18. März 2023 / Polizeimeldungen

Oberfranken wieder einer der sichersten Regierungsbezirke

Polizei informiert

Hof. Am Mittwoch, 15. März, veröffentlichte das Polizeipräsidium Oberfranken die Kriminalstatistik für das Jahr 2022. Mit 71,1 Prozent erreichten die Polizistinnen und Polizisten erneut eine hervorragende Aufklärungsquote und erzielten einen der Spitzenplätze im bayernweiten Vergleich. Die Sicherheitslage im Regierungsbezirk bleibt also eine der besten. 

Die Corona-Pandemie liegt hinter uns, die Gesellschaft lebt auf, die Menschen nehmen wieder teil – ganz egal, ob es sich dabei um Massenveranstaltungen wie Fußballspiele oder Rock-Konzerte handelt, um Nah- oder Fernreisen, Arbeiten in Präsenz oder den Weg zum Bäcker. Entsprechend haben sich auch die Zahlen der polizeilichen Kriminalitätsstatistik wieder verändert. Phänomene, die während Corona fast gegen Null tendierten, wie zum Beispiel der Rauschgifthandel in der Grenzregion, kommen wieder vermehrt vor. Um die Entwicklung der Kriminalität vergleichbar darzustellen, werden deshalb für die Kriminalstatistik dieses Jahr bayernweit auch die Zahlen des vorpandemischen Jahres 2019 mit einbezogen.
Im Betrachtungszeitraum 2022 wurden 53.021 Straftaten registriert.  Das sind 3.532 mehr als im Jahr 2019. Diese Zahlen werden nach wie vor durch Delikte nach dem Aufenthalts-, Asyl- und Freizügigkeitsgesetz beeinflusst. Aussagekräftiger sind daher die sogenannten bereinigten Zahlen. Ohne ausländerrechtliche Fälle zählte die Polizei im vergangenen Jahr 47.202 Straftaten, das sind 637 mehr als im vorpandemischen Jahr 2019.

Den stärksten Zuwachs gab es bei den sogenannten Callcenter-Betrügereien, also Schockanrufen etc., der politisch motivierten Kriminalität und den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Hier schlägt vor allem das Verbreiten pornografischer Schriften zu Buche.

Die sogenannte Häufigkeitszahl (HZ) beschreibt als Sicherheitsfaktor das Verhältnis der bekannt gewordenen Straftaten pro hunderttausend Einwohner. Sie beträgt in Oberfranken für das vergangene Jahr bei den bereinigten Fallzahlen 4.445. Damit liegt sie zwar um 185 über dem bayerischen Durchschnitt, mit 71,1 Prozent erreicht die oberfränkische Polizei jedoch erneut eine hervorragende Aufklärungsquote (nur in Niederbayern ist sie um 0,1 Prozent höher). Dieser positive Trend setzt sich kontinuierlich seit Jahren fort.

Oberfrankens Polizeipräsident Markus Trebes bedankte sich bei der Bevölkerung sowie bei allen Kolleginnen und Kollegen der Polizei und bei den Sicherheitsbehörden.
„In einem Jahr großer Herausforderungen haben wir eine beachtliche Teamleistung gezeigt und den Status Oberfrankens als einen der sichersten Regierungsbezirke Bayerns erhalten können. Dieser Erfolg ist jedoch nicht allein ein polizeilicher Verdienst“, so Trebes. „Vielmehr ist er auch das Ergebnis der traditionell guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit aller für die Sicherheit zuständigen Behörden und Organisationen in unserer Region.“

Die oberfränkische Polizei wird sich auch zukünftig hochmotiviert altbekannten und neuen Herausforderungen stellen und dafür sorgen, dass die Sicherheitslage in unserem Regierungsbezirk eine der besten bleibt.

Einen Überblick über die Kriminalitätslage in Oberfranken für das Jahr 2022 erhalten Sie über unseren Internetauftritt unter folgendem Link: https://www.polizei.bayern.de/kriminalitaet/statistik/017279/index.html

Quelle: Polizeipräsidium Oberfranken

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