Hof. – Mit der feierlichen Eröffnung neuer Räume für Pflege-Simulation hat das Hochfränkische Bildungszentrum für Gesundheit und Pflege in Hof einen wichtigen Schritt für die Ausbildung künftiger Pflegefachkräfte getan. Die neuen Lernräume ermöglichen es Auszubildenden, pflegerisches Handeln realitätsnah und zugleich in geschützter Umgebung zu erproben.
Rund 120.000 Euro hat die Diakonie Hochfranken in die moderne Ausstattung investiert. Für Dunja Schmidt, Bereichsleiterin des Hochfränkischen Bildungszentrums für Gesundheit und Pflege und der Altenhilfe der Diakonie Hochfranken, ist dies ein bewusstes Zeichen: „Als diakonischer Träger tragen wir Verantwortung für gute Bildung – und für die Menschen, die sich tagtäglich um Kranke und Pflegebedürftige kümmern.“ Eine qualifizierte Pflegeausbildung sei ein wesentlicher Beitrag zu einer solidarischen Gesellschaft.
In den neuen Räumen können Pflegesituationen aus dem Berufsalltag detailliert nachgestellt werden – von der Grundpflege bis zu komplexen Versorgungs‑ und Kommunikationssituationen. Unterstützt werden die Lernenden durch moderne Simulationstechnik, Pflege-Simulationspuppen verschiedener Altersstufen sowie geschulte Schauspielpatienten. Fehler sind dabei ausdrücklich erlaubt: Im anschließenden gemeinsamen Reflektieren wird das eigene Handeln besprochen und weiterentwickelt.
Begleitet wird das neue Ausbildungskonzept von den Medizinpädagoginnen Daniela Dreier und Annika Müller, die sich speziell für das Simulationslernen fortgebildet haben. Ziel sei es, Fachwissen, praktische Fähigkeiten und Haltung miteinander zu verbinden. Pflege solle nicht nur „funktionieren“, sondern den Menschen in seiner Würde wahrnehmen, so die Pädagoginnen.
Gemeinsam mit Schulleiterin Tanja Lang eröffnete Dunja Schmidt die neue „Pflege-Simulation Hof“. Im Anschluss kamen Gäste, Mitarbeitende und Auszubildende ins Gespräch, bevor sich das Bildungszentrum beim anschließenden Tag der offenen Tür auch interessierten Besucherinnen und Besuchern öffnete.
Quelle: Diakonie Hochfranken







