Hof. Seit dem 1. April 2026 ist der Krisendienst Oberfranken neu aufgestellt. Die Diakonie Hochfranken übernimmt dabei die organisatorische Verantwortung für die Leitstelle – das zentrale Herzstück des Angebots für Menschen in seelischen Notlagen.
Bevor der neue Betrieb starten konnte, standen intensive Vorbereitung, Schulungen und Vernetzung im Mittelpunkt. Seit dem 1.April ist die Leitstelle im durchgehenden 24/7-Betrieb und unter der Telefonnummer 0800/6553000 erreichbar.
In der Leitstelle laufen alle Anrufe zusammen: Hier wird zugehört, die Situation fachlich eingeschätzt, beraten und die passende Hilfe organisiert. Durch die enge Vernetzung der Leitstelle mit den aufsuchenden Krisendiensten können Menschen in akuten seelischen Belastungssituationen nun noch schneller und gezielter unterstützt werden. „Der Krisendienst leistet seit mittlerweile fünf Jahren eine sehr wichtige Arbeit für Menschen in psychischen Ausnahmesituationen. Der Bezirk Oberfranken begrüßt es sehr, dass dieses Angebot nun durch die Diakonie Hochfranken weitergeführt wird. Die Diakonie Hochfranken wirkt bereits seit dessen Bestehen am Krisendienst Oberfranken maßgeblich mit und deckte in den vergangenen Jahren die mobile Krisenversorgung an Abenden, Wochenenden und Feiertagen ab. Diese umfassende Erfahrung in der Krisendienstarbeit bringt sie nun auch im Betrieb der Leitstelle ein“, so Bezirkstagspräsident Henry Schramm.
Der Krisendienst Oberfranken ist Teil der Krisendienste Bayern und ein wichtiger Baustein der psychosozialen Versorgung für Menschen in schwierigen Lebenslagen – für Betroffene ebenso wie für Angehörige und Ratsuchende.
Weitere Informationen zum Angebot gibt es unter:
www.krisendienste.bayern/oberfranken
Das Krisentelefon ist rund um die Uhr erreichbar:
0800 655 3000
Auf dem Bild: Die Mitarbeitenden der Leitstelle, ganz rechts: Martin Schuster, Gebietskoordinator Krisendienst Oberfranken
Foto: Diakonie Hochfranken
Quelle: Diakonie Hochfranken







