Gefälschter serbischer Führerschein aufgefunden
ST 2179 / SELB, LKRS. WUNSIEDEL I. F. – Am Montagnachmittag, gegen 13.45 Uhr, kontrollierten die Beamten der Grenzpolizeiinspektion Selb im Rahmen der vorübergehend wiederangeordneten Grenzkontrollen, auf der Staatsstraße 2179, bei Wildenau, einen Kleintransporter mit ungarischer Zulassung.
Bei der Kontrolle des 42-jährigen ungarischen Fahrers fanden die Beamten einen ukrainischen Führerschein auf, welcher sich nach eingehender Überprüfung als Totalfälschung herausstellte. Infolgedessen wurde der Führerschein beschlagnahmt.
Der Mann muss sich nun wegen Verschaffen von falschen amtlichen Ausweisen strafrechtlich verantworten. Da er zudem im Besitz eines echten und gültigen ukrainischen Führerscheins war, konnte dieser nach Beendigung aller Maßnahmen vor Ort die Fahrt fortsetzen.
Bei Onlinekäufen getäuscht
Unbekannt.- Eine 47jährige Dame aus dem Landkreis Hof wollte bereits im Juli an einer Onlineschulung teilnehmen, und bezahlte die dafür aufgerufene Gebühr von 261 Euro via PayPal. Da sie daraufhin nicht den gewohnten Zugang per Mail zugeschickt bekam, beschwerte sie sich beim Anbieter, der ihr die Unterlagen eines Fremdanbieters zusandte. Bei Sichtung der Dokumente stellte die 47jährige jedoch fest, dass es sich um völlig andere Inhalte wie angeboten handelte, weshalb sie vom Kauf zurücktreten wollte. Sämtliche Versuche mit dem Anbieter seitdem in Kontakt zu treten schlugen fehl, weswegen sie zur Anzeigenerstattung bei der PST Rehau erschien.
Drei wasserdichte Endoskope im Wert von knapp 45 Euro erstand ein 54jähriger Rehauer Ende August über einen Onlinehändler. Nach der Zahlung mit PayPal erhielt er auch ein Paket geliefert, jedoch nur mit einem Endoskop, welches zudem defekt war. Da mit dem Verkäufer seitdem keine Kommunikation mehr möglich ist, entscheid sich der Mann zur Anzeigenerstattung wegen Betruges.
Achtung: Trickbetrüger/Falsche Polizisten schlagen wieder zu
Bad Steben/Selbitz. Gleich 16 Anzeigen wegen Callcenterbetrugs gingen zwischen Sonntag und Dienstag bei der Polizei Naila ein. Die Anrufer gaben sich jeweils als „Kriminalpolizei Naila“ oder als „Mitarbeiter der Polizei“ aus. Sie berichteten von angeblichen Festnahmen rumänischer Tatverdächtiger in der unmittelbaren Nachbarschaft. Bei den Festgenommenen seien Zettel bzw. Aufzeichnungen aufgefunden worden, auf denen die Namen und Anschriften weiterer möglicher Opfer vermerkt gewesen seien. Unter diesen Namen habe sich angeblich auch der Name der jeweils angerufenen Person befunden. Auf diese Weise versuchten die Täter offenbar, die Angerufenen zu verunsichern und weitere persönliche Informationen zu erhalten. In einem Fall erkundigte sich der Anrufer beispielsweise danach, ob sich der Ehemann der Dame ebenfalls zu Hause befinde.
Glücklicherweise erkannten alle die verdächtigen Anrufe und gaben keine persönlichen Daten preis und beendeten die Gespräche.
Die Polizei warnt ausdrücklich vor derartigen Anrufen! Geben Sie keine persönlichen Daten oder Informationen an Personen weiter, die Ihnen nicht persönlich bekannt sind. Lassen Sie sich nicht in Gespräche verwickeln und verständigen Sie umgehend die Polizei.
Sportwagen brennt
A9/Münchberg.- Einem offensichtlich technischen Defekt fiel der Maserati eines 70-jährigen Mannes aus dem Landkreis Hof am 21.09.2026 auf der A9 zum Opfer.
Gerade erst bei Münchberg aufgefahren, verlor der Sportwagen gegen 14.25 Uhr an Leistung und eine rote Motorleuchte schlug Alarm. Fast zeitgleich begannen Flammen aus Motorraum und Radkasten zu schlagen.
Der Oberfranke konnte den Maserati noch auf den Standstreifen lenken und sich außer Gefahr bringen. Ein beherzter Trucker hielt an und brachte das Feuer mit dem bordeigenen Feuerlöscher bis zum Eintreffen der Feuerwehr unter Kontrolle.
Die ebenfalls alarmierten Beamten der Autobahnpolizei aus Hof beziffern den Sachschaden auf rund 80 Tausend Euro. Verletzt wurde glücklicher Weise niemand. Der Verkehr wurde durch den Einsatz nur kurzzeitig beeinträchtigt.
Geparkter Pkw angefahren - Zeugen gesucht
HOF. Im Zeitraum von Samstag, 22.45 Uhr, bis Sonntag, 00.05 Uhr, wurde ein in der Sachsentorstraße geparkter Pkw VW durch einen bislang unbekannten Fahrzeugführer angefahren und dabei im Bereich der Fahrzeugfront beschädigt. Die Schadenshöhe liegt bei schätzungsweise 500 Euro. Der Verursacher entfernte sich unerkannt, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen.
Beamte der Polizeiinspektion Hof ermitteln nun wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort gegen Unbekannt und bitten mögliche Zeugen unter der Tel.-Nr. 09281-704-0 um mögliche Hinweise.
Verletzte und hoher Sachschaden nach Verkehrsunfall
HOF. Eine verletzte Frau und ein Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich waren die Folge eines heftigen Zusammenstoßes zweier Pkw am Montagmorgen.
Gegen 08:30 Uhr fuhr eine 59-jährige Deutsche aus Hof mit ihrem Jeep die Richard-Wagner-Straße in Richtung Max-Reger-Straße entlang. An der Kreuzung der beiden Straßen übersah sie ein dortiges Stoppschild und fuhr ungebremst in den Kreuzungsbereich ein. Dort kollidierte sie mit dem Skoda einer vorfahrtsberechtigten 38-Jährigen aus Hof. Durch den wuchtigen Zusammenstoß wurde die jüngere Frau leicht verletzt, musste aber nicht in ein Krankenhaus. Die 59-Jährige hingegen blieb hingegen unverletzt. Beide Fahrzeuge wurden zudem erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtsachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf etwa 40.000 Euro.
Beamte der Polizeiinspektion Hof nahmen den Unfall vor Ort auf und leiteten gegen die 59-Jährige von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr ein.

Inkasso-Schreiben nach angeblich offener Rechnung
Döhlau - Mehrere Schreiben eines Inkasso-Unternehmens aus Berlin erhielt Ende August eine 83jährige Dame aus dem Landkreis Hof. Angeblich stammt die offene Forderung aus einer Bestellung von einem Kauf in einer Parfümerie. Laut der 83jährigen wurde diese Rechnung jedoch durch die Tochter schon längst beglichen, weshalb – auch auf Grund gleichgelagerter Fälle in Bayern – von einem versuchten Betrug ausgegangen wird. Der Dame ist bislang kein finanzieller Schaden entstanden.
Betrugsversuch erkannt
Schwarzenbach / Saale - Durch eine Kundin wurde eine Firma mit Sitz in Schwarzenbach a.d. Saale auf einen versuchten Betrug aufmerksam. Nach dem Kauf von Waren im Wert von knapp 1500 Euro erhielt diese eine täuschend echte Email – sogar mit der richtigen Absender-Adresse und übereinstimmenden Rechnungsdaten, dass die zuvor angegebene Bankverbindung nicht korrekt sei. Da sich die Kundin daraufhin direkt an Händler wandte, fiel der Betrugsversuch auf und es wurde Anzeige bei der PST Rehau erstattet. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand wird davon ausgegangen, dass sich der bislang unbekannte Täter unbefugten Zugriff auf das Firmennetzwerk verschafft hat. Die Polizei rät zu besonderer Aufmerksamkeit, bei Emails mit angeblich geänderten Zahlungsmodalitäten und im Zweifel immer persönlich mit dem Verkäufer Rücksprache zu halten.
Falscher Microsoft-Mitarbeiter
Rehau - Auf einen falschen Microsoft-Mitarbeiter fiel ein 78jähriger am Samstag herein, als sich beim Surfen ein Pop-Up Fenster öffnete und sein PC nun angeblich gesperrt sei. In Panik rief der Senior die angegebene Telefonnummer an, und gab dort – um seinen Rechner virenfrei zu bekommen – die Zugangsdaten zu seinem Onlinebanking, sowie seinem Email-Account an. Obwohl er im Anschluss Bedenken bekam, und direkt sein Konto sperren ließ, stellte er wenige Tage später fest, dass mehrere unberechtigte Abbuchungen getätigt wurden. Die genaue Schadenshöhe war bei der Anzeigenaufnahme noch nicht bekannt. Die Polizei Rehau warnt ausdrücklich davor keine persönlichen und sensiblen Daten am Telefon oder anderweitig preiszugeben.
Pkw verkratzt - Zeugen gesucht
HOF. Eine unschöne Entdeckung musste am Dienstagmorgen ein Anwohner in der Straße Jaspisstein machen. Sein Pkw war zerkratzt worden.
Nach bisherigem Erkenntnisstand beschädigten bislang unbekannte Täter den Renault des Mannes in der Nacht von Montag auf Dienstag mit einem unbekannten Gegenstand. Durch die dabei entstanden Lackkratzer verursachten sie einen Sachschaden von schätzungsweise 3.000 Euro. Täterhinweise liegen bislang nicht vor.
Beamte der Polizeiinspektion Hof ermitteln nun wegen Sachbeschädigung gegen Unbekannt und bitten unter der Tel.-Nr. 09281-704-0 um mögliche Zeugenhinweise.
Bei Kontrolle Haftbefehl festgestellt
HOF. Am Dienstagnachmittag unterzogen Zivilbeamte der Polizeiinspektion Hof einen 43-jährigen Ukrainer aus dem Landkreis Hof in der Orleanstraße einer Verkehrskontrolle. Dabei stellten die Beamten einen offenen Haftbefehl gegen den Mann fest. Gegen die Bezahlung einer ausstehenden Geldbuße im hohen zweistelligen Eurobereich konnte der Mann die Vollstreckung des Haftbefehls abwenden und durfte seinen Weg anschließend fortsetzen.
E-Scooter manipuliert
HOF. Am Dienstagabend kontrollierten Zivilbeamte der Polizeiinspektion Hof einen 17-jährigen Deutschen aus Hof mit seinem E-Scooter in der Ladwehrstraße. Den Beamten war zuvor aufgefallen, dass der junge Mann ungewöhnlich schnell mit dem Fahrzeug unterwegs war.
Nachdem ihn die Beamten zur Rede gestellt hatte, räumte der Jugendliche ein, dass der Scooter frisiert war. Für die beobachtete Geschwindigkeit von über 35 km/h bergauf hätte er eine Fahrerlaubnis benötigt, die er nicht innehatte. Doch das war noch nicht alles.
Die Ordnungshüter fanden auch Marihuana und Drogenutensilien bei dem 17-Jährigen, der zudem drogentypische Auffälligkeiten zeigte. Einen Drogenvortest verweigerte er allerdings. Um dem Verdacht der des Fahrens unter Drogeneinfluss nachzugehen, ordneten sie daher eine Blutentnahme in einem örtlichen Krankenhaus an, untersagten dem jungen Mann die Weiterfahrt und verständigten Erziehungsberechtigte. Den frisierten E-Scooter stellten die Beamten darüber hinaus sicher. Dieser wird nun auf Manipulationen überprüft.
Ermittelt wird nun unter anderem wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Fahrens unter Drogeneinfluss gegen den Jugendlichen.
Mehrere Betrügereien beim Online-Handel
Unbekannt.- Ein 19jähriger wollte am Dienstag einen Schuhschrank im Internet bestellen, und wurde über eine Suchmaschine auf einen Online-Shop aufmerksam. Das Angebot sprach ihn an, so dass er seine Kontaktdaten angab, und die Zahlung in Höhe von 69,95 € mit seine Kreditkarte tätigte. Im Anschluss erhielt er mehrere, ihm seltsam vorkommende Emails im Bezug auf den Kauf, so dass er stutzig wurde und etwas genauer recherchierte. So kam der 19jährige zu dem Schluss, dass er mit großer Wahrscheinlichkeit einem Fake-Shop auf den Leim gegangen ist. Er kontaktierte direkt seine Bank, so dass die Zahlung gestoppt werden konnte, und ihm kein finanzieller Schaden entstanden ist.
Über Facebook wollte eine 24jährige mehrere TONI-Figuren erwerben und schaltete dafür eine Suchanzeige. Daraufhin kam sie vor gut einer Woche mit einer ihr unbekannten Dame in Kontakt, die ihr die Figuren verkaufen wollte. Sie einigten sich auf den Preis von 58 Euro, welchen die 24jährige mittels Banküberweisung zahlte. Auf die Lieferung wartet die junge Frau seitdem jedoch vergeblich, und auch der Kontakt mit der Verkäuferin gestaltet sich seitdem schwierig, weshalb davon ausgegangen werden muss, dass sie einem Betrug zum Opfer gefallen ist.
Über seine Bank-App wurde ein 71jähriger am Dienstag auf eine verdächtige Abbuchung in Höhe von 29,90 Euro aufmerksam gemacht. Beim Geldempfänger soll es sich um einen Pflegedienst in Großbritannien handeln. Der Senior lehnte die Zahlung ab und ließ seine Karte umgehend sperren. Ein Vermögensschaden entstand ihm somit bislang glücklicherweise nicht.
Die Polizei rät im allgemeinen zur besonderen Vorsicht bei Käufen und Kontakt mit fremden Personen über das Internet. Prüfen Sie Impressum und Angaben des Händlers, sowie dessen Bewertungen. Ebenso bietet die Verbraucherzentrale einen „Fakeshop-Finder“ an.
Durch Sonne geblendet
Münchberg – Die tief stehende Sonne war die Ursache eines Unfalls der sich am Mittwochmorgen in der Ottostraße ereignete. Eine 54-Jährige Frau fuhr mit ihrem VW in Richtung Kirchenlamitzer Str. als sie durch die tief stehende Sonne derart geblendet wurde, dass sie mit ihrem Pkw nach rechts von der Fahrbahn abkam und frontal gegen eine Mauer und einen Geländerpfosten fuhr. Durch den Aufprall, bei dem beide Airbags auslösten, verletzte sich die Frau im Brustbereich und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Münchberg verbracht werden. Am Fahrzeug entstand ein Schaden in Höhe von 14000 Euro.

Verkehrsunfall mit Motorrad
Hof – Am Mittwochabend ein Motorradfahrer mit Sozia auf der B15 von Hof in Richtung Leupoldsgrün. Auf Höhe Wölbattendorf beschleunigte der Fahrer, um ein Wohnwagengespann zu überholen. Die Sozia hielt sich nicht richtig fest, weshalb sie beim Beschleunigen vom Motorrad fiel und über die Fahrbahn glitt. Die 20jährige wurde glücklicherweise nur leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Klinikum Hof gebracht. Nach ersten Erkenntnissen zog sie sich eine Verletzung am Sprunggelenk, Prellungen und Schürwunden zu. Das Motorrad blieb unbeschädigt.
Verkehrsunfallflucht
Hof - Am Mittwochvormittag hat eine Hoferin ihren Ford Fiesta am Fahrbahnrand in der Heimgartenstraße, gegenüber der Firma Wilo geparkt. In der Zeit zwischen 08:00 bis 09:00 Uhr touchierte ein unbekanntes Fahrzeug den linken Außenspiegel des Pkw, wodurch dieser zu Bruch ging. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Die Schadenshöhe wird auf etwa 800 Euro geschätzt. Zeugen, die Angaben zum flüchtigen Fahrzeug und Unfallverursacher machen können, werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Hof, Tel. 09281/704-0 in Verbindung zu setzen.
Unter Betäubungsmitteleinfluss am Steuer und illegale Einfuhr von Haschisch
BAB A 93 / GATTENDORF, LKRS. HOF – Am Donnerstagvormittag, gegen 10.00 Uhr, geriet im Rahmen einer Kontrollstelle auf der BAB A 93, bei Gattendorf, ein Opel Vivaro mit polnischer Zulassung in das Visier der Selber Schleierfahnder.
Bei der Kontrolle des 43-jährigen polnischen Fahrers fanden die Beamten ein Glas mit einer geringen Menge Haschisch auf, welches dieser zuvor von Polen nach Deutschland eingeführt hatte. Zudem konnten bei dem Mann drogentypische Auffälligkeiten festgestellt werden. Ein freiwillig durchgeführter Urintest reagierte anschließend positiv auf THC. Infolgedessen wurde die Weiterfahrt unterbunden und eine Blutentnahme im nächstgelegenen Krankenhaus durchgeführt.
Zudem wurde nun ein Ermittlungsverfahren wegen der Einfuhr von Cannabis sowie wegen des Verdachts des Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss eingeleitet. Nach Beendigung der Maßnahmen vor Ort musste der Mann seine Reise zu Fuß fortsetzen.
Verbotene Waffen im Fahrzeug aufgefunden
ST 2179 / SELB, LKRS. WUNSIEDEL I. F. – Am Donnerstagnachmittag, gegen 16.00 Uhr, erweckte im Rahmen der vorübergehend wiederangeordneten Grenzkontrollen auf der Staatsstraße 2179, bei Wildenau, ein VW Polo aus dem Zulassungsbezirk Saale-Orla-Kreis die Aufmerksamkeit der Beamten der Grenzpolizeiinspektion Selb.
Diese fanden bei der Kontrolle des 22-jährigen armenischen Fahrers im Handschuhfach sowie unter dem Beifahrersitz versteckt einen Wurfstern sowie ein Nunchaku auf und beschlagnahmten die verbotenen Waffen.
Der junge Mann muss sich nun wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz strafrechtlich verantworten. Nach erfolgter Sachbearbeitung konnte dieser anschließend seine Fahrt fortsetzen.
PKW angefahren und geflüchtet
Rehau.- Am Donnerstagmorgen kurz vor 06 Uhr stieß ein bislang unbekannter Fahrzeugführer auf einem Firmenparkplatz in der Regnitzlosauer Straße beim Ausparken gegen den blauen VW Golf eines 42jährigen Hofers. Der Verursacher setzte anschließend seine Fahrt fort, ohne den Unfall zu melden. Der entstandene Schaden wird auf etwa 8000 Euro geschätzt. Die Polizei Rehau hat die Ermittlungen wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen. Zeugen, die den Zusammenstoß beobachten konnten, werden gebeten sich unter der 09283-8600 zu melden.
Betrunken gegen Polizeimaßnahmen gewehrt
Rehau.- Durch Passanten wurde am Donnerstag gegen 18:20 Uhr eine augenscheinlich betrunkene Person in der Krötenseestraße mitgeteilt, die beim Versuch mit dem Auto einzuparken ein anderes Fahrzeug touchierte und einen Schaden von etwa 3500 Euro verursachte. Vor Ort trafen die Beamten der PST Rehau auf einen 33jährigen Ukrainer, welchem es auf Grund seiner Alkoholisierung nicht möglich war einen Atemalkoholtest durchzuführen. Er wurde daher zur Blutentnahme ins Krankenhaus gebracht. Dort schlug beim Anblick der Ärzte seine Stimmung um, und er sperrte sich massiv gegen die Maßnahmen des Personals, so dass weitere Unterstützung angefordert werden musste. Im weiteren Verlauf schlug er gegen einen eingesetzten Polizisten. Dieser konnte gerade so noch ausweichen, so dass der Faustschlag „nur“ auf der Schulter des Beamten landete. Der Ukrainer wird sich nun nicht nur wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs strafrechtlich verantworten müssen, auch wegen versuchter Körperverletzung und eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte erhält er eine Anzeige.
Schaltkasten umgefahren und geflüchtet
Berg. Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer befuhr zwischen dem 23.09.2026, 18:00 Uhr und dem 24.09.2026, 12:40 Uhr, vermutlich mit einem LKW, den Parkplatz des Autohofs in der Sieggrubenstraße und fuhr dabei einen Schaltkasten im Wert von ca. 1.000,-- Euro um. Ohne sich um den verursachten Schaden zu kümmern, fuhr der Unbekannte davon. Wer konnte Beobachtungen machen? Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Naila unter der Telefonnummer 09282/97904-0 entgegen.
Unfallursache Sekundenschlaf
A72/Feilitzsch.- In den Leitplanken endete die Fahrt eines 24-jährigen Chemnitzers am 25.09.2026 in den frühen Morgenstunden auf der A72.
Der Sachse war mit seinem Hyundai gegen 01.25 Uhr in Richtung Heimat unterwegs, als ihn bei Feilitzsch die Müdigkeit übermannte. Das Auto fuhr unkontrolliert nach links und schrammte an den Leitplanken entlang.
Den Beamten der Autobahnpolizei aus Hof erzählte er im Anschluss von seiner Müdigkeit und dem danach folgenden Unfallgeschehen. Der Sekundenschlaf wurde von den Beamten als Anzeichen einer möglichen Übermüdung bewertet. Das Gesetz sieht eine Übermüdung wiederum als Anzeichen von Fahruntüchtigkeit. Kommt es dann zu einem Verkehrsunfall, steht eine Straftat wegen einer Straßenverkehrsgefährdung im Raum.
Die Polizisten belehrten den Mann, der selbst unverletzt blieb, wegen der Straftat und leiteten somit ein entsprechendes Verfahren gegen ihn ein.
An dem Hyundai des Chemnitzers war die gesamte linke Seite zerkratzt. Die Beamten beziffern den Schaden hier auf rund vier Tausend Euro. Ob und in welcher Höhe Schaden an den Leitplanken entstand, muss die zuständige Automeisterei in Rehau nun klären. .
Gemeinsame Kontrollen
A93/Gattendorf.- Beamte verschiedenster Sicherheitsbehörden trafen sich am 24.09.2026 zu einer fünf stündigen Kontrollaktion auf einem Autobahnparkplatz der A93 bei Hof.
Neben Spezialisten aus dem Bereich des Schwerverkehrs und Fahndern der Grenzpolizei waren Bundespolizisten, Zollbeamte und Straßenkontrolleure des BALM (Bundesamt für Logistik und Mobilität) beteiligt. Sogar eine Abordnung von Verkehrspolizisten aus der benachbarten Tschechischen Republik war im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit aus Karlovy Vary/Karlsbad angereist.
Bei den Kontrollen wurde eine Reihe von unterschiedlichen Sachverhalten bearbeitet. So mussten drei Autotransporter wegen Überschreitungen der maximal zulässigen Länge jeweils ein bis zwei Fahrzeuge abladen. Während Zollbeamte bei einer 32-jährigen Frau 1,7 Gramm Kokain beschlagnahmten, die sie zuvor nach Deutschland eingeführt hatte. Grenzpolizisten aus Selb kontrollierten einen 46-jährigen Mann aus Polen und beschlagnahmten bei ihm eine kleinere Menge Marihuana, die er ebenfalls nach Deutschland mitgebracht hatte. Außerdem musste er seinen Transporter an Ort und Stelle stehen lassen, da er offensichtlich unter dem Einfluss der Droge stand und ein Drogentest positiv ausfiel. Die Grenzpolizisten ordneten eine Blutentnahme bei ihm an. Dem Fahrer eines Holztransporters aus Sachsen musste wegen der Überladung seines 40-Tonners um fast zehn Tonnen ebenfalls die Weiterfahrt vorübergehend untersagt werden. Zehn Trucker wurden außerdem wegen Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeitvorschriften beanstandet.
Insgesamt nahmen die Kontrolleure 55 LKW und 51 PKW aus dem In- und Ausland genauer unter die Lupe.
Foto: Polizeiinspektion Hof, Polizeiinspektion Münchberg
Quelle: PI Hof, Selb, Naila, Münchberg, Rehau,Polizeipräsidium Oberfranken







