19. Juni 2020 / Partner - News

Corona legt uns Ketten an

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Langebach - Den 13.03.2020 werden wir so schnell wohl nicht mehr vergessen. Denn seit diesem Tag hält Corona uns sozusagen „gefangen“. Kein Besuch, keine Spaziergänge, keine Gruppenangebote, Tage im Zimmer verbringen, kaum Kontakt zu anderen Bewohnern- was bis vor kurzem noch unvorstellbar war, ist seit dem 13.03.2020 traurige Realität. Doch wir wären ja nicht die Frankenhöhe, wenn wir uns davon unterkriegen lassen würden. Von nun an hieß es bei uns „Improvisation ist alles“. Schnell war dank unserer Techniker die Möglichkeit des Videoanrufs geschaffen und die Mädels der sozialen Betreuung machten sich ans Werk, alle Angehörigen anzurufen, Nummern auszutauschen und dann mit den jeweiligen Bewohnern gemeinsam mit ihren Lieben zu chatten. Außerdem wurden Briefe geschrieben, es wurde telefoniert und manchmal auch aus dem geschlossenen Fenster gewunken. Um die Zeit des Nichtstuns zu überbrücken, wurden täglich Zimmerbesuche durchgeführt, die Bewohner wurden mit Waffeln, Schokolade oder anderen Leckereien verwöhnt und man versuchte einfach, es jedem so angenehm wie möglich zu machen. Um unsere Pflegekräfte, die kleine Kinder haben, zu entlasten, wurde eine Art Notbetreuung im Langenbacher Gemeindehaus eingerichtet. Dort wurden die Kinder, die nicht in die KiTa oder Schule durften, von den Mädels der sozialen Betreuung versorgt. Auch für uns ein neues Aufgabengebiet, auf das wir aber ebenso flexibel wie neugierig reagierten. Ein großes Dankeschön hier nochmal an die Verantwortlichen des Langenbacher Dorftreffs und an Ex- Bürgermeister Herr Oelschlegel für die schnelle und unkonventionelle Hilfe und Bereitstellung des Raumes.

Nun haben wir seit Mitte Mai die ersten Lockerungen erfahren dürfen. Es wurde ein Zeitfenster geschaffen, an dem sich Bewohner und Angehörige treffen können. Kurz danach war es auch wieder möglich, in unserem Besucherraum zusammenzukommen, allerdings auch hier nur unter strengen Schutzmaßnahmen: Nur nach telefonischer Anmeldung, nur eine Person und stets mit Mundschutz für eine halbe Stunde. Viel zu bedenken, aber immerhin besser als nichts.

Ein herzliches Dankeschön für die Arbeit der letzten Wochen an das gesamte Team des Haus Frankenhöhe:

  • allen Pflegekräften für ihren unermüdlichen Einsatz
  • den Haustechnikern für ihre Fahrten, Besorgungen, Reparaturen etc.
  • den Verwaltungsdamen für ihre vielen Telefonate und Terminvereinbarungen
  • den Reinigungskräften für ihr Engagement und ihre Einfühlsamkeit im Gespräch mit den Bewohnern
  • den Servicekräften für ihre Flexibilität und ihre Umsicht
  • dem Küchenpersonal für sein Durchhaltevermögen auch in personalschwachen Zeiten
  • den Führungskräften und Assistenten für ihr Engagement über die Dienstzeit hinaus
  • den Mädels der sozialen Betreuung für ihre Wandelbarkeit und ihr Multitalent, überall zu sein, wo`s brennt
  • den Bewohnerinnen und Bewohnern für ihr Verständnis und ihre Geduld

sowie 

  • allen Angehörigen, Besuchern und Dienstleistern für ihre Mithilfe bei der Gewährleistung der Sicherheit unserer Seniorinnen und Senioren!

Nur gemeinsam ist man stark und wir haben bewiesen, dass wir als Team alles schaffen können. Weiter so!

Ein paar Schnappschüsse aus den vergangenen Wochen möchten wir ihnen nicht vorenthalten und hoffen, mit ihnen gemeinsam auch noch den Rest des Weges aus Corona heraus meistern zu können.

Quelle: Hudetz

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