Alkoholisierung und Schneeglätte führen zu hohem Sachschaden bei Verkehrsunfall
HOF - Am frühen Dienstagmorgen, gegen 04:30 Uhr, fuhr ein 34-jähriger Deutscher mit seinem Opel auf der Staatsstraße 2177 von Hof in Richtung Oberkotzau.
Auf Höhe der Kreuzung An den Mühlwiesen verlor der Fahrer plötzlich die Kontrolle über sein Fahrzeug und rutschte, nicht zuletzt wegen der vorherrschenden Schneeglätte, gegen einen Ampelmast. Ein vorbeifahrender Winterdienstmitarbeiter informiert daraufhin die Polizei.
Die hinzugerufenen Streifen der Hofer Polizei fanden ein Trümmerfeld vor. Beim Fahrer ergaben sich deutliche Anhaltspunkte für eine Alkoholisierung, welche bei diesem Unfall eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben dürfte. Die Ampel musste zunächst außer Betrieb genommen werden und wird im Laufe des Tages durch einen Techniker inspiziert. Der Schaden dürfte sich hier auf etwa 35.000 Euro belaufen. Weitere 15.000 Euro Schaden entstanden am Pkw des Opelfahrers, schätzt die Polizei.
Den Unfallfahrer erwartet nun eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Da der Mann einen Atemalkoholtest verweigerte, muss nun das Ergebnis der durchgeführten Blutentnahme Klarheit bringen.
Schneeglätte führt zu weiteren Unfällen
HOF - Am Montag, den 29.12.2025, kam es wegen Schneeglätte gleich zu mehreren Unfällen.
Gegen 17:50 Uhr fuhr ein 20-jähriger Hofer mit seinem Opel die Leopoldstraße in Richtung Unterkotzau. Als der Mann auf Höhe der Wendestelle für Busse nach rechts in das dortige Industriegebiet abbiegen wollte, verlor er wegen der Schneeglätte die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach links von der Fahrbahn ab. Er überfuhr den Gehweg und kollidierte mit dem Treppengeländer einer ansässigen Firma. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf ca. 7.000 Euro.
Ein weiterer Unfall ereignete sich später, gegen 21:10 Uhr. Ein 20-jähriger aus dem Vogtlandkreis fuhr mit seinem Audi die Alsenberger Straße in Richtung Pfarr. Wegen der vorherrschenden Schneeglätte verlor der Audifahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam schleudernd nach rechts von der Fahrbahn ab. Er stieß zunächst mit der Fahrzeugfront an eine Plakatwand und in der Folge mit dem Fahrzeugheck in zwei geparkte Fahrzeuge. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf insgesamt 25.000 Euro. Der Audi des Unfallfahrers war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Glücklicherweise wurde bei keinem der beiden Unfälle jemand verletzt.
Zu schnell auf schneebedeckter Straße
Rehau.- Die winterlichen Straßenverhältnisse unterschätzte am Montagabend gegen 22:40 Uhr ein 20jähriger Fahrzeugführer aus Marktredwitz. In der Wüstenbrunner Straße kam der junge Mann in einer Rechtskurve ins Rutschen, und stieß gegen einen Metallpfosten am Straßenrand. Glücklicherweise wurde keiner der im Fahrzeug befindlichen Insassen verletzt. Der verursachte Schaden an PKW und Pfosten wird auf etwa 2000 Euro geschätzt. Der Fahrer muss auf Grund der nicht an die Witterungsverhältnisse angepassten Geschwindigkeit mit einem Bußgeld von mindestens 145 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.
Leitpfosten auf Straße gelegt - Verkehrsunfall
Naila-Lippertsgrün. Ein bisher unbekannter Übeltäter war in der Nacht von Montag auf Dienstag auf der Ortsverbindungsstraße Froschbach-Lippertsgrün am Werk. Vermutlich zog der Übeltäter den Leipfosten aus der Haltevorrochtung und plazierte diesen anschließend auf der Fahrbahn. Kurz vor 02:00 Uhr kam es dann zum Verkehrsunfall, wobei ein Seat-Fahrer über den Leitpfosten fuhr. Dabei brach der Frontspoiler des Fahrzeugs und es entstand ein Schaden in Höhe von ca. 180,-- Euro. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr. Die Polizeiinspektion Naila bittet unter der Telefonnummer 09282-97904-0 um Hinweise.
Verunfallter Sattelzug sorgt für Behinderungen
A9/Berg.- Erhebliche Verkehrsbehinderungen verursachte am 30.12.2025 in den frühen Morgenstunden ein Sattelzug auf der A9 bei Berg. Der 42-jährige Berufskraftfahrer aus Leipzig war mit dem 40-Tonner in Richtung Norden unterwegs gewesen, als das mit Post Paketen beladene Gefährt auf winterlicher Straße um 03.36 Uhr die Bodenhaftung verlor und gegen die Schutzplanken rutschte, wovon 20 Meter eingedrückt wurden. Schließlich verkeilte sich die Zugmaschine mit mehreren Teilen der Schutzplanke und der Sattelzug kam teils auf der Fahrbahn, teils im Grünstreifen zum Stehen. Der Unglücksfahrer blieb unverletzt, jedoch entstand am Sattelzug und an den Leiteinrichtungen Sachschaden von gesamt 120 Tausend Euro. Als Unfallursache stellten die Autobahnpolizisten aus Hof eine den winterlichen Wetterverhältnissen nicht angepasste Geschwindigkeit des Leipzigers fest. Im Zuge der Säuberungs- und Bergungsarbeiten war die Richtungsfahrbahn Berlin für über eine Stunde komplett gesperrt. Es baute sich ein zeitweise zwei Kilometer langer Stau auf. An der Unfallstelle lief aus einem aufgerissenen Tank Diesel aus und sickerte ins Erdreich. Die zuständige Autobahnmeisterei Münchberg beauftragte eine Spezialfirma mit der Beseitigung. Der rechte Fahrstreifen ist deshalb im Bereich der Schadensstelle aktuell noch gesperrt. Die Beamten leiteten gegen den Unfallverursacher ein Bußgeldverfahren ein. An der Unfallstelle waren neben zwei Polizeifahrzeugen zahlreiche Retter der Feuerwehr Berg im Einsatz.
Führerscheinloser mit Promille in Polizeikontrolle
A93/Gattendorf.- Routinemäßig kontrollierte eine Streife der Autobahnpolizei aus Hof am 29.12.2025 um 16.30 Uhr einen Audi mit Kennzeichen aus dem Raum Ebersberg auf einem Autobahnparkplatz der A93 bei Hof. Der 46-jährige Fahrer aus Oberbayern zeigte den Beamten einen „Internationalen Führerschein“ vor, doch das Dokument ist bereits seit fast 25 Jahren abgelaufen. Einen gültigen Führerschein konnte der Mann den Beamten nicht vorzeigen, denn dieser war ihm bereits 2014 vom Amtsgericht München wegen einer Fahrt unter Alkohol entzogen worden. Grund genug für die Gesetzeshüter, dem Mann einen Alkoholtest auf freiwilliger Basis anzubieten, wo er es auf 0,8 Promille Alkohol brachte. Neben einem Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis muss sich der 46-Jährige nun auch wegen einem Alkoholdelikt nach dem Straßenverkehrsgesetz verantworten. Die Beamten verboten die Weiterfahrt und stellten die Fahrzeugschlüssel sicher.
Ladendiebin flüchtet
MÜNCHBERG. Eine gefüllte Einkaufstasche ließ am Montag eine Diebin fallen und rannte davon, als sie ein Passant ansprach. Gegen 12 Uhr beobachtete ein 55-Jähriger die Unbekannte, als diese ein Geschäft in der Sparnecker Straße verließ. Sie trug eine prall gefüllte Einkaufstasche bei sich, hatte die Waren aber nicht an der Kasse bezahlt. Als der Zeuge Zivilcourage bewies und die Frau ansprach, ließ diese die Tüte fallen und rannte davon. In der zurückgelassenen Tasche fanden sich diverse Deko-Artikel und Plastikgeschirr im Wert von über 80 Euro.
Der Frau in Begleitung eines Kindes gelang die Flucht, es liegen bislang keine Hinweise auf ihre Identität vor.
Weitere Zeugen des Vorfalles werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 09251/87004-0 mit der Polizeiinspektion Münchberg in Verbindung zu setzen.
Der Schwan ist weg
WEIßDORF. Ein Schwan aus Weißdorf ist wohl unter ominösen Umständen vom Dorfteich verschwunden. Auf dem Dorfweiher am Ortsausgang Richtung Bug lebt seit gut einem Jahrzehnt ein Schwanenpärchen, das von einer 61-jährigen Frau aus Münchberg seit circa acht Jahren begleitet und versorgt wird. Die stattlichen Schwäne sind beide zugezogen und haben keinen Besitzer. Am Dienstag gegen 14:00 Uhr fiel der Frau auf, dass der Schwan, welcher aufgrund eines kupierten Flügels aber selbst nicht mehr fliegen konnte, weder auf dem Teich noch in der Umgebung aufzufinden war. Die Schwänin schwimmt nun allein dort. Von einem Beziehungsstreit der Beiden ist nichts bekannt.
Wie der Schwan letztendlich verschwunden ist, der gegenüber seinen Artgenossen als ziemlich groß und mit einer Ringmarke am Schwimmfuß beschrieben wird, lässt sich bislang nicht erklären.
Wer Hinweise geben kann oder diesbezüglich Beobachtungen gemacht hat wird gebeten, sich an die Polizei in Münchberg unter Telefon 09251/87004-0 zu wenden.
Seitenscheibe bei Fahrzeug eingeschlagen
MÜNCHBERG. Einen Schaden von circa 500 Euro ist das Ergebnis einer Sachbeschädigung an einem Kraftfahrzeug.
Ein bislang unbekannter Täter schlug bei einem in Polen zugelassenen Opel Meriva beide Seitenscheiben auf der Beifahrerseite ein. Dadurch entstand dem in Bulgarien wohnhaften Halter des Fahrzeug der oben genannte Sachschaden. Der genaue Tatzeitraum lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht genauer eingrenzen.
Sollte jemand Hinweise geben können, wird um Kontaktaufnahmen mit der Polizei in Münchberg unter 09251/87004-0 gebeten.
Unter Alkoholeinfluss auf der Autobahn unterwegs
Feilitzsch. In der Nacht zum 31.12.2025 kontrollierte eine Streifenbesatzung der VPI Hof einen VW aus dem Zulassungsbezirk Chemnitz, der auf der A 72 bei Feilitzsch unterwegs war. Bei der Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit des 48-jährigen deutschen Fahrers stellten die Polizisten Alkoholgeruch fest. Tatsächlich ergab ein Atemalkoholtest wenig später ein Ergebnis von 0,53 mg/l – vergleichbar mit 1,06 Promille.
Für den Mann aus dem Raum Chemnitz endete damit die Fahrt und er muss mit einem Bußgeld von mindestens 500 €, zwei Punkten im Fahreignungsregister sowie einem einmonatigen Fahrverbot rechnen.
Einhandmesser und „Pfefferspray“ bei Schleierfahndungskontrollen entdeckt
Berg. Im Laufe des Dienstags, dem 30.12.25, führten Beamte der VPI Hof intensivierte Schleierfahndungskontrollen auf den hochfränkischen Autobahnen durch. Unter anderem überprüften die Fahnder einen Pkw aus dem Berliner Zulassungsbezirk. Im Handschuhfach entdeckten die Polizisten schließlich ein Einhandmesser, dessen Klinge also mit einer Hand unmittelbar zu öffnen war. Ein berechtigtes Interesse zum Führen konnte der 22-jährige deutsche Fahrzeugführer nicht nachweisen. Die Folge: Der Berliner muss sich nun in einem Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.
Ebenso kontrollierten Fahnder der VPI Hof einen Pkw mit polnischer Zulassung, der auf der A 93 bei Gattendorf unterwegs war. In einem Ablagefach führte der 31-jährige Pole ein in Deutschland verbotenes Reizstoffsprühgerät mit. Ein Ermittlungsverfahren nach dem Waffengesetz wurde eingeleitet und die Beamten beschlagnahmten das verbotene „Pfefferspray“ noch vor Ort.
Auf Schneedecke ins Schleudern geraten – Fahrzeug überschlägt sich
Selb. Bei winterlichen Straßenverhältnissen verunglückte am Nachmittag des 30.12.25 ein Pkw-Fahrer aus dem Bereich Wunsiedel schwer. Der 25-jährige deutsche Fahrzeugführer befand sich auf der A 93 bei Selb, als er einen anderen Verkehrsteilnehmer überholen wollte. Dabei geriet der VW zu weit nach links, auf schneebedeckten Untergrund und kam so ins Schleudern. Der Pkw schlitterte bis in den Grünstreifen, überschlug sich und kam auf dem Dach zum Liegen.
Mit schweren Verletzungen musste der 25-jährige schließlich in ein Klinikum zur weiteren Versorgung transportiert werden. Am VW entstand ein Sachschaden im vierstelligen Bereich. Gerade weil es auf den hochfränkischen Autobahnen zuletzt zu mehreren Verkehrsunfällen bei winterlichen Straßenverhältnissen kam, bittet die Verkehrspolizei um sorgsame Fahrweise und weist auf angepasste Fahrzeugausrüstung, gerade hinsichtlich tauglicher Winterreifen, hin.
Auffahrunfall mit unklarer Ursache – Zeugen gesucht
Gefrees. Zu einem Verkehrsunfall mit erheblichen Sachschäden kam es am Dienstagnachmittag, dem 30.12.25, auf der A 9 in Fahrtrichtung Berlin. Nahe Gefrees fuhr ein 19-jähriger Fahrzeugführer aus dem Zulassungsbereich Roth mit seinem schwarzen Mercedes auf eine 67-jährige Mazda-Fahrerin aus dem Raum Leipzig auf. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, jedoch kam es zu erheblichen Sachschäden an beiden Pkws von insgesamt etwa 43.000 €.
Weil unterschiedliche Angaben zum Unfallhergang existieren, bittet die Verkehrspolizei Hof um Zeugenhinweise telefonisch unter 09281/704-803. Wer war am frühen Nachmittag des 30.12.25 auf der A 9 bei Gefrees unterwegs und hat sachdienliche Wahrnehmungen zum Vorfall gemacht?
Ausländische Fahrerlaubnis ungültig
HOF - Am Dienstagnachmittag im Bereich des Q-Bogen ein Pkw zur Durchführung einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten. Der 36jährige argentinische Fahrzeugführer händigte im Rahmen der Kontrolle einen entsprechenden Führerschein, ausgestellt durch sein Heimatland. Recherchen ergaben, dass der Fahrzeuglenker bereits vor über einem Jahr einen festen Wohnsitz in Deutschland begründet hatte. Um eine Umschreibung seines argentinischen Führerscheins oder Beantragung einer Fristverlängerung hatte sich der Herr nicht bemüht, somit war es ihm nicht mehr gestattet von seinem Führerschein Deutschland Gebrauch zu machen. Die Weiterfahrt wurde Unterbunden und ein Ermittlungsverfahren, wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, eingeleitet.
Zeugenaufruf nach Unfallflucht auf Supermarktparkplatz
HOF - Am Dienstag, den 30.12.2025 zwischen 12 und 13 Uhr, hatte der 66jährige Kunde des Kauflands seinen grauen Pkw Opel Corsa auf dem dortigen Parkplatz abgestellt. Als er zu seinem Fahrzeug zurückkehrte stellte er im Bereich des Heckstoßfängers eine Beschädigung fest, welche offenbar durch einen anderen, rangierenden, Pkw verursacht wurde. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 3000 Euro. Der Unfallverursacher hatte sich von der Unfallörtlichkeit entfernt, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Zeugen, welche hier Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Hof, unter Tel. 09281 704-0, zu melden.
Fahrzeugführer unter Cannabiseinwirkung
HOF - Am Dienstagnachmittag, gegen 15:15 Uhr, wurde in der Wunsiedler Straße in PKW einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Bei dem 24jährigen Fahrzeugführer konnte im Zuge der Kontrolle drogentypische Anzeichen festgestellt werden. Mit den Feststellungen konfrontiert gab sich der Fahrer sichtlich unkooperativ, noch bevor eine Blutentnahme angeordnet wurde stimmte der Betroffene in die Durchführung eines Vortests ein. Dieser reagierte positiv auf THC. Nach Bekanntgabe des Testergebnis gab der Fahrer an Cannabispatient zu sein und zeigte ein fadenscheiniges Cannabisrezept vor. Nähere Angaben zur Medikation konnte der 24jährige nicht machen. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und schlussendlich eine Blutentnahme durchgeführt.
Verletzungen durch Feuerwerkskörper
HOF - Am Bernhard-Lichtenberg-Platz in Hof kam es Neujahr gegen 02:00 Uhr zu einem Vorfall, bei dem vier Personen durch den Gebrauch von Feuerwerkskörpern teils schwere Brand- und Augenverletzungen erlitten. Eine der verletzten Personen wurde zur weiteren Behandlung in die Augenklinik nach Erlangen überstellt.
Gegen einen Syrer mit Wohnort in Hof wird aufgrund des Verdachtes der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Der genaue Tatablauf ist Gegenstand der Ermittlungen und wird durch die PI Hof an der Saale bearbeitet.
Illegale Böller sichergestellt
HOF - Im weiteren Verlauf der Nacht wurde gemeldet, dass vor dem "Scala"-Kino in Hof mehrere Personen vermeintlich verbotene Böller zündeten. Vor Ort trafen die Polizeibeamten auf eine größere Ansammlung von Personen, die verschiedene Feuerwerkskörper abbrannten. Dabei konnten zwei Personen beobachtet werden, wie diese mit schwarzen Böllern hantierten und auf die Straße warfen. Aufgrund des auffällig lauten Knalls wurden die Syrer mit Wohnort in Hof einer Kontrolle unterzogen.
Während der Durchsuchung wurden mehrere verbotene "Dum Bum"-Böller aufgefunden. Diese Böller wurden sichergestellt, den Beschuldigten wurde für die unerlaubte Verwendung von Feuerwerkskörpern ein Platzverweis erteilt, welchen diese nachkamen.
Glücklicherweise wurden durch die Böllerwürfe keine Person gefährdet oder verletzt. Weitere Ermittlungen gegen die Beschuldigten wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz wurden eingeleitet.
Betrunkener schießt mit PTB-Waffe
HOF – Ebenfalls in der Silvesternacht wurde der Polizei mitgeteilt, dass im Kammergutweg in Hof eine Person mehrfach mit einer Pistole in die Luft geschossen habe. Anhand der Personenbeschreibung konnte eine verdächtige Person an der Kreuzung Ludwig-Uhland-Straße/Gorch-Fock-Straße angetroffen werden.
Auf Nachfrage gab der Deutsche an, eine PTB-Waffe bei sich zu führen, die er am rechten Hosenbund trug. Bei der anschließenden Durchsuchung wurde die Waffe aufgefunden und sichergestellt. Zudem konnten zwei Magazine aufgefunden und ebenfalls sichergestellt werden.
Die Person gab an, im Besitz eines kleinen Waffenscheins zu sein, welchen er jedoch nicht mitführte. Zudem war die Person erheblich alkoholisiert. Nach Abschluss der Maßnahmen begab sich der BER nach Hause.
Durch die Polizei Hof wird eine Anzeige aufgrund der o.g. Ordnungswidrigkeit nach dem Waffengesetz vorgelegt.
Schwerer Verkehrsunfall mit Polizeifahrzeug
SELBITZ, B173. Ein tragischer Verkehrsunfall mit einem Streifenfahrzeug ereignete sich auf der Bundesstraße 173. Ein Polizeibeamter kam dabei ums Leben. Zwei weitere Fahrzeuginsassen wurden schwer verletzt.
In der Silvesternacht kam es gegen 3 Uhr auf der B173 zwischen Selbitz und der Anschlussstelle zur A9 zu einem schweren Verkehrsunfall. Beamte der Polizeiinspektion Naila befanden sich mit einem Polizeifahrzeug auf Streifenfahrt. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Streifenwagen ins Schleudern und auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zu einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Geländefahrzeug eines 42-Jährigen.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Polizeifahrzeug stark beschädigt. Der 25 Jahre alte Beifahrer im Streifenwagen verstarb noch an der Unfallstelle. Der 20 Jahre alte Fahrer des Polizeifahrzeugs wurde im Wagen eingeklemmt und durch Einsatzkräfte der Feuerwehr befreit. Er sowie der 42-jährige Fahrer des Geländefahrzeugs erlitten schwere Verletzungen und kamen mit Rettungswagen in Krankenhäuser.
Eine Staatsanwältin der Staatsanwaltschaft Hof begab sich an die Unfallstelle und ordnete zur Klärung der Unfallursache die Hinzuziehung eines Sachverständigen an.
Der entstandene Gesamtschaden bewegt sich ersten Einschätzungen nach im hohen fünfstelligen Bereich. An beiden beteiligten Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden.
Zur Ausleuchtung der Unfallstelle war das Technische Hilfswerk im Einsatz. Zudem unterstützten eine Drohne der Polizei die Unfallaufnahme. Eine Spezialfirma kümmerte sich um das Abbinden ausgelaufener Betriebsstoffe und um die Fahrbahnreinigung. Zahlreiche Kräfte von Polizei und Feuerwehr waren vor Ort.
Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme sperrte die Feuerwehr und das THW die B173 im Bereich der Unfallstelle vollständig.
Friedlicher Jahreswechsel in Oberfranken
OBERFRANKEN. Die Silvesternacht verlief weitgehend ruhig. Die Polizistinnen und Polizisten waren mit der Abarbeitung von 338 Einsätzen beschäftigt. Darunter befanden sich 28 Ruhestörungen, 28 Sachbeschädigungen, 26 Körperverletzungsdelikte und 17 Verkehrsunfälle. Insgesamt konnte die Oberfränkische Bevölkerung friedlich ins neue Jahr rutschen.
Die Feierlichkeiten wurden jedoch durch einen tragischen Verkehrsunfall überschattet, bei dem ein Polizeibeamter ums Leben kam und ein weiterer Beamter sowie ein Unfallbeteiligter schwer verletzt wurden.
Brände:
Aus bislang unbekannter Ursache geriet eine freistehende Scheune in Dorgendorf, einem Ortsteil von Baunach im Landkreis Bamberg, gegen 00.50 Uhr in Brand. Die Anwohner versuchten, das Feuer mit eigenen Mitteln zu löschen. Es breitete sich jedoch schnell auf andere Bereiche des Gebäudes aus. Die
Feuerwehr konnte den Brand schließlich unter Kontrolle bringen und löschen. Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf etwa 100.000 Euro beziffert.
Sachbeschädigungen:
In Bamberg beschädigte ein junger Mann mehrere Mülleimer mit Feuerwerkskörpern. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die Böller kein erforderliches Prüfzeichen aufwiesen.
In einem Ortsteil von Neustadt bei Coburg sprengten unbekannte Täter gegen 01.15 Uhr mit Böllern einen Zigarettenautomaten und entwendeten Zigaretten und Bargeld.
Insgesamt entstand bei den 28 aufgenommenen Sachbeschädigungen in Oberfranken ein Schaden von mehr als 100.000 Euro.
Körperverletzungen durch Feuerwerkskörper:
Gegen 00.30 Uhr entzündete ein erheblich alkoholisierter 26-jähriger Deutscher in Bamberg eine Rakete aus der Hand. Diese flog in Richtung einer 58-jährigen Frau, traf sie am Kopf und verletzte sie leicht.
Gegen 19.45 Uhr wurden vier männliche Syrer im Alter von 19, 20, 23 und 24 Jahren mit Böllern beworfen. Ein 18-jähriger syrischer Tatverdächtiger konnte ermittelt werden. Bei dem Angriff erlitten drei der Männer leichte Brandverletzungen, einer zog sich zudem eine Augenverletzung zu. Alle vier Verletzten mussten im Krankenhaus behandelt werden.
Insgesamt wurden im Regierungsbezirk 26 Körperverletzungsdelikte angezeigt, bei denen eine Person schwere Verletzungen erlitt.
Verkehrsunfälle:
In der Silvesternacht ereignete sich gegen 03.00 Uhr auf der B173 zwischen Selbitz und der Anschlussstelle zur A9 ein schwerer Verkehrsunfall. Beamte der Polizeiinspektion Naila waren mit einem Streifenwagen auf Dienstfahrt. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet das Fahrzeug ins Schleudern und auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte es mit einem entgegenkommenden Geländewagen, der von einem 42-Jährigen gesteuert wurde.
Durch den Aufprall wurde der Streifenwagen stark beschädigt. Der 25-jährige Beifahrer im Polizeiwagen verstarb noch an der Unfallstelle. Der 20-jährige Fahrer des Streifenwagens wurde im Fahrzeug eingeklemmt und durch die Feuerwehr befreit. Sowohl er als auch der 42-jährige Fahrer des Geländewagens erlitten schwere Verletzungen und wurden ins Krankenhaus gebracht.
Insgesamt ereigneten sich in der Silvesternacht in Oberfranken 17 Verkehrsunfälle. Dabei wurden sechs Personen verletzt, darunter auch der Polizeibeamte, der bei einem Verkehrsunfall sein Leben verlor. Der Gesamtschaden wird auf rund 200.000 Euro geschätzt.
Mit Sommerreifen ins Schleudern geraten – Sachschaden im vierstelligen Bereich
Trogen. Bei winterlichen Straßenverhältnissen verunglückte am Nachmittag des 31.12.25 ein Pkw-Fahrer aus dem Bereich Schwandorf. Der 25-jährige deutsche Fahrzeugführer befand sich auf der A 72 bei Trogen, als er auf schneeglatter Straße die Kontrolle über seinen Fiat verlor. Der Pkw schlitterte um die eigene Achse, bis er schließlich an einer Betonleitwand zum Stehen kam.
Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Weil am Fiat jedoch die Heckpartie eingedellt war, belief sich der Sachschaden auf anfänglich geschätzte 2.000 €. Bei der Unfallaufnahme durch die Verkehrspolizei Hof stellte sich dann eine mögliche Unfallursache heraus: Der 25-jährige war auf Sommerreifen unterwegs.
Gerade weil es auf den hochfränkischen Autobahnen zuletzt zu mehreren Verkehrsunfällen bei winterlichen Straßenverhältnissen kam, bittet die Verkehrspolizei Hof um sorgsame Fahrweise und weist auf angepasste Fahrzeugausrüstung, gerade hinsichtlich tauglicher Winterreifen, hin.
Schießübung bei voller Fahrt
A9/Berg.- Einmal mehr nachdenken hätte wohl ein 22-Jähriger aus Mittelfranken sollen. Nun hat er sich wegen eines Vergehens nach dem Waffengesetz zu verantworten.
Der junge Mann aus dem Landkreis Fürth war am 31.12.2025 zusammen mit drei Bekannten auf dem Weg zum Jahreswechsel in der Bundeshauptstadt unterwegs. Auf dem Weg dorthin kam er um 13.40 Uhr bei Berg auf der A9 als Beifahrer wohl auf die Idee, aus dem geöffneten Fenster zumindest einen Schuss aus einer mitgeführten Schreckschusspistole abzufeuern. Dies blieb einem 21-jährigen Mann aus Österreich, der unmittelbar hinter dem Seat aus Mittelfranken unterwegs war, nicht verborgen und er wählte den Notruf der Polizei. Eine Streife der Autobahnpolizei aus Hof konnte das Auto der Vier schließlich im Bereich der Landesgrenze nach Thüringen anhalten und kontrollieren.
Die Beamten konnten die Waffe in einem Waffenkoffer liegend im Fußraum auf der Beifahrerseite feststellen. Da keinerder vier jungen Mittelfranken im Alter von 21 Jahren und 22 Jahren über die waffenrechtliche Erlaubnis zum Führen der Pistole verfügte und die Vier angaben, damit in Berlin zum Jahreswechsel schießen zu wollen, stellten die Beamten die Schreckschusswaffe sicher.
Sie nahmen gegen den mutmaßlichen Schützen eine Strafanzeige nach dem Waffengesetz auf.
Witterungsbedingte Verkehrsunfälle
Döhlau/Rehau.- Die winterlichen Straßenverhältnisse unterschätzte ein 37jähriger aus dem Vogtlandkreis, als er am Dienstag kurz nach 12 Uhr mittags die Neutauperlitzer Straße in Richtung Ortsmitte befuhr. Auf Grund seiner nicht angepassten Geschwindigkeit kam er ins Rutschen, und prallte gegen eine Hauswand. Der Fahrzeugführer konnte glücklicherweise unverletzt aus seinem Auto steigen. An PKW und Hauswand entstand ein Schaden von etwa 10000 Euro.
Auf der schneeglatten Straße zwischen Woja und Wurlitz kam im weiteren Verlauf des Dienstags gegen 13:20 Uhr ein 28jähriger Fahrzeugführer aus dem Hofer Landkreis in einer langgezogenen Linkskurve von der Fahrbahn ab und kollidierte mit zwei Leitpfosten und einem größeren Findling. Außer einem Blechschaden in Höhe von etwa 5000 Euro passierte dem 28jährigen Fahrer glücklicherweise nichts.
Beide Fahrzeugführer müssen mit einem Bußgeld von mindestens 145 Euro, sowie einem Punkt in Flensburg rechnen.
Ware angeblich beim Zoll auszulösen
Rehau/unbekannt.- Um 3180 Euro erleichtert wurde ein 71jähriger durch augenscheinlich betrügerische Handlungen. Zunächst wollte der Mann Ende Oktober seinen defekten Drachentrike auf einer dafür spezialisierten Internetseite für Bastler verkaufen. Kurz darauf meldete sich eine Frau aus Syrien, dass sie ihm zwar nicht das Ultraleichtflugzeug abkaufen, jedoch Ersatzteile zum Reparieren anbieten könne. Dem stimmte der 71jährige zu. Einige Zeit später erhielt er ein Schreiben des Versenders, dass die Ware beim türkischen Zoll festhängt, und er die Zollgebühren in Höhe von 3180 Euro aufbringen muss. Nach kurzer Korrespondenz mit dem angeblichen Versender überwies der 71jährige das Geld. Auf seine Ware wartet er bis heute immer noch vergeblich, weshalb er sich schlussendlich zur Anzeigenerstattung wegen Betruges entschied.
Spiegelklatscher im Gegenverkehr
Schwarzenbach/Saale.- Aus bislang noch ungeklärter Ursache geriet eine 77jährige Autofahrerin aus Hof auf der ST2177 von Fattigau Richtung Schwarzenbach fahrend auf die Gegenfahrbahn. Zum gleichen Zeitpunkt kam ihr eine 58jährige Fahrzeugführerin aus dem Landkreis entgegen. Es kam zu einem leichten Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, in Folge dessen die beiden Außenspiegel beschädigt wurden. Der Schaden wird auf 500 Euro geschätzt. Verletzt wurde keine der Verkehrsteilnehmerinnen. Durch eine unabhängige Zeugin konnte das Unfallgeschehen beobachtet werden, sie bestätige der Angaben der Beteiligten.
Abgebranntes Feuerwerk entzündet Mülltonne
Rehau.- Noch nicht gänzlich ausgeglühte und abgekühlte Feuerwerksraketen entsorgten Anwohner in der Silvesternacht in ihrer Restmülltonne in der Ascher Straße. Daraufhin entzündete sich die Mülltonne, die Flammen griffen dabei auch auf die angrenzende Gartenhütte über. Diese brannte auf ca. 4qm. Der entstandene Sachschaden wird auf 1500 Euro geschätzt. Personen kamen bei dem Feuer glücklicherweise nicht zu Schaden.
Sachbeschädigung an Parteibüro in Hof
HOF. Unbekannte beschädigten im Stadtgebiet von Hof die Schaufensterscheibe eines Parteibüros. Die Kriminalpolizei Hof bittet um Zeugenhinweise.
Im Zeitraum zwischen dem 25. Dezember 2025 und Dienstagnachmittag, 30. Dezember 2025, beschädigten Unbekannte die Schaufensterscheibe des AfD-Parteibüros in der Marienstraße. Hierfür warfen sie mutmaßlich einen Stein gegen die Scheibe, die dadurch zu Bruch ging.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 3.000 Euro.
Die Kriminalpolizei Hof übernahm die weiteren Ermittlungen.
Wer im genannten Zeitraum im Bereich der Marienstraße in Hof verdächtige Personen, Geräusche oder Wahrnehmungen gemacht hat oder sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Hof unter der Tel.-Nr. 09281/704-0 zu melden.
Geparkter Pkw angefahren - Verursacher flüchtig
HOF. Am 30.12.2025, zwischen 12:00 Uhr und 13:00 Uhr, wurde ein auf einem Parkplatz eines Supermarktes in der Hans-Böckler-Straße geparkter Pkw Opel von einem bislang unbekannten Fahrzeugführer angefahren und dadurch im Bereich der Heckstoßstange beschädigt. Der Sachschaden wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Der Verursacher entfernte sich anschließend unerkannt, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen.
Beamte der Polizeiinspektion Hof ermitteln nun wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort gegen Unbekannt. Mögliche Zeugen werden gebeten, sachdienliche Angaben zu dem unbekannten Fahrzeugführer oder dessen verwendetem Fahrzeug unter der Tel.-Nr. 09281-704-0 bei der Polizeiinspektion Hof zu melden.
Pkw auf Parkplatz angefahren
HOF. Am 30.12.2025, zwischen 14:30 Uhr und 15:09 Uhr, wurde ein auf einem Parkplatz eines Supermarktes in der Straße Kornhausacker geparkter Pkw VW von einem bislang unbekannten Fahrzeugführer angefahren und dadurch im Bereich der hinteren linken Tür beschädigt. Der Sachschaden wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Der Verursacher entfernte sich anschließend unerkannt, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen.
Beamte der Polizeiinspektion Hof ermitteln nun wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort gegen Unbekannt. Mögliche Zeugen werden gebeten, sachdienliche Angaben zu dem unbekannten Fahrzeugführer oder dessen verwendetem Fahrzeug unter der Tel.-Nr. 09281-704-0 bei der Polizeiinspektion Hof zu melden.
Lichtzeichenanlage angefahren - Verursacher flüchtig
HOF. Am 30.12.2025, zwischen 03:00 Uhr und 10:00 Uhr, beschädigte ein bislang unbekannter Fahrzeugführer eine Lichtzeichenanlage im Bereich der Kreuzung Kreuzsteinstraße / Westendstraße. Dabei wurde diese verbogen. Der genaue Sachschaden ist noch nicht bezifferbar. Der Verursacher entfernte sich unerkannt, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen. Anhand der vor Ort festgestellten Spuren handelt es sich bei dem Verursacherfahrzug vermutlich um einen Lkw mit Auflieger.
Beamte der Polizeiinspektion Hof ermitteln nun wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort gegen Unbekannt. Mögliche Zeugen werden gebeten, sachdienliche Angaben zu dem unbekannten Fahrzeugführer oder dessen verwendetem Fahrzeug unter der Tel.-Nr. 09281-704-0 bei der Polizeiinspektion Hof zu melden.
Nachtrag zum Pressebericht vom 01.01.2026
Auseinandersetzung zwischen Eheleuten – Nacht endet im Polizeigewahrsam
HOF. Am frühen Morgen des 01.01., kurz nach dem Jahreswechsel, wurden Beamte der Polizeiinspektion Hof in ein Mehrfamilienanwesen in der Straße am Breiten Rasen gerufen.
Wie sich vor Ort herausstellte, kam es gegen 00:20 Uhr zunächst in einem anderen Anwesen in der nahen Jahnstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 35-Jährigen und dessen 38-jähriger Ehefrau, beide mit rumänischer Staatsbürgerschaft. Dabei schlug der Mann seiner Frau nach bisherigem Kenntnisstand mehrfach ins Gesicht und zerriss ihr Oberteil. Anschließend flüchtete die Frau in die Wohnung von Bekannten in das Anwesen Am Breiten Rasen, wobei ihr der Mann jedoch mit einem Küchenmesser folgte. Anschließend versuchte er, sich gewaltsam Zutritt zu der Wohnung zu verschaffen und stach dabei auch mit dem Messer auf die geschlossene Tür ein. Hierbei durchstach er den Türspion und verletzte dadurch einen hinter der Tür stehenden, 25-Jährigen, ebenfalls rumänischen Staatsangehörigen, leicht am Unterarm.
Noch vor Eintreffen der alarmierten Polizei flüchtete der Mann zunächst, konnte aber in unmittelbarer Nähe angetroffen und festgenommen werden. Ein Messer führte er hierbei nicht mehr mit sich, dieses konnte auch bei anschließenden Suchmaßnahmen nicht aufgefunden werden.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hof musste sich der Mann anschließend einer Blutentnahme in einem Krankenhaus unterziehen und verbrachte den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam. Zudem sprachen ihm Beamte ein vorübergehendes Kontaktverbot für seine Frau und ein mehrtägiger Platzverweis für das gemeinsame Wohnanwesen aus. Die näheren Tatumstände sind nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen wegen Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.
Quelle: PI Hof, Selb, Naila, Münchberg, Rehau,Polizeipräsidium Oberfranken







