7. Januar 2022 / Polizeimeldungen

Polizeimeldungen aus Stadt und Landkreis Hof

Polizei sucht nach Hinweisen

Ohrfeige in der Warteschlange

HOF. Ein Streit wegen der Ausdrucksweise von Jugendlichen gipfelte am Sonntagnachmittag in einer Ohrfeige für einen 15-Jährigen. 

Gegen 15.45 Uhr stand ein 39-Jähriger zusammen mit vielen anderen in der Warteschlange vor dem Zugang zum Eisteich. Zunächst regte er sich über den Umgangston der Jugendlichen untereinander auf. Als er sich nach vorne drängte, um die Informationstafel einzusehen, wiesen ihn die Jugendlichen auf die Möglichkeit hin, diese im Internet nachschauen zu können. Daraufhin geriet er in Rage, packte einen 15-Jährigen am Kragen und verpasste ihm mit der flachen Hand einen Schlag ins Gesicht. 

Der Mann muss sich nun wegen Körperverletzung vor der Justiz verantworten. 

Eingangstüren angegangen

Helmbrechts – In der Zeit von Silvester, 13.00 Uhr, bis 03.01.22, 08:45 Uhr, wurde durch einen bisher unbekannten Täter versucht die gläserne Eingangstür eines Getränkemarktes in der Frankenstraße einzuschlagen. Die Scheibe hielt den Schlägen aber stand. Ferner wurde auch eine Metalltür, welche in den Aufenthaltsraum des Getränkemarktes führt angegangen. Aber auch diese Tür konnte der Täter letztendlich nicht öffnen. Jedoch entstand an den beiden Türen ein Sachschaden in Höhe von ca. 4.000 Euro. Hinweise bitte an die Polizei Münchberg.

Ruhezeiten nicht eingehalten

A 9 - Berg: Erhebliche Verstöße gegen die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten deckten die Spezialisten der LKW-Kontrollgruppe der Hofer Verkehrspolizei am Montagnachmittag bei einem spanischen Sattelzug auf.

Der Kühlzug einer in polizeikreisen bekannten Spedition war mit einem portugiesischen Ehepaar als Fahrer von Spanien nach Berlin unterwegs.

Der 44-jährige Fahrer und seine 37-jährige Frau hatten unter anderem die wöchentliche Ruhezeit von vorgeschriebenen 45 Stunden auf nur 24 verkürzt, ohne zeitnah für einen entsprechenden Ausgleich zu sorgen.

Beide mussten deshalb eine Sicherheitsleistung von jeweils 400 Euro hinterlegen. Auch gegen die Spedition wird vom Bundesamt für Güterverkehr im Nachgang ein Bußgeld im vierstelligen Bereich verhängt.

Fahrzeugüberführung mit falschen Kennzeichen

Gattendorf / A 93.- Am späten Montagnachmittag kontrollierten Schleierfahnder der Selber Grenzpolizei auf der BAB A 93 an der Anschlussstelle Hof-Ost einen Ford Mondeo mit österreichischen Kennzeichen. Die 27jährige Fahrerin gab bei der Kontrolle den Polizisten einen Fahrzeugschein, konnte aber keinen Führerschein vorzeigen. Sie äußerte, diesen in Österreich vergessen zu haben. Die Polizisten ließen sich nicht täuschen und stellten schnell fest, dass die Kennzeichen für einen Iveco ausgegeben waren. Der Fahrzeugschein war für einen baugleichen Ford ausgestellt. Letztendlich war die junge Frau auch geständig, keinen Führerschein zu haben. Sie hatte den Mondeo in Deutschland gekauft und wollte ihn mit den falschen Kennzeichen und den Fahrzeugschein nach Österreich überführen. Der Ford war somit nicht zugelassen und eine Versicherung bestand ebenfalls nicht. Nach der Aufnahme der Strafanzeige wegen Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und fehlender Versicherung wurde die Frau von ihrem Ehemann abgeholt. Dieser kam nicht sonderlich erfreut, nach längerer Zeit aus Österreich angereist.

Verbotenes Feuerwerk aufgefunden

Gattendorf / A 93.- Im Rahmen einer Schleierfahndungskontrolle auf der BAB A 93 an der Anschlussstelle Hof-Ost, durch Polizisten der Grenzpolizei Selb am Montagmittag, überprüften sie einen Mercedes mit Berliner Zulassung. Obwohl Silvester schon vorbei war, fanden die Fahnder im Pkw des 56jährigen Mannes eine größere Feuerwerksbatterie mit einem Gewicht von fast 6 Kilogramm. Diese Art von Feuerwerk ist nicht zulässig und wurde umgehend beschlagnahmt. Zudem liegt ein Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz vor. Nach der Bearbeitung des Falles durfte der Mercedes-Fahrer die Heimreise fortsetzen.

Zusammenstoß an der Autobahnausfahrt

A72/KÖDITZ, LKR. HOF. Glücklicherweise ohne verletzte Personen, dafür mit zwei total beschädigten Autos endete ein Verkehrsunfall am Montag an der Ausfahrt der A72.

Ein 28-Jähriger bog mit seinem Volkswagen kurz nach 12 Uhr von der Autobahn kommend nach links in die Bundesstraße 173 ein. Dabei stieß er mit dem Hyundai eines 62-Jährigen zusammen, der sich in Fahrtrichtung Naila auf der bevorrechtigten Straße befand. Der Hyundai krachte dabei mit seiner Front in die linke Seite des VWs und drückte diesen in die Leitplanke. Beide Autos trugen Totalschäden davon und mussten durch Abschleppunternehmen geborgen und aufgeladen werden. Insgesamt summiert sich der Schaden auf etwa 16.500 Euro. 

Wegen Ablenkung drei Geparkte angefahren

HOF. Ein kurzer Blick auf den Beifahrersitz wurde am Montag einer 40-Jährigen in ihrem VW zum Verhängnis. Sie fuhr gegen drei geparkte Autos und zog sich Verletzungen zu.

Kurz vor 12 Uhr fuhr die Frau mit ihrem Auto in der August-Mohl-Straße in Richtung Rupprechtstraße. Sie wendete kurz den Blick von der Straße ab, um nachzusehen, ob ihr Geldbeutel auf dem Beifahrersitz liegt. Deswegen kam sie zu weit nach rechts, streifte einen BMW sowie einen Renault und stieß dann gegen einen Opel. Insgesamt verursachte sie damit einen Schaden von rund 26.000 Euro. 

Durch den Unfall erlitt sie eine Verletzung am Knie und begab sich in ärztliche Behandlung. 

Schließzylinder verklebt

HOF. Wegen verklebter Schlösser blieb am Montag Mitarbeitern der Zugang zu ihrer Firma in der Wunsiedler Straße verwehrt. Unbekannte verursachten Sachschaden in Höhe von 800 Euro.

In der Zeit von Sonntag, 15 Uhr, bis Montag, 7.50 Uhr, führten die Täter Klebstoff in den Schließzylinder in das Schloss des Haupteinganges und in das eines Nebeneinganges ein. Ein Aufsperren war daher nicht mehr möglich und die Schlösser müssen ausgetauscht werden. Glücklicherweise war das Schloss einer weiteren Tür nicht beschädigt und die Mitarbeiter konnten über diese das Gebäude betreten und ihre Arbeit aufnehmen.

Die Polizeiinspektion Hof bitter unter der Tel.-Nr. 09281/704-0 um Hinweise auf die unbekannten Täter. 

Böller detoniert in Auto

SCHWARZENBACH A.D.SAALE, LKR. HOF. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag stellte eine Streife der Polizei Rehau ein völlig demoliertes Auto am Straßenrand fest. Die Ermittlungen ergaben zwischenzeitlich, dass bislang Unbekannte im Fahrzeuginneren einen derzeit nicht näher bestimmbaren Sprengsatz gezündet hatten. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei Hof. 

Am Freitag, gegen 3.20 Uhr, bemerkten die Beamten den weißen Dacia Sandero mit tschechischer Zulassung nahe der Bundesstraße 289 zwischen Quellenreuth und Langenbach. Das Auto wies erhebliche Beschädigungen auf, so dass die Ordnungshüter den Wagen genauer unter die Lupe nahmen. Schnell stellte sich heraus, dass Vandalen eine Scheibe eingeschlagen und im Innenraum des Fahrzeugs einen heftigen Böller gezündet hatten. Die Wucht der Explosion drückte dabei die geschlossenen Türen nach außen und ließ die verschlossene Heckklappe aufspringen. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich nach erster Schätzung auf rund 2.000 Euro. 

Bei dem Sprengmittel handelte es sich nach derzeitigem Ermittlungsstand aller Wahrscheinlichkeit nach nicht um einen handelsüblichen, zugelassenen Böller. Viel eher kommt ein ausländisches Produkt oder ein Selbstlaborat in Betracht. Die genauen Untersuchungen hierzu stehen derzeit noch aus. 

Da die Zerstörung des Autos nach dem Strafgesetzbuch ein Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion darstellt, ermittelt jetzt das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Hof. Die Beamten richten in dem Zusammenhang folgende Fragen an die Bevölkerung:

  • Wer ist in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, zwischen 20 Uhr und 3.20 Uhr, im Schwarzenbacher Ortsteil Langenbach auf die Detonation aufmerksam geworden?
  • Wem sind verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge im Umfeld des weißen Dacia aufgefallen?
  • Wer kann Hinweise auf den oder die Täter geben?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Hof unter Tel.-Nr. 09281/704-0 entgegen.

Kennzeichen entwendet

Münchberg – Vermutlich in der Nacht zum Sonntag entwendete ein unbekannte Täter ein Kennzeichen von einem Pkw. Der Audi mit Münchner Zulassung war in der Georg-Meister-Straße abgestellt. Der Dieb öffnete die Kennzeichenhalterung und entwendete das hintere Kennzeichen des Audi. Am vorderen Kennzeichen scheiterte der Unbekannte, weil des fest verschraubt war.

Hinweise bitte an die Polizei in Münchberg.

15-Jähriger ohne Führerschein auf Leichtkraftrad

HOF. Entgegen der Einbahnstraße und ohne Helm - das schrie am Dienstagabend förmlich nach einer Kontrolle. 

Gegen 19.15 Uhr kam einer Zivilstreife der junge Mann mit einer 125er in der Ludwigstraße ohne Helm entgegen. Nachdem er gewendet hatte, fuhr er zurück zum Eingang der Altstadt, wo der Besitzer der Maschine wartete. Dort erfolgte die Kontrolle, bei der sich herausstellte, dass der 15-Jährige keinen Führerschein für das Moped besitzt.  

Deswegen erhält er jetzt eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Der 18-jährige Besitzer des Kleinkraftrades erhält eine Anzeige, weil er ihm die Fahrt gestattete.

Kostengünstige Überführung gescheitert

A 9 - Berg: Zollbeamte kontrollierten am Dienstagnachmittag in Berg einen Skoda mit französischen Kennzeichen.

Der 59-jährige Fahrer gab an, den Skoda im Auftrag eines Autohändlers von Frankreich nach Deutschland zu überführen. Unterlagen über den Kauf konnte er allerdings nicht vorlegen. Deshalb begann die hinzugezogene Streife der Hofer Verkehrspolizei mit den Ermittlungen.

Die Aussage des Fahrers stellte sich sehr schnell als Lüge heraus. Der Skoda wurde über ein Auktionshaus ersteigert und in Baden-Württemberg abgeholt. Die französischen Kennzeichen gehörten nicht zu diesem Fahrzeug.

Der 59-jährige muss sich nun auf ein Strafverfahren wegen Kennzeichenmissbrauchs, fehlendem Versicherungsschutz und Steuerhinterziehung einstellen. Sein Fahrzeug musst er an Ort und Stelle stehen lassen.

Verkehrsunfall nach Ausbremsmanöver

A 93 - Rehau: Zu einem Verkehrsunfall mit rund 9.000 Euro Sachschaden kam es am Dienstagabend auf der A 93 bei Rehau.

Einem BMW-Fahrer aus Hof ging offensichtlich der Überholvorgang eines Renault-Fahrers nicht schnell genug. Er fuhr deshalb sehr knapp auf den Renault des 20-jährigen Rehauers auf. Dieser revanchierte sich nach dem Überholvorgang auf seine Weise. Er zeigte dem 29-jährigen Hofer den ausgestreckten Mittelfinger.

Dies wiederum veranlasste den Hofer zu einem Bremsmanöver vor dem Renault. Der 20-jährige konnte trotz Vollbremsung einen Unfall nicht mehr verhindern und fuhr auf den BMW auf. Nur dem Zufall ist es zu verdanken, dass keine Personen zu Schaden kamen. Die Fahrzeuge blieben noch fahrbereit.

Die Verkehrspolizei Hof ermittelt nun gegen den Rehauer wegen Beleidigung und gegen den Hofer wegen Straßenverkehrsgefährdung.

Geschwindigkeit überwacht

Berg: Fünf Stunden lang hat die Hofer Verkehrspolizei am Dienstagabend die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 70 Stundenkilometern in der sogenannten Brucker Senke überwacht.

Mit 111 Sachen entging der Schnellste nur knapp einem Fahrverbot. Insgesamt mussten 34 Autofahrer beanstandet werden. 16 waren so schnell, dass ein Bußgeld mit Punkten verhängt werden muss. Die anderen kommen mit einer gebührenpflichtigen Verwarnung davon.

30-Jähriger trotz Fahrverbot unterwegs

HOF. Am Mittwoch den 05.01.2022 gegen 11:15 Uhr wurde ein Pkw am Konrad-Adenauer-Platz durch eine Streife der Polizeiinspektion Hof einer Kontrolle unterzogen. Hierbei wurde bei dem 30-jährigen Fahrer festgestellt, dass dessen Führerschein nach eklatanten Verstößen in der Probezeit eingezogen worden war und dem Herrn ein Fahrverbot auferlegt wurde. 

Aus diesem Grund unterbanden die Beamten die Weiterfahrt und übergaben die Fahrzeugschlüssel einem Bekannten des Fahrers. 

Der Fahrer muss sich nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten. 

Glätteunfälle

Münchberg/Helmbrechts – Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei schneeglatter Fahrbahn kam am gestrigen Mittwochvormittag auf der B 289 zwischen Poppenreuth und der Abzweigung nach Hildbrandsgrün ein Kleintransporter mitsamt Anhänger nach rechts von der Fahrbahn ab und landete im Straßengraben. Der 35-jährige Fahrer wurde hierbei leicht verletzt und wurde ins Klinikum Münchberg verbracht. An dem verunfallten Gespann entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Es musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden.

Weiterhin kam auf der Kreisstraße zwischen Unterweißenbach und Wüstenselbitz aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und der winterlichen Straßenverhältnisse ein Kleintransporter von der Fahrbahn ab, drehte und kippte sich und kam schließlich auf der linken Fahrzeugseite im Straßengraben zu Liegen. Der 21-jährige Fahrer hatte allerdings mehr Glück und blieb unverletzt. An dem Transporter entstand Sachschaden in Höhe von rund 8.000 Euro.  Auch dieser musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.

Trotz Fahrverbots ans Steuer gesetzt

Münchberg – Ein 37-jähriger Münchberger wurde Mittwochvormittag in der Sparnecker Straße mit seinem BMW einer Kontrolle unterzogen. Da die Beamten der Münchberger Polizeistreife drogentypische Auffälligkeiten bei dem Mann feststellten, wurden ein Drogentest durchgeführt, welcher  positiv auf Amphetamin und Metamphetamin anschlug. Die Weiterfahrt wurde sofort unterbunden, die Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Die obligatorische Blutentnahme im Krankenhaus Münchberg folgte ebenso. Bei der weiteren Sachbehandlung stellte sich zudem heraus, dass gegen den Mann ein rechtskräftiges Fahrverbot erlassen wurde. Den Mann erwartet nun eine ganze Reihe von Strafanzeigen, u. a. wegen Fahrens trotz Fahrverbotes.

Polnischer Sattelzug fährt Spiegel ab und flüchtet

A9 / Münchberg - Die Verkehrspolizei Hof sucht Zeugen eines Verkehrsunfalls, der sich am gestrigen Mittwoch auf der A9 bei Münchberg, Fahrtrichtung München, ereignet hat. Ein polnischen Sattelzuges geriet aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse beim Überholen eines Kleintransporters leicht auf dessen Fahrstreifen und fuhr dabei den linken Außenspiegel des Fahrzeuges ab. Es entstand ein Schaden von ca. 800 Euro. Den Fahrer des Sattelzuges kümmerte dies indes recht wenig. Er setzte seine Fahrt ohne anzuhalten fort. Zum Unfallverursacher ist folgendes bekannt: Polnische Kennzeichen, weißer Planenaufbau mit roter Schrift. Zeugen des Unfalls möchten sich bitte mit der Verkehrspolizei Hof unter der Tel. 09281/704-803 in Verbindung setzen.

Glätteunfälle am Morgen

Issigau/Bad Steben. Wetterbedingt kam es am Mittwochmorgen innerhalb kurzer Zeit zu zwei Verkehrsunfällen. 

Kurz nach 07.00 Uhr befuhr eine Fahranfängerin aus Bad Steben mit ihrem Pkw BMW die Bahnhofstraße in Bad Steben stadtauswärts. Auf Höhe Einmündung Jean-Paul-Straße wollte die junge Frau nach rechts in Richtung Thierbach abbiegen, als sie auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Rutschen kam und dabei gegen zwei Verkehrszeichen fuhr. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 3.300 Euro.

Gegen 07.30 Uhr fuhr ein ebenfalls junger Fahranfänger mit seinem Pkw VW auf der St 2198 von Berg in Richtung Issigau. Kurz vor dem Ortseingang geriet der Pkw VW aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf der winterglatten Fahrbahn ins Schleudern und rutschte in den Seitengraben. Am Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1000 Euro. Bei beiden Unfällen wurde glücklicherweise niemand verletzt.

Zeugen gesucht

Naila. Die Polizei Naila bittet Zeugen bezüglich einer Verkehrsunfallflucht am Mi., 05.01.2022, zwischen 15.45 und 16.00 Uhr sich zu melden. Der Fahrer eines VW-Kleintransporters parkte zu vor genannter Zeit sein Fahrzeug auf dem Parkplatz der Fa. Nexos im Anger. Als der Fahrer nach der kurzen Parkzeit zu seinem Fahrzeug zurückkam, stellte er an dem vorher unbeschädigten Auto einen frischen Sachschaden an der Beifahrertür fest. Hinweise nimmt die Polizei Naila unter Tel. 09282/97904-0 entgegen. 

Handynutzung führt zu Verkehrsunfall

Selbitz. Die Benutzung seines Mobiltelefons führte dazu, dass ein 87jähriger Mann aus dem Frankenwald am Mittwochnachmittag, gegen 15.35 Uhr die Kontrolle über seinen Pkw DB verlor und im dreispurigen Bereich auf der B 173 zwischen Selbitz und Naila die Schutzplanke touchierte. Ohne sich um den entstanden Schaden zu kümmern, fuhr der Mann weiter. Ein aufmerksamer Zeuge teilte seine Beobachtungen der Polizei mit. Eine Streife der Polizeiinspektion konnte sowohl Fahrer, als auch Auto zu Hause antreffen. 

Der Polizei gegenüber räumte der Unfallverursacher seine Verfehlungen ein. Insgesamt entstand ein Sachschaden von über 8.000 Euro. 

Angebranntes Essen sorgt für Feuerwehreinsatz

Münchberg – Am Donnerstagnachmittag kam es in der Bayreuther Straße zu einem Feuerwehreinsatz. Eine Anwohnerin bereitete einen Braten zu. Während des Garens ging sie nach draußen und verließ die Wohnung.

Währenddessen brannte der Braten an und löste den Rauchmelder aus. Da niemand die Wohnung öffnete, verständigten die Nachbarn die Feuerwehr. Die Wohnungstüre wurde Gewaltsam geöffnet und das angebrannte Kochgut nach draußen gebracht. Die Wohnung wurde belüftet. Sachschaden entstand nicht.

Unter Drogeneinfluss am Steuer und keine Aufzeichnungen über Lenk-und Ruhezeiten

Münchberg – Bei einer Kontrolle am Autohof in Münchberg, wurde bei einem polnischen Kraftfahrer eines 3,5 t Kleintransporters drogentypischen Auffälligkeiten festgestellt. Ein vor Ort durchgeführter Drogenschnelltest verlief ebenfalls positiv. Die Folge eine Blutentnahme und die Unterbindung der Weiterfahrt. Weiterhin wurde festgestellt, dass der Kraftfahrer seiner gesetzlichen Verpflichtung als Kraftfahrer im gewerblichen Güterkraftverkehr über die Aufzeichnungen seiner Lenk-und Ruhezeiten nicht nach kam. Auch hier erfolgt eine gesonderte Anzeige.

Vereiste Scheiben führen zum Unfall

Helmbrechts – Zu einem Verkehrsunfall in der Ulmenstraße kam es am Donnerstagabend. Eine Fahrzeugführerin kratzte ihre vereisten Scheiben nicht frei, so dass sie nichts sah. Sie kam deswegen mit ihrem Pkw auf die linke Fahrbahnseite und stieß schließlich frontal mit ihrem Pkw gegen einen ordnungsgemäß geparkten Pkw. Bei dem Unfall wurde die Verursacherin nicht verletzt. An den Pkw´s entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 6000 Euro.

Verbotene Messer dabei

A 9 - Münchberg: Schleierfahnder der Hofer Verkehrspolizei kontrollierten am Donnerstagmorgen einen Kleintransporter am Autohof Münchberg.

Beim 25-jährigen Fahrer fanden die Fahnder in einer Bauchtasche ein Butterfly-Messer und ein Einhandmesser.

Das Butterfly-Messer gilt nach dem Waffenrecht als verbotener Gegenstand und wurde beschlagnahmt. Deshalb erwartet den jungen Mann nun ein Strafverfahren.

Für das Einhandmesser fehlte das sogenannte berechtigte Interesse zum Führen dieses Messers. Deshalb musste er es nicht zugriffsbereit im Kofferraum verstauen, bevor er die Fahrt fortsetzen konnte.

Volltrunken am Steuer

A 9 - Berg: Auf stolze 3,36 Promille brachte es ein 60-jähriger Mann aus Sachsen bei einem Alkotest in der Nacht zum Freitag an der Rastanlage Frankenwald.

Der Zustand des Mercedes-Fahrers war einer aufmerksamen Verkehrsteilnehmerin aufgefallen. Sie verständigte deshalb über Notruf die Polizei.

Die Streife der Hofer Autobahnpolizei fand im Auto mehrere Bier- und Weinflaschen. Auch eine Schnapsflasche war dabei. Der Mann war seiner Aussage zufolge von Frankfurt/Main nach Leipzig unterwegs. Das passte jedoch nicht zu seiner Fahrtstrecke - er stand nämlich auf der Rastanlage in Fahrtrichtung Süden.

Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Sein Führerschein wurde an Ort und Stelle beschlagnahmt und das Auto abgestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen übernachtete er in einem Hofer Hotel.

Nachdem sich an dem Kleinbus auch frische Unfallspuren befanden, ermittelt die Polizei neben der Trunkenheitsfahrt nun auch wegen Unfallflucht.

Unfallflucht schnell geklärt

Rehau.- Am Mo., 05.01., gegen 18.20 Uhr, touchierte eine Pkw-Fahrerin beim rückwärts Ausparken auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Gerberstraße einen Kleinwagen und beschädigte diesen an der Front. Ohne sich um den angerichteten Schaden in Höhe von etwa 1.200 Euro zu kümmern, fuhr die Frau einfach davon.
Allerdings konnten aufmerksame Zeugen sich das Kennzeichen merken und so bekam die Fahrerin schon kurz darauf Besuch einer Polizeistreife.  Die Fahrereigenschaft wurde eingeräumt, eine Anzeige wegen Unerlaubtem Entfernen vom Unfallort ist die Folge.

Kellerabteile angegangen

Rehau.- Am Nachmittag des 06.01., wurden in den Mehrfamilienhäusern in der Ahornstraße 14 und Bauk.-Baumann-Alle 11 mehrere Kellerabteile aufgebrochen bzw. aufgedrückt.  Die Täter gelangten durch die unversperrten Haustüren in die Gebäude.  Da die Täter in den Abteilen aber wohl nichts von Wert vorfanden, verschwanden sie nach ersten Erkenntnissen ohne Beute und hinterließen lediglich geringen Sachschaden. Hinweise zu diesen Einbrüchen bitte an die Rehauer Polizei.

Drogen aus dem Verkehr gezogen

A93/REHAU, LKR. HOF. Beamte der Grenzpolizei Selb stoppten in der Nacht zum Mittwoch auf der Autobahn A93 bei Rehau einen BMW mit österreichischer Zulassung. Die 18-jährige Fahrerin hatte allerhand Rauschgift bei sich, zudem saß sie unter Drogeneinfluss am Steuer. Jetzt muss sie sich strafrechtlich verantworten. 

Gegen 22.30 Uhr fiel den Fahndern das Auto der jungen Österreicherin auf. Bei der anschließenden Kontrolle bemerkten die Ordnungshüter rasch, dass sie mutmaßlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Als sie den Wagen schließlich genauer unter die Lupe nahmen, fanden sie in verschiedenen Verstecken mehrere fertig gedrehte Joints und die Droge „LSD“ in unterschiedlicher Form. Die Beamten stellten eine hohe zweistellige Anzahl verbotener Tabletten und weiterer Rauschmittel sicher, die Besitzerin musste außerdem eine Blutentnahme im Krankenhaus über sich ergehen lassen.  Aufgrund der aufgefundenen Menge brachten sie die 18-Jährige anschließend zur Hofer Kriminalpolizei, die die weiteren Ermittlungen übernahm. Auf die junge Frau kommt jetzt ein Strafverfahren wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln, verbunden mit dem  Vorwurf des Fahrens unter Drogeneinfluss zu. 

Gestürzte Fußgänger

Bad Steben/Schwarzenbach am Wald. Am Nachmittag vom Donnerstag stürzte ein 62-jähriger Fußgänger beim Überqueren einer Straße in Bad Steben. Aufgrund der Sonneneinstrahlung schmolz Schnee und lief im Bereich Mittelweg über die Straße - im Schattenbereich gefror dies dann plötzlich wieder. Der 62-jährige Kurgast kam unglücklich mit dem Kopf auf der Straße auf, so dass er mit noch unklaren Kopfverletzungen ins Krankenhaus Hof eingeliefert wurde. Ein ähnlicher Unfall ereignete sich am Abend gegen 19:00 Uhr in der Schulstraße in Schwarzenbach am Wald. Hier lief eine 65-jährige über eine Eisplatte und stürzte ebenfalls. Sie erlitt hierdurch leichte Prellungen sowie Schmerzen im Schulterbereich. 

Es wird nun ermittelt, wer für die Verkehrssicherungspflicht zuständig war und inwiefern diesen Personen ein Vorwurf hinsichtlich fahrlässiger Körperverletzung gemacht werden kann.

Bierdose an Kopf geworfen

HOF. Eine Bierdose warf am Donnerstagabend ein 36-Jähriger einem 17-Jährigen gegen den Kopf. Glücklicherweise erlitt dieser nur leichte Verletzungen.

Gegen 20.20 Uhr verließ der junge Mann eine Kneipe in der Wörthstraße. Aus unbekanntem Grund warf dabei der 36-Jährige dem Jüngeren eine Bierdose an den Kopf und verletzte ihn leicht.  Nach der polizeilichen Aufnahme der gefährlichen Körperverletzung konnte der Täter zunächst seinen Weg fortsetzen. Allerdings dauerte es nicht lange bis zum nächsten Polizeieinsatz. Kurz nach Mitternacht versuchte er widerrechtlich in ein Pflegeheim in der Enoch-Widman-Straße einzudringen. Die hinzugerufene Streife traf den Mann verwirrt und mit Stimmungsschwankungen dort an. Aufgrund der Umstände musste er zur Unterbindung weiterer Straftaten die Nacht in der Gewahrsamszelle verbringen.

Ruhestörer muss in die Zelle

HOF. Es half alles nichts: Ermahnungen, Wegnahme der Stereoanlage und das gute Zureden von Verwandten. Ein Ruhestörer musste am Freitagmorgen in die Zelle, nachdem er die ganze Nacht immer wieder laut war.

Donnerstagnachmittag riefen Anwohner der Jahnstraße erstmals bei der Polizei an, da ein 29-Jähriger herumschrie und laute Musik hörte. Die Polizisten stellten daraufhin seine Stereoanlage sicher und ermahnten ihn zur Ruhe. Leider hielt er sich nicht an die gut gemeinten Worte der Beamten. Gegen 21.20 Uhr musste erneut eine Streife anrücken, weil er zu laut war. Übers Telefon redeten sein Bruder und sein Vater auf ihn ein. Die Ruhe hielt bis zum Morgen an. Kurz nach 5 Uhr war wieder laute Musik zu hören. Ein letzter Versuch, durch Wegnahme einer weiteren Musikanlage und des Netzkabel des Fernsehers für Ruhe zu sorgen, schlug auch fehl. Gegen 7 Uhr nahmen ihn Polizisten mit in die Zelle. Eine Richterin bestätigte die Gewahrsamnahme bis 13 Uhr. 

Wohnhaus in Flammen

SCHWARZENBACH A.D.SAALE, LKR. HOF. Hoher Sachschaden und eine leicht verletzte Person sind die vorläufige Bilanz eines Brandes im Schwarzenbacher Ortsteil Martinlamitz. Die Kriminalpolizei Hof hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. 

Gegen 11.45 Uhr fiel einer Anwohnerin in Martinlamitz eine starke Rauchentwicklung in der Kornbergstraße auf, woraufhin sie umgehend den Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst verständigte. Als die ersten Einsatzkräfte nach wenigen Minuten eintrafen, sahen sie eine dichte Rauchsäule über dem betroffenen Zweifamilienhaus. Glücklicherweise waren die Bewohner zum Zeitpunkt des Brandausbruchs zumindest teilweise nicht zuhause. Ein 85-jähriger Mann konnte sich selbst ins Freie retten, er musste mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. 

Für die Dauer der Löscharbeiten war die Kornbergstraße teils komplett gesperrt. 

Die Kriminalpolizei Hof hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen der Brandfahnder ergaben sich keinerlei Hinweise auf eine Fremdeinwirkung. Die Ursache des Feuers ist offensichtlich im Verhalten eines Hausbewohners selbst zu suchen. Der Sachschaden liegt geschätzt im mittleren fünfstelligen Bereich. 

Quelle: PI Hof, Selb, Naila, Münchberg, Rehau

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