19. Dezember 2025 / Polizeimeldungen

Polizeimeldungen aus Stadt und Landkreis Hof

Polizei sucht nach Hinweisen

Ermittlungen nach „Schockanruf“-Festnahme führen zu bundesweitem Schlag gegen Tätergruppierung
HOF / AACHEN. Die umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei Hof nach dem aufsehenerregenden Schockanruf in Hof vom 21. Oktober haben zu einem bedeutenden Erfolg geführt: Bei Durchsuchungen von mehreren Wohnobjekten am 10. Dezember konnten zwei weitere Tatverdächtige festgenommen werden. Sie befinden sich nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hof in Untersuchungshaft.
Im Ausgangsfall hatten Telefonbetrüger ein Ehepaar in Hof dazu bringen wollen, Wertgegenstände „zu ihrer Sicherheit“ vor die Haustüre zu legen. Der 71-jährige pensionierte Polizeibeamte durchschaute die Masche jedoch, überwältigte den sogenannten Geldabholer und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Gegen diesen 21-jährigen Tatverdächtigen war bereits kurz darauf Haftbefehl erlassen worden.
Ermittlungen führen nach Nordrhein-Westfalen
Im Zuge der intensiven Ermittlungen konnte die Kriminalpolizei Hof mehrere mutmaßliche Mittäter im Raum Aachen identifizieren – darunter Personen, die innerhalb der Tätergruppierung offenbar höherwertige Funktionen ausübten. Mit Unterstützung örtlicher Polizeikräfte führten Ermittler der Kripo Hof dann am 10. Dezember 2025 gleichzeitig mehrere Wohnungsdurchsuchungen im Raum Aachen durch.
Zwei weitere Festnahmen – mutmaßlicher Hauptakteur in Haft
Die Durchsuchungen führten zu zwei Festnahmen. Bei einem der beiden Personen handelt es sich um den mutmaßlichen Hauptakteur der Tätergruppierung. Ein weiteres Mitglied der Tätergruppierung war bereits zuvor bei einer Geldabholung in Nürnberg auf frischer Tat festgenommen worden und befindet sich ebenfalls in Untersuchungshaft.
Mit den Maßnahmen ist ein wesentlicher Schlag gegen die Täterstrukturen gelungen. Die Kriminalpolizei Hof und die Staatsanwaltschaft Hof setzen die Ermittlungen fort.

Werkzeug aus Scheune entwendet
Rehau.- Bislang unbekannte Täter verschafften sich durch gewaltsames Öffnen des Verschlusses des Eingangstores zwischen dem 07. November und 12. Dezember unbefugten Zugang zu einer Scheune in Neuhausen. Im Inneren durchwühlten die Eindringlinge mehrere Kisten und entwendeten hochwertiges Handwerkzeug im Gesamtwert von etwa 2000 Euro. Die Polizei Rehau hat die Ermittlungen aufgenommen, und bittet Zeugen, denen seit Anfang November verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Neuhausen aufgefallen sind, sich unter der 09283-8600 zu melden.

Unfallflucht auf Parkplatz
Schwarzenbach/Saale.- Ihren weißen Mazda 3 stellte eine 35jährige am vergangenen Donnerstagmorgen um 07 Uhr auf einem Parkplatz in der Fleischgasse ab. Als die Dame am Tag darauf gegen 13:30 Uhr zu ihrem Fahrzeug zurückkehrte, entdeckte sie an der hinteren rechten Fahrzeugtür mehrere frische Kratzer. Der verursachte Schaden wird auf 3000 Euro geschätzt. Die Polizei Rehau geht dem Schadensbild nach von einer Unfallflucht aus. Sachdienliche Hinweise auf den Verursacher nimmt sie unter 09283-8600 entgegen.

Abgestellte Pakete geklaut
Schwarzenbach/Saale.- Zwei vor der Haustür eines Mehrfamilienhauses in der Adalbert-Stifter-Straße abgestellte Pakete wurden durch einen unbekannten Täter am Montag im Zeitraum zwischen 17:26 und 17:34 Uhr entwendet. Der Entwendungsschaden beläuft sich auf etwa 36 Euro. Die Polizei hat eine Anzeige wegen Diebstahls aufgenommen, und bittet Zeugen, die Hinweise auf den Verbleib der Lieferung geben können, sich unter der 09283-8600 zu melden.

Einfuhr von Marihuana festgestellt
St 2179 / Selb / Lkrs. Wunsiedel i. F. - Am Montagnachmittag, gegen 15:00 Uhr, kontrollierten die Beamten der Grenzpolizeiinspektion Selb im Rahmen der vorübergehend wiederangeordneten Grenzkontrollen auf der Staatsstraße 2179, bei Wildenau, einen VW Golf aus dem Zulassungsbezirk Weimarer Land. Bei der Kontrolle des 20-jährigen deutschen Mitfahrers konnte in einer Zigarettendose versteckt eine geringe Menge Marihuana aufgefunden werden, welche der junge Mann aus der Tschechischen Republik nach Deutschland eingeführt hatte. Nachdem das Marihuana beschlagnahmt und ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes nach dem Konsumcannabisgesetz eingeleitet wurde, konnte dieser seine Reise fortsetzen.

PTB-Waffe mit geladenem Magazin aufgefunden
Arzberg / Lkrs. Wunsiedel i. F. - Am frühen Montagabend, gegen 18:30 Uhr, erweckte im Stadtgebiet Arzberg ein Ford Focus mit Erfurter Zulassung die Aufmerksamkeit der Selber Schleierfahnder. Bei der Kontrolle des 21-jährigen deutschen Fahrers konnte zugriffsbereit unter dem Lenkrad eine PTB-Waffe sowie das dazugehörige Magazin mit zwei Patronen aufgefunden werden. Der junge Mann konnte jedoch den erforderlichen kleinen Waffenschein für das Führen der Waffe und des Magazins nicht vorzeigen. Die weiteren polizeilichen Ermittlungen ergaben zudem, dass er den kleinen Waffenschein zwar beantragt hatte, jedoch das Antragsverfahren noch nicht abgeschlossen wurde. Infolgedessen wurden die aufgefundenen Gegenstände beschlagnahmt. Zudem muss er sich nun wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz strafrechtlich verantworten.

Kollision in Baustelle
A9/Berg.- Zu einem seitlichen Zusammenstoß zwischen einem Sattelzug und einem PKW kam es am 15.12.2025 in der Baustelle der A9 im Bereich der bayerisch-thüringischen Landesgrenze.
Ein 34-jähriger Berufskraftfahrer aus Slowenien war gegen 19.30 Uhr mit seinem 40-Tonner in Richtung Berlin unterwegs und scherte auf den linken Fahrstreifen aus um ein Fahrzeug zu überholen. Dabei übersah er wohl den Seat eines 47-Jährigen aus Thüringen. Der PKW geriet in der Folge in eine Drehbewegung, streifte dabei die Leitplanke und blieb ziemlich demoliert auf dem Seitenstreifen stehen. Der 47-jährige Thüringer wurde glücklicherweise nicht verletzt. Die beiden am Unfall beteiligten Fahrzeuge waren ebenso noch fahrbereit. Laut Einschätzung der Beamten der Autobahnpolizei beläuft sich der Sachschaden auf rund 19 Tausend Euro.
Neben zwei Streifenfahrzeugen waren an der Unfallstelle mehrere Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Berg und ein Rettungsfahrzeug des BRK im Einsatz.
Gegen den 34-jährigen Unfallverursacher leiteten die Beamten ein Bußgeldverfahren ein.

Blitzer auf der Staatsstraße
Marktleuthen/LKr Wunsiedel.- Zwischen Marktleuthen und Selb waren die Messgeräte der Hofer Verkehrspolizei am 15.12.2025 für eine mehrstündige Geschwindigkeitskontrolle in Position gebracht.
In der Ortsdurchfahrt von Großwendern gilt Tempo 70 km/h, doch einige Fahrer passten ihre Geschwindigkeit hier nicht ausreichend an. Im Zeitraum von fünf Stunden während des Vormittags durchfuhren über fünf Hundert Fahrzeuge die Strahlen. 33 Temposünder kommen davon mit Verwarnungen und somit dem sprichwörtlichen „Blauen Auge“ davon, weil die Überschreitung noch als geringfügig eingestuft ist.
13 Fahrer müssen nun mit einer Bußgeldanzeige rechnen, die regelmäßig mit mindestens einem Punkt in Flensburg einher geht. Um 37 km/h war der Skoda eines 40-jährigen Fahrers aus Tschechien unterwegs, als der Blitz auslöste.

Beim Abbiegen zu weit ausgeholt und Unfall verursacht
HOF. Am 15.12.2025 gegen 13:00 Uhr wurde eine Streife der Polizeiinspektion Hof zu einem Verkehrsunfall gerufen. Eine 39-jährige Deutsche befuhr mit ihrem Pkw den Streitbergweg. An der Kreuzung zur Lutherstraße wollte die Frau nach rechts abbiegen. Allerdings tat sie das in einem zu weiten Bogen, wodurch sie auf den anderen Fahrstreifen geriet. Ein 68-jähriger Deutscher, der gerade mit seinem Pkw die Lutherstraße befuhr konnte nicht mehr ausweichen, wodurch es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge kam. Die hinzugerufenen Beamten nahmen den Verkehrsunfall, bei dem ein Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro entstand, vor Ort auf. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Gegen die Unfallverursacherin wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Umzugskartons aus Treppenhaus entwendet
HOF. Am Abend des 15.12.2025 erstattete eine 45-jährige Ukrainerin Anzeige bei der Polizeiinspektion Hof wegen Diebstahls. Die Frau befindet sich aktuell im Umzug. Weil ihre neue Wohnung in der Wilhelmstraße aber noch nicht fertig renoviert war, musste sie einige Umzugskartons für ein paar Tage im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses abstellen. Am 14.12.2025 musste sie feststellen, dass ein Umzugskarton entwendet wurde. In dem Karton befanden sich Gegenstände im Wert von ca. 3.500 Euro. Beamte der Polizeiinspektion Hof nahmen die Ermittlungen in diesem Fall auf. Zeugen, die Hinweise auf den Verbleib des Kartons geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Hof unter der Tel.-Nr. 09281/704-0 zu melden.

Ladendieb im Supermarkt
MÜNCHBERG. Parfüm, Alkohol und Süßigkeiten versuchte am Montagabend ein 45-Jähriger aus einem Markt zu stehlen.
Kurz vor 18 Uhr schlug die Diebstahlsicherung an der Kasse des Geschäftes in der Stammbacher Straße an, als der Mann gerade durch den Bereich ging. In seinen Taschen fanden sich ein Parfüm, zwei Dosen mit Alkoholmischgetränken und drei Packungen Pralinen. Insgesamt belief sich der Wert der gestohlenen Sachen auf knapp 40 Euro. Eigentlich hätte der Rumäne die Waren leicht bezahlen können, führte er doch rund 500 Euro Bargeld mit. Davon musste er nun 100 Euro als Vertragsstrafe an das Geschäft zahlen. Zudem erhält er eine Anzeige wegen Ladendiebstahl. 

Abstände auf der A9 gemessen
A9/Stammbach.- Eine Abstandsmessung auf der A9 stand bei den Beamten der Hofer Verkehrspolizei am 16.12.2025 auf dem Dienstplan. Neben den Spezialisten der technischen Verkehrsüberwachung standen zwei Streifenbesatzungen parat, um Abstandssünder auf einem Parkplatz zu stoppen.
Im Verlauf der vierstündigen Aktion wurden 20 Fahrzeuge gemessen. Einige davon unterschritten dabei erheblich die gesetzlichen Mindestvorgaben.
Ein 40-Tonner, für den auf Autobahnen ein Abstand von mindestens 50 Metern zum Vorausfahrenden gilt, war anstatt dessen mit 15 Metern Abstand unterwegs. Beamte stoppten den Sattelzug aus Polen und leiteten gegen den 47-jährigen Fahrer ein Bußgeldverfahren ein. Er hinterlegte an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung.
Der Fahrer eines Mercedes-Benz aus dem Raum Heidelberg muss sich auf ein zweimonatiges Fahrverbot nach seinem Abstandsverstoß einstellen. Die Messgeräte erfassten das Auto in einem Abstand von 12 Metern zum Vorausfahrenden. Nach der Faustformel „Halber Tacho“ hätte der Fahrer aus Baden-Württemberg bei einer Geschwindigkeit von 169 km/h einen Abstand von mindestens 84,5 Metern einhalten müssen.
Ein Bußgeld von 320 Euro sowie zwei Punkte in Flensburg sind zusätzlich die Folgen seines Fehltritts.

Führerschein los nach Unfall mit fast zwei Promille
A93/Rehau.- Zu einem Verkehrsunfall auf der A93 bei Rehau wurden die Beamten der Autobahnpolizei aus Hof am 16.12.2025 in den Abendstunden beordert.
An der Unfallstelle im Bereich der Anschlussstelle Rehau/Süd angekommen, fanden die Polizisten einen Kleintransporter sowie einen PKW mit erheblichen Beschädigungen vor und konnten den Unfallablauf nachvollziehen.
Gegen 20.20 Uhr war der 20-jährige Fahrer eines Opel zusammen mit seinem ebenfalls 20-jährigen Begleiter auf der A93 in nördlicher Richtung unterwegs gewesen und fuhr an der Ausfahrt Rehau/Süd von der Autobahn ab. Zur gleichen Zeit kam ihm der 63-jährige Fahrer eines Kleintransporters aus Thüringen, der auf die A93 auffuhr, im Bereich der Kurve entgegen, wo es auf der Fahrspur des 20-Jährigen zu einem Frontalzusammenstoß zwischen beiden Fahrzeugen kam. Der Opel Kleinwagen wurde in den Grünstreifen katapultiert, der Ducato drehte sich um 180 Grad und blockierte die Fahrbahn.
Die Unfallursache stand indes schnell fest. Denn neben einer weit überhöhten Geschwindigkeit des Kleintransporters in der Kurve, stellten die Beamten bei dem 63-jährigen Fahrer aus dem Raum Saalfeld eine deutliche Alkoholfahne fest. Ein Test bei ihm ergab fast zwei Promille. Die beiden 20-Jährigen aus dem Bereich Hof sowie der Unfallverursacher wurden bei dem Frontalzusammenstoß nur leicht verletzt. Der Sachschaden addiert sich auf rund 50 Tausend Euro.
Die Beamten ordneten bei dem 63-jährigen Thüringer eine Blutentnahme an und stellten seinen Führerschein sicher. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen mehreren Delikten.
Neben drei Polizeistreifen waren an der Unfallstelle zahlreiche Helfer der Freiwilligen Feuerwehr aus Rehau und mehrere Rettungsfahrzeuge im Einsatz. Die beiden Unfallfahrzeuge mussten abgeschleppt werden. 

Potpourri an Waffen und verbotenes Feuerwerk aufgefunden
St 2176 / Arzberg / Lkrs. Wunsiedel i. F. - Am Dienstagmittag, gegen 12:30 Uhr, erweckte ein Skoda mit Plauener Zulassung auf der Staatstraße 2176, bei Arzberg, die Aufmerksamkeit der Selber Schleierfahnder. Bei der Kontrolle des 18-jährigen deutschen Beifahrers fanden die Beamten in dessen Hosentasche zwei Schlagringe, ein verbotenes Springmesser sowie im Handschuhfach zugriffsbereit einen Teleskopschlagstock auf. Zudem stellten die Schleierfahnder in dessen Rucksack verbotene Feuerwerkskörper fest. Nachdem die aufgefundenen Waffen und die verbotenen pyrotechnischen Gegenstände beschlagnahmt wurden, konnte der junge Mann seine Reise fortsetzen. Er muss sich nun wegen Verstößen nach dem Waffengesetz sowie dem Sprengstoffgesetz strafrechtlich verantworten.

Unfallflucht - Zeugen gesucht
Hof – Am Sonntag, den 14.12.2025, zwischen 14:00 und 17:00 Uhr, kam es auf dem Parkplatz des Gymnasiums in der Max-Reger-Straße zu einem Unfall. Ein grauer VW Golf wurde an der hinteren Beifahrertür sowie am Kotflügel beschädigt. Der unbekannte Fahrzeugführer entfernte sich nach dem Vorfall unerlaubt vom Unfallort, ohne den gesetzlichen Pflichten nachzukommen. Der Sachschaden wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Unfallverursacher geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Telefonnummer 09281/7040 in Verbindung zu setzen.

Einbruch in Einfamilienhaus – Zeugen gesucht
STAMMBACH, LKR. HOF. Am Dienstag drangen Unbekannte in ein Einfamilienhaus in der Summastraße ein. Die Kriminalpolizei Hof ermittelt und sucht Zeugen.
Im Zeitraum von 15.45 Uhr bis 18.30 Uhr drangen die Täter über ein Kellerfenster in das Einfamilienhaus ein. Sie durchwühlten mehrere Räume ohne etwas zu entwenden, bevor sie durch ein Fenster im Erdgeschoss unerkannt flüchteten.
Die Kriminalpolizei Hof ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer im Tatzeitraum verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge in der Summastraße bemerkt hat, meldet sich bitte unter der Tel.-Nr. 09281/704-0 bei der Kriminalpolizei Hof.

Verbotenes Autorennen - Polizei sucht Zeugen!
B15/Hof.- Ein Rennen mit einem zivilen Dienstfahrzeug der Grenzpolizei aus Hof lieferte sich am 17.12.2025, kurz nach Mittag, ein 22-jähriger Bayreuther auf der Bundesstraße 15.
Der junge Oberfranke war mit seinem BMW von der A9 kommend in Richtung Hof unterwegs, als er den in gleicher Richtung fahrenden Dienst-PKW der Grenzpolizisten mit erheblich mehr Geschwindigkeit als den dort erlaubten 80 km/h überholte. Die Polizisten entschlossen sich zu einer Kontrolle des Rasers und nahmen die Verfolgung auf, in deren Verlauf sie sich auch durch das Blaulicht und dem „Martinshorn“ als Polizeifahrzeug zu erkennen gaben. Der BMW wurde jedoch nun bis auf 190 km/h beschleunigt und hielt selbst im Stadtgebiet von Hof noch eine Geschwindigkeit von 140 km/h. Nichts desto trotz gelang es den Beamten den Verkehrsrowdy einzuholen und zu stoppen. Auf sein Fahrverhalten angesprochen, meinte der 22-Jährige, dass er zu seinem Arbeitsplatz müsse und spät dran sei…
Neben einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen, welches als Straftat geahndet wird, werfen die Beamten dem zudem uneinsichtigen Bayreuther erhebliche Geschwindigkeitsverstöße vor, die für sich gesehen bereits zu Fahrverboten führen.
Im Zuge der Ermittlungen sucht die Verkehrspolizeiinspektion Hof nun nach Zeugen, die Angeben zu dem Fahrverhalten machen können oder unter Umständen dadurch gefährdet wurden.
Entsprechende Hinweise werden telefonisch unter 09281/704-803 erbeten. 

Außenspiegel angefahren
Rehau.- Der linke Außenspiegel eines in der Berliner Allee geparkten Kleintransporters Renault Trafic, wurde in der Nacht zum Dienstag beschädigt. Der bislang unbekannte Verursacher entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Dieser wird auf 300 Euro geschätzt. Die Polizei Rehau ermittelt wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Wer Montagnacht einen Zusammenstoß mitbekommen hat, wird gebeten sich unter der 09283-8600 zu melden.

Vorfahrt missachtet
Rehau.- Zu einem Vorfahrtsverstoß kam es am Dienstagnachmittag kurz vor 15 Uhr im Einmündungsbereich der Berliner Allee zur Ascher Straße. Eine 48jährige Fahrzeugführerin übersah dabei von der Berliner Straße kommend den bereits auf der Ascher Straße stadtauswärts befindlichen PKW einer 53jährigen, und erfasste diesen an der rechten Fahrzeugseite. Der entstandene Sachschaden wird auf 15000 Euro geschätzt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Graffiti an Geschäftsgebäude geschmiert
Rehau.- Ein Graffiti am Rolltor seines Geschäftsgebäudes in der Martin-Luther-Straße brachte ein 49jähriger bei der Polizei zur Anzeige. Bereits an einem Wochenende Anfang Dezember, vermutlich zwischen dem 05. und 08. Dezember, beschmierte der bislang unbekannte Täter das fremde Eigentum. Der Sachschaden wird auf 500 Euro geschätzt. Das unprofessionelle Graffiti zeigt einen lachenden Tierkopf, ähnlich dem eines Plüschbären. Wem Anfang Dezember im Bereich der Martin-Luther-Straße etwas verdächtiges aufgefallen ist, wird gebeten sich unter der 09283-8600 mit der Polizei in Rehau in Verbindung zu setzen.

Vorsorgliche Unfallmeldung – eventueller Geschädigter gesucht
Rehau.- Eine 42jährige Rehauerin meldete sich am Dienstagmorgen auf der Wache der PST Rehau, und gab an, dass sie kurz vor 08 Uhr mit ihrem grauen BMW 218i beim rückwärts einparken in der Wallstraße minimal gegen den Stoßfänger des hinter ihr stehenden Fahrzeugs gestoßen sei. Die Dame versuchte erfolglos vor Ort den betroffenen Fahrzeugführer ausfindig zu machen, sie konnte selbst jedoch keinen Schaden an den Autos feststellen. Auch durch den aufnehmenden Polizeibeamten schien auf den ersten Blick kein Unfallschaden am BMW ersichtlich. Weitere Daten zum eventuell Unfallgeschädigten sind nicht bekannt.

Wildunfall nicht gemeldet
Regnitzlosau.- Ein großes, totes Tier, wurde der PST Rehau am Mittwochmorgen auf der ST 2453 zwischen Regnitzlosau und Trogenau mitgeteilt. Vor Ort fanden die Beamten ein angefahrenes Reh vor – ein Verursacher war nicht vor Ort, auch meldete sich niemand bezüglich eines vorangegangen Wildunfalls. Da dies eine Ordnungswidrigkeit darstellt, erfolgen nun Ermittlungen nach dem Bayerischen Jagdgesetz. Verkehrsteilnehmer, die Hinweise auf den Unfallfahrer geben können, werden gebeten sich unter der 09283-8600 zu melden.

Laterne angefahren und geflüchtet
Schwarzenbach/Saale.- Durch eine aufmerksame Zeugin, konnte am Mittwoch gegen 16:25 Uhr ein Autofahrer dabei beobachtet werden, wie er beim Einparken in eine Parklücke in der Straße „Am Wallgarten“ eine Laterne touchierte. Obwohl der Fahrzeugführer den Anstoß bemerkte, setzte er seine Fahrt anschließend unbeirrt fort, ohne den Unfall zu melden. Auf den Mann kommt nun eine Anzeige wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort zu. Der Schaden an der Laterne wird auf 200 Euro geschätzt.

Mehrere Betrugsmaschen auf Online-Verkaufsplattformen
Unbekannt.- Seinen PKW wollte ein 68jähriger aus dem Hofer Landkreis Anfang Dezember auf einer Online-Verkaufsplattform verkaufen. Es meldete sich auch prompt ein Interessent, und nachdem man sich auf einen Kaufpreis von 6900 Euro einigte, gab der potenzielle Käufer an, eine Spedition zur Abholung beauftragen zu wollen. Die Kosten von 1250 Euro sollte der Verkäufer dabei zunächst auslegen und im Anschluss mit dem Kaufpreis überwiesen bekommen. Der 68jährige durchschaute die Betrugsmasche glücklicherweise und beendete den Kontakt, so dass ihm kein finanzieller Schaden entstand.
Ebenso einem Betrug aufgesessen ist eine 41jährige Frau aus dem Landkreis. Sie bemerkte Anfang dieser Woche, dass ihr Verkäuferkonto durch einen bislang unbekannten Täter gehackt wurde, indem dieser die Emailadresse veränderte, und diverse vermeintliche hochwertige Waren zum Verkauf anbot. Ob es bereits zu fingierten Käufen kam, und welcher finanzielle Schaden dadurch entstanden ist, ist nun Gegenstand der Ermittlungen durch die Polizei Rehau. Die Polizei rät dazu, regelmäßig einen Blick in die Emails zu werfen, um bei verdächtigen Nachrichten zu Passwortänderungen schnellstmöglich reagieren zu können. Auch sollte niemals das gleiche Passwort für verschiedene Dienste genutzt werden.

Unfallflucht - Zeugen gesucht
Ahornberg – Am Dienstag, 16.12.2025, gegen 13:30 Uhr fuhr ein Fahrer aus dem Landkreis mit seinem Pickup von Ortsmitte Richtung Almbranz. Ihm kam ein blauer Traktor mit Hänger und aufgeladener Futterraufe entgegen. Als sich die Fahrzeuge begegneten, fiel von der Futterraufe ein Rohr ab, und schlug gegen die Frontschürze des Pkw. An dem Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1000 Euro. Wer Hinweise auf den Unfallverursacher geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei in  Hof unter der Telefonnummer 09281/7040 in Verbindung zu setzen.

Mit Alkoholfahne am Steuer: Gesamtschaden in Höhe von ca. 15.000,-- EUR verursacht
Selbitz. Ein 37-jähriger Mann aus Österreich befuhr Mittwochnacht zwischen 22:40 Uhr und 23:18 Uhr die Johannes-Brahms-Straße, wo er zuerst mit seiner rechten PKW-Seite gegen eine Gartenmauer fuhr, so dass sich ein Stein löste. Beim anschließenden Wenden fuhr er rückwärts in das Grundstück und touchierte dabei erneut  mit seinem Heck zwei Gartenzaunfelder des Nachbaranwesens. In einem weiteren angrenzenden Anwesen fuhr er in ein Blumenbeet, blieb dort in der Einfahrt stehen und wurde im weiteren Verlauf abgeschleppt, da das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit war. Ein freiwilliger Alkoholtest lieferte ein vorläufiges Ergebnis von über 2 Promille, weshalb eine Blutentnahme in der Klinik unumgänglich war und auch der Führerschein sofort sichergestellt wurde. Während der polizeilichen Aussagen gab der Unfallverursacher an, bereits auf der A93 bei Wiesau eine Leitplanke angefahren zu haben, weil er einem LKW ausweichen musste. Ein weiterer Zeuge meldete, dass der Mann wohl bereits kurz vorher zwischen Mühldorf und Selbitz nach rechts von der Straße abgekommen war. Reifenspuren am Abhang und am daneben liegenden Feld konnten ebenso festgestellt werden wie 6 leere Bierdosen an gleicher Stelle. Weitere Ermittlungen wurden durch die PI Naila eingeleitet. Der Mann kommt vorübergehend bei einem ortsansässigen Bekannten unter und muss sich nun wegen mehreren Delikten verantworten.

Verbotene Pyrotechnik an Bord
SCHIRNDING, LKR. WUNSIEDEL I. FICHTELGEBIRGE. Am Mittwochnachmittag, gegen 14:20 Uhr, kontrollierten die Beamten der Grenzpolizeiinspektion Selb in Schirnding einen Mercedes aus dem Zulassungsbereich Plauen. Bei der Kontrolle konnten die Beamten verschiedene Feuerwerkskörper der Kategorie F 3 und F 4 auffinden. Der 21-jährige deutsche Fahrer hatte die verbotenen Böller zuvor in der Tschechischen Republik gekauft und anschließend nach Deutschland eingeführt. Die verbotenen pyrotechnischen Gegenstände wurden beschlagnahmt und der junge Mann muss sich nun wegen eines Verstoßes nach dem Sprengstoffgesetz verantworten.

Unerlaubte Fernzulassung festgestellt
BAB A72/GATTENDORF, LKR. HOF. Am Mittwochnachmittag, gegen 14.50 Uhr, geriet ein Seat Leon mit dänischen Händlerkennzeichen auf der BAB A 93, bei Gattendorf, in das Visier der Selber Schleierfahnder. Wie sich im Rahmen der Kontrolle herausstellte, hatte der 21-jährige Däne den Pkw zuvor in Deutschland käuflich erworben und wollte diesen nun mit den Händlerkennzeichen nach Dänemark verbringen. Da es sich in diesem Fall um eine sog. unerlaubte Fernzulassung handelt, wurde die Weiterfahrt unterbunden. Zudem wurde der junge Mann wegen Kennzeichenmissbrauchs sowie wegen eines Verstoßes gegen die Fahrzeugzulassungsverordnung angezeigt.

Verbotene Pyrotechnik im Einreisezug aus Tschechien festgestellt
SCHIRNDING, LKR. WUNSIEDEL I. FICHTELGEBIRGE. Am Mittwochabend, gegen 18.45 Uhr, kontrollierten Beamte der Grenzpolizeiinspektion Selb zwei deutsche Jugendliche (15 u. 17 Jahre) im grenzüberschreitenden Personenzug von Eger nach Marktredwitz. Beide führten in ihren Rucksäcken diverse verbotene Pyrotechnik der Kategorien F 3 und F 4 mit sich, welche sie zuvor in der Tschechischen Republik gekauft und anschließend nach Deutschland eingeführt hatten. Diese wurde vor Ort durch die Beamten beschlagnahmt. Beide müssen sich nun jeweils wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz verantworten. Ihre Heimreise konnte sie nach Beendigung der Sachbearbeitung und Verständigung der Erziehungsberechtigten fortsetzen.

Verbotenes Pfefferspray aufgefunden
BAB A 9/BERG, LKR. HOF. Die Selber Schleierfahnder kontrollierten am Mittwochabend, gegen 20.45 Uhr, auf der BAB A 9, bei Berg, einen Ford Kuga mit polnischer Zulassung. Zu Beginn der Kontrolle händigte der 51-jährige polnische Fahrer aus seinem Rucksack ein Pfefferspray ohne Prüfzeichen aus. Nachdem das verbotene Pfefferspray beschlagnahmt wurde, konnte dieser seine Fahrt fortsetzen. Er muss sich nun wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz strafrechtlich verantworten.

Fahrt unter Drogeneinfluss und ohne Fahrerlaubnis
Hof – Am 18.12.2025 wurde ein polnischer Fahrzeugführer in der Hofer Ascher Straße einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen.
Im Rahmen der Kontrolle räumte der Fahrer ein, nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein. Eine polizeiliche Überprüfung bestätigte diese Angaben. Zudem zeigten sich beim Fahrer deutliche körperliche Auffälligkeiten, unter anderem reagierten die Pupillen nicht auf Lichteinfall.
Ein durchgeführter Drogenvortest verlief positiv auf Methamphetamin. Der Fahrer gab daraufhin an, zuletzt am 13.12.2025 die Droge Crystal (Metamfetamin) konsumiert zu haben. Die Weiterfahrt wurde umgehend untersagt.
Der Vorgesetzte des Fahrers wurde zur Einsatzörtlichkeit hinzugezogen und erhielt den Fahrzeugschlüssel. Anschließend wurde der Fahrer zur Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Da der Mann keinen Wohnsitz in Deutschland hat, benannte er einen Zustellungsbevollmächtigten.
Die Ermittlungen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden aufgenommen. Ein gesondertes Verfahren wegen des Ermächtigens zum Fahren ohne Fahrerlaubnis gegen den Fahrzeughalter wird separat geführt. Ebenso wird der Sachverhalt bezüglich des Besitzes von Methamphetamin in einem eigenständigen Ermittlungsverfahren bearbeitet.

Person bei Verkehrsunfall eingeklemmt und leicht verletzt
Hof – Am Nachmittag des 18.12.2025 kam es im Hofer Zeisigweg zu einem Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde eine Fußgängerin leicht verletzt, als sie zwischen zwei geparkten Fahrzeugen hindurch gehen wollte. Während die Geschädigte sich zwischen den Pkws befand, setzte der deutsche Fahrzeugführer des vorderen geparkten Fahrzeuges zurück und klemmte die Person und deren Bein ein.
Die Geschädigte wurde im Anschluss mit leichten Verletzungen in das Sana Klinikum Hof verbracht. Die PI Hof führt Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Fahren ohne Fahrerlaubnis aufgrund Verstoßes gegen Beschränkung
Hof - Am 18.12.2025 kam einer Streife der PI Hof ein Mietfahrzeug entgegen, dessen Fahrer während der Fahrt telefonierte. Das Fahrzeug wurde daraufhin einer Verkehrskontrolle unterzogen.
Im Rahmen der Kontrolle wurde festgestellt, dass die rechte Hand des Fahrzeugführers aufgrund einer körperlichen Behinderung erheblich in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt ist. Aus diesem Grund nutzte der Mann zum Telefonieren seine linke Hand. Der Fahrer gab an, das Fahrzeug kurz zuvor angemietet zu haben, da sich sein eigenes Fahrzeug derzeit in einer Werkstatt in Hof befinde.
Bei der Überprüfung des Führerscheins wurden mehrere Auflagen und Beschränkungen festgestellt. Der Fahrer führte jedoch keine Brille oder andere Sehhilfe mit sich und verstieß damit gegen die Auflage gemäß Schlüsselzahl 01. Zudem war er verpflichtet, ein Fahrzeug mit angepasster Lenkung zu führen. Bei dem genutzten Mietfahrzeug handelte es sich jedoch um ein serienmäßiges Fahrzeug ohne entsprechende Anpassungen.
Aufgrund dessen lag ein Verstoß wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vor. Die Weiterfahrt wurde untersagt und entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Ohne Führerschein unterwegs
BAB A 93/SELB, LKR. WUNSIEDEL I. FICHTELGEBIRGE. Am Donnerstagnachmittag, gegen 13.45 Uhr, erweckte auf der BAB A 93, bei Selb, ein Audi A 6 mit litauischer Zulassung die Aufmerksamkeit der Selber Grenzpolizei.
Der 25-jährige litauische Fahrer konnte jedoch zu Beginn der Kontrolle keinen Führerschein vorzeigen. Im Rahmen der weiteren fahndungsmäßigen Überprüfung stellte sich letztendlich heraus, dass der junge Mann zwei Tage zuvor wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt und hierbei sein litauischer Führerschein sichergestellt wurde.
Da diesem somit das Führen von fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeugen untersagt ist, wurde erneut die Weiterfahrt unterbunden und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Seine Weiterreise musste er anschließend zu Fuß fortsetzen.

Mann aufgrund von zwei Haftbefehlen festgenommen
BAB A 9/BERG, LKR. HOF. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, gegen 01.00 Uhr, geriet auf der BAB A 9, bei Berg, im Rahmen einer Fernreisebuskontrolle ein 54-jähriger ungarischer Mitfahrer in das Visier der Selber Schleierfahnder.
Die fahndungsmäßige Überprüfung des Mannes ergab, dass für diesen zwei Haftbefehle aufgrund von vergangenen Verkehrsstraftaten bestehen.
Nachdem dieser jedoch die zwei geforderten Geldbeträge zur Abwendung der Haftbefehle nicht bezahlen konnte, wurde er am heutigen Tag in die nächste Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Vorfahrt im Kreisverkehr missachtet
Rehau.- Eine 40jährige Rehauerin befuhr am Donnerstagmorgen mit ihrem PKW den Kreisverkehr der Gerberstraße/Adlerstraße und wollte diesen in Richtung Adlerstraße verlassen. Zeitgleich kam eine 42jährige aus dem Landkreis Wunsiedel von der Gerberstraße stadteinwärts gefahren. Beim Einfahren in den Kreisel missachtete sie dabei den fließenden Verkehr, und somit die Vorfahrt der 40jährigen, so dass es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam. Die beiden Fahrerinnen klagten nach dem Unfall über leichte Schmerzen. Die Verursacherin kam zur weiteren Untersuchung ins Klinikum. An den Autos entstand ein Schaden von etwa 10000 Euro.

Mit Kranauslieger an Brücke hängen geblieben
Schwarzenbach/Saale.- Die Höhe seines Kranausliegers unterschätzte am Donnerstag gegen 10:20 Uhr ein 27jähriger Lkw-Fahrer. Er blieb mit seinem Fahrzeug an der auf 2,90 Meter beschränkten Eisenbahnbrücke in der Rehauer Straße hängen. An der Brücke entstand nach Inaugenscheinnahme glücklicherweise kein Schaden, lediglich das Schutzblech des Kranausliegers wurde beim Zusammenstoß leicht verbogen. Der Sachschaden wird auf 500 Euro geschätzt. Der 27jährige Fahrzeugführer blieb unverletzt.  

Mit Alkohol an Betonsäule gefahren
Naila. Aus zuerst nicht nachvollziehbaren Gründen geriet eine 62-jährige Verkehrsteilnehmerin im Ortsteil Froschgrün mit ihrem PKW beim Linksabbiegen nach rechts von der Fahrbahn ab und beschädigte dabei die Betonsäule eines Maschendrahtzauns. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 12.000,-- Euro. Die Dame entfernte sich im Anschluss von der Unfallstelle, wurde jedoch von einem aufmerksamen Zeugen beobachtet. Auch das Kennzeichen des Fahrzeugs befand sich am Unfallort. Nachdem die Dame von den Beamten der PI Naila ausfindig gemacht werden konnte, war schnell klar, wie es zu dem Unfall gekommen war. Deutlicher Alkoholgeruch konnte wahrgenommen werden und ein freiwilliger Test lieferte ein eindeutiges Ergebnis im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit. Die Frau wurde anschließend zur Blutentnahme in die Klinik gebracht und der Führerschein sofort sichergestellt. Sie muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohol sowie unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten.

 

Quelle: PI Hof, Selb, Naila, Münchberg, Rehau,Polizeipräsidium Oberfranken

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