22. Mai 2023 / Polizeimeldungen

Polizeimeldungen vom letzten Wochenende

Polizei sucht nach Hinweisen

Die Falschen angesprochen
HOF. Für die Frage nach Zigaretten-Papier für einen Joint suchten sich am Donnerstag zwei Männer ausgerechnet Zivilpolizisten aus.
Gegen 19.30 Uhr war eine Zivilstreife am Bahnhofsplatz unterwegs. Dort sprach ein 31-Jähriger die beiden an, ob sie „Longpapes“ für ihn hätten. Dabei handelt es sich Zigarettenpapier, das typischerweise zum Bau eines Joints benutzt wird.
Die Beamten verneinten sein Anliegen und wiesen sich als Polizeibeamte aus. Bei der anschließenden Durchsuchung kam bei dem Mann selbst nichts Verdächtiges zum Vorschein. Allerdings hatte sein 23-jähriger Begleiter ein Druckverschlusstütchen mit 1.2 Gramm Marihuana in der Jackeninnentasche einstecken.
Gegen ihn wird nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Drei verletzte Polizeibeamte nach tätlichem Angriff
HOF. Ein aggressiver 19-Jähriger sollte nach einer Bedrohung mit einem Schlagring und einem Schraubenschlüssel in Gewahrsam gehen. Er wehrte sich und verletzte drei Polizisten.
Donnerstagabend, kurz vor 20.45 Uhr, informierte eine Passantin die Polizeiinspektion Hof über Hilfeschreie aus einer Wohnung in der Marienstraße.
Den eingesetzten Beamten kam an dem Mehrfamilienhaus der merklich angetrunkene und aggressive 19-Jährige entgegen. Während ihn eine der Streifen in Schach hielt, klärten die restlichen Polizisten den Sachverhalt in der Wohnung ab.
Wie sich herausstellte, befand sich der 19-Jährige zu Besuch in der Wohnung und bedrohte die Anwesenden durch Vorzeigen eines Schlagrings und eines Schraubenschlüssels, sowie verbal mit dem Tod. Beide Gegenstände stellten die Beamten sofort sicher.
Nach Personalienfeststellung erteilten ihm die Polizisten einen Platzverweis für den Innenstadtbereich. Da der 19-Jährige angab, sich nicht daran halten zu wollen und sein Wiedererscheinen ankündigte, war eine Gewahrsamnahme unumgänglich. Zudem beleidigte er die Beamten durchweg mit diversen Kraftausdrücken.
Nach Ankündigung des Gewahrsams versuchte er nun plötzlich, zu Fuß zu flüchten.  Deswegen hielten ihn die Beamten fest und es entstand ein Gerangel. Der 19-Jährige sperrte sich und versuchte immer wieder, Beamte in den „Schwitzkasten“ zu nehmen. Einer Beamtin schlug er mit der flachen Hand ins Gesicht. Schließlich konnte er mit vereinten Kräften zu Boden gebracht und gefesselt werden. Drei Polizisten zogen sich Abschürfungen und leichte Prellungen zu.
Schließlich verbrachte der 19-Jährige die Nacht in der Gewahrsamszelle. Er muss sich nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand, Bedrohung, Beleidigung und Körperverletzung strafrechtlich verantworten.

Bei Kontrolle Rauschgift beschlagnahmt
BAB 9 / Leupoldsgrün - Beamte der Bundespolizei kontrollierten am Parkplatz Lipperts einen 23jährigen Mann aus Berlin. Auf Nachfrage gab er an, dass er Betäubungsmittelutensilien mit sich führt. Bei der weiteren Durchsuchung wurde in seinem Rucksack zudem ein Glas mit mehreren Gramm Marihuana aufgefunden. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz werden durch die Verkehrspolizei Hof geführt.

Mehrere Verstöße bei Kontrolle festgestellt
BAB 9 / Berg - Bei der Kontrolle eines polnischen Pkw, welcher mit fünf Männern besetzt war, wurden gleich mehrere Verstöße durch Beamte der Verkehrspolizei Hof festgestellt. Bei zwei der Mitfahrer wurden Verstöße gegen ihre räumliche Beschränkung auf Grund ausländerrechtlicher Vorgaben festgestellt, bei zwei weiteren Mitfahrern sind hierzu zudem weitere Ermittlungen erforderlich, da dies vor Ort nicht abschließend feststellbar gewesen ist. Für den Pkw selbst bestand kein Versicherungsschutz, weshalb die Weiterfahrt unterbunden wurde und eine Anzeige nach dem Pflichtversicherungsgesetz erstellt wird. Zudem bestand eine Fahndungsnotierung für den Pkw. Der Fahrer konnte nur ein Handyfoto seiner Fahrerlaubnis vorweisen. Auch hier sind weitere Ermittlungen erforderlich, ob der Mann tatsächlich im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.

Unfall am Einkaufsmarkt mit zwei Leichtverletzten
Selbitz. Am Freitagnachmittag gegen 13:45 Uhr fuhr eine 75-jährige Rentnerin aus Hof beim Rewe-Markt in Selbitz rückwärts an das dortige Blumenregal heran, um ihre gekauften Blumen einzuladen. Aus noch ungeklärter Ursache - wahrscheinlich aber durch Verwechslung des Gas- und Bremspedals - nimmt ihr Pkw immer mehr Fahrt auf, überrollt die Blumenauslage und prallt gegen die Mülltonnenüberdachung bzw. das Marktgebäude, wo das Fahrzeug erheblich beschädigt zum Stehen kommt.
Bei dem Unfall kamen eine 44-jährige Marktangestellte und eine 52-jährige Kundin zu Schaden, welche beide anschließend zur Abklärung ins Krankenhaus kamen; letztgenannte mit Verdacht auf eine Schulterfraktur. Zusätzlich erlitt eine 44-jährige Frau einen Schock.
An dem Pkw entstand ein Schaden von etwa 10.000 Euro und ein ebenso hoher finanzieller Schaden am Rewe-Gebäude.

Enkeltrick-Betrug leider erfolgreich
Selbitz. Eine derzeit häufige Betrugsmasche, der sog. WhatsApp-Betrug, war leider in Selbitz erfolgreich, wo eine 60-jährige Dame eine SMS - angeblich von ihrem Sohn - erhielt, daß dessen Handy kaputt sei und er nun eine neue Nummer habe. Unter dieser neuen Nummer entwickelte sich anschließend per WhatsApp eine Konversation, wo mittels geschickter Gesprächsführung und Vorgaukeln einer dringlichen Situation die Dame zur Überweisung einiger Rechnungen in Höhe von knapp 3300 Euro veranlasst werden konnte.
Erst am nächsten Tag (Freitag) konnte sie nach Rücksprache mit dem echten Sohn den Betrug erkennen.
Hiermit weist die Polizei nochmals auf die derzeit zwei häufigsten Enkeltrickbetrügereien hin: der WhatsApp-Betrug, wo man eine SMS mit dem fast immer gleichen Text „Hallo Mama/Papa, ich habe eine neue Nummer; bitte schreibe mich unter WhatsApp unter dieser Nummer an.“ bekommt oder der sog. Schockanruf, wo eine weinerliche Stimme behauptet, einen schweren Verkehrsunfall gehabt zu haben oder im Gefängnis zu sitzen und zur Abwendung einer Gefängnisstraße schnell Geld überwiesen werden soll. 

Unfall mit schwerverletztem Motorradfahrer
Geroldsgrün. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich Freitagnachmittag gegen 16:40 Uhr auf der Straße zwischen Geroldsgrün und Schwarzenbach a.Wald. Ein 59-jähriger - in der Schweiz wohnender deutscher - Motorradfahrer befuhr mit seiner BMW die Staatsstraße 2194 und überholte zunächst einen Kleintransporter, wobei er zunächst hinter einem Lkw wieder einscherte. Dann entschloss er sich, auch den Lkw zu überholen, übersah aber in der anschließend leichten Rechtskurve ein entgegenkommendes Wohnmobil. Dessen Fahrer, ein 38-jähriger aus Nordhalben, führte zwar noch eine Vollbremsung durch, konnte aber einen Frontalzusammenstoß nicht mehr verhindern. Dabei wurde der Motorradfahrer auf die Straße katapultiert, wo er schwerverletzt liegenblieb. Seine Maschine wiederrum wurde durch die Kollision in die andere Richtung geschleudert, wo sie gegen den nachfolgenden Kleintransporter prallte.
Der Motorradfahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik nach Jena verbracht (es bestand keine Lebensgefahr).
Der Wohnmobilfahrer wurde nur leicht verletzt; der 43-jährige Fahrer des Kleintransporters blieb unverletzt.
Drei Sanitätsfahrzeuge und 15 Kameraden der Feuerwehr waren mit vor Ort.
An allen drei Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von 20.000 Euro. 

Nicht weißer, sondern schwarzer Rauch führt u.a. mit zur Aufklärung eines Handydiebstahls
Lichtenberg. Am Freitagabend gegen 20 Uhr meldete sich auf der Dienststelle in Naila ein 18-jähriger Berliner, da er nach dem Diebstahl seines Handys dieses nun im Bereich Lichtenberg orten konnte. Sein iPhone (Neuwert ca. 1200 Euro) wurde ihm vorher im Kronacher Bad entwendet und nur die dazugehörigen Kopfhörer an der Information abgegeben.
Zusammen mit der Polizei wurde die betreffende Adresse in Lichtenberg angefahren, wo ein über 60-jähriger Bewohner angetroffen werden konnte, welcher zwar angab, in dem betreffenden Bad gewesen zu sein, aber nichts von einem Mobiltelefon wisse. Etwas ungewöhnlich war jedoch schwarzer Rauch, welcher anschließend aus dem Kamin aufsteigend wahrgenommen werden konnte. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde noch vor Ort ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss eingeholt und die Wohnung durchsucht. Dabei konnte im angeschürten Ofen die Reste des Mobiltelefons aufgefunden werden, welches der Bewohner erfolglos durch Verbrennung verschwinden lassen wollte.
Obwohl der nun einsichtige Bewohner dem Geschädigten noch vor Ort den Schaden finanziell erstattete, erwartet ihn nun eine Strafanzeige wegen Diebstahl und Sachbeschädigung. 

Kollision im Vorbeifahren - Keiner der Beteiligten will den Unfall verursacht haben
A9 / Helmbrechts - Zu einem Verkehrsunfall mit 10.000 Euro Sachschaden kam es am gestrigen Samstagnachmittag gegen 15.30 Uhr auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Münchberg-Nord und Hof-West in Fahrtrichtung Berlin. Ein Autofahrer aus Bayreuth war gerade im Begriff, einen Pkw aus dem Zulassungsbereich Annaberg-Buchholz zu überholen, als sich beide Fahrzeuge seitlich touchierten. Im Zuge der Unfallaufnahme äußerten beide Fahrzeuglenker, korrekt auf ihrem Fahrstreifen gefahren zu sein und gaben jeweils ihrem Unfallgegner die Schuld an der Kollision. Die Verkehrspolizei Hof (Tel. 09281/704-803) sucht daher Zeugen, die sachdienliche Angaben zum Unfallgeschehen machen können.

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
Enchenreuth – Am Mittwoch, den 17.05.2023, zwischen 16:00 Uhr und 17:00 Uhr, stieß ein unbekanntes Fahrzeug in der Straße Gartenäcker in Enchenreuth gegen eine Gartenmauer und beschädigt diese. Der Unfallverursacher entfernte sich unerkannt von der Unfallstelle. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 500,- Euro.
Zeugen werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Münchberg in Verbindung zu setzen.

Zeugen gesucht
Wüstenselbitz – Im Zeitraum vom 07.05.2023 bis 20.05.2023 wurden aus einem Teich zwischen Wüstenselbitz und Ort insgesamt vierzig Karpfen sowie die Batterien und die Speicherkarte einer Wildkamera gestohlen. Der Entwendungsschaden beläuft sich auf ca. 900,- Euro.
Auch hier werden Zeugen gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Münchberg in Verbindung zu setzen.

Vorbereitete Ladendiebe werden von Detektiv überführt
Hof - Am Samstag, im Laufe des späteren Nachmittags, bedienten sich zwei Ladendiebe in einem Hofer Bekleidungsgeschäft. Hierzu führten sie für ihr Vorhaben präparierte Tragetaschen mit, welche ein Auslösen der Diebstahlsicherung verhindern sollten. Ihre Sache sicher wollten sie das Ladengeschäft samt Beute verlassen. Der Ladendetektiv hatte das Diebesduo bereits im Visier, stellte die beiden und verständigte die Polizei. Bei der Überprüfung der Diebe konnte noch ein gefälschter Führerschein aufgefunden werden.

Kontrollaktion der PI Münchberg
Münchberg – Eine Kontrollaktion am Sonntagnachmittag bis in den späten Abend förderte mehrere Verstöße ans Tageslicht. Zunächst wurde ein Fahrer eines Kleintransporters kontrolliert. Dieser führte seine handschriftlichen Aufzeichnungen über die Lenk- und Ruhezeiten, die im gewerblichen Güterkraftverkehr vorgeschrieben sind nicht vollständig.
Bei einer weiteren Kontrolle am Autohof eines Pärchens auf der Durchreise, konnten beim Fahrzeugführer drogentypische Anzeichen festgestellt werden. Eine Drogenschnelltest verlief positiv auf Kokain. Der Fahrer räumte ein, am Morgen eine „Nase“ gezogen zu haben. Bei der anschließenden Durchsuchung des Kfz und der Personen konnten noch bei seiner weiblichen Begleiterin für den Drogenkonsum notwendige Utensilien Anhaftungen aufgefunden und sichergestellt werden.
Einen verfälschten Führerschein zeigte ein 19-jähriger bei einer Kontrolle vor. Sein ukrainischer Führerschein zeigte Fälschungsmerkmale auf. Bei der genaueren Überprüfung und der Vernehmung räumte er ein,  die Fahrerlaubnisklasse C nie gemacht zu haben und diese von einem Fälscher eintragen lassen zu haben.
Die nächste Kontrolle erbrachte erneut einen Fahrer unter Drogeneinfluss. Auch bei diesem reagierte der Drogenschnelltest positiv. Hier auf THC. Die Folge eine Blutentnahme im Krankenhaus und die Unterbindung der Weiterfahrt, bis der Drogentest negativ ist. Sollte das Blutergebnis ebenfalls positiv ausfallen und der Grenzwert überschritten werden, erhält der Fahrer ein Bußgeld über 500 Euro und einen Monat Fahrverbot.
Ohne Fahrerlaubnis war ein 28-Jähriger Rumäne unterwegs. Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass diesem das Recht zum Gebrauch seiner nationalen Fahrerlaubnis in Deutschland untersagt wurde und er somit in Deutschland kein fahrerlaubnispflichtiges Kfz führen darf. Auch er erhält eine Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Mit gefälschtem Führerschein unterwegs
Schwarzenbach am Wald. Ein 34-jähriger Mann mit syrischen Wurzeln geriet Sonntagabend mit seinem Mercedes in eine Polizeikontrolle. Den Beamten wurde ein italienischer Führerschein ausgehändigt, welcher sich bei näherer Überprüfung als gefälscht herausstellte. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und der falsche Führerschein sichergestellt. Der Mann muss nun mit Anzeigen wegen Urkundenfälschung sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis rechnen. Im Fahrzeug befanden sich zwei weitere Insassen. Bei einem 54-Jährigen wurde ebenfalls eine gefälschte Fahrerlaubnis vorgefunden. Auch er wird zur Rechenschaft gezogen.

Große Menge Diebesgut an Bord
Thiersheim / A 93.- Am Sonntag um 10 Uhr fiel einer zivilen Fahndungsstreife der Selber Grenzpolizei auf der A 93 bei Thiersheim ein VW Bora auf. Der VW mit polnischer Zulassung war augenscheinlich voll beladen. Bei der Kontrolle des 39jährigen Fahrers aus Weißrussland und des VW fanden die Polzisten im Kofferraum und im Bereich der Rücksitze, in Taschen und unter Planen versteckt, eine Vielzahl von Kaffeepackungen. Schnell wurde klar, dass es sich um einen professionellen Ladendieb handelt. Nach der vorläufigen Festnahme und weiteren Bearbeitung staunten die Grenzpolizisten nicht schlecht, der Mann hatte über 1000 Kaffeepackungen im Wert von ca. 12.000 Euro im VW. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Mann am Vortag in Kehlheim beim Diebstahl von 10 Packungen Kaffee ertappt und angezeigt wurde. Einen weiteren Diebstahl konnten die Fahnder auch klären. Die Kollegen in Heilsbronn in Mittelfranken bearbeiten derzeit einen Diebstahl von Kaffee aus einem Supermarkt.  Nach Rücksprache übersandten sie Bilder vom Ladendieb und nach Durchsicht konnte der festgenommen Weißrusse, als Täter eindeutig identifiziert werden. Den Diebstahl räumte er aufgrund der erdrückenten Beweislast ein. Nach der Bearbeitung und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft, musste der Dieb eine Sicherheitsleistung bezahlen und konnte dann fahren. Die Ermittlungen zu der Vielzahl von Diebstählen sind angelaufen.

Verbotene Waffen im Gepäck
Schirnding / Bahnhof.- Am Sonntagvormittag kontrollierte eine Streifenbesatzung der Grenzpolizei Selb am Bahnhof in Schirnding im Zug von Eger einen 20jährigen Mann. Bei der Durchsuchung seines Gepäcks fanden die Fahnder im Außenfach eines Rucksacks zwei Schlagringe. Diese beschlagnahmten sie sofort, da es sich in Deutschland um verbotene Waffen handelt. Nach der Aufnahme der Strafanzeige konnte der junge Mann die Heimreise antreten. 

Drogenkonsument rammt die Leitplanken
A9/Stammbach.- Zu einem Verkehrsunfall auf der A9 bei Stammbach wurde eine Streife der Verkehrspolizei aus Hof am 22.05.2023 gegen 3.15 Uhr gerufen.
Wie die Beamten an der Unfallstelle feststellen konnten, war ein Audi mit polnischen Kennzeichen in Richtung München unterwegs gewesen. Der 31-jährige Fahrer war gegen 3.10 Uhr mit dem Auto nach rechts abgekommen und rund 150 Meter im Grünstreifen gefahren, bis er schließlich rundum demoliert zum Stehen kam.
Neben Flurschaden hinterließ er dabei auch eine beschädigte Notrufsäule sowie einige Meter eingedrückter Leitplankenteile. Der 31-Jährige, der auf dem Weg zu einer Baustelle in Südbayern war, gab gegenüber den Polizisten einen Sekundenschlaf als Unfallursache an.
Doch die Beamten hatten auch den Verdacht, dass Drogenkonsum bei dem Mann eine Rolle spielen könnte. Ein Test bestätigte die Ahnung der Beamten, denn er fiel positiv auf die Droge Amphetamin aus.
Somit war eine Blutentnahme im Krankenhaus bei dem Mann obligatorisch. Auch ein leeres Tütchen, an dem sich noch Reste der Droge befanden, entlarvte den Mann als Drogenkonsumenten.
Neben dem Tütchen fanden die Beamten ein nach dem Waffengesetz verbotenes Pfefferspray, was dem Mann eine weitere Anzeige bescherte.
Verletzt wurde der Drogenkonsument nicht, jedoch beziffert sich der Sachschaden nach Schätzung der Beamten auf rund 20 Tausend Euro. Außerdem kommt nun ein Verfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz auf den 31-Jährigen zu.

Fast jeder Zehnte zu schnell
Weißenstadt/LKr. Wunsiedel.- Reger Ausflugsverkehr herrschte am Sonntag, dem 21.05.2023, auf der Staatsstraße zwischen Gefrees und Weißenstadt.
Bei einer Geschwindigkeitsmessung der Hofer Verkehrspolizei wurden in einem Zeitraum von sechs Stunden im Verlauf des Nachmittags knapp 1400 Fahrzeuge gemessen. Doch nicht alle hielten sich an die maximal erlaubte Geschwindigkeit von 80 km/h in einem Streckenabschnitt der Straße.
125-mal blitzte es dort, weil schneller gefahren wurde. 64 Temposünder werden noch mit einer Verwarnung davonkommen. Für die restlichen 61 sieht der Bußgeldkatalog Anzeigen vor, was neben dem Bußgeld auch mindestens einen Punkt in Flensburg nach sich ziehen wird.
Im Fall eines Motorradfahrers aus dem Raum Kulmbach kommt noch ein einmonatiges Fahrverbot hinzu, denn er war mit 128 km/h deutlich schneller unterwegs, als „die Polizei erlaubt“.

Messerangriff auf Familienfeier – Richter erlässt Haftbefehl
HOF. Am Samstagabend kam es auf einer Familienfeier in der Leimitzer Straße zu einem Messerangriff unter Gästen. Ein Richter erließ Haftbefehl gegen einen 46-jährigen türkischen Tatverdächtigen. Der sitzt nun in Untersuchungshaft.
Am vergangenen Samstagabend kam es zwischen mehreren Besuchern einer Tauffeier in einer Gaststätte zunächst zu verbalen Auseinandersetzungen. Im Laufe der Streitigkeit hat ein 46-jähriger aus Plauen ein Messer gezückt und damit zwei seiner männlichen Kontrahenten aus dem Landkreis Hof (17 und 21 Jahre alt) schwer verletzt. Zwei Rettungswagen brachten die Männer in verschiedene Krankenhäuser.
Einsatzkräfte der Hofer Polizei konnten den Tatverdächtigen noch am Tatort festnehmen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hof erließ ein Richter am Sonntagmittag wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts Haftbefehl gegen den 46-jährigen. Dieser wurde hieraufhin in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.

Auto angefahren und geflüchtet
HOF. Freitag, zwischen 8.15 Uhr, und 12.15 Uhr, touchierte ein Unbekannter den rechten Außenspiegel eines in der Wilhelmstraße geparkten VW. Anstatt sich um den entstandenen Sachschaden von geschätzten 150 Euro zu kümmern, entfernte sich der Unbekannte.
Zeugen werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 09281/704-0 mit der Polizeiinspektion Hof in Verbindung zu setzen.

Quelle: PI Hof, Selb, Naila, Münchberg, Rehau

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