärkte Präsenz konnten die Sicherheit erhöht und gleichzeitig viele positive Kontakte zu den Besucherinnen und Besuchern hergestellt werden. Die sichtbare Präsenz der Einsatzkräfte der Polizei Hof und des Zentralen Einsatzdienstes Hof trug dazu bei, das Sicherheitsempfinden der Festgäste zu stärken und einen unbeschwerten Aufenthalt auf dem Volksfest zu ermöglichen.
Auch die Zusammenarbeit mit der Stadt Hof, dem Marktmeister, dem eingesetzten Sicherheitsdienst sowie den Angehörigen der Sicherheitswacht verlief erneut problemlos und leistete einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Veranstaltung.
Aus polizeilicher Sicht kann trotz der festgestellten Delikte von einem insgesamt absolut friedlichen und sicheren Hofer Volksfest 2026 gesprochen werden. Die Polizeiinspektion Hof bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern, die durch ihr friedliches und fröhliches Verhalten ihren Teil zu einem gelungenen Volksfest beigetragen haben.
Quelle: PI Hof, Selb, Naila, Münchberg, Rehau,Polizeipräsidium Oberfranken







