3. Dezember 2021 / Polizeimeldungen

Polizeimeldungen aus Stadt und Landkreis Hof

Polizei sucht nach Hinweisen

Schwer Verletzte bei Glätteunfall
SELB, LKR. WUNSIEDEL. Am Montagnachmittag schleuderte eine 44-jährige Skoda-Fahrerin auf der Hofer Straße bei Selb in den Gegenverkehr. Dort prallte sie seitlich gegen einen mit vier Personen besetzten Kia. Sie musste mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus geflogen werden. 
Gegen 15.10 Uhr fuhr die Frau mit ihrem Fahrzeug von Schönwald in Richtung Selb. Auf Höhe Rohrlohe geriet sie mit ihrem Skoda vermutlich aufgrund Schneeglätte ins Rutschen. Sie verlor die Kontrolle über ihren Wagen und geriet schleudernd in den Gegenverkehr, wo ihr ein Kia entgegen kam. Der Skoda prallte daraufhin seitlich gegen die Front des entgegenkommenden Autos, in dem eine Familie aus dem nördlichen Landkreis Wunsiedel saß. Die 45-jährige Beifahrerin im Kia erlitt dabei schwere, die übrigen Insassen nach erster Einschätzung leichtere Verletzungen. Sie alle mussten in umliegenden Krankenhäusern behandelt werden. Für die Skoda-Fahrerin mit Wohnsitz in Tschechien bestand unterdessen Lebensgefahr, ein Rettungshubschrauber brachte sie ebenfalls in eine Klinik. 
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hof unterstützte ein Sachverständiger die Beamten der Marktredwitzer Polizeiinspektion bei der Unfallaufnahme. Sie sicherten vor Ort die Unfallspuren und stellten beide Fahrzeuge, an denen Sachschaden im fünfstelligen Bereich entstanden war, sicher. 
Für die Dauer der polizeilichen Aufnahme und der Räumung der Unfallstelle war die Hofer Straße für mehr als drei Stunden in beide Richtungen komplett gesperrt. Es kam zum Teil zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. 

Fahrer unter und mit Drogen
Höchstädt i.F. / Lkrs. Wunsiedel i.F. / BAB 93. Am Montagnachmittag, gegen 16:49 Uhr, kontrollierten Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb auf der A 93 bei Höchstädt einen BMW mit Münchner Zulassung. Hierbei stellten sie beim 40-jährigen Fahrer drogentypische Auffälligkeiten fest, was ein auf THC positiver Drogenschnelltest bestätigte. Auch im Reisegepäck wurden die Beamten fündig und beschlagnahmten drei Joints. Die Fahrt des Mannes war damit vor Ort beendet und er musste sich einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen. Darüber hinaus wurde er wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss angezeigt.

Mit knapp 2 Promille hinterm Steuer
Selb / Lkrs. Wunsiedel i.F.. Nach Mitteilung über einen betrunkenen Autofahrer stoppten Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb am späten Montagabend, gegen 21:20 Uhr, im Selber Stadtgebiet einen 26-jährigen Opelfahrer. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,84 Promille, woraufhin im Krankenhaus eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Den Fahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr infolge Alkohol.

Zu schnell auf schneebedeckter Fahrbahn
Helmbrechts -  Ein 25jähriger Pkw-Fahrer befuhr Montagnacht die Frankenstraße in stadteinwärtiger Richtung. Wegen nicht angepasster Geschwindigkeit kam er auf schneebedeckter Fahrbahn ins Schleudern, prallte zunächst  gegen ein Verkehrszeichen und anschließend gegen ein Werbeschild eines dortigen Verbrauchermarktes.
Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 2000,-- Euro.

Mit Sommerreifen unterwegs
Münchberg - Am Montag, 23.30 Uhr, wollt ein 49jähriger Audi-Fahrer aus dem Landkreis Hof von der Hofer Straße nach rechts in die Ludwigstraße abbiegen. Auf schneebedeckter Fahrbahn rutschte er aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und der Tatsache, dass auf dem Pkw noch Sommerreifen aufgezogen waren, gegen einen geparkten Pkw. Nach dem Anprall stieß der Audi noch gegen die Fassade eines Anwesens.
Der Gesamtschaden dürfte ca. 26000,-- Euro betragen.
Da der Fahrzeuglenker auch gegen die Winterreifenpflicht verstieß, wird der Bußgeldbescheid teurer ausfallen.

Mit Alkohol am Steuer erwischt
Schwarzenbach am Wald. Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle wurde Montagnachmittag gegen 16:30 Uhr in der Itenstraße eine 53jährige Frau überprüft. Dabei konnte Alkoholgeruch festgestellt werden. Ein anschließender Test ergab einen Wert von 1,7 Promille. Die Weiterfahrt wurde untersagt, der Führerschein sichergestellt und die obligatorische Blutentnahme durchgeführt.

Dieb verlässt Geschäft mit Speicherkarte
Naila. Ohne zu bezahlen und mit einer SD-Speicherkarte im Wert von 14,95 Euro in der Jackentasche verließ ein 45jähriger Georgier, der schon des öfteren wegen Diebstahl in Erscheinung getreten ist, bereits Freitagmittag ein Geschäft am Marktplatz. Montagmittag erkannte der Firmeninhaber den Mann wieder, nachdem er erneut am Schaufenster stand, und verständigte die Polizei. Da der Diebstahl auf Video aufgezeichnet wurde und der Mann eindeutig identifiziert werden konnte, zahlte er nachträglich den geschuldeten Betrag. Der „Langfinger“ erhält eine Anzeige wegen Ladendiebstahl. Der Firmeninhaber behält es sich vor, Strafantrag zu stellen.

Dreiste Betrüger schlagen erneut zu
SCHWARZENBACH A. D. SAALE, LKR HOF. Bislang unbekannte Betrüger gaben sich am vergangenen Wochenende bei einem arglosen Rentner als Mitarbeiter der Firma Microsoft aus. Durch diese Masche gelangten sie an sensible Daten und ergaunerten sich so einen fünfstelligen Eurobetrag. Die Kriminalpolizei Hof übernahm die Ermittlungen.
Den ersten Anruf der Betrüger erhielt der 73-Jährige am Samstagvormittag. Die Täter verwickelten den Mann in ein mehrstündiges Gespräch und forderten unter anderem seine Bank- und Kreditkartendaten sowie Passwörter. Um gemeinsam gegen angebliche Computer-Hacker vorzugehen, willigte der Betrogene in die Installation einer Software auf seinem Smartphone ein. Am Montagmittag riefen die Gauner erneut bei dem Rentner an. Dieser wurde schließlich stutzig, prüfte seine Konten und bemerkte die unberechtigte Abbuchung von einem niedrigen fünfstelligen Eurobetrag. 
Die oberfränkische Polizei warnt erneut vor dem betrügerischen Vorgehen:

  • Seriöse Unternehmen wie Microsoft nehmen nicht unaufgefordert Kontakt zu ihren Kunden auf. Sollte sich ein Servicemitarbeiter bei Ihnen melden, ohne dass Sie darum gebeten haben: Legen Sie einfach den Hörer auf.
  • Geben Sie auf keinen Fall private Daten, beispielsweise Bankkonto-/ Kreditkartendaten oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (z.B. PayPal), heraus.
  • Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren Rechner, beispielsweise mit der Installation einer Fernwartungssoftware.

Wenn Sie Opfer wurden:

  • Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet und fahren Sie ihn herunter. Ändern Sie über einen nicht infizierten Rechner unverzüglich betroffene Passwörter.
  • Lassen Sie Ihren Rechner überprüfen und das Fernwartungsprogramm auf Ihrem Rechner löschen.
  • Nehmen Sie Kontakt zu den Zahlungsdiensten und Unternehmen auf, deren Zugangsdaten in den Besitz der Täter gelangt sind.
  • Lassen Sie sich von Ihrem Geldinstitut beraten, ob Sie bereits getätigte Zahlungen zurückholen können.

Zu schnell auf der A93
A93/Selb.- Die Verkehrspolizei aus Hof führte am 29.11.2021 in den Vormittagsstunden eine fünfstündige Geschwindigkeitsmessung auf der A93 bei Selb durch. In dem auf 80 km/h beschränkten Streckenabschnitt im Bereich von Selb durchfuhren in Richtung Süden 1975 Fahrzeuge die Strahlen der Messgeräte. 146 Mal löste der Blitz aus und markierte eine Geschwindigkeitsüberschreitung. Die seit Kurzem gültigen Verschärfungen im Bußgeldkatalog zeigten bei der Messung deutlich ihre Wirkung. Denn Temposünden, die früher noch mit einer Verwarnung geahndet wurden, ziehen nun teilweise drakonische Bußgeldanzeigen nach sich.
Unter den 148 registrierten Verstößen waren 122 Anzeigen und lediglich 24 Verwarnungen zu verzeichnen. Drei Mal wird zu einer Geldbuße und Punkten in Flensburg noch ein Fahrverbot auf die Temposünder warten.
So auch für den Fahrer eines Pick-Up aus dem Vogtlandkreis. Der 60-jährige Sachse war mit 128 km/h unterwegs, als es blitzte.
320 Euro Bußgeld, zwei Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei sowie ein Fahrverbot von einem Monat sind die Folgen der Tempoüberschreitung.

Polizei sucht Unfallflüchtigen
A9/Selbitz.- Zum Stehen gekommen waren die Fahrzeuge am 29.11.2021, gegen 16 Uhr, auf der A9 bei der Ausfahrt Naila/Selbitz, nachdem sich kurz vorher ebenfalls in Richtung Norden ein Unfall ereignet hatte.
Im Verlauf der Stauung standen ein Sattelzug mit kroatischen Kennzeichen, der Toyota eines 65-jährigen Mannes aus Braunschweig und der Mercedes einer 56-jährigen Nürnbergerin auf dem rechten Fahrstreifen hintereinander.
Nachdem die Fahrbahn wegen des vorausgegangen Verkehrsunfalls geräumt worden war, lief der Verkehr wieder an. Doch anstatt nach vorne loszufahren, rollte der Sattelzug mit einem weißen Sattelanhänger mit kroatischen Kennzeichen einige Meter zurück und schob den Toyota und den Mercedes aufeinander.
Der Mercedes prallte dadurch mit dem Heck noch gegen die Front der hinter ihm befindlichen Zugmaschine eines Brummis aus Ungarn, der von einem 48-jährigen Mann gelenkt wurde.
Anstatt anzuhalten und seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen, fuhr der bislang nicht bekannte Unfallverursacher in Richtung Norden davon. 
Wie die hinzugerufene Streife der Autobahnpolizei aus Hof feststellte, wurde durch den Verkehrsunfall niemand verletzt. Jedoch beziffern die Beamten den Sachschaden auf rund 16 Tausend Euro.
Nun sucht die Verkehrspolizeiinspektion Hof nach Zeugen, die Angaben zu dem Unfallverursacher machen können. Hinweise werden unter Tel. 09281-704-803 erbeten.

Einige Unfälle bei Schnee und Eis
A9/A93.- Fünf  Mal rückten die Beamten der Hofer Autobahnpolizei zu Verkehrsunfällen auf den hochfränkischen Autobahnen aus. In jedem Fall war eine nicht angepasste Geschwindigkeit an die momentan vorherrschenden winterlichen Straßenverhältnisse unfallursächlich.
Den Anfang machte am 29.11.2021 um 14.10 Uhr ein 45-jähriger Mann aus Freising mit seinem Mercedes. Der Oberbayer verlor auf der schneeglatten Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto und kollidierte massiv mit der rechten Leitplanke. Verletzte wurde der Mann nicht, jedoch dürfte sich der Schaden am Auto auf rund 20 Tausend Euro belaufen.
Kurz vor 17 Uhr rutschte auf der A72 bei Trogen ein 40-jähriger Fahrer aus der Oberpfalz mit seinem VW gegen die Leitplanke und zog sich einen Totalschaden in Höhe von sieben Tausend Euro durch die Kollision zu. Verletzt wurde der Mann dabei glücklicher Weise auch nicht.
Um 17.38 Uhr ging es einem 64-jährigen Mann aus Polen mit seinem BMW ähnlich. Er war, noch mit Sommerreifen ausgestattet, auf der A9 bei Berg auf der Schnee bedeckten Fahrbahn geschleudert, als er gerade den Sattelzug eines 59-jährigen Brummifahrers aus Baden-Württemberg überholte. Nach einem Zusammenstoß mit der Leitplanken kam es zur Kollision mit der Zugmaschine des 59-Jährigen.
Im BMW des 64-jährigen Unfallfahrers wurde durch die Kollisionen ein Insasse leicht am Kopf verletzt. Die Beamten beziffern den Sachschaden hier auf acht Tausend Euro.
Auf der A93 bei Schönwald erwartete die Beamten dann um 18.13 Uhr der nächste Einsatz. Auch hier machte ein Fahrer unliebsame Bekanntschaft mit der Leitplanke. Der VW des 27-jährigen Hofers wurde durch die Kollision frontal beschädigt und musste abgeschleppt werden.
Den vorläufigen Abschluss machte ein 32-jähriger Mann aus Baden-Württemberg am 30.11.2021 um 05.20 Uhr mit einer Rutschpartie gegen die Leitplanke auf der A9 bei Münchberg. Hier notierten die Polizisten einen Schaden von fünf Tausend Euro an dem Ford des 32-Jährigen.
Die Beamten leiteten gegen die Unglücksfahrer jeweils Verfahren ein.

Zu spät gebremst
Rehau.- Bei starkem Schneefall war am Montagabend ein 76-Jähriger mit seinem VW Caddy auf  der B 289 in Richtung Rehau unterwegs. An der Abzweigung nach Wurlitz  setzte er den Blinker und verringerte seine Geschwindigkeit, weil er nach links abbiegen wollte.  Ein nachfolgender 20-jähriger Rehauer erkannte dies zu spät, konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und  fuhr mit seinem Opel Corsa auf den Caddy auf. Dieser wurde durch die Wucht des Anpralls gegen einen vor ihm fahrenden VW Tiguan geschoben, der von einer 31-Jährigen gelenkt wurde. Der Opel rutschte weiter und landete letztendlich im Graben. Verletzt wurde zum Glück niemand, der Sachschaden beträgt insgesamt ca.15.000 Euro. Der VW Caddy und der Opel Corsa mussten abgeschleppt werden.

Betrunken gegen Werbeschild
HOF. Mit über zwei Promille Alkohol im Blut fuhr eine 22-Jährige am Montagabend gegen das Werbeschild eines Einkaufsmarktes.
Gegen 19 Uhr fuhr die Frau mit ihrem Audi in der Christoph-Klauß-Straße und wollte in den Parkplatz eines dortigen Supermarktes einbiegen. Dabei kam sie von der Fahrbahn ab und stieß gegen das Schild. Bei der Unfallaufnahme fiel den Polizeibeamten deutlicher Alkoholgeruch bei ihr auf. Ein Test ergab einen Wert von 2,12 Promille. Dies hatte den sofortigen Entzug des Führerscheins und eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs zur Folge. Sie musste anschließend eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Während am Schild ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro entstand, beläuft sich der Schaden am Auto auf das zehnfache. 

Wintereinbruch sorgt für Verkehrsunfälle
HOF. Die am Montag einsetzenden, starken Schneefälle sorgen im Dienstbereich der Polizeiinspektion Hof für rund 20 Verkehrsunfälle und viele Behinderungen.
Mit Beginn der Schneefälle und dementsprechend schneebedeckter Fahrbahnen, gingen die ersten Meldungen über Unfälle ein. Vielerorts kam es zu Verkehrsbehinderungen, wie auf der B15 zwischen dem Ortsausgang und der Autobahnauffahrt Hof/West. Hier bekamen Lastwagenfahrer durch die vereiste Fahrbahn große Probleme beim Befahren von Steigungen. Bislang zählt die Polizei seit Montag rund 20 Verkehrsunfälle, die größtenteils auf nicht angepasste Geschwindigkeit bei schlechten Wetterverhältnissen zurückzuführen sind. Glücklicherweise blieb es ausschließlich bei Blechschäden. 
Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer ihre Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anzupassen, ihre Fahrzeuge mit Winterreifen auszustatten und gegebenenfalls längere Fahrtzeiten einzuberechnen.  

Bei Schneeglätte zu schnell gefahren
Stammbach - Ein 28jähriger VW-Fahrer kam Dienstagmittag in der Streitauer Straße auf schneeglatter Fahrbahn ins Rutschen und stieß mit einem entgegenkommenden 68jährigen Opel-Fahrer zusammen.
An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von 12.500,-- Euro.

Gegen Gartenzaun gestoßen und davongefahren
Münchberg -  Am Dienstag, in der Zeit von 13.00 bis 14.00 Uhr, stieß ein unbekanntes Fahrzeug in der Brunnenstraße, vermutlich wegen der herrschenden Schneeglätte, gegen einen Metallgartenzaun. Hierbei wurden zwei Zaunelemente stark verbogen.
Trotz eines Schadens in Höhe von 500,-- Euro, entfernte sich der Unfallverursacher unerkannt von der Unfallstelle.
Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Münchberg in Verbindung zu setzen.

Drogenfahrt beendet
Thiersheim / Lkrs. Wunsiedel i.F. / BAB 93. Am Dienstagnachmittag, gegen 13:15 Uhr, geriet ein Audi mit kroatischer Zulassung auf der A 93 bei Thiersheim in das Visier der Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten beim 33-jährigen kroatischen Fahrer drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein auf THC und Kokain positiver Drogenschnelltest bestätigte den Verdacht der Beamten. Die Fahrt des Mannes war damit beendet und er musste sich einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen. Zudem wurde er wegen Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss angezeigt. 

Fahrer unter und mit Drogen
Rehau / Lkrs. Hof / BAB 93. Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb kontrollierten am Dienstagnachmittag, gegen 15:51 Uhr, einen Audi mit Kelheimer Zulassung auf der A 93 bei Rehau. Hierbei stellten die Beamten bei der 22-jährigen deutschen Fahrerin drogentypische Auffälligkeiten fest, woraufhin diese auch den vorangegangen Konsum von Marihuana einräumte. Der 24-jährige deutsche Beifahrer händigte den Beamten auf Nachfrage eine geringe Menge Marihuana aus, welche beschlagnahmt wurde. Anschließend musste sich die Fahrerin der obligatorischen Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen. Nachdem beide nicht fahrtüchtig waren, wurde die Weiterfahrt unterbunden und die Fahrzeugschlüssel hierfür sichergestellt. Darüber hinaus wurden sie wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz bzw. wegen Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss angezeigt.

Erfolgreiche Schleierfahndungskontrolle - mehrere Verstöße festgestellt
Thiersheim / Lkrs. Wunsiedel i.F. / BAB 93. Am Dienstagnachmittag, gegen 16:55 Uhr, geriet ein mit drei Personen besetzter Mercedes mit Göttinger Zulassung auf der A93 bei Thiersheim in den Fokus einer Schleierfahndungsstreife der Grenzpolizeiinspektion Selb. Dass die Fahnder das richtige Gespür hatten, zeigte sich bei der anschließenden Kontrolle am Autohof in Thiersheim, bei der eine Vielzahl an Verstößen festgestellt wurde. Im Rahmen der Kontrolle händigte der 26-jährige irakische Beifahrer den Beamten neben seinem gültigen Reisepass auch einen irakischen Führerschein aus, welcher sich nach Überprüfung als Totalfälschung erwies. Auch im Reisegepäck des Mannes wurden die Beamten fündig und entdeckten ein verbotenes Fallmesser. Der weitere Mitfahrer, ein 31-jähriger irakischer Staatsangehöriger, konnte bei der Kontrolle keinerlei Ausweisdokumente vorweisen, sondern lediglich ein Foto eines italienischen Reiseausweises für Flüchtlinge auf seinem Handy. Zudem fand sich in seinem Gepäck eine geringe Menge Marihuana. Die beiden Männer gaben an, am Vortag aus dem Hochrisikogebiet Belgien nach Deutschland eingereist zu sein, verfügten jedoch weder über den erforderlichen Testnachweis noch über die digitale Einreiseanmeldung. Das Rauschgift sowie das verbotene Fallmesser wurden beschlagnahmt und Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung und Verstoßes gegen das Waffengesetz bzw. Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz sowie eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Darüber hinaus erhielten beide Männer Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen nach dem Infektionsschutzgesetz. 

Polizei sucht Unfallflüchtigen
A93/Selb. Eine 27 jährige Opel-Fahrerin aus dem Landkreis Hof musste am 30.11.2021 gegen 07:10 Uhr auf der A93 bei Selb einem Lkw ausweichen und verlor anschließend die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Die Opel-Fahrerin fuhr auf dem linken Fahrstreifen und setze gerade zum Überholen des Lkw an, als dieser nach links auf ihren Fahrstreifen zog. Durch das anschließende Ausweichmanöver kollidierte die Frau mit der Mittelschutzplanke. Anstatt anzuhalten und seine Pflichten als Unfallverursacher nachzukommen, setzte der nicht bekannte Unfallverursacher seine Fahrt in Richtung Regensburg fort.
Wer sachdienliche Angaben zum Unfall machen kann, meldet diese bitte bei der Verkehrspolizei Hof, unter Telefonnummer 09281/704-803.

Wirksame Geschwindigkeitskontrollen
Marxgrün. Die Verkehrspolizei Hof führte am Dienstagvormittag eine Geschwindigkeitskontrolle in der Nailaer Straße durch. Insgesamt passierten 974 Fahrzeuge die Radaranlage, wovon lediglich 11 zu schnell waren. 7 Verkehrsteilnehmer erwartet nun eine Anzeige. Ein Fahrzeug aus dem Landkreis Hof war, bei winterlichen Straßenverhältnissen, mit 73 Km/h der Schnellste.

Teleskopschlagstock im Handschuhfach
A9/Leupoldsgrün. Eine Routinekontrolle durch zivile Kräfte der Hofer Verkehrspolizei brachte am 30.11.2021, gegen 11.30 Uhr, mehrere verbotene Gegenstände zum Vorschein.
Bei der Überprüfung eines Volvos mit polnischer Zulassung konnte im Handschuhfach des Fahrzeuges ein verbotener Teleskopschlagstock aufgefunden werden.  Der 28 jährige Fahrer übergab zudem noch ein Pfefferspray, ohne jegliche Prüfzeichen.
Dem 28 jährigen Mann erwartet nun eine Anzeige gegen das Waffengesetz.

Einige Unfälle bei teilweise winterlichen Straßenverhältnissen
A9. Mehrere Male mussten die Beamten der Autobahnpolizei zu Verkehrsunfällen auf den Autobahnen Hochfrankens ausrücken. In jedem Fall war nicht angepasste Geschwindigkeit die Unfallursache.
Am 30.11.21 gegen 10:20 Uhr verlor ein 21 jähriger Hofer bei Münchberg, in Fahrtrichtung München, die Kontrolle über seinen Audi auf schneebedeckter Fahrbahn und kollidierte mit der rechten Leiplanke. Von dieser prallte der Audi zurück auf die Fahrbahn und stieß dort noch mit einem VW eines 63 Jährigen zusammen. Verletzt wurde keiner der beiden Männer, aber es entstand ein Schaden von rund 35.000 Euro.
Kurz vor 13:00 Uhr wollte ein 63-jähriger aus Niedersachsen, mit seinem Gespann aus einem Toyota Landcruiser und Anhänger, an der Anschlussstelle Münchberg- Süd auf die A9 in Richtung München auffahren. Aufgrund der Schneedecke auf der Fahrbahn geriet er ins Schleudern und wurde erst durch die Schneeverwehungen am Fahrbahnrand gestoppt. Am Toyota entstand ein Schaden in Höhe von 5.000 Euro, durch den Anstoß mit dem eigenen Anhänger beim Schleudern. Da er sein Fahrzeug nicht mehr befreien konnte und den Beschleunigungsstreifen blockierte, musste die Anschlussstelle bis zur Bergung gesperrt werden. 
Gegen 21:50 Uhr kam ein 28 jähriger aus Nordrhein-Westfalen mit seinem Ford, Transit erst in der Böschung zum Stehen, nachdem er bei Stammbach aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei schneebedeckter Fahrbahn ins Schleudern geriet und die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der Duisburger verletzte sich und musste sich in ärztliche Behandlung begeben. Am Ford Transit entstand ein Schaden von gut 25000 Euro.

Gartenzaun beschädigt
Berg-Eisenbühl. Ein bisher unbekannter Verkehrsteilnehmer stieß am Dienstagvormittag mit seinem Fahrzeug - vermutlich einem blauen Lkw - gegen einen Holzzaun in der Straße „Am Sonnenhang“. Dabei gingen zwei Zaunfelder zu Bruch und eine Betonsäule wurde umgefahren. Es entstand ein Schaden in Höhe von ca. 1.000,-- Euro. Der Unfallverursacher fuhr anschließend davon, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.
Wer hat den Unfall, in der Zeit zwischen 07:00 Uhr und 10:30 Uhr, beobachtet? Die Polizeiinspektion Naila bittet unter der Telefonnummer 09282-97904-0 um Hinweise.

Pkw auf Kreuzung übersehen
Naila. Glücklicherweise nur Blechschaden entstand bei einem Verkehrsunfall am Dienstagmorgen. Gegen 06:40 Uhr befuhr eine Peugeot-Fahrerin die Froschgrüner Straße - aus Richtung Naila kommend - und wollte an der mit Ampel geregelten Kreuzung nach links in Richtung Marxgrün abbiegen. Dabei übersah die Pkw-Fahrerin einen entgegenkommenden Opel-Fahrer, der die Froschgrüner Straße geradeaus überqueren wollte und es kam zum Zusammenstoß. Beide Unfallbeteiligte blieben zum Glück unverletzt. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 10.000,-- Euro.

Auf die Gegenfahrbahn gekommen
Schwarzenbach a. d. Saale.- Am Dienstagmorgen kam ein 25-jähriger Hofer auf der B 289 mit seinem Renault Twingo aufgrund Schneeglätte ins Schleudern und geriet in den Gegenverkehr. Dort stieß er mit einem entgegenkommenden Kleintransporter zusammen, der von einem 29-Jährigen gelenkt wurde. Beide Fahrer und der  Beifahrer im Kleintransporter wurden leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von insgesamt ca. 31.000 Euro.
Zehn Minuten später wurde der Polizei ein weiterer Unfall gemeldet.
Rehau.- Eine 26-Jährige war mit ihrer kleinen Tochter auf der Straße von Faßmannsreuth nach Rehau unterwegs. Aus bisher unbekannten Gründen kam sie mit ihrem Renault Clio auf die Gegenfahrbahn, fuhr einen Leitpfosten um und dann in den Straßengraben. In dem Graben fuhr sie weiter bis zu einer Waldeinmündung. Bei dieser kleinen Erhebung verlor  ihr Pkw die Bodenhaftung und stieß gegen einen Baum. Von dem Baum ist das Fahrzeug nach rechts abgeprallt, drehte sich in der Luft und landete auf dem Dach. Die Fahrerin erlitt eine Gehirnerschütterung und konnte nach dem Aufprall aussteigen. Ihre Tochter war eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Außer einer Schürfwunde am Kopf blieb das Mädchen, das sich ordnungsgemäß gesichert auf dem Rücksitz befand, unverletzt. Beide Insassinnen kamen in eine Klinik. Der Pkw musste mit einem Kran geborgen und abgeschleppt werden. Der Sachschaden beträgt insgesamt ca. 20.000 Euro.

Leicht verletzte PKW-Fahrerin
Münchberg – Eine 23jährige Pkw-Fahrerin kam am Mittwochabend auf Höhe Hofer Straße/Schützenstraße aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß frontal gegen zwei dort befindliche Gabionen.
Hierbei wurde die Pkw-Fahrerin leicht verletzt. Der Sachschaden beträgt ca. 10000,-- Euro.

Vorfahrt missachtet
Helmbrechts – Am Mittwochvormittag missachtete ein 63jähriger Peugeot-Fahrer an der Kreuzung Kulmbacher Straße/Ringstraße die Vorfahrt eines 53jährigen BMW-Fahrers. Durch den Zusammenstoß entstand ein Sachschaden von ca. 16000,-- Euro.
Der Unfallverursacher erhält wegen der Vorfahrtsverletzung einen Bußgeldbescheid.

Drogen geschmuggelt 
Schirnding/ Bahnhof.- Ein 30jähriger ausländischer Fahrgast im Einreisezug aus der Tschechischen Republik geriet am Mittwochnachmittag ins Visier der Schleierfahnder der Selber Grenzpolizei. Bei der intensiveren Kontrolle fanden die Polizisten im Geldbeutel ein kleines Tütchen mit Marihuana. Das Rauschgift wurde umgehend beschlagnahmt. Nach der Bearbeitung des Falles, konnte der Koch seine Reise fortsetzen.
Eine weitere Kontrolle in einem früheren Einreisezug führte bei einem 28jährigen Bauarbeiter aus der Tschechischen Republik ebenfalls zu einem Drogenfund. Der Reisende hatte in seinem Rucksack ein Behältnis mit Marihuana im unteren einstelligen Grammbereich dabei. Nach der Beschlagnahme der Drogen und der Aufnahme der Strafanzeige konnte der Mann die Reise fortsetzen. 
Bei einer Zugkontrolle im Ausreisezug nach Eger um die Mittagszeit,  fiel den Fahndern ein 20jähriger Fahrgast auf. Hier hatten die Polizisten ebenfalls den richtigen Riecher, in der Reisetasche fanden sie eine Dose mit einer größeren Menge Marihuana. Nicht genug, auch im Rucksack wurde noch ein Tütchen mit Marihuana gefunden.  Die weitere Durchsuchung führte zudem noch zum Auffinden von zwei unzulässigen Böllern ohne jegliche Kennzeichnung. Eine Beschlagnahme der illegalen Sachen und die Aufnahme einer Anzeige folgten.

Große Menge Böller für Silvester eingeschmuggelt
Selb / Staatsstraße 2179.- Im Rahmen einer Fahrzeugkontrolle auf der Staatsstraße von Asch nach  Selb deckten die Fahnder der Grenzpolizei Selb einen Schmuggel von illegalen Feuerwerkskörpern auf. Ein 21jähriger aus einer Nachbarregion hatte sich offensichtlich am Mittwochnachmittag auf einem Markt in der Tschechischen Republik mit einer größeren Menge Feuerwerkskörper  eingedeckt. Bei der Durchsuchung des Ford konnte, die an verschiedenen Stellen versteckten Böller gefunden werden. Letztendlich fanden die Polizisten ca. 3 kg verbotenes Feuerwerk und beschlagnahmt es. Mehrere Anzeigen nach dem Sprengstoffgesetz und gefahrgutrechtlichen Verstößen wurden aufgenommen und werden der Staatsanwaltschaft übermittelt.

Ohne gültigen Führerschein unterwegs
Selb / Staatsstraße 2179.- Am Mittwochnachmittag gegen 15.00 Uhr,  kontrollierten Polizisten der Grenzpolizei Selb am Kreisverkehr bei der Anschlussstelle Selb-Nord einen Audi mit deutscher Zulassung. Die 30jährige ausländische Fahrerin zeigte ihren ausländischen Führerschein vor. Die Fahnder überprüften trotzdem den Führerschein und stellten fest, dass für die Fahrerin ein Entzug der Fahrerlaubnis gespeichert ist. Offensichtlich hatte die Frau nach einer Verkehrsstraftat die Fahrerlaubnis für Deutschland entzogen bekommen. Nach dem Ende der Sperrfrist hatte es die Audi-Fahrerin versäumt, ihre Fahrerlaubnis in Deutschland wieder anerkennen zu lassen. Die Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis wird der Staatsanwaltschaft vorgelegt. Die Fortsetzung der Fahrt mit dem Pkw wurde unterbunden. 

Swimmingpool landet auf der Straße
A9/Leupoldsgrün.- Mehrere Fahrstreifen der Südfahrbahn auf der A9 waren am 01.12.2021 für Stunden bei Leupoldsgrün/LKr. Hof blockiert.
Wie die Beamten der Autobahnpolizei aus Hof notierten, war kurz nach 22 Uhr der 25-jährige Kraftfahrer aus Polen mit dem Gespann, bestehend aus einem Kleintransporter und einem Anhänger samt aufgeladenem Swimmingspool in Richtung München unterwegs gewesen, als eine Windböe das Vehikel erfasste. Der Windstoß war so heftig, dass der Anhänger samt Ladung zu Seite umfiel und  mehrere Fahrstreifen blockierte.
Neben zwei Polizeistreifen war die Autobahnmeisterei aus Münchberg sowie die Feuerwehr aus Köditz für den Einsatz alarmiert worden. Gegen 01.30 Uhr war die Fahrbahn wieder frei und der Anhänger samt Swimmingpool von einem Abschleppunternehmer geborgen.
Die Beamten beziffern den Sachschaden vorläufig auf mehrere Tausend Euro.

Schlagstock beschlagnahmt
A9/Leupoldsgrün.- Einen Verstoß gegen das Waffengesetz bearbeitete die Streife der Autobahnpolizei aus Hof am 01.12.2021.
Die Beamten hatten gegen 17.10 Uhr einen Skoda aus Polen im Rahmen der Schleierfahndung auf der A9 in dem Gelände des Parkplatzes Lipperts kontrolliert und stellten bei dem 22-jährigen Beifahrer einen griffbereiten sogenannten Teleskopschlagstock fest.
Die Beamten beschlagnahmten die Hiebwaffe und nahmen eine Anzeige auf, bevor der 22-Jährige zusammen mit dem 47-jährigen Fahrer des Skoda die Heimfahrt antreten konnte.

Mit falschem Ausweis unterwegs
A9/Leupoldsgrün.- Zivilfahnder der Grenzpolizei aus Hof stoppten am 01.12.2021 einen Mercedes Transporter mit Kennzeichen aus dem Großraum Berlin. Bei der Kontrolle um 14.30 Uhr im Gelände des Parkplatzes Lipperts im Gemeindegebiet von Leupoldsgrün/LKr Hof führten die Beamten eine Identitätsprüfung der drei 34-, 47- und 57-jährigen Männer durch, wobei auch die Echtheit der vorgelegten Dokumente geprüft wurde.
An der von dem 34-jährigen Mann vorgelegten slowenischen ID-Karte erkannten die Beamten Unregelmäßigkeiten. Die genauere Überprüfung ergab, dass sich der 34-Jährige offensichtlich mit einer Totalfälschung auszuweisen versuchte.
Mit den Erkenntnissen konfrontiert, zeigte der Mann den Beamten seinen wirklichen, mazedonischen Ausweis vor. Hintergrund seiner Handlungen war eine illegale Arbeitsaufnahme in Deutschland. Dafür hatte sich der 34-Jährige mit dem falschen Dokument als Slowene ausgegeben.
Nachdem die Beamten eine Anzeige unter anderem wegen  Urkundendelikten und illegalem Aufenthalts aufgenommen hatten, setzten sie den 34-Jährigen wieder auf freien Fuß. Der Mann muss Deutschland nun verlassen.

Mit Kran gegen Brücke
A93/Rehau.- Erheblicher Sachschaden entstand am 01.12.2021 auf der A93 bei Rehau/LKr Hof durch einen nicht ordnungsgemäß eingefahrenen Ladekran.
Der 51-jährige Kraftfahrer aus dem Landkreis Hof war gegen zehn Uhr morgens mit dem LKW samt Kranaufbau auf die A93 bei Rehau/Nord aufgefahren. Beim Unterfahren einer Brücke blieb der Ladekran, der nicht ordnungsgemäß eingefahren war, an der Unterkante der über fünf Meter hohen Brücke hängen und wurde durch die Kollision nach hinten gerissen. Auch die Brücke wurde dabei in Mitleidenschaft gezogen. Ein Ingenieurteam musste deshalb anrücken und die Statik der Brücke überprüfen. Die Experten konnten jedoch wieder „Grünes Licht“ geben.
Nichts desto weniger bezifferten die Beamten an dem betroffenen Kranfahrzeug einen  Sachschaden von 150 Tausend Euro. Nachdem das ausgelaufene Hydrauliköl durch einen Trupp der Autobahnmeisterei entfernt worden war und das Unfallfahrzeug geborgen war, konnte der Verkehr wieder normal laufen.
Den Unglücksfahrer erwartet indes eine Bußgeldanzeige.

Zeugen nach Unfallflucht gesucht  
A9/Helmbrechts.- Einen bislang unbekannten Fahrer eines Sattelzugs sucht die Hofer Verkehrspolizei nach einem Verkehrsunfall, der sich am 01.12.2021 gegen sechs Uhr morgens auf der A9 bei Helmbrechts ereignet hat.
Laut den Feststellungen der Beamten der Autobahnpolizei aus Hof befand sich ein 29-jähriger Mann aus dem Landkreis Hof mit seinem Audi auf dem mittleren Fahrstreifen der A9 in Richtung Norden und überholte einen rechts fahrenden Sattelzug.
Schon fast auf Höhe des Führerhauses angekommen, musste der 29-Jährige feststellen, dass der Sattelzug plötzlich auf seine Fahrspur ausscherte. Beim Versuch eine Kollision zu vermeiden geriet der Audi des Mannes außer Kontrolle und stieß gegen die mittige Betongleitwand. Nach einer Drehung kam das Auto entgegen der Fahrtrichtung auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen.
Der 29-Jährige räumte die Fahrbahn und rief die Polizei. Der bislang unbekannte Unfallverursacher setzte indes die Fahrt in Richtung Norden ohne anzuhalten fort.
Im Zuge der Schleuderbewegung erlitt der Oberfranke eine Verletzung am Kopf. Den Sachschaden beziffern die Beamten auf 16 Tausend Euro.
Nun sucht die Verkehrspolizeiinspektion aus Hof nach Zeugen, die Hinweise zu dem flüchtigen Sattelzug geben können.
Entsprechende Mitteilungen werden unter Tel. Nr. 09281/704-803 erbeten.

Linksabbieger überholt
Rehau.- Mittwochmittag fuhr ein 59–Jähriger mit einer selbstfahrenden Arbeitsmaschine auf der Hofer Straße vom Industriegebiet kommend in Richtung Stadtzentrum. Ohne die Rückschaupflicht zu beachten, bog er nach links in den Draisendorfer Weg ab. Dabei stieß er mit einem Mercedes zusammen, dessen 75–jähriger Fahrer die Arbeitsmaschine überholen wollte. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro.

Androhung von Schlägen gegenüber der Polizei
Naila/Marlesreuth. Mit geballten Fäusten ging Mittwochmittag ein unter Alkoholeinfluss stehender 26jähriger auf die hinzugezogenen Polizeibeamten der PI Naila nach einem Familienstreit los. Der Mann schlug aggressiv um sich, beleidigte die Beamten und kam schließlich unter Durchsetzung der Gewahrsamnahme in die Zelle der Nailaer Polizei. Aufgrund eines gesundheitlichen Umstandes wurde der Mann anschließend in eine Klinik gebracht. Dennoch erhält er eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Sporttasche aus Schließfach gestohlen
Naila. Ein bislang unbekannter Dieb erschlich sich vermutlich den Zahlencode eines Schließfaches im Gymnasium im Finkenweg und entwendete eine Sporttasche der Marke Puma samt Sportschuhen, Hose und Trikot im Wert von ca. 100,-- Euro. Wer konnte im 1. OG neben dem Raum 01.530-01 in der Zeit vom 23.11.2021, 07:45 Uhr bis 24.11.2021, 09:45 Uhr verdächtige Beobachtungen machen bzw. kann Angaben zum Verbleib der Sportutensilien machen?
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion  Naila unter der Telefonnummer 09282/97904-0 entgegen.

Dieb ergaunert gleich zwei Geldbörsen in Einkaufsmarkt
Naila. Ein bislang unbekannter Täter entwendete Mittwochvormittag in einem Verbrauchermarkt in der Kronacher Straße in der Zeit zwischen 10:45 Uhr und 11:18 Uhr gleich zwei Geldbeutel von unterschiedlichen Personen aus der jeweils im Einkaufswagen abgestellten Handtasche. Er konnte insgesamt 500,-- Euro erbeuten. Auch Ausweise und Scheckkarten befanden sich in den Geldbörsen. Wer konnte Beobachtungen machen?
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion  Naila unter der Telefonnummer 09282/97904-0 entgegen.

Zwei Mal Spiegel abgefahren und geflüchtet
HOF. Zwei Unfallfluchten mit abgefahrenen Außenspiegeln ereigneten sich am Mittwoch. Kurz vor 7 Uhr kam es zu einem Anstoß im Gegenverkehr im Ortsteil Haidt. Im Laufe des Nachmittags fuhr ein anderer Unbekannter gegen den Spiegel eines geparkten Autos.
Gegen 6.50 Uhr fuhr eine Frau mit ihrem Renault von Haidt nach Leimitz. Dabei kam es zu einer Berührung mit dem Außenspiegel eines entgegenkommenden Fahrzeugs. Obwohl es zu einem Schaden von rund 1.500 Euro kam, fuhr der Unbekannte weiter, ohne sich darum zu kümmern.
Zwischen 13 Uhr und 19.30 Uhr stellte der Besitzer seinen Ford in der Enoch-Widman-Straße am rechten Fahrbahnrand ab. In dieser Zeit fuhr ein ebenfalls Unbekannter gegen den Spiegel und verursachte rund 200 Euro Sachschaden. Auch dieser Fahrer meldete sich weder beim Autobesitzer noch bei der Polizei.
In beiden Fällen bittet die Polizeiinspektion Hof unter der Tel.-Nr. 09281/704-0 um Hinweise aus der Bevölkerung.

Diebe stehlen Radkappen
HOF. Die vier Radkappen eines Fords entwendeten zwei Unbekannte am Mittwochnachmittag. Nach Ansprache durch den Autobesitzer flüchteten die Täter.
Gegen 16.40 Uhr sah der Anwohner der Gabelsbergerstraße zwei männliche Personen, die sich an seinem im Hinterhof abgestellten Ford zu schaffen machen. Während der eine die Umgebung im Auge behielt, montierte der andere die Radkappen im Wert von rund 150 Euro ab. Als der Autobesitzer sie vom Fenster aus ansprach, flüchteten diese mit einem dunklen Fahrzeug mit Wiesbadener (WI) Kennzeichen. Trotz eingeleiteter Sofortfahndung konnten die Diebe nicht mehr angetroffen werden.  
Sie werden wie folgt beschrieben:
1. Tatverdächtige: 
Etwa 20 bis 28 Jahre alt, 185 Zentimeter groß, kräftige bis dicke Statur, blonde, seitlich rasiert Haare, trug eine hellgrüne Jacke und blaue Jeanshose.
2. Tatverdächtige:
Etwa 20 bis 25 Jahre alt, 170 Zentimeter, dünne Gestalt, schwarze kürzere Haare, trug weißen Pullover, Kapuze, schwarze Weste und blaue Jeanshose.
Wer kennt Personen, auf die die Beschreibung zutrifft oder kann Angaben über den Verbleib der Radkappen machen? Hinweise werden unter der Tel.-Nr. 09281/704-0 entgegengenommen.

Marihuana im Glas
Selb / Lkrs. Wunsiedel i.F. / St 2179. Am Donnerstagnachmittag, gegen 17:45 Uhr, kontrollierten Schleierfahnder der Selber Grenzpolizeiinspektion einen BMW mit Münchner Zulassung auf der St 2179 bei Selb nach der Einreise aus Tschechien. Hierbei entdeckten die Beamten in der Sporttasche des 40-jährigen Fahrers ein Glas mit einer geringen Menge Marihuana. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt und der Mann erhielt eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Bei Kontrolle Fahren ohne Fahrerlaubnis festgestellt
Gattendorf / Lkrs. Hof / BAB 93. Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb kontrollierten am Donnerstagabend, gegen 20:05 Uhr, auf der A 93 bei Gattendorf einen 36-jährigen VW-Fahrer. Hierbei legte dieser den Beamten sein im August 2020 ausgestellten polnischen Führerschein vor. Eine Führerscheinüberprüfung ergab jedoch die Anordnung einer Fahrerlaubnissperre bis September 2007. Laut dem vorgelegten Führerschein stammte die zum Führen des Pkws erforderliche Fahrerlaubnisklasse B aus August 2005. Somit hatte der Mann seinen Führerschein nur verlängern bzw. umschreiben lassen und die eingetragene Fahrerlaubnis der Klasse B wurde vor Ende der Sperrfrist erteilt. Er hätte hierfür einen Antrag auf Wiederanerkennung der polnischen Fahrerlaubnis stellen müssen, was er bislang jedoch nicht getan hatte und somit nicht berechtigt war den Pkw in Deutschland zu führen. Infolgedessen wurde die Weiterfahrt unterbunden und der Mann wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt.

Drogenfahrt gestoppt und Crystal aufgefunden
Gattendorf / Lkrs. Hof / BAB 93. Am Donnerstagabend, gegen 20:20 Uhr, geriet ein mit zwei Personen besetzter VW mit polnischer Zulassung auf der A 93 bei Gattendorf in das Visier einer Schleierfahndungsstreife der Grenzpolizeiinspektion Selb. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten beim 20-jährigen Fahrer drogentypische Auffälligkeiten fest, was ein auf THC positiver Drogenschnelltest bestätigte. Im Rahmen der Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Beamten auf der Rücksitzbank hinter dem 44-jährigen Beifahrer eine mit Klebeband umwickelte Aluplombe mit einer geringen Menge Crystal. Auf Nachfrage räumte der Beifahrer den Besitz ein. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt und die Weiterfahrt aufgrund des Verdachts einer Drogenfahrt unterbunden. Zudem musste der Fahrer sich der obligatorischen Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen. Die Männer müssen sich nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz bzw. wegen Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss verantworten.

Fahrer unter Drogen und mit Fahrverbot
Selb / Lkrs. Wunsiedel i.F. / BAB 93. Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb kontrollierten Donnerstagnachts, gegen 22:55 Uhr, auf der A 93 bei Selb einen Renault mit slowenischer Zulassung. Hierbei stellten die Beamten beim 30-jährigen Fahrer drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein im Anschluss freiwillig durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv auf THC und Amphetamin. Bei der fahndungsmäßigen Überprüfung stellte sich zudem heraus, dass gegen den Mann ein einmonatiges Fahrverbot wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis vorlag. Infolge der Feststellungen wurde die Weiterfahrt unterbunden und eine Blutentnahme im Krankenhaus angeordnet. Der Mann muss sich nun wegen Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss sowie Fahren trotz Fahrverbot verantworten.

Verbotenes Pfefferspray beschlagnahmt
Gattendorf / Lkrs. Hof / BAB 93. Donnerstagnachts, gegen 23:10 Uhr, erweckte ein Renault mit polnischer Zulassung auf der A 93 bei Gattendorf die Aufmerksamkeit einer Schleierfahndungsstreife der Grenzpolizeiinspektion Selb. Bei der anschließenden Kontrolle händigte der 47-jährige Fahrer den Beamten auf Nachfrage nach verbotenen Gegenständen ein Pfefferspray ohne erforderliche Kennzeichnung aus. Das verbotene Pfefferspray wurde beschlagnahmt und der Mann wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt. 

Rentnerin übergibt Bankkarte an falschen Polizeibeamten
SCHWARZENBACH A.D. SAALE, LKR. HOF. Eine hilfsbereite Seniorin fiel am Mittwoch vergangener Woche auf eine Betrugsmasche herein und gab in der Folge ihre Bankkarte an einen Unbekannten heraus. Die Kriminalpolizei Hof ermittelt.
Zunächst erhielt die 77-Jährige am 24. November, gegen 10 Uhr morgens, einen Anruf von einer ihr unbekannten Person, die sich als Polizeibeamter ausgab. Durch geschickte Gesprächsführung überzeugte der Betrüger die Rentnerin, dass diese in Gefahr sei und Wertgegenstände und Bargeld außer Reichweite vermeintlicher Diebe bringen solle. Unter dem Eindruck der Stresssituation übergab sie schließlich in den Abendstunden ihre Bankkarte samt dazugehöriger PIN an einen unbekannten männlichen Abholer.
Im weiteren Verlauf der Woche bemerkte die 77-Jährige Abbuchungen von ihrem Konto in mittlerer vierstelliger Höhe und wandte sich daraufhin an die wirkliche Polizei. 
Der Mann wird wie folgt beschrieben:

  • trug dunkle Kleidung und eine blaue Baseball-Mütze
  • hatte eine schwarze Mund-Nasen-Bedeckung im Gesicht
  • war mit einer schwarzen Jacke, schwarzen Schuhen und weißen Socken bekleidet

Die Kripo Hof ermittelt in dem Fall und warnt eindringlich vor der Betrugsmasche.

  • Seien Sie misstrauisch bei Anrufen, die Ihre finanzielle und/oder persönliche Situation betreffen.
  • Lassen Sie sich nicht von einer vertrauenserweckenden Rufnummer auf dem Display in die Irre führen.
  • Geben Sie niemals sensible Daten am Telefon heraus, auch wenn der Anrufer ein berechtigtes Interesse geltend macht oder vertrauenswürdig wirkt.
  • Im Zweifel suchen Sie ein persönliches Gespräch oder kontaktieren Sie Ihre örtliche Polizeidienststelle.
  • Geben Sie Ihre Wertgegenstände nicht an unbekannte Personen heraus.

Zeugen, die am Mittwoch, den 24. November, im Zeitraum von 18 Uhr bis 20 Uhr im Schäfereiweg sowie zwischen 21 Uhr und 22 Uhr am Bahnhofsplatz in Schwarzenbach an der Saale verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Kripo Hof unter der Tel.-Nr. 09281/7040 zu melden.

Spiegel verunreinigt: Zeugen gesucht
Selbitz. Ein bislang unbekannter „Schmierfink“ verunreinigte zwischen dem 01.12.2021 und dem 02.12.2021 in der öffentlichen Toilette in der Kulmbacher Straße den Spiegel und hinterließ farbige Handabdrücke. Die Reinigung beläuft sich auf ca. 100,-- Euro.
Wer konnte Beobachtungen machen? Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Naila unter der Telefonnummer 09282/97904-0 entgegen.

Stofftasche mit Handy gestohlen
HOF. Ein bislang Unbekannter drängte sich am Donnerstag an einer Frau vorbei, die in der Karolinenstraße auf ein Taxi wartete. Dabei muss er ihre Stofftasche gestohlen haben.
Zwischen 16.30 Uhr und 16.45 Uhr wartete die 35-Jährige auf ein Taxi und hatte ihre Stofftasche an ihrem Rollator hängen. Ein Mann drängte sich an ihr vorbei und es gelang ihm, die Tasche unauffällig mit zu nehmen. Erst nachdem die Frau in das Taxi gestiegen und weggefahren war, bemerkte sie das Fehlen der Tasche, in der sich ihr Mobiltelefon und ein Schlüsselmäppchen befand. 
Bei dem Unbekannten soll es sich um einen etwa 42-jährigen Mann gehandelt haben, der etwa 180 Zentimeter groß war.
Hinweise auf den Unbekannten Täter und den Verbleib der Tasche werden unter der Tel.-Nr. 09281/704-0 entgegengenommen.

Bei Haftbefehlsvollzug Drogen und Schlagring gefunden  
HOF. Einen mit Haftbefehl gesuchten Mann entdeckten am Donnerstagabend Zivilbeamte der Polizeiinspektion Hof. Sie folgten ihm zu einer Wohnung und stießen dort neben dem Mann auf zwei weitere Personen mit Marihuana, Amphetamin und einem Schlagring.
Gegen 21.40 Uhr beobachtete eine Zivilstreife den per Haftbefehl gesuchten 23-Jährigen. Die Beamten verfolgten ihn bis zu einem Anwesen in der Lorenzstraße. Da er auf Ansprache die Wohnungstür nicht öffnen wollte, brachen die Polizisten die Tür auf, um in die Wohnung zu gelangen. Dort trafen sie neben dem Gesuchten eine 26-Jährige und einen 21-Jährigen an. Auf dem Couchtisch lagen mehrere Glasbehälter mit Marihuana. Darüber hinaus kamen noch ein paar Portionen Amphetamin zum Vorschein. Die 26-jährige gab sich als Besitzerin des Amphetamin und eines verbotenen Schlagrings zu erkennen. Dem 21-Jährigen gehörte nach eigenen Angaben das Marihuana.  
Während der 23-Jährige ins Gefängnis gebracht wurde, erhielten die anderen Beiden Anzeigen nach dem Betäubungsmittel- und Waffengesetz.   

Autofahrerin unter Alkoholeinfluss
HOF. Etwas zu tief ins Glas geschaut, hatte Donnerstagnacht eine 28-Jährige, die mit ihrem Toyota unterwegs war.
Kurz nach Mitternacht kontrollierte eine Streife der Polizeiinspektion Hof die Frau mit ihrem Auto in der Fröbelstraße. Der Test am Alkomaten ergab einen Wert von 0,27 Milligramm pro Liter Atemluft. Deswegen musste sie ihr Auto stehen lassen und mit den Beamten ins Klinikum zur Blutentnahme fahren.
Sie erwartet ein Bußgeldverfahren wegen der Teilnahme am Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss. 

Hoher Schaden nach Unfallflucht
HOF. Auf rund 5.000 Euro wird der Schaden geschätzt, den ein Unbekannter von Mittwoch auf Donnerstag an einem in der Bergstraße geparkten Mercedes verursachte.
Der Wagen war seit Mittwoch um 18 Uhr dort am rechten Fahrbahnrand abgestellt. Als die Besitzerin am Donnerstag um 8 Uhr zu ihrem Auto kam, musste sie einen erheblichen Schaden an der linken hinteren Seite feststellen. Der Sachschaden an Stoßstange und  Seitenteil wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Von dem Verursacher fehlt bislang jede Spur.
Der Sachbearbeiter für Unfallflucht bittet unter der Tel.-Nr. 09281/704-0 um Zeugenhinweise. 

Falsche Impfpässe und Testnachweise – Konsequente Verfolgung durch Polizei und Staatsanwaltschaft
OBERFRANKEN. Zahlreiche Durchsuchungen und Festnahmen sind das bisherige Ergebnis der Ermittlungsarbeit der Kriminalpolizeien und Staatsanwaltschaften in Oberfranken. 
Bei der Fälschung von Impfausweisen handelt es sich um ein neues bundesweites Phänomen, das auch die Polizei in Oberfranken beschäftigt. Die Anzahl der Verstöße steigt. Bislang bearbeitete die oberfränkische Polizei im Jahr 2021 rund 70 Vorgänge. Die Staatsanwaltschaften Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof erließen bis dato vier Haftbefehle und etwa 25 Durchsuchungsbeschlüsse. 
In jüngster Vergangenheit wurden darüber hinaus oberfrankenweit falsche Testnachweise festgestellt. Auch hier übernahm die jeweils örtlich zuständige Kriminalpolizei die Ermittlungen. 
Bei gefälschten Impfpässen oder Testnachweisen stehen Straftatbestände aus dem Bereich der Urkundenfälschung im Raum. Der Gesetzgeber hat hier Ende November nachgeschärft und die Tatbestände hinsichtlich Impfausweisen und Testnachweisen konkretisiert. Es drohen Geld- oder Freiheitsstrafen. 
Wir möchten betonen, dass sich nicht nur die Hersteller der falschen Urkunden rechtlich verantworten müssen, sondern auch die Benutzer. Bei gefälschten Impfpässen ist sogar die Beschaffung bereits unter Strafe gestellt.  Ein konkretes Gebrauchen wird nicht vorausgesetzt. 
Apotheker, Ärzte, Gastronomen oder sonstige Berufsgruppen, die 2- oder 3G-Regelungen überprüfen und mit potentiellen Fälschungen in Kontakt treten, sind sensibilisiert und angehalten, bei Verdachtsmomenten die Polizei zu verständigen. 
Um gefälschte Impfausweise zu entlarven, können folgende Punkte überprüft werden:

  • Ist der Impfpass auf eine Person namentlich ausgestellt?
  • Befinden sich mehr als die Corona-Eintragungen im Impfpass?
  • Ist der Stempel des impfenden Arztes echt?
  • Stimmt der Inhalt des Impfpasses mit den Angaben des Benutzers überein?
  • Machen die Klebeetiketten einen echten Eindruck? 

Entscheidend ist hier der Gesamteindruck des Dokumentes. Bei Zweifeln verständigen Sie bitte die Polizei. Unsere fachkundigen Kolleginnen und Kollegen können Fälschungen mit entsprechendem technischem Equipment, zum Beispiel Dokumentenprüfgeräten, schnell identifizieren. Zudem können die Polizeikräfte die auf den Impfetiketten angegebene Chargennummer auf Echtheit prüfen. 

Drogensünder angezeigt

A9/Berg.- Durch die weit überhöhte Geschwindigkeit wurden Zivilfahnder der Hofer Grenzpolizeigruppe am 02.12.2021 auf einen Ford Kleintransporter aus dem Zulassungsbereich Weißenfels/ Sachsen-Anhalt auf der A9 bei Berg/LKr Hof aufmerksam. Die Beamten stellten eine Geschwindigkeit von 150 km/h beim Nachfahren fest, obwohl ein Tempolimit von 80 km/h bei Schnee und nasser Fahrbahn in dem Abschnitt angeordnet war.

Bei der Kontrolle im Areal der Rastanlage Frankenwald trafen die Polizisten den 31-jährigen Fahrer und seinen 50-jährigen Begleiter, beide wohnhaft in Weißenfels, an und kontrollierten das Duo.

Der Fahrer zeigte im Gespräch Verhaltensweisen, die auf vorangegangenen Drogenkonsum deuteten. Der Weißenfelser absolvierte einen Drogentest mit dem zu erwartendem  Ergebnis. Gleich drei verbotene Substanzen zeigte der Urintest an. Somit war die Fahrt für den Mann an Ort und Stelle beendet und er musste sich im Anschluss zu Beweiszwecken einer Blutentnahme unterziehen.

Bei einer routinemäßigen Durchsicht des Kleintransporters stießen die Beamten auch auf diverse Drogen typische Utensilien. In der Reisetasche des 50-Jährigen tauchte schließlich noch eine kleine Menge Marihuana auf.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ließen sich die beiden Monteure von ihrem Chef abholen.

THW leistet Winterhilfe
A9/A72.- In drei Fällen mussten die Helferinnen und Helfer des THW aus Hof und Kulmbach in der vergangen Nacht schweres Gerät auf den hochfränkischen Autobahnen zum Einsatz bringen. Jedes Mal waren die Fahrer mit den herrschenden winterlichen Straßenverhältnissen wohl überfordert gewesen.
So ein 62-jähriger Brummifahrer aus Polen. Er war mit seinem Sattelzug um kurz vor ein Uhr Früh auf der A72 bei Köditz in den Straßengraben gerutscht. Der nächste Einsatz wartete auf die THW Helfer bereits um 01.44 Uhr auf der A9 bei Münchberg. Hier hatte sich der 49-jährige Fahrer mit dem Sattelzug aus Polen nach einer Rutschpartie im Straßengraben festgefahren.
Den vorläufigen Abschluss machte der Sattelzug eines 52-Jährigen aus Brandenburg auf der A9 bei Berg um kurz vor drei Uhr morgens, den die Helfer aus misslicher Lage im Straßengraben befreiten konnten.

Quelle: PI Hof, Selb, Naila, Münchberg, Rehau

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