17. Juni 2022 / Polizeimeldungen

Polizeimeldungen aus Stadt und Landkreis Hof

Polizei sucht nach Hinweisen

Nicht angetretenes Fahrverbot hat weitreichende Folgen
A 93 / Selb. Am Vormittag des 21.03.2022 wurde auf der A 93 in Richtung Holledau ein Kleintransporter aus dem Vogtlandkreis mit 114 km/h statt der zulässigen 80 km/h von Beamten der Hofer Verkehrspolizei geblitzt. Wie sich herausstellte, wurde der Kleintransporter von einem 36jährigen Mann aus Tschechien gelenkt. Natürlich konnte die Bußgeldstelle feststellen, dass gegen den Fahrzeugführer aus dem Jahr 2020 ein noch offenes Fahrverbot bestand. Dieses Fahrverbot hatte der Mann in der Vergangenheit völlig ignoriert, weshalb er bereits wegen Fahren trotz Fahrverbot in mehreren Fällen im November 2020 durch Hofer Verkehrspolizisten zur Anzeige gebracht wurde. Diese Strafanzeige hatte u.a. auch ein gerichtliches Fahrverbot für drei Monate für den Mann zur Folge. Während der Mann das gerichtliche Fahrverbot ableistete, gab er seinen Führerschein wegen des einmonatigen Fahrverbots aus dem Jahr 2020 noch nicht in amtliche Verwahrung, weshalb dieses nach wir vor Gültigkeit hat. Wegen seiner flotten Fahrt vom 21.03.2022 muss sich der Mann erneut wegen Fahren trotz Fahrverbot verantworten. Auch der Fahrzeughalter wird, wie schon im November 2020, wegen Ermächtigung als Halter zum Fahren trotz Fahrverbot eine Anzeige bekommen. 

Geschwindigkeitsmessungen
St 2177 / Kirchenlamitz. Die Verkehrspolizeiinspektion Hof führte gestern auf der Staatsstraße 2177 im Bereich Kirchenlamitz eine fünfstündige Geschwindigkeitsmessung in beiden Fahrtrichtungen durch. Von 855 Fahrzeugen, die die Messstelle durchfuhren, mussten erfreulicherweise nur sechs Fahrzeugführer beanstandet werden. Während zwei Fahrzeugführer mit einer Verwarnung davon kommen, erhalten vier Schnellfahrer eine Anzeige, verbunden mit Punkten in Flensburg. Ein Motorradfahrer aus dem Zulassungsbereich Wunsiedel passierte die Messstelle mit 152 km/h bei erlaubten 100 km/h. Dies wird einen Bußgeldbescheid in Höhe von 348,50 €, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot zur Folge haben.
Helmbrechts. Bei einer gut sechsstündigen Geschwindigkeitsmessung am Montag im Stadtgebiet von Helmbrechts war kein Fahrzeugführer so schnell, dass ein Fahrverbot verhängt werden muss. Allerding war mehr als jedes zehnte gemessene Fahrzeug zu schnell. Von insgesamt 602 Fahrzeugen, die durch die Radarstrahlen fuhren, löste das Blitzgerät 70 Mal aus. 50 Schnellfahrer erhalten eine Verwarnung. 20 Fahrzeugführer werden angezeigt und erhalten auch Punkte im Fahreignungsregister. Die höchste gemessene Geschwindigkeit lag bei 79 km/h bei zulässigen 50 km/h. Die Fahrzeugführerin eines Pkw mit Hofer Kennzeichen erwartet nun einen Bußgeldbescheid in Höhe von 178,50 €.

Schmierereien - Zeugen gesucht
A 9 / Berg. Ein oder mehrere unbekannte Täter hielten es für erforderlich im Tankstellenbereich der Rastanlage Frankenwald West mit verschiedenfarbigen Edding-Stiften ihr Unwesen zu treiben. Etliche Zapfsäulen, Banner, Hinweis- und Werbeschilder wurden beschmiert. Als Tatzeit konnte die Nacht vom letzten Sonntag auf Montag, kurz nach Mitternacht ausgemacht werden. Zeugen, die Hinweise auf den oder die unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Hof unter Tel. 09281/704-803 in Verbindung zu setzen.

Ohne Haftpflichtversicherung erwischt
A 93 / Gattendorf. Eine Streife der Bundespolizei kontrollierte am Montagnachmittag auf dem Autobahnparkplatz Bärenholz Ost einen Pkw BMW 530 aus dem Landkreis Karlsruhe. Der 49jährige Fahrzeughalter war selbst mit seinem Pkw unterwegs. Bei der Überprüfung spuckte der Fahndungscomputer einen Treffer aus. Für den Pkw bestand seit dem 27.02.2022 keine Versicherung mehr und die Kennzeichen waren zur Zwangsentstempelung ausgeschrieben. Zuständigkeitshalber verständigte die Bundespolizei die Verkehrspolizeiinspektion Hof zur Übernahme der weiteren Sachbearbeitung. Die eintreffende Streife kam der Ausschreibung nach und entfernte die begehrten Zulassungsstempel. Die Zulassungsbescheinigung wurde eingezogen und der Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Der 49jährige Mann wurde wegen einer Straftat nach dem Pflichtversicherungsgesetz zur Anzeige gebracht. 

Sattelzüge zu schnell am Saaleabstieg
A 9 / Berg - Eilig hatte es in der Nacht vom Montag auf Dienstag der Fahrer eines Sattelzuges aus Polen. Mit 87 km/h fuhr der Brummi kurz vor Mitternacht den sogenannten Saaleabstieg auf der A 9 hinab. Nach Abzug der Toleranz von 6 km/h verbleibt eine Überschreitung um 21 km/h. Eigentlich hätte der 36jährige polnische Kraftfahrer auf dieser unfallträchtigen, kurvenreichen Gefällstrecke der A 9 maximal 60 km/h fahren dürfen. Die kontrollierenden Beamten der Hofer Verkehrspolizei erhoben an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung in Höhe von 178,50 € für die zu erwartenden Geldbuße. Ein Punkt in Flensburg ist dem Schnellfahrer ebenfalls sicher.
Etwa eine Stunde später viel ein Sattelzug mit Berliner Kennzeichen den Beamten der Hofer Verkehrspolizei am Saaleabstieg auf. Wie die Auswertung der digitalen Daten des Kontrollgeräts ergab, befuhr der 35jährige polnische Kraftfahrer die auf 60 km/h beschränkte Strecke mit netto 83 km/h. Auch hier war eine Sicherheitsleistung in Höhe von 178,50 € fällig. Ein Punkt in Flensburg folgt ebenfalls. 

Ohne gültigen Führerschein am Steuer erwischt
Berg. Am Montagabend, gegen 20:15 Uhr, führten Beamte des Zolls Fahrzeugkontrollen in der Hofer Straße durch. Bei der Überprüfung eines Sattelzug-Fahrers aus Rumänien stellten die Beamten fest, dass der Lkw-Führerschein des Mannes schon seit Januar 2021 abgelaufen war. Zur weiteren Sachbearbeitung wurde die Polizeiinspektion Naila hinzugezogen. Für den Mann war die Fahrt an Ort und Stelle beendet und die Spedition muss sich um einen Ersatzfahrer kümmern. Eine Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis folgt. 

Betrunkener in Schlangenlinien unterwegs
KONRADSREUTH, LKR. HOF. Äußerst unsicher war am frühen Dienstagmorgen ein 59-Jähriger mit seinem Elektro-SUV unterwegs. Der Grund offenbarte sich beim Alkoholtest.
Wie ein aufmerksamer Autofahrer kurz vor 2 Uhr mitteilte, fuhr der SUV-Fahrer in Schlangenlinien und kam dabei auch mehrmals über die Mittellinie auf die Gegenfahrbahn. Eine der beorderten Streifen traf den Wagen in der Fichtelgebirgsstraße an und kontrollierte den Fahrer. Da dieser eine deutliche Alkoholfahne aufwies, führten die Beamten einen Alkoholtest durch. Dieser ergab stolze 2,38 Promille.
Damit war die Fahrt beendet und es folgten die obligatorische Blutentnahme sowie die Einziehung der Fahrerlaubnis. Der 59-Jährige muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr vor der Justiz verantworten.

Haftbefehl durch Zahlung abgewendet
HOF. Einen Fahndungserfolg konnten am Montagabend Beamte der Polizeiinspektion Hof verbuchen. Sie kontrollierten einen 51-jährigen Tschechen, gegen den ein Haftbefehl bestand.
Um 17.40 Uhr hielt das Streifenteam den Mann mit seinem VW in der Schaumbergstraße an. Eine Abfrage in der Fahndungsdatei ergab einen Treffer. Laut Haftbefehl hätte der Mann 50 Tage Freiheitsstrafe verbüßen oder 1.850 Euro bezahlen müssen. Er brachte den Betrag auf und konnte nach Erledigung der Formalitäten seinen Weg fortsetzen.

Außenspiegel abgefahren
HOF. Rund 300 Euro Sachschaden hinterließ ein Unbekannter, der am Wochenende den Außenspiegel eines geparkten Citroen abfuhr.
Das Auto war in der Zeit von Samstag, 11.30 Uhr, bis Montag, 14 Uhr, am rechten Fahrbahnrand im Quetschenweg abgestellt. Der Besitzer fand seinen Wagen mit einem abgefahrenen Außenspiegel vor. Der Verursacher hatte sich von der Unfallstelle entfernt, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen.
Zeugen werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 09281/704-0 mit der Polizeiinspektion Hof in Verbindung zu setzen.  

Viel zu langer Aufenthalt in Deutschland
Thiersheim / A 93.- Am Montagnachmittag fiel Schleierfahndern der Grenzpolizei Selb auf dem Gelände des Autohof Thiersheim ein Mann auf, der sich in der Nähe eines Fernlinienbusses aufhielt. Der 26jährige Mann konnte bei der Kontrolle lediglich seinen montenegrinischen Ausweis vorzeigen. Der zur Legitimation erforderliche Pass lag angeblich bei Verwandten in München. Nach längerer Zeit konnte eine Tante des jungen Mannes den Pass zur Kontrolle übermitteln. Dabei stellte sich der Grund für das Nichtmitführen heraus. Eine Einreise in den Schengen-Raum erfolgte vor fast einem Jahr. Der erlaubte Aufenthalt von 90 Tagen war um mehr als 250 Tage überschritten. Nach der Aufnahme einer Strafanzeige und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft musste der Mann eine Sicherheitsleistung bezahlen. Zudem erhielt er eine nachweispflichtige Aufforderung zur sofortigen Ausreise ins Heimatland.

Mit Drogen am Steuer unterwegs
Münchberg – Gestern Abend, gegen 20:30 Uhr, wurde der polnische Fahrer eines Kleintransporters am Autohof in der August-Horch-Straße einer Kontrolle unterzogen. Er war im gewerblichen Güterkraftverkehr unterwegs. Nachdem drogentypische Auffälligkeiten bei dem 31-jährigen Fahrer festgestellt werden konnten, wurde ein Drogentest durchgeführt, welcher den Verdacht der Beamten erhärtete und positiv auf THC und Amphetamin anschlug. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und für die nächsten 24 Stunden untersagt, eine Blutentnahme im Krankenhaus Münchberg durchgeführt. Zudem stellte  sich bei der weiteren Kontrolle heraus, dass der Mann keinerlei Aufzeichnungen über seine Lenk- und Ruhezeiten mit sich führte. Ihn erwartet nun eine Anzeige nach dem Betäubungsmittel-, Straßenverkehrs- und Fahrpersonalgesetz.

Fahren ohne Fahrerlaubnis
Münchberg- Ein 34-jähriger ukrainischer Kraftfahrzeugführer wurde am Montagnachmittag in der August-Horch-Straße mit seinem Gespann, bestehend aus einem Mercedes Sprinter und einem Anhänger, einer Verkehrskontrolle unterzogen. Da die zulässige Gesamtmasse der Fahrzeugkombination 5.500 kg betrug bzw. der Hänger allein 2,0 t Gesamtmasse aufwies, genügten seine Fahrerlaubnisklassen B/C/C1 nicht mehr. Die Weiterfahrt mit dem Gespann wurde unterbunden und ein Verfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Unfall beim Einfahren in die Autobahn
A 9 / Münchberg. Angezeigt wurde gestern Vormittag ein 57jähriger ukrainischer Kraftfahrer, da er beim Einfahren in die Autobahn die Vorfahrt eines auf der durchgehenden Fahrbahn fahrenden Sattelzuges nicht beachtete. Der Mann war im Begriff mit seinem Sattelzug aus Polen an der Anschlussstelle Münchberg Süd in die Autobahn A 9 in Richtung München einzufahren. Hierbei übersah er scheinbar einen auf der rechten Fahrspur fahrenden Sattelzug, der ebenfalls aus Polen stammte und von einem 46jährigen Landsmann aus der Ukraine gelenkt wurde. Es kam zu einem leichten Zusammenstoß. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Beide Unfallfahrzeuge konnten nach der Unfallaufnahme durch die Verkehrspolizeiinspektion Hof ihre Fahrt fortsetzen. 

Sattelzug aus dem Verkehr gezogen
A 9 / Leupoldsgrün. Spezialisten der Schwerlastkontrollgruppe der Hofer Verkehrspolizei zogen gestern einen Sattelzug wegen technischer Mängel aus dem Verkehr. Gegen 17.25 Uhr kontrollierten die technisch geschulten Beamten einen Sattelzug aus der Türkei auf dem Autobahnparkplatz Lipperts in Richtung Berlin. Hierbei konnte festgestellt werden, dass an der dritten Aufliegerachse links die obere Befestigungsschraube des Stoßdämpfers fehlte. Auf der gegenüberliegenden Seite dieser Achse war die gleiche Schraube lose und der Reifen wies eine beginnende „Bremsplatte“ auf, welche die Achse während der Fahrt auf- und abspringen lies. Der 56jährige türkische Kraftfahrer wurde mit seinem Gefährt in die nächste Werkstatt begleitet. Bis zur erfolgten Reparatur wurde die Weiterfahrt unterbunden. Der Fahrer musste eine Sicherheitsleistung für die zu erwartende Geldbuße bei den Polizisten abliefern. 

Eingeschlafen - Unfall verursacht – Führerschein weg
A 93 / Selb. Weitreichende Folgen hatte gestern Nachmittag ein Sekundenschlaf für einen 42jährigen Mann aus Dresden. Der Mercedesfahrer war auf der A 93 in Richtung Hochfranken unterwegs als ihn die Müdigkeit übermannte. Der Mann nickte kurz ein, kam mit seinem Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab und der Mercedes krachte in die rechte Leitplanke. Verletzungen zog sich der Dresdner bei dem Unfall zum Glück nicht zu, allerdings entstand ein Gesamtsachschaden von geschätzten 12.000,00 € am Pkw samt Leitplanke. Der Unfallfahrer wurde wegen der Straftat Gefährdung des Straßenverkehrs von den unfallaufnehmenden Beamten der Hofer Verkehrspolizeiinspektion zur Anzeige gebracht. Der Mann verlor auch seinen Führerschein wegen des Unfalls. In Zusammenarbeit der Staatsanwaltschaft Hof mit dem Amtsgericht Wunsiedel wurde die Beschlagnahme des Führerscheins angeordnet. 

Verstoß gegen Handybenutzung brachte noch zusätzlichen Ärger ein
A 93 / Trogen. Einen Verstoß wegen mangelhafter Ladungssicherung brachte gestern Abend einem 63jährigen italienischen Kraftfahrer die Benutzung seines Smartphones während der Fahrt ein. Beamte der Schwerlastkontrollgruppe der Hofer Verkehrspolizei beobachteten den Berufskraftfahrer aus Italien dabei, wie er während der Fahrt mit seinem Lkw mit Anhänger sein Mobiltelefon mit beiden Händen vor sich auf dem Lenkrad hielt. Eine Anhaltung samt Kontrolle war die Folge. Hierbei konnte festgestellt werden, das die aufgeladenen Kleintransporter der Marke Citroen mangelhaft gesichert waren. Nachdem der Mann die Ladungssicherung auf Vordermann gebracht hatte, durfte er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 188,50 € für die auf ihn zukommende Geldbuße bei den Verkehrspolizisten bezahlen. 

Schon wieder ein Motorrad mit über 150 km/h bei zulässigen 100 km/h geblitzt
B 303 / Bad Alexandersbad. Erst am vergangenen Montag wurde ein Motorradfahrer auf der Staatsstraße 2177 im Bereich Kirchenlamitz mit 152 km/h bei zulässigen 100 km/h geblitzt. Am gestrigen Dienstag erfasste das Radargerät bei einer Geschwindigkeitsmessung auf der B 303 im Bereich Bad Alexandersbad schon wieder ein rasendes Motorrad mit 151 km/h bei erlaubten 100 km/h. Der Bußgeldkatalog sieht für eine derartige Schnellfahrt ein Bußgeld in Höhe von 348,50 € mit zwei Punkten in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot vor. Insgesamt führte die fünfstündige Messung in Fahrtrichtung Marktredwitz zu 52 Verwarnungen und 41 Anzeigen.

Getankt und nicht bezahlt
Schwarzenbach/S.- Am 13.06.2022, gegen 13.45 Uhr tankte an der Tankstelle Hofmann in der Industriestraße in Schwarzenbach/S. ein Fahrzeug Treibstoff für 83,58 Euro und fuhr weiter ohne zu bezahlen. Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen schwarzen Mercedes Kombi handeln. Im Fahrzeug befand sich beim Tankvorgang ein ca. 10-jähriger Junge. Die Polizei Rehau erbittet Hinweise auf das Kennzeichen des Fahrzeugs, bzw. den Fahrer.

Kradfahrer bei Verkehrsunfall leicht verletzt
Selbitz. Am Dienstagnachmittag - gegen 16:30 Uhr - befuhr ein Seat-Fahrer die Hofer Straße ortseinwärts und wollte nach links in die Friedhofstraße einbiegen. Dabei übersah er einen entgegenkommenden Kradfahrer. Der Zweiradfahrer prallte gegen die hintere Pkw-Seite, stürzte und musste - glücklicherweise nur mit leichten Verletzungen - in ein Krankenhaus gebracht werden. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 3.500,-- Euro.

Teures E-Bike gestohlen
HOF. Ein hochwertiges E-Bike entwendete ein Unbekannter am Wochenende von einem Fahrradabstellplatz in der Lutherstraße.
Das Rad der Marke „Haibike“ war in der Zeit zwischen Freitag, 20 Uhr, und Samstag, 9.30 Uhr, vor einem Mehrfamilienhaus abgestellt und mit einem Fahrradschloss gesichert. Der Täter stahl das Rad im Wert eines mittleren vierstelligen Eurobetrages samt Schloss und entkam in unbekannte Richtung.
Wer Angaben zu dem Diebstahl oder dem Verbleib des Rades machen kann, wird gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 09281/704-0 mit der Polizeiinspektion Hof in Verbindung zu setzen.

Schwarzangler erwischt
HOF. Ohne Angelschein und ohne Erlaubnis des Teichbesitzers angelte ein 18-Jähriger am Dienstagnachmittag an einem Teich beim Quetschenweg.
Ein aufmerksamer Bürger beobachtete kurz vor 16.30 Uhr den jungen Mann, als dieser mit einer Angel am Ufer des Teiches saß. Der aus Rumänien Stammende versicherte, nicht gewusst zu haben, dass dazu die Erlaubnis des Teichbesitzers und ein Angelschein notwendig wären. Im Wasser lagen bereits acht tote Fische, die er scheinbar dorthin zurückgeworfen hatte. 
Der 18-Jährige muss sich wegen versuchtem Fischdiebstahl und wegen Angelns ohne Angelschein vor der Justiz verantworten.    

Einbrecher scheitern an Gartenhütte
HOF. Rund 500 Euro Sachschaden richteten Unbekannte in der Nacht von Montag auf Dienstag an einem Gartenhaus in der Wunsiedler an. Ein Eindringen blieb den Tätern aber verwehrt.
In der Zeit zwischen Montag, 21.30 Uhr, und Dienstag, 17 Uhr, verbogen die verhinderten Einbrecher zunächst das Fenstergitter an der Gartenhütte und zerbrachen das Fensterglas. Zudem hebelten sie an der Eingangstür einen Verschlag samt Vorhängeschloss ab und nahmen dieses mit. Da die Tür nochmal mit einem Türschloss gesichert war, gelangten sie nicht in das Innere der Hütte.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Hof unter der Tel.-Nr. 092817704-0 entgegen.   

Haftbefehle vollstreckt
Schirnding / Bahnhof.- Am Dienstagabend führten Polizisten der Selber Grenzpolizei in den grenzüberschreitenden Zügen Personenkontrollen durch. Dabei geriet ein 37jähriger Mann aus der Tschechischen Republik ins Raster der Fahnder. Bei der Abfrage im Fahndungscomputer erzielten sie sofort einen Treffer. Die Grenzpolizisten staunten nicht schlecht, gegen den Mann bestanden sogar zwei Haftbefehle. Da er die mögliche Geldstrafe von insgesamt fast 2000 Euro nicht bezahlen konnte, verhafteten die sie den Mann und lieferten ihn in der Justizvollzugsanstalt ab. 

Mehrere Joints im Gepäck
Trogen / A 72.- Am Dienstagmittag fiel einer Streifenbesatzung der Selber Grenzpolizei auf der BAB A 72 beim Autobahndreieck ein Mercedes aus Würzburg auf. Bei der Kontrolle am beim Autobahndreieck Hochfranken fanden die Fahnder im Gepäck des 54jährigen Mercedes-Fahrers eine Kunststoffdose mit sechs Joints. Ungewöhnlich war, dass diese aus reinen Marihuana bestanden. Nach der Aufnahme der Strafanzeige und Beschlagnahme der Joints durfte der Mann seine Reise fortsetzen. 

Brummifahrer macht mehrstündige Pause am Seitenstreifen
A9 / Stammbach - Er wusste zwar, dass er dort nicht parken durfte, machte es aber trotzdem. So die Aussage eines ukrainischen Truckers am Mittwochabend. Für die Dauer von fast sieben Stunden stellte er seinen Brummi unbeleuchtet am Seitenstreifen ab und wollte dort seine Ruhepause einbringen. Eine Streife der Hofer Verkehrspolizei unterband dieses höchst gefährliche Vorhaben letztendlich und verwies den 40-jährigen auf den nächsten Parkplatz. Für das anstehende Bußgeldverfahren erhoben die Beamten an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung von 168,50 Euro.

Pole ohne Führerschein, unter Drogeneinfluss und mit Cannabispflanze an Bord
A72 / Feilitzsch - In der Nacht zum Donnerstag kontrollierte eine Streife der Verkehrspolizei Hof auf der A72 bei Feilitzsch ein Auto mit Stuttgarter Zulassung. Am Steuer saß ein 63-jähriger polnischer Staatsangehöriger, der in Stuttgart lebt. Bereits beim Öffnen der Fahrertür stieg den Beamten deutlicher Marihuanageruch entgegen. Die Ursache war nicht zu übersehen. Der Mann hatte eine ca. 80 cm große Marihuana-Pflanze im Auto. Nachdem der Mann wirres Zeug redete, führten die Beamten einen Urintest durch. Dieser bestätigte den Konsum von Marihuana. Dem noch nicht genug, hätte sich der Pole auch aus einem weiteren Grund gar nicht ans Steuer seines Autos setzen dürfen. Gegen ihn besteht seit dem Jahr 2011 eine Fahrerlaubnissperre. Sein polnischer Führerschein hat in Deutschland somit keine Gültigkeit mehr. Der 63-Jährige muss sich nun wegen mehrerer Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz und dem Straßenverkehrsgesetz verantworten. Seine Fahrt war damit beendet. Zudem musste er mit den Beamten zur Blutentnahme ins Krankenhaus. Die Pflanze stellten die Beamten sicher.

Drängler nötigt auf A93
A93 / Regnitzlosau - Bedrängt und rücksichtlos ausgebremst wurde am Mittwochnachmittag, um 17.35 Uhr ein Autofahrer aus Hof auf der A93 bei Regnitzlosau. Der Hofer war Richtung Norden unterwegs und wollte gerade einen Lkw überholen, als sich von hinten ein grauer Golf näherte, dicht auffuhr und mehrfach die Lichthupe betätigte. Als der 55-Jährige seinen Überholvorgang beendete und wieder auf den rechten Fahrstreifen wechselte, setzte sich der Drängler direkt vor ihn und bremste abrupt auf 60 km/h stark ab. Der Hofer musste eine Vollbremsung einleiten, um einen Auffahrunfall zu verhindern. Aufgrund dieses rücksichtslosen und gefährlichen Fahrverhaltens hat die Verkehrspolizei Hof Ermittlungen wegen Nötigung im Straßenverkehr aufgenommen. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Tel. 09281/704-803 zu melden.

Fahrstreifenwechsel führt zu kleiner Karambolage - Verursacher flüchtig
A9 / Gefrees - Zu einem Verkehrsunfall mit vier beschädigten Autos kam es am gestrigen Nachmittag um 15.40 Uhr auf der A9 bei Gefrees in Fahrtrichtung Berlin. Der Fahrer / die Fahrerin eines grauen Pkw wechselte unvermittelt vom mittleren auf den linken Fahrstreifen, ohne dabei den dortigen Verkehr zu beachten. Einem 25-jährigen Autofahrer aus Erlangen gelang es durch eine Vollbremsung zunächst noch, einen Auffahrunfall zu verhindern. Weniger Glück hatten jedoch die drei Autofahrer, die hinter dem Mann aus Erlangen fuhren. Sie hatten ihren Abstand zum Vordermann nicht ausreichend gewählt bzw. zu spät reagiert und fuhren jeweils auf das Auto vor ihnen auf.
Mit dem Ergebnis: Vier beschädigte Autos, zwei davon mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Schaden von ca. 20.000 Euro. Glücklicherweise blieben alle Fahrzeuginsassen unverletzt.
Der / die eigentliche Unfallverursacher(in) setzte die Fahrt ohne anzuhalten fort. Die Verkehrspolizei Hof ermittelt nun wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Knapp 15 Gramm Marihuana im Kulturbeutel
A9 / Leupoldsgrün - Zwei junge Männer aus Weimar und Hagen waren am Mittwochnachmittag auf dem Weg nach Himmelkron, um dort mit Freunden Computer zu spielen. Nicht nur, scheinbar war auch angedacht, den ein oder anderen Joint zu rauchen. Bei der Durchsuchung des Reisegepäcks fanden Schleierfahnder im Kulturbeutel des 23-jährigen Mannes aus Weimar Marihuana. Gewogen war es knapp 15 Gramm. Die Betäubungsmittel wurden sichergestellt. Der Weimarer bekam eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz.

Verschiedene Betäubungsmittel mitgeführt
BAB 93/Selb - Den richtigen Riecher bewiesen Beamte der Grenzpolizeiinspektion Selb bei der Kontrolle eines 39-jährigen Mannes. Am Mittwochabend, gegen 17:00 Uhr, kontrollierten die Schleierfahnder einen Pkw mit österreichischer Zulassung auf der BAB 93, bei Selb-West. Bei der Durchsuchung des Pkw fanden die Beamten, unter einem Campingbett versteckt, ein Potpourri an Drogen. Neben einer geringen Menge an Marihuana wurden  geringe Mengen an Amphetamin, Methamphetamin und Ecstasy-Tabletten aufgefunden, welche dem 39-jährigen Fahrer zugeordnet werden konnten. Nachdem der Mann auch drogentypische Merkmale aufwies, wurde ein Urin-Test durchgeführt. Dieser bestätigte den Verdacht, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt und der Mann zur Blutentnahme ins Krankenhaus verbracht. Nach Fertigung von Anzeigen nach dem Betäubungsmittelgesetz und dem Straßenverkehrsgesetz wurde der Mann wieder entlassen. Die Weiterreise  wurde durch einen fahrtauglicher Mitfahrer fortgesetzt. 

Fahrzeug ohne Versicherung
BAB 93/Autohof Thiersheim - Am Mittwochabend kontrollierten Beamte der Grenzpolizeiinspektion Selb am Autohof Thiersheim einen Pkw aus dem Forchheimer Zulassungsbereich. Bei der Kontrolle des Fahrzeugs stellten die Polizisten fest, dass für das Fahrzeug keine Versicherung bezahlt war. Die Weiterfahrt war damit beendet und der 49-jährige, vor Ort befindliche, Halter erhielt eine Strafanzeige wegen des Fahrens mit einem nicht versicherten Pkw. 

Auffällige Fahrweise
Naila. Aufgrund der auffälligen Fahrweise einer VW-Fahrerin, welche ein Verkehrsteilnehmer der Polizei mitteilte, wurde diese in Naila einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei wurde festgestellt, dass die Fahrzeugführerin erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Ein Alkoholtest war nicht möglich. Nachdem die Frau eigenen Angaben zufolge aber zuvor zwei Flaschen Wein getrunken hatte, wurde im Krankenhaus Naila eine Blutentnahme durchgeführt. Die Weiterfahrt war für die VW-Fahrerin beendet und der Führerschein wurde sichergestellt. 

Weiterfahrt nach Kontrolle unterbunden
Issigau. Am Mittwochabend wurde der Fahrer eines Schleppers einer Verkehrskontrolle unterzogen. Ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 0,84 Promille. Der Fahrer muss nun mit einem Bußgeld von 500 Euro, 2 Punkten und einem Monat Fahrverbot rechnen. 

Am Mittwoch führten Beamte der Polizeiinspektion Münchberg im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms 2030 verstärkt Alkohol- und Drogenkontrollen durch.
Münchberg - Hierbei wurden bis in die späten Abendstunden vier Kraftfahrzeugführer beanstandet, bei welchen jeweils drogentypische Auffälligkeiten festgestellt wurden und Drogenvortests positiv ausfielen. Bei einem lettischen Fahrer konnten neben den drogentypischen Auffälligkeiten ein Atemalkoholwert von 0,40 mg/l gemessen werden. Die Fahrer mussten sich allesamt einer Blutentnahme unterziehen und ihre Fahrt für mindestens 24 Stunden unterbrechen. Alle wurden Anzeigen nach dem Gesetz über den Verkehr mit Betäubungsmitteln und nach dem Straßenverkehrsgesetz angezeigt. Alle müssen mit Geldstrafen oder Bußgelder, sowie ein Fahrverbot von je mindestens einem Monat rechnen. Bei zwei Pkw-Fahrern wurde aufgrund der festgestellten Atemalkoholkonzentration und der vorhandenen Umstände zunächst die Weiterfahrt unterbunden. 
Zudem wurden bei insgesamt acht Personen im Rahmen von Durchsuchungsmaßnahmen Marihuana, Haschisch, sowie Amphetamin aufgefunden. Spitzenreiter war eine Gruppe polnischer Arbeiter im Alter von 21 bis 35 Jahren. In deren Pkw und im Gepäck zweier Insassen wurden gegen 19 Uhr Marihuana und insgesamt ca. 20 Gramm Amphetamin aufgefunden. Die Betäubungsmittel wurden sichergestellt und die jeweiligen Besitzer erwartet eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz. Im Rahmen der Sachbearbeitung wurde zusätzlich bekannt, dass ein 28 Jähriger aus Chemnitz sich seit zwei Jahren nicht ordnungsgemäß behördlich an seiner Wohnadresse angemeldet hatte. 
Weitere Kontrollen im Schwerlastverkehr brachten zutage, dass sich zwei Fahrer illegal in Deutschland aufhielten, da sie nicht über einen deutschen Aufenthaltstitel verfügten. Drei Fahrer konnten die vorgeschriebenen Aufzeichnungen über die Lenk- und Ruhezeiten nicht vorweisen. Da sie von ihren Arbeitgebern über diese Vorschrift nicht informiert wurden, werden auch die zur Anzeigen nach dem Fahrpersonalgesetz gebracht. 
Wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis muss sich ein 29-jähriger eines Lkw verantworten. Dieser war zusammen mit seinem Bauleiter unterwegs. Wie bei einer Überprüfung festgestellt wurde, lebt der 29-Jährige seit Oktober in Deutschland und hatte jedoch seinen ausländischen Führerschein nicht umschreiben lassen. 

Geparkten Pkw gerammt
Münchberg - Die Polizei Münchberg sucht nach dem Fahrer eines auf der rechten Seite beschädigten weißen Pkw der Marke VW oder Mercedes. Der Fahrer dieses Fahrzeugs fuhr am Mittwoch gegen 23 Uhr die Theodor-Heuss-Straße in Richtung Friedrich-Ebert-Straße. Auf Höhe der Hausnummer 40 rammte dieser einen ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand geparkten Pkw und entfernte sich von der Unfallstelle ohne seinen gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen. An dem Pkw entstand ein Sachschaden von mindestens 3000.- Euro. Bei beiden Fahrzeugen brach der jeweilige Außenspiegel ab. Ein Zeuge beobachtete den Unfall und verständigte die Polizei. 

Weiterer Fall: Ohne Haftpflichtversicherung unterwegs
A 9 / Berg. Erst am Dienstag berichtete die Hofer Verkehrspolizei von einem Fall, bei dem am Montag ein 5er BMW wegen fehlender Haftpflichtversicherung zwangsentstempelt werden musste. Am Donnerstagvormittag wurde ein weiterer Fall aufgedeckt, bei dem es ebenfalls um eine nicht mehr vorhandene Haftpflichtversicherung ging. Eine Streife der Bundespolizei stoppte auf der Rastanlage Frankenwald West einen Lkw mit Berliner Kennzeichen, der von einem 30 Jahre altem Mann aus dem Landkreis Dahme-Spreewald gelenkt wurde. Die Überprüfung ergab, dass der Lkw seit dem 12.04.2022 wegen fehlender Haftpflichtversicherung zur Zwangsentstempelung ausgeschrieben war. Zuständigkeitshalber verständigte die Bundespolizei die Verkehrspolizeiinspektion Hof zur Übernahme der weiteren Sachbearbeitung. Die eintreffende Streife kam der Ausschreibung nach und führte die Zwangsentstempelung durch. Die Zulassungsbescheinigung wurde eingezogen und der Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Der Fahrzeugführer, der vom Fehlen der Versicherung seinen Angaben nach nichts wusste, wurde wegen einer Straftat nach dem Pflichtversicherungsgesetz zur Anzeige gebracht. Auch der Fahrzeughalter, der Onkel des Fahrers, wurde entsprechend angezeigt. 

Unfall beim Überholen
A 93 / Selb. Zu einem Verkehrsunfall kam es am Donnerstagnachmittag kurz vor der Anschlussstelle Selb/West in Fahrtrichtung Hochfranken im Rahmen eines Überholvorgangs. Ein 69jähriger Audi-Fahrer aus Dresden befuhr die rechte der beiden Fahrspuren. Als ein Kleintransporter aus dem Vogtlandkreis dabei war, den Audi zu überholen, geriet der Audi plötzlich zu weit nach links und es kam zum seitlichen Zusammenstoß. Sowohl der Audi-Fahrer als auch der 42 Jahre alte Fahrer des Kleintransporters aus dem Erzgebirgskreis bleiben unverletzt.  Am Audi entstand ein geschätzter Schaden in Höhe von ca. 5.000,00 €. Der Schaden am Fiat-Kleintransporter wurde mit ca. 4.000,00 € beziffert. Beide Unfallfahrzeuge waren an nach dem Unfall noch fahrbereit. 

Unfallflucht im Baustellenbereich – Zeugen gesucht
A 9 / Münchberg. Gegen 15.25 ereignete sich am Donnerstag im Baustellenbereich kurz vor der Anschlussstelle Münchberg Nord in Fahrtrichtung München ein Verkehrsunfall, bei dem der Unfallverursacher nicht seinen gesetzlichen Pflichten nachkam und einfach weiter fuhr. Eine 33jährige Frau aus der Region Hannover fuhr mit ihrem VW-Bus auf dem linken der noch verbliebenen beiden Fahrstreifen. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer war zu dieser Zeit mit einem Kleintransporter auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs. In der baustellenbedingten Überleitung auf die Gegenfahrbahn geriet der Kleintransporter etwas nach links und es kam zum Zusammenstoß mit dem VW-Bus. Hierbei wurde der rechte Außenspiegel des VW-Busses beschädigt. Der Schaden wurde auf mehrere hundert Euro geschätzt. Die VW-Bus-Fahrerin blieb unverletzt. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Hof unter Tel. 09281/704-803 zu melden. 

Mit Joint erwischt
Münchberg / Autohof. Ein 22jähriger Münchner handelte sich am Donnerstag gegen 17.00 Uhr eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz ein, weil er mit einem Joint erwischt wurde. Eine Streife der Hofer Verkehrspolizei kontrollierte den jungen Mann, der mit einem Fernreisebus unterwegs war, als der Bus eine Pause machte. Bei der Kontrolle kam ein fertig gedrehter Joint zum Vorschein, der sich in der Umhängetasche des Mannes befunden hatte. Die weitere Fahrt durfte der Mann nach Anzeigenaufnahme ohne Joint antreten.

Mit Marihuana in der Tasche unter Drogeneinfluss am Steuer
Münchberg / Autohof. Ein Kleintransporter Peugeot mit polnischer Zulassung geriet heute gegen 02.45 Uhr auf dem Autohof Münchberg in eine Kontrolle durch Beamte der Hofer Verkehrspolizei. Beim Fahrer, einem 23jährigen Polen, konnte eine geringe Menge Marihuana aufgefunden und beschlagnahmt werden. Weiterhin wurden bei dem Mann drogentypische Auffälligkeiten festgestellt. Ein von ihm freiwillig durchgeführter Drogenschnelltest bestätigte die festgestellten Auffälligkeiten. Der Test reagierte positiv auf THC, dem Wirkstoff von Cannabisprodukten, auf Amphetamin sowie auf Methamphetamin. Eine Blutentnahme sowie die Unterbindung der Weiterfahrt waren die Folge. Der Mann wurde wegen einer Straftat nach dem Betäubungsmittelgesetz sowie wegen der Drogenfahrt angezeigt. Für den ersten Verstoß einer Fahrt unter Drogeneinfluss sieht der Bußgeldkatalog eine Geldbuße in Höhe von 500,00 € zuzüglich Gebühren und Auslagen, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot vor. Ein Wiederholungsfall erhöht das Bußgeld auf 1.000,00 € und zieht zwei Punkte sowie ein dreimonatiges Fahrverbot nach sich. Bei bereits mehreren im Fahreignungsregister eingetragenen Drogenfahrten beträgt das Bußgeld sogar 1.500,00 € mit drei Monaten Fahrverbot. Auch hier werden zwei Punkte dem Punktekonto in Flensburg gutgeschrieben. 

Betrunkene Kraftfahrer aus dem Verkehr gezogen
Schwarzenbach/S. – Rehau.- Insgesamt drei folgenlose Trunkenheitsfahrten konnte die Rehauer Polizei in den vergangenen Tagen unterbinden. 
Los ging es am Mi., 15.06., gegen 19.40 Uhr, als eine 65jährige Pkw-Fahrerin nach einem Hinweis ob ihrer unsicheren Fahrweise auf dem Netto-Parkplatz kontrolliert werden konnte. Die Frau war offensichtlich deutlich alkoholisiert, und da ein Alkotest scheitere, ging es gleich zur Blutentnahme ins Krankenhaus. 
Weiter ging es am Do., gegen 02.40 Uhr, auf der B289 nahe Schwarzenbach. Dort wurde ein 23jähriger Pkw-Fahrer kontrolliert. Bei ihm zeigte der Alkomat 0,76 Promille und damit war auch für ihn die Fahrt nach einer Blutentnahme zu Ende.
Letztendlich wurde am Fr., gegen 04.30 Uhr im Stadtgebiet Rehau ein 61jähriger Mofafahrer kontrolliert.  Auch hier wehte den Beamten schon eine deutliche Alkoholfahne entgegen. Der Alkotest ergab dann einen Wert von 1,28 Promille. Auch hier war die obligatorische Blutentnahme die Folge. 
Auf alle drei Fahrer kommen neben entsprechenden Anzeigen auch hohe Geldstrafen zu.

Täterfestnahme nach schwerem Raub - Untersuchungshaft angeordnet
HOF. Drei Männer gingen am Dienstag vergangener Woche in Hof unvermittelt auf einen 44-Jährigen los. Sie würgten ihn, raubten 500 Euro Bargeld und flüchteten zunächst unerkannt. Umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei Hof und Staatsanwaltschaft Hof führten nun zur Ermittlung und Festnahme der drei Tatverdächtigen. Sie befinden sich in Untersuchungshaft.
Die drei jungen Männer im Alter zwischen 17 und 19 Jahren feierten am frühen Dienstagmorgen, 7. Juni, gegen 5 Uhr, im Bereich der Marienstraße zunächst noch friedlich mit dem 44-jährigen Mann. Gemeinsam begab sich die Gruppe dann in die Grünanlage zwischen der Lessingstraße und der Poststraße.
Unvermittelt strangulierte einer der drei Tatverdächtigen den sitzenden 44-Jährigen von hinten mit einer Kordel, bis dieser benommen zusammensackte. Die beiden anderen Tatbeteiligten nahmen daraufhin die Geldbörse des verletzten Mannes aus dessen Hosentasche an sich und flüchteten in unbekannte Richtung.
Der 44-Jährige erlitt glücklicherweise nur leichte Verletzungen, war allerdings durch den Übergriff sichtlich gezeichnet. In dem geraubten Portemonnaie befanden sich insgesamt knapp 500 Euro Bargeld.
Eine großangelegte Fahndung ergab zunächst keine Hinweise auf den Aufenthaltsort der drei Flüchtigen. Die umfangreichen Ermittlungen der Hofer Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Hof führten nun zur Identifizierung und Festnahme von drei Tatverdächtigen. Nach der Vorführung am Mittwoch, 15. Juni, ordnete der Ermittlungsrichter gegen alle drei Personen die Untersuchungshaft an. Sie müssen sich wegen des Verdachts des schweren Raubes strafrechtlich verantworten.

Unter Alkohol am Steuer
Selb.- Donnerstagnacht führten Polizisten der Selber Grenzpolizei  Verkehrskontrollen in Selb durch. Dabei geriet ein 45jähriger mit seinem Pkw in die Kontrolle der Polizisten. Bei der Überprüfung ergaben sich schnell Hinweise, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss steht. Der Test ergab einen Wert von über  2 Promille. Nun musste der Pkw-Fahrer eine Blutentnahme im Klinikum über sich ergehen lassen. Die Fahnder beschlagnahmten auch den Führerschein und nahmen den Mann die Fahrzeugschlüssel ab. Sollte sich der Wert des Testes bei der Blutuntersuchung bestätigen, wird die Fahrerlaubnis endgültig entzogen und mindestens eine Geldstrafe fällig. Eine Sperre für die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis wird zusätzlich angeordnet.

Böller und verbotene Elektroschocker eingeschmuggelt
Regnitzlosau / A 93.- Am  späten Donnerstagnachmittag fiel einer Streifenbesatzung der Grenzpolizei Selb auf der BAB A 93 bei  Regnitzlosau ein VW Golf mit 5 jungen Leuten auf. An der Anschlussstelle Regnitzlosau kontrollierten die Fahnder die drei Männer und zwei Frauen aus dem Raum Kassel. Die jungen Leute waren nach ersten Feststellungen zum Einkaufen in die Tschechische Republik gefahren. Der 21jährige Beifahrer hatte sich dabei mit 60 illegalen Böllern eingedeckt. Auch der 22jährige Fahrer und ein weiterer 19jähriger Mitfahrer hatten auf dem Markt ein als Taschenlampe getarntes Elektroschockgerät gekauft. Diese getarnten Elektroschocker sind in Deutschland nicht zulässig. Die eingeschmuggelten Sachen beschlagnahmten die Polizisten. Gegen die drei Männer eröffneten sie ein Strafverfahren. 

Aufenthaltsdauer überschritten
Münchberg / Autohof.- Bei der Kontrolle eines 25jährigen Mannes bei der Tankstelle auf dem Gelände des Autohof Münchberg am frühen Freitagmorgen ergaben sich zunächst Ungereimtheiten bezüglich der Aufenthaltsdauer in Deutschland. Eine genaue Überprüfung durch die Schleierfahnder der Grenzpolizei Selb führte zu dem Ergebnis, dass der junge Mann aus Georgien bereits im Februar mit dem Flugzeug ins Schengen-Gebiet eingereist war. Seit dieser Zeit blieb er in Deutschland und überschritt die Zeit des erlaubten Aufenthalts um fast ein Monat. Nach der Aufnahme der Strafanzeige erhielt der Georgier auch noch eine schriftliche und nachweispflichtige Aufforderung zum Verlassen des Schengen-Raumes.

Zwei Kraftradfahrer bei Stürzen leicht verletzt
Geroldsgrün / Schwarzenbach am Wald. Glücklicherweise nur leichte Verletzungen zog sich eine 30jährige Kraftradfahrerin bei einem Sturz am Donnerstagnachmittag zu. Die Frau befuhr kurz vor 16 Uhr die Ortsverbindungsstraße von Steinbach in Richtung Hirschberglein. In einer Linkskurve verlor die Kradfahrerin die Kontrolle über ihr Zweirad, geriet ins Bankett und kam von der Straße ab. Im angrenzenden Feld stürzte die Zweiradfahrerin und konnte selbst einen Notruf absetzten. Mit Verdacht auf Beinverletzungen wurde sie in ein Krankenhaus gebracht. An der Kawasaki entstand ein Schaden in Höhe von ca. 1.500 Euro.
Ähnlich erging es gegen 17:20 Uhr einem 49jährigen Honda-Fahrer. Der Mann befuhr die Staatsstraße von Schwarzenbach am Wald in Richtung Geroldsgrün. In einer Rechtskurve brach sein Hinterrad aus, er geriet ins Schleudern und prallte in die gegenüberliegende Leitplanke. Glücklicherweise verletzte sich der Zweiradfahrer nur leicht und wurde mit Verdacht auf Schulterfraktur in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 3.150 Euro.

Drei verhütete Trunkenheitsfahrten
Berg / Bad Steben. Während einer Streifenfahrt in der Nacht zu Donnerstag fiel einer Polizeistreife auf einem Betriebsgelände in Berg ein Mann auf, der schwankend vor seinem Lkw-Gespann stand. Ein Alkotest lieferte einen Wert von 1,3 Promille. 
Eine ähnliche Situation fanden die Beamten in der Nacht zum Freitag in der Sieggrubenstraße vor. Hier trafen die Beamten auf einen Lkw-Fahrer, der dort Pause machte und aufgrund des Alkoholkonsums kaum noch stehen konnte. Ein Test am Alkomaten zeigte einen Wert von 1,48 Promille an. 
In beiden Fällen wurde eine Weiterfahrt unterbunden und die Dokumente der Männer wurden sichergestellt.
Am Donnerstagabend trafen die Polizeibeamten in Bad Steben auf einen Fahrradfahrer, der sein Zweirad in der Höller Straße schob und dabei offensichtlich Probleme beim Vorankommen hatte. Der Grund war schnell geklärt, denn der 57jährige Mann war deutlich alkoholisiert. Ein Test am Alkomaten lieferte einen Wert von 1,66 Promille. Der Mann wurde auf die rechtlichen Folgen einer Fahrt mit dem Fahrrad unter Alkohol-Einfluß hingewiesen. 

Mit Alkoholfahne am Steuer erwischt
Naila / Issigau / Bad Steben. Eine VW-Polo-Fahrerin fiel einer Polizeistreife am Mittwochabend in Naila wegen ihrer unsicheren Fahrweise auf. Gegen 20 Uhr wurde die 67jährige Frau einer Kontrolle unterzogen. Dabei bemerkten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch. Da die Frau Luft-Probleme beim Test am Alkomaten hatte, musste sich einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen. 
Bei einer Verkehrskontrolle am Mittwochabend in Issigau stellten die Beamten bei einem 54jährigen Ackerschlepper-Fahrer gegen 20:15 Uhr deutlichen Alkoholgeruch fest. Hier zeigte der Alkomat einen Wert von 0,84 Promille an. Für den Fahrer war somit die Weiterfahrt beendet und eine Anzeige folgt.
Ähnlich erging es einem 33jährigen Seat-Fahrer in Bad Steben, der bei einer Verkehrskontrolle am Donnerstagabend gegen 21:45 Uhr überprüft wurde. Dabei stellten die Beamten beim 33-jährigen Fahrer eine Alkoholfahne fest. Der anschließende Test am gerichtsverwertbaren Alkomaten zeigte einen Wert über der 0,5 Promille-Grenze an. Auch hier wurde die Weiterfahrt unterbunden und eine Anzeige folgt.

Lagerfeuer verursacht Waldbrand
KÖDITZ, LKR. HOF. Von einer Feuerstelle innerhalb eines Waldstückes an der Grenze zum Ortsteil Brunnenthal ging am Donnerstag ein Waldbrand aus. Die Feuerwehren mussten sich zum Brandort durch den Wald sägen. 
Gegen Mittag informierte ein Passant die Leitstelle über ein Feuer in dem Waldgrundstück. Dieses hatte sich von einer Lagerfeuerstelle über eine Fläche von zirka 50 mal 100 Metern ausgebreitet. Größtenteils ist Moos verbrannt, aber auch zwei Bäume fingen im unteren Bereich Feuer. Um zu der Stelle zu gelangen, setzten die Kameraden der Feuerwehren Köditz, Brunnenthal und Hof Motorsägen ein. Schließlich gelang es, das Feuer abzulöschen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Der entstandene Schaden lässt sich bislang noch nicht beziffern. 
Die Polizei geht derzeit davon aus, dass Unbekannte in der Nacht zuvor ein Lagerfeuer betrieben und dieses bei Verlassen nicht ordentlich ablöschten. Aufgrund der Trockenheit herrscht derzeit höchste Waldbrandgefahr und das Schüren von offenen Feuern ist im Wald grundsätzlich nicht zulässig.  

Altfett und Speisereste am Saaleufer
HOF. Über 100 Liter altes Speisefett und Essensreste in Plastikeimern entsorgten unbekannte Umweltsünder am Saaleufer.
Zwischen Mittwoch und Donnerstag luden die Umweltsünder elf Plastikeimer mit jeweils zehn Litern der ekligen Substanzen an der Fußgängerbrücke am Alten Seligenweg an der Saale ab. Mitarbeiter des Stadtbauhofs wurden mit der Beseitigung beauftragt. Gegen die Verursacher ermittelt die Polizei wegen eines Umweltdelikts. 
Wer kann Angaben zu den Umweltsündern oder der Herkunft der Essensreste machen?
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Hof unter der Tel.-Nr. 092817704-0 entgegen.

Junge Taucher benutzen Schlüssel zum Diebstahl
HOF. Beim Tauchen im Schwimmbecken des Freibades entdeckten drei Jungs am Donnerstagnachmittag einen Spind-Schlüssel. Sie schlossen auf, stahlen Geld und wurden prompt erwischt. 
Als die Besitzerin des Schlüssels gegen 16.15 Uhr den Verlust bemerkte, begab sie sich zu ihrem Schließfach. Dort ertappte sie die zwei 11- und einen 12-Jährigen, die ihr Fach aufgesperrt und Bargeld aus Geldbeutel gestohlen hatten. Während zwei davonliefen, blieb einer der Jungs vor Ort. Die Polizisten fuhren diesen nach Hause und übergaben ihn seinem Vater. In dessen Beisein verriet er die Namen seiner beiden Mittäter. Auch diese erhielten Besuch von der Streife. Das gestohlene Geld, ein zweistelliger Eurobetrag blieb allerdings verschwunden.    

Quelle: PI Hof, Selb, Naila, Münchberg, Rehau

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