Verkehrsunfall im Regen
HELMBRECHTS. Gut reagiert hat am Sonntagabend eine 24-jährige Opel-Fahrerin, als kurz nach dem Ortsteil Ochsenbrunn der Seat eines 18-Jährigen auf Ihre Fahrbahnseite rutschte.
Kurz vor 21.30 Uhr war der junge Fahrer eines Seats von Gösmes kommend in Richtung Ochsenbrunn unterwegs. Im Bereich einer scharfen Rechtskurve verlor er auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto und rutschte nach links auf die Gegenfahrbahn. Dies erkannte eine 24-Jährige, die mit ihrem Opel dort unterwegs war gerade noch rechtzeitig und wich nach links aus. So gelang es ihr, einen Zusammenstoß verhindern.
Der mit vier Personen besetzte Seat kam nach links von der Fahrbahn ab, fuhr eine Böschung hinab, streifte einen Baum und fuhr über mehrere Baumstümpfe, ehe er im Wald zum Stehen kam. Während der Fahrer des Seats unverletzt blieb, transportierten Rettungswägen seine drei Mitfahrer mit leichten Verletzungen in verschiedene Krankenhäuser.
Am Seat entstand Totalschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro. Ein Abschleppdienst zog ihn aus dem Wald und verlud ihn auf sein Fahrzeug. Der Opel blieb unbeschädigt.
Unfallflucht neben Polizeigebäude
MÜNCHBERG. In unmittelbarer Nähe zur Polizeiinspektion Münchberg hat ein bislang unbekannter Fahrer den Spiegel eines geparkten Fords abgefahren und ist geflüchtet.
Zwischen Freitag, 20 Uhr, und Sonntag, 17 Uhr, parkte das Auto in der Austraße am rechten Fahrbahnrand. Als der Fahrer zu seinem Auto kam, stellte er einen Sachschaden am linken Außenspiegel in Höhe von 1.200 Euro fest.
Zeugen werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 09251/87004-0 mit der Polizeiinspektion Münchberg in Verbindung zu setzen.
Fußgängerin von Lkw angefahren und verletzt
HOF. Am Montagnachmittag kam es in der Kulmbacher Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Fußgängerin und einem Lkw, wobei die Frau nicht unerheblich verletzt wurde.
Gegen 14:20 Uhr bog ein 56-jähriger Deutscher aus Richtung der Köditzer-Straße kommend mit seinem Lkw DAF von der Dr.-Enders-Straße bei für ihn geltendem Grünlicht nach rechts in die Kulmbacher Straße ab. Dort überquerte eine 43-jährige Deutsche gerade die Fußgängerampel, ebenfalls bei Grünlicht. Nach bisherigen Erkenntnissen übersah der Lkw-Fahrer die Frau beim Abbiegevorgang und erfasste sie mit geringer Geschwindigkeit. Diese wurde dabei im Bereich des linken Beins erfasst und schwer verletzt. Nach erfolgter Erstversorgung durch den Rettungsdienst besteht der Verdacht auf eine Sprunggelenksfraktur. Der Lkw-Fahrer hingegen erlitt einen Schock und musste ebenfalls betreut werden. Die Unfallstelle wurde bis etwa 15:00 Uhr kurzzeitig für die Unfallaufnahme gesperrt. Beamte der Polizeiinspektion Hof ermitteln nun von Amtswegen gegen den Lkw-Fahrer wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr.
Verbotenes Pfefferspray aufgefunden
ST 2179, SELB, LKRS. WUNSIEDEL I. FICHTELGEBIRGE. Am Montagmorgen, gegen 09.45 Uhr, kontrollierten die Beamten der Grenzpolizeiinspektion Selb im Rahmen der vorübergehend wiederangeordneten Grenzkontrollen auf der Staatsstraße 2179, bei Wildenau, einen Mazda mit tschechischer Zulassung.
Bei der Kontrolle des 75-jährigen tschechischen Fahrers fanden die Beamten in der Beifahrertüre ein verbotenes Pfefferspray mit gefälschtem Prüfzeichen auf. Infolgedessen wurde das verbotene Pfefferspray beschlagnahmt.
Nach erfolgter Sachbearbeitung konnte der Rentner seine Reise fortsetzen. Er muss sich nun wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz strafrechtlich verantworten.
Ohne Führerschein am Steuer
BAB A 93, THIERSHEIM, LKRS. WUNSIEDEL I. FICHTELGEBIRGE. Am Montagnachmittag, gegen 16.30 Uhr, geriet auf der BAB A 93, bei Thiersheim, ein Alfa Romeo mit französischer Zulassung in das Visier der Selber Schleierfahnder.
Zu Beginn der Kontrolle konnte der 34-jährige rumänische Fahrer lediglich ein Foto seines österreichischen Führerscheins auf seinem Handy vorzeigen. Wie sich jedoch im Rahmen der weiteren fahndungsmäßigen Überprüfung herausstellte, hatte der Mann auf seine österreichische Fahrerlaubnis verzichtet. Infolgedessen wurde diese für ungültig erklärt. Zudem ergaben die weiteren polizeilichen Ermittlungen, dass der Fahrer bereits wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis in diesem Jahr in Erscheinung getreten ist. Anschließend wurde die Weiterfahrt durch den Rumänen unterbunden.
Er muss sich nun erneut wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis strafrechtlich verantworten.
Mit Haftbefehl gesucht
ST 2179, SELB, LKRS. WUNSIEDEL I. FICHTELGEBIRGE. Am Montagnachmittag, gegen 16.30 Uhr, erweckte ein Skoda mit slowakischer Zulassung im Rahmen der vorübergehend wiederangeordneten Grenzkontrollen auf der Staatsstraße 2179, bei Wildenau, die Aufmerksamkeit der Selber Grenzpolizei.
Bei der fahndungsmäßigen Überprüfung des 33-jährigen ukrainischen Fahrers stellten die Beamten fest, dass gegen diesen ein Haftbefehl wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls vorlag. Der Mann konnte jedoch den Haftbefehl durch die Zahlung des geforderten hohen dreistelligen Betrags abwenden.
Nach der erfolgten Sachbearbeitung konnte der Ukrainer seine Fahrt fortsetzen.
Anzeigen gegen Trucker Pärchen
A9/Berg.- Beamte der Schwerverkehrsgruppe kontrollierten am 23.02.2026 gegen 22.15 Uhr einen Sattelzug mit rumänischen Kennzeichen und stellten Unregelmäßigkeiten fest. Der 40-Tonner war im sogenannten „Teambetrieb“ unterwegs, was bedeutet, dass zwei Fahrer sich abwechseln. Doch in dem vorliegenden Fall bestand das „Team“ aus dem 56-jährigen Fahrer und seiner 46-jährigen Ehefrau. Die Kontrolleure bemerkten jedoch, dass man es mit den persönlich zugeteilten Fahrerkarten nicht so genau nimmt. Denn der 56-Jährige hatte die Karte der Ehefrau eingesteckt, wodurch das Kontrollgerät falsche Daten erzeugte und somit ein Fälschungsdelikt im Raum stand.
Die Beamten leiteten gegen die beiden Eheleute aus Rumänien ein entsprechendes Strafverfahren ein.
Die Erklärung des 56-Jährigen, ihm fahre die Frau zu langsam, weshalb er das Steuer übernehmen musste, ließen die Beamten nicht gelten. Nachdem die beiden Berufskraftfahrer jeweils eine Sicherheitsleistung bei den Beamten eingezahlt hatten, konnte die Fahrt mit der „dringenden Terminfracht“ auf der A9 in Richtung Berlin weitergehen.
Kokain im Rucksack
A9/Berg.- Auf dem Weg von Rheinland-Pfalz nach Hof waren zwei 32 Jahre und 42 Jahre alte Männer mit einem Kleintransporter auf der A9 unterwegs, als sie gegen 15.15 Uhr von einer Streife der Autobahnpolizei gestoppt wurden. Routinemäßig befragten die Beamten aus Hof die Beiden nach verbotenen Gegenständen und Substanzen, um ihnen Gelegenheit zu einer Herausgabe zu geben. Nachdem die Zwei verneinten, entschlossen sich die Beamten, sich das Gepäck genauer anzusehen und stießen im Rucksack des 32-Jährigen auf ein Tütchen mit weißem Pulver. Nach dem Inhalt befragt, räumte er sofort ein, dass es sich um Kokain handelt, dass er im Rucksack liegen gelassen habe. Die Beamten beschlagnahmten die Droge und nahmen gegen den Besitzer eine Strafanzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz auf.
Abstandskontrolle auf der A9
A9/Stammbach.- In einem Zeitraum von vier Stunden waren die Messgeräte der Hofer Verkehrspolizei am 23.02.2026 auf der A9 bei Stammbach in Position gebracht. Bei der Kontrollaktion fielen sowohl LKW als auch PKW durch teilweise erhebliche Unterschreitungen des jeweiligen Mindestabstands auf. Statt den gesetzlich geforderten Abstand von wenigstens 50 Metern zum Vorausfahrenden einzuhalten, war ein Trucker aus Thüringen mit 34 Metern Abstand unterwegs, was ihm nun eine Bußgeldanzeige und einen Punkt in Flensburg einbringen wird.
Auch die Fahrerin eines Seat aus dem Raum Ansbach muss mit Post von der Bußgeldstelle rechnen. Denn die Mittelfränkin hielt anscheinend bei einer Geschwindigkeit von 146 km/h einen Abstand von gerade einmal 13 Meter für angemessen. Nach der Faustformel „Halber Tacho“ wäre jedoch ein Minimalabstand von 73 Metern wingend erforderlich gewesen. Ein Bußgeld von 320 Euro, zwei Punkte sowie ein zweimonatiges Fahrverbot sind nun für die Frau die Konsequenzen ihres Fehltritts.
Wucher bei der Rohrreinigung
STAMMBACH. Eine Rechnung über knapp 1.400 Euro stellte ein Handwerker, den ein Hausbesitzer zur Bereinigung eines verstopften Abflussrohres bestellte.
Am Freitag suchte der Mann im Internet nach einem Rohrreinigungs-Service, da sein Abfluss verstopft war. Er kontaktierte eine Firma, die solche Arbeiten anbietet. Am Nachmittag erschien ein Monteur und beseitigte die Störung fachgerecht. Im Vorfeld erklärte er, dass er je nach Meter der eingesetzten Spirale abrechnet. Für eine Stunde Arbeit verlangte der Handwerker dann etwa 1.400 Euro und bestand auf sofortige Begleichung. Da eine Kartenzahlung nicht funktionierte, fuhr der Betrogene zur Bank, hob das Geld ab und übergab es an den Monteur.
Als dieser weg war, kamen dem Auftraggeber Zweifel auf, ob die bezahlte Summe im richtigen Verhältnis steht. Wie er dann in Erfahrung brachte, belaufen sich die Kosten für eine Rohrreinigung üblicher Weise auf etwa 400 Euro.
Daher erstattete er eine Anzeige wegen Wucher.
Die Polizei ruft zur Vorsicht bei der Bestellung von Handwerkern über eine Internet-Recherche auf.
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Zu schnell gefahren
MÜNCHBERG. Zwei Messstellen bauten die Beamten der Verkehrspolizei am Montag auf.
Im Ortsteil Mussen überschritten am Vormittag 27 der 359 durchfahrenden Autos die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometer in der Stunde, was einer Beanstandungsquote von 7,5 Prozent entspricht. Neun davon erwartet ein Bußgeld, die restlichen 16 werden mit einem geringeren Verwarnungsgeld davonkommen.
Der Blitzer an der B289 hatte am Nachmittag mit 0,84 Prozent zwar eine weit geringere Quote, allerdings fuhr dort ein Wagen mit satten 127 statt 80 Kilometer in der Stunde durch die Messung. Der Fahrer wird seinen Führerschein für vier Wochen abgeben müssen.
Einbrecher von Eigentümer beobachtet
HOF. Am Montagabend wurde ein mutmaßlicher Einbrecher in einer Gartenlaube vom Eigentümer überrascht und flüchtete. Nun fahndet die Polizei nach dem Unbekannten.
Um 21:00 Uhr verschaffte sich der unbekannte Täter Zutritt zu einer unversperrten Gartenlaube in der Schellenbergstraße. Dies konnte der Eigentümer, ein 55-jähriger Mann aus Hof mit deutsch-russischer Staatsangehörigkeit, allerdings über seine eingebaute Videokamera live beobachten. Als er den Unbekannten unverzüglich zur Rede stellte, nahm dieser Reißaus und flüchtete in Richtung Schellenberg. Eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der anschließend verständigten Polizeiinspektion Hof blieben bisher erfolglos. Nach momentanem Stand wurden allerdings weder Gegenstände entwendet, noch beschädigt. Die Beamten sicherten vor Ort erste Spuren und leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt ein.
Der Flüchtige kann wie folgt beschrieben werden:
Männlich, ca. 25 Jahre alt und etwa 180 cm groß
Schlanke Statur
Schwarze Schuhe, dunkle Jeans, eher helle Jacke mit dunkler Kapuze
Vermutlich Handschuhe getragen, kleiner dunkler Rucksack
Sachdienliche Angaben nimmt die Polizeiinspektion Hof unter der Tel.-Nr. 09281-704-0 entgegen.
Alkoholisierter Pkw-Fahrer angehalten
HOF. Am Montagabend gegen 21:30 Uhr unterzogen Beamte der Polizeiinspektion Hof einen 35-jährigen Deutschen mit seinem Pkw VW in der Schneebergstraße einer allgemeinen Verkehrskontrolle. Dabei schlug ihnen Atemalkoholgeruch entgegen. Ein anschließender Vortest ergab einen Wert von 0,64 Promille. Daher untersagten die Beamten dem Mann die Weiterfahrt und brachten ihn für eine Blutentnahme in ein Krankenhaus. Der 35-Jährige muss nun mit einem Bußgeld in Höhe von 500 Euro, zwei Punkten im Fahreignungsregister und einem Monat Fahrverbot rechnen.
Ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs
HOF. Am Montagmittag kurz vor 12:00 Uhr kontrollierten Zivilbeamte der Polizeiinspektion Hof in der Ernst-Reuter-Straße einen 30-jährigen Slowaken mit seinem Pkw Skoda. Dabei stellten sie fest, dass der Mann über keine gültige Fahrerlaubnis verfügt. Daher untersagten sie ihm die Weiterfahrt und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen ihn ein.
Geparkter Pkw angefahren
HOF. Im Zeitraum von Samstag, 13:00 Uhr, bis Sonntag, 14:00 Uhr, wurde ein in der Liebigstraße am Fahrbahnrand geparkter Pkw Opel von einem bislang unbekannten Fahrzeugführer angefahren und dabei im Bereich des vorderen linken Kotflügels beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1.500 Euro geschätzt. Der Verursacher entfernte sich anschließend unerkannt, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzugehen. Täterhinweise liegen bislang nicht vor. Beamte der Polizeiinspektion Hof ermitteln nun wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort gegen Unbekannt und bitten mögliche Zeugen, sich unter der Tel.-Nr. 09281-704-0 zu melden.
Verkehrsunfallflucht - Zeugen gesucht
HOF. Im Zeitraum von Samstag, 17:30 Uhr, bis Montag, 11:00 Uhr, touchierte ein bislang unbekannter Fahrzeugführer in der Straße Am Eisteich die Fassadenverkleidung eines Vereinsgebäudes. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von 1.500 Euro. Hinweise zu dem Verursacher liegen bislang nicht vor. Dieser entfernte sich unerkannt von der Unfallstelle. Beamte der Polizeiinspektion Hof ermitteln nun wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort gegen Unbekannt. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 09281-704-0 zu melden.
Stofftiere aus Verkaufsraum entwendet
Rehau.- Im Laufe der vergangen Woche wurden 78 Stofftiere im Wert von 970 Euro aus einem Drogeriemarkt in der Ludwigstraße entwendet. Mitarbeiterinnen stellten das Fehlen der Ware im Rahmen einer Inventur am gestrigen Dienstag fest. Aufgrund der Menge muss davon ausgegangen werden, dass der oder die Täter mit einer größeren Tasche oder gar einem Koffer den Laden besuchten. Zeugen, denen zwischen dem 16.02. und 20.02. verdächtige Personen im Einkaufsmarkt aufgefallen sind, oder sogar den Diebstahl beobachten konnten, werden gebeten sich bei der Polizei Rehau unter der 09283-8600 zu melden.
Gefälschten Führerschein und Personalausweis aufgefunden
MARKTREDWITZ, LKRS. WUNSIEDEL I. F. Am Dienstagnachmittag, gegen 14.00 Uhr, geriet ein Fahrgast im Zug von Marktredwitz nach Hof in das Visier der Selber Schleierfahnder.
Bei der Kontrolle des 30-jährigen ukrainischen Mannes konnten die Beamten in dessen Geldbeutel einen moldauischen Führerschein und Personalausweis auffinden, welche sich nach eingehender Überprüfung als Totalfälschung herausstellten. Infolgedessen wurden diese beschlagnahmt.
Nach erfolgter Sachbearbeitung konnte der Mann seine Reise fortsetzen. Er muss sich nun wegen Verschaffen von falschen amtlichen Ausweisen strafrechtlich verantworten.
Alkoholisiert und ohne Führerschein am Steuer
ST 2179 / SELB, LKRS. WUNSIEDEL I. F. Am Dienstagabend, gegen 20.15 Uhr, kontrollierten die Beamten der Grenzpolizeiinspektion Selb im Rahmen der vorübergehend wiederangeordneten Grenzkontrollen auf der Staatsstraße 2179, bei Wildenau, einen Opel Astra mit polnischer Zulassung.
Zu Beginn der Kontrolle konnte der 48-jährige polnische Fahrer jedoch keinen Führerschein vorzeigen. Die weitere fahndungsmäßige Überprüfung ergab, dass der polnische Führerschein des Mannes in Polen beschlagnahmt und für ungültig erklärt wurde. Im Rahmen der weiteren Sachbearbeitung konnten die Beamten zudem Alkoholgeruch wahrnehmen. Anschließend wurde ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt, welcher einen Wert von 0,6 Promille ergab. Infolgedessen wurde die Weiterfahrt des Polen unterbunden.
Er muss sich nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und wegen Fahren unter Alkoholeinfluss verantworten.
Verbotenes Pfefferspray aufgefunden
BAB A72 / FEILITZSCH, LKRS. HOF. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, gegen 00.00 Uhr, erweckte auf der BAB A 72, bei Feilitzsch, ein VW Golf mit polnischer Zulassung die Aufmerksamkeit der Selber Schleierfahnder.
Bei der Kontrolle des 37-jährigen polnischen Fahrers fanden die Beamten in der Mittelkonsole ein verbotenes Pfefferspray auf und beschlagnahmten dieses.
Nach erfolgter Sachbearbeitung konnte der polnische Staatsbürger seine Reise fortsetzen. Er muss sich nun wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz strafrechtlich verantworten.
Tankuhr im Schlaf auf Reserve
A9/Gefrees.- Rund 250 Liter weniger im Tank hatte ein 26-jähriger Berufskraftfahrer aus Litauen im Tank seiner Zugmaschine, nachdem ein bislang unbekannter Täter sich daran zu schaffen gemacht hatte.
Der Trucker stellte am 23.02.2026 seinen Sattelzug auf einer Parkfläche neben der Fahrbahn der A9 bei Gefrees ab und brachte seine Ruhezeit ein. In der Zeit von 20 Uhr bis 7.30 Uhr des darauffolgenden Tages pumpte der oder die Täter Diesel im Wert von rund 400 Euro aus dem Tank.
Die Verkehrspolizei aus Hof hat nun Ermittlungen wegen Dieseldiebstahls aufgenommen.
Wohnmobil mit Filzstift angemalt
Naila. Zwei grüne Edding-Linien brachte ein bislang unbekannter Schmierfink an einem im Griesbacher Weg abgestellten Wohnmobil an der Beifahrerseite des Fahrzeugs an, welches dort zwischen dem 21.02.2026 und dem 24.02.2026 abgestellt war. Der Aufwand zum Entfernen der Farbe wird mit ca. 200,-- Euro beziffert. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Naila unter der Telefonnummer 09282/97904-0 entgegen.
Einbrecher geht leer aus
Bad Steben. Ein bislang unbekannter Eindringling verschaffte sich zwischen dem 23.02.2026, 18:00 Uhr und dem 24.02.2026, 10:00 Uhr durch die Kellertür Zutritt zu einem Wohnhaus in der Wilhelmstraße. Dabei wurde die Schlossfalle beschädigt und fiel zu Boden. Der verursachte Schaden beläuft sich auf ca. 150,-- Euro. Entwendet wurde nichts. Wer konnte Beobachtungen machen? Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Naila unter der Telefonnummer 09282/97904-0 entgegen.
Sicherheitstür beschädigt - Schadenshöhe: 1.500,-- Euro
Bad Steben. Eine Sachbeschädigung durch einen bislang unbekannten Täter ereignete sich zwischen dem 23.02.2026, 16:00 Uhr und dem 24.02.2026, 07:00 Uhr in der Berliner Straße. Vermutlich durch einen Schlag sprang das komplette Glas der Türe. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Naila unter der Telefonnummer 09282/97904-0 zu melden.
Fahrzeug nicht versichert
BAB A 93 / THIERSHEIM, LKRS. WUNSIEDEL I. F. Am Mittwochmittag, gegen 13.00 Uhr, kontrollierten die Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb auf der BAB A 93, bei Thiersheim, einen VW Transporter aus dem Zulassungsbezirk Bremerhaven.
Wie sich im Rahmen der fahndungsmäßigen Überprüfung herausstellte, war der Pkw nicht versichert. Infolgedessen wurde die Weiterfahrt zunächst unterbunden.
Der 38-jährige deutsche Fahrer muss sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz strafrechtlich verantworten. Seine Fahrt konnte er letztendlich dennoch fortsetzen, da er den von der Versicherung geforderten Versicherungsbetrag noch während der Sachbearbeitung begleichen konnte.
Ohne Führerschein am Steuer
BAB A 9 / BERG, LKRS. HOF. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, gegen 02.15 Uhr, erweckte auf der BAB A 9, bei Berg, ein Kleintransporter aus dem Zulassungsbezirk Limburg die Aufmerksamkeit der Selber Schleierfahnder.
Zu Beginn der Kontrolle händigte der 30-jährige rumänische Fahrer seinen ukrainischen Führerschein aus. Wie sich jedoch im Rahmen der fahndungsmäßigen Überprüfung herausstellte, wurde diesem die Fahrerlaubnis aufgrund einer Verkehrsstraftat entzogen. Infolgedessen wurde die Weiterfahrt unterbunden.
Zudem wurde gegen den Rumänen ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Seine Reise musste er anschließend zu Fuß fortsetzen.
Leicht verletzt nach Vorfahrtsverstoß
Schwarzenbach/Saale.- Eine 28jährige Hoferin befuhr am Mittwoch gegen 16:50 Uhr die B289 von Rehau kommend, und wollte an der Kreuzung zur Industriestraße nach links Richtung Schwarzenbach abbiegen. Dabei übersah die Dame den entgegenkommenden, vorfahrtsberechtigten, PKW eines 55jährigen aus dem Landkreis Hof stieß mit diesem zusammen. Dabei verletzten sich beide Beteiligte leicht und kamen zur weiteren Versorgung ins Klinikum. Die Fahrzeuge waren im Anschluss nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf 50000 Euro geschätzt.
Frau stirbt bei Verkehrsunfall
SPARNECK, LKR. HOF. Am Donnerstagmorgen kam es auf der Straße zwischen Bad Weißenstadt und Sparneck zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Eine Autofahrerin kollidierte frontal mit einem anderen Fahrzeug und erlag ihren schweren Verletzungen.
Gegen 5.30 Uhr fuhr die 58-jährige Frau von Bad Weißenstadt in Richtung Sparneck. In einer Rechtskurve, die über den Waldstein führt und bergab verläuft, kollidierte sie frontal mit dem Fahrzeug eines entgegenkommenden 62-jährigen Fahrers eines Audis. Zum Unfallzeitpunkt war es an der Örtlichkeit aufgrund der Wetterbedingungen glatt.
Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes eilten sofort zum Unfallort. Die 58-jährige Frau aus Bad Weißenstadt wurde noch am Unfallort reanimiert und ins Krankenhaus gebracht, erlag dort jedoch ihren schweren Verletzungen. Der 62-jährige Audi-Fahrer erlitt leichte Verletzungen.
Der betroffene Streckenabschnitt ist noch etwa bis 9.30 Uhr in beiden Richtungen komplett gesperrt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hof wurde ein Gutachter hinzugezogen, der die Beamten der Polizei Münchberg bei den Ermittlungen zum Unfallhergang unterstützt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.
Sekundenschlaf am Steuer führt zu Strafanzeige
A72/Selbitz.- Im Straßengraben endete die Fahrt eines 40-Tonners aus dem Raum Bamberg am 26.02.2026 um 05.30 Uhr. Der 49-jährige Berufskraftfahrer war auf der A72 in Richtung A9 unterwegs. Am Autobahndreieck überkam dem Mann jedoch die Müdigkeit und seine Zugmaschine fuhr unkontrolliert nach rechts in den Straßengraben, wo sie sich festfuhr und von einem Abschleppfahrzeug auf die Fahrbahn gezogen werden musste. Der Schaden an der Zugmaschine dürfte sich glücklicherweise nur auf zwei bis drei Tausend Euro beziffern und der vermeintlich übermüdete Fahrer blieb unverletzt.
Doch ein Strafverfahren wegen einer Straßengefährdung wird ihm nicht erspart bleiben. Denn Übermüdung führt zu Verkehrsuntüchtigkeit, ähnlich wie Alkohol und Drogen. Kommt es dann zu Unfällen, wird es ein Fall für den Staatsanwalt. Die Beamten der Autobahnpolizei aus Hof nahmen eine Strafanzeige gegen den 49-jährigen Mann aus Thüringen auf.
Ohne Führerschein unter Drogen am Steuer
A9/Berg.- Eine Streifenbesatzung der Autobahnpolizei aus Hof entschloss sich am 25.02.2026 für die Kontrolle eines Kleintransporters mit Kennzeichen aus dem Raum Berlin. Wie die Polizisten bei der Anhaltung um kurz nach 23 Uhr feststellten, war der Kleintransporter mit drei algerischen Männern im Alter von 24 Jahren und 29 Jahren besetzt, die auf dem Weg in Richtung Süddeutschland unterwegs waren. Während der polizeilichen Maßnahmen im Sinne der sogenannten Schleierfahndung mussten die Beamten bei zwei der Männer einschreiten.
Denn der 29-jährige Fahrer konnte keinen Führerschein vorzeigen. Hier ermittelten die Beamten, dass dem Mann mit Wohnsitz in Berlin von den dortigen Behörden die Fahrerlaubnis entzogen wurde. Zudem erkannten die Fahnder bei dem Mann Auffälligkeiten, die auf kürzlichen Drogenkonsum deuteten. Ein von ihm absolvierter Drogentest bestätigte den Verdacht mit einem positiven Teststreifen auf Kokain und THC. Bei einer Überprüfung des 29-Jährigen im Fahndungssystem stellte sich ein offener Haftbefehl gegen ihn durch die Justizbehörden aus der Bundeshauptstatt heraus. Nachdem der Mann die dort geforderten 1200 Euro aufbringen konnte, blieb ihm eine Haft von 40 Tagen somit erspart.
Die Beamten ordneten eine Blutentnahme zu Beweiszwecken bei dem Drogenkonsumenten an und nahmen eine Strafanzeige gegen ihn auf.
Bei dem 24-jährigen Landsmann beschlagnahmten die Beamten eine kleine Menge Kokain, die bei seiner Durchsuchung aufgetaucht war, und nahmen eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz gegen ihn auf.
Den Kleintransporter musste das Trio indes stehen lassen, denn keiner der Männer konnte eine Fahrerlaubnis vorzeigen.
Geparkten PKW beschädigt und geflüchtet
Naila. Vermutlich beim Ein-/Ausparken streifte ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer Mittwochnachmittag zwischen 14:10 Uhr und 16:30 Uhr einen bei der Parkschnecke auf den oberhalb des Klinikums liegenden Längsparkplätzen abgestellten VW Polo und verursachte Sachschaden in Höhe von ca. 5.000,-- Euro. Ohne seinen Verpflichtungen nachzukommen, machte sich der Verursacher aus dem Staub. Die PI Naila hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 09282/97904-0.
Falsche Elektriker kassieren mittleren 4-stelligen Betrag
Naila/Marlesreuth. Ein Stromausfall zwischen dem 21. und 22.02.2026 in der Selbitzer Straße führte dazu, dass ein Ehepaar online nach einem Notdienst recherchierte und anschließend eine Firma mit Sitz in Berlin telefonisch kontaktierte. Seitens dieser wurden dann zwei bislang unbekannte Täter geschickt, welche den Sicherungskasten notdürftig reparierten. Da das Ehepaar leicht eingeschüchtert war, zahlten sie blauäugig einen Betrag von rd. 4.460,-- Euro in bar. Eine Quittung bekamen sie dafür nicht. Aufgrund einer Reklamation der verrichteten Arbeiten rief das Ehepaar am Folgetag erneut bei der Firma an und wurde gebeten, selbständig einen Hausmeister zu verständigen. Ein bekannter Elektriker stellte nach Begutachtung fest, dass die Elektroarbeiten teilweise nicht fachgerecht ausgeführt wurden und hierfür max. ein Betrag in Höhe von 500,-- Euro hätte in Rechnung gestellt werden dürfen. Die auf der Internetseite hinterlegte Handynummer wurde bereits abgeändert. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Verbotenes Messer dabei
MÜNCHBERG. Ein Einhandmesser führte am Mittwoch ein 31-Jähriger ohne berechtigtes Interesse.
Kurz nach 11 Uhr kontrollierte eine Streife der Polizeiinspektion Münchberg den Polen am Parkplatz eines Discounters am Autohof. Bei der Durchsuchung entdeckten die Beamten in seiner Bauchtasche ein Einhandmesser. Da er dieses somit griffbereit hatte und weder einen beruflichen noch sonstigen Grund zum Mitführen des Messers anführen konnte, bekam er eine Anzeige nach dem Waffengesetz. Das Messer stellten die Polizisten sicher.
Mietwagen ohne Genehmigung
MÜNCHBERG. Weder einen Personenbeförderungsschein, noch eine Mietwagen-Lizenz konnte am Mittwoch eine 60-jährige Fahrerin bei einer Kontrolle vorweisen.
Kurz vor 11.30 Uhr hielten Beamte der Polizeiinspektion Münchberg den Mercedes in der Marienbader Straße an. Neben der Fahrerin befanden sich drei Kinder in dem Miet-Fahrzeug, die von der Grundschule in verschiedene Kindertagesstätten gefahren wurden. Während die Kinder vorbildlich mit Rückhalteeinrichtungen gesichert waren, gab es Probleme mit den erforderlichen Genehmigungen. Die Frau war nicht im Besitz eines Personenbeförderungsscheines. Auch lag für das Fahrzeug keine Mietwagenlizenz vor. Somit unterbanden die Polizisten den Weitertransport der Kinder und ein Ersatzfahrzeug übernahm die Fahrt in die Kinderhorte.
Die Fahrerin und das Unternehmen erhalten jetzt Anzeigen nach der Fahrpersonalverordnung und dem Personenbeförderungsgesetz.
Riskantes Überholmanöver mit Sachschaden - Zeugen gesucht
SELBITZ. Am Mittwochmittag ereignete sich ein Verkehrsunfall mit Sachschaden aufgrund eines riskanten Überholmanövers eines Unbekannten. Ein weißer Transporter überholte gegen 12:00 Uhr trotz unklarer Verkehrslage auf der B173 von Kronach Richtung Hof einen schwarzen Suzuki Vitara. Aufgrund Gegenverkehrs drängte der Fahrer des weißen Transporters den Pkw nach rechts ab und verursachte einen nicht unerheblichen Sachschaden. Anschließend setzte er seine Fahrt mit überhöhter Geschwindigkeit fort, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen. Die Polizei ermittelt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort. Aufgrund hohen Verkehrsaufkommens zur Unfallzeit wird nach Zeugen des Vorfalls gesucht.
Mögliche Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise unter der Tel.-Nr. 09281-704-0 zu melden.
Aggressiver Ladendieb setzt sich gegen Ladendetektiv zur Wehr
HOF. Am frühen Dienstagnachmittag gegen 13:25 Uhr steckte ein 40-jähriger deutscher Staatsangehöriger in einem Ladengeschäft in der Hans-Böckler-Straße Tabakwaren in seinen Rucksack und wollte dieses verlassen, ohne die Ware zu bezahlen. Die Tat wurde durch den aufmerksamen Ladendetektiv beobachtet und der Mann angesprochen. Der Dieb verhielt sich uneinsichtig, schubste den Ladendetektiv weg und konnte vorerst unerkannt flüchten. Der Ladendetektiv wurde nicht verletzt. Durch den zurückgelassenen Rucksack konnte der Flüchtige im Nachgang ermittelt werden. Die Ware in Höhe von über 50 Euro verblieb im Geschäft. Die Beamte der Polizeiinspektion Hof leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Räuberischen Diebstahls ein.
Ladendiebin auf frischer Tat ertappt
HOF. Am späten Mittwochnachmittag gegen 16:25 Uhr entwendete eine 29-jährige tschechische Staatsangehörige in einem Verbrauchermarkt in der Ludwigstraße eine Flasche Wodka. Nach dem Kassenbereich wurde sie durch den Ladendetektiv angesprochen und der Tat überführt. Aufgrund vorangegangener Ladendiebstähle bestand gegen sie bereits ein Hausverbot. Gegen die Dame wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen Ladendiebstahls und Hausfriedensbruch geführt.
Vom Trucker Kollegen abgedrängt
A93/Selb.- Zu einem Verkehrsunfall auf der A93 wurden die Beamten der Autobahnpolizei aus Hof am 27.02.2026 in den frühen Morgenstunden beordert. An der Unfallstelle bei Selb angekommen, trafen sie auf den beschädigten Sattelzug eines Berufskraftfahrers aus dem Raum Kassel. Wie er den Polizisten erklärte, wurde er gegen 04.45 Uhr von einem Fahrerkollegen überholt, der jedoch viel zu früh wieder auf den rechten Fahrstreifen zurück wechselte und ihn beinahe in einen Zusammenstoß verwickelte. Der 25-Jährige wich nach rechts aus, wobei er das Ausfahrtsschild „Selb-Nord“ niederriss. Von dem Unfallverursacher ist jedoch nichts bekannt. Außer, dass es sich ebenfalls um einen Sattelzug handelte. Die Beamten beziffern den Sachschaden auf rund zehn Tausend Euro und nahmen eine Strafanzeige gegen den unbekannten Unfallverursacher auf.
Über 16 Tonnen zu viele Stämme geladen
A9/Berg.- Auf der Waage endete die Fahrt eines Holztransporters aus Hochfranken am 26.02.2026.
Beamte der Autobahnpolizei aus Hof erkannten den Transporter auf der A9 um kurz nach Mitternacht und vermuteten eine Überladung. Sie wiesen den 43-jährigen Fahrer aus Tirschenreuth zur Fahrt auf eine öffentliche Waage an, wo sich eine erhebliche Überladung des Gefährts herausstellte. Bei weit über 56 Tonnen blieb die Anzeige stehen, bei erlaubten 40 Tonnen! Die Beamten ordneten die Abladung von Holzstämmen bis zum Erreichen des zulässigen Gewichts an und nahmen eine Bußgeldanzeige gegen den Oberpfälzer auf.
Einige Fahrverbote bei nächtlicher Messung
A72/Köditz.- Erhebliche Geschwindigkeitsverstöße waren bei einer nächtlichen Messaktion der Verkehrspolizei aus Hof am 26.02.2026 zu verzeichnen. Während der sechsstündigen Kontrolle in einem auf 120 km/h begrenzten Abschnitt der A72 bei Köditz gaben 78 Fahrer zu viel Gas und müssen nun mit Bußgeldanzeigen rechnen. Fünf davon müssen sich neben einem Bußgeld und mindestens einem Punkt in Flensburg nun auch auf ein Fahrverbot von einem Monat einstellen. So auch ein 50-jähriger Fahrer eines VW aus Crailsheim, der wohl mindestens 185 km/h auf dem Tacho hatte, als es blitzte. Ein Bußgeld von sechs Hundert Euro, zwei Punkte und zwei Monate Fahrverbot erwarten nun den Temposünder aus Baden-Württemberg.
Mit Schlagring und Schreckschusspistole eingereist
ST 2179 / SELB, LKRS. WUNSIEDEL I. FICHTELGEBIRGE. Am Donnerstagnachmittag, gegen 15.00 Uhr, kontrollierten die Beamten der Grenzpolizeiinspektion Selb im Rahmen der vorübergehend wiederangeordneten Grenzkontrollen auf der Staatsstraße 2179, bei Wildenau, einen VW Golf mit tschechischer Zulassung.
Bereits zu Beginn der Kontrolle händigte der 27-jährige Fahrer einen in Deutschland verbotenen Schlagring an die Beamten aus, welche diesen sofort beschlagnahmten. Kurz vor der bevorstehenden Durchsuchung des Mannes gab dieser an, dass er eine geladene Schreckschusspistole in seinem Hosenbund mit sich führt. Da der tschechische Staatsbürger jedoch keinen Waffenschein besitzt, wurde die Schreckschusspistole ebenfalls vor Ort beschlagnahmt.
Der Mann muss sich nun wegen Verstößen gegen das Waffengesetz strafrechtlich verantworten.
Quelle: PI Hof, Selb, Naila, Münchberg, Rehau,Polizeipräsidium Oberfranken







