19. Oktober 2020 / Neues aus dem Theater Hof

Präsentation des Spielplans für die Saison 2021/22

Theater Hof informiert...

Hof - „Killer, Künstler, Könige“ – das Motto der Spielzeit 2021/22 am Theater Hof beschäftigt sich mit der Frage, wie gesellschaftliche Begegnungen, gerade in Zeiten von Corona, aussehen. „Wir gehen aber davon aus, dass wir in der kommenden Spielzeit 2021/22 wieder einen vollumfänglichen Spielplan anbieten und unser Publikum ohne Corona-Einschränkungen empfangen und bespielen können“, erklärte Intendant Reinhardt Friese am Freitag, als der neue Spielplan in Gegenwart der Aufsichtsratsvorsitzenden und Oberbürgermeisterin Eva Döhla sowie Peter Nürmberger (Leiter des Fachbereichs Kultur der Stadt Hof) der Presse vorgestellt wurde.

Eröffnet wird die Spielzeit und damit das – dann sanierte und sich auf dem neuesten Stand der Technik befindende – Große Haus Ende September 2021 mit großer Oper: Auf dem Programm steht (zum ersten Mal am Theater Hof) „Medea“ von Luigi Cherubini. „Für die Titelrolle – eine Paradepartie für Soprane, mit der neben anderen auch schon Maria Callas glänzte – konnten wir die renommierte Sopranistin Susanne Serfling gewinnen“, so der Intendant.

Im Verlauf der Spielzeit werden mit den Musicals „The Producers“, „Alles Liebe, Linda“, der Operette „Die Fledermaus“ und der Oper „Lucia di Lammermoor“ Produktionen nachgeholt, die coronabedingt in den Spielzeiten 2019/20 und 2020/21 ausfallen mussten.

„Ein besonderer Coup ist uns damit gelungen, die Oper „Helena Citrónová“ von Somtow Sucharitkulnach nach Hof zu holen“, berichtet Reinhardt Friese. Nach dem fulminanten Erfolg der Uraufführung in diesem Jahr in Siam wird die deutschsprachige Erstaufführung am Theater Hof zu erleben sein. „Wir sind sehr stolz, die Oper 80 Jahre nach Beginn der Massendeportation zeigen zu können. Die Produktion beweist, dass Oper keine elitäre Kunstform ist, sondern sich ganz direkt gesellschaftspolitisch einmischt“, betont der Intendant.

Auch im Bereich des Musicals hat das Theater Hof, der „Hochfranken-Broadway“, wieder einiges zu bieten. Als erstes Ausrufezeichen steht das Musical „Jack The Ripper“ auf dem Spielplan 2021/22, das mit Frank Nimsgern (in Zusammenarbeit mit Reinhardt Friese) einer der derzeit produktivsten Musical-Komponisten Deutschlands geschrieben hat. Es präsentiert eine spannende Mischung aus Thriller und Liebesgeschichte im viktorianischen London mit opulentem Kostüm- und Bühnenbild.

Als weiterer Paukenschlag des „Hochfranken-Broadway“ findet sich das Musical „Cabaret“ im Programm. Für die Regie dieses Musical-Klassikers konnte kein geringerer als Uwe Kröger, einer der größten deutschen Musicalstars, der bereits 2019/20 mit „Spamelot“ am Theater Hof sein Regie-Debüt gab, gewonnen werden. Doch damit nicht genug: Neben der Regiearbeit wird Uwe Kröger obendrein selbst auf der Bühne stehen und sein Rollendebüt in der berühmten Rolle des Conferenciers geben.

Im Schauspiel darf sich das Publikum auf eine Uraufführung des renommierten österreichischen Autors Franzobel, der zuletzt am Wiener Burgtheater aufgeführt wurde, freuen. „Sein besonderer Stoff ist geprägt vom Lokalkolorit, denn als Grundlage für das Auftragswerk, das er eigens für das Theater Hof schreibt, dient der Hexenprozess um Anna Viehmann aus dem Jahr 1665“, verrät Reinhardt Friese.

Eine weitere Uraufführung stammt aus der Feder des Hofer Autors Roland Spranger, der für die Spielzeit 2021/22 sein viertes Stück für das Theater Hof schreibt. Diesmal beschäftigt er sich mit Frauen in der rechtsradikalen Szene.

Das Junge Theater wird mit seinen breit gefächerten Aktivitäten, ganz besonders natürlich mit dem Familienstück „Der Räuber Hotzenplotz“, wieder Kinder, Jugendliche und Familien gleichermaßen ansprechen. Und auch die großen Klassiker sind vertreten - in Form von Heinrich von Kleists „Prinz von Homburg“ und der Tragödie „Richard der Dritte“ von William Shakespeare.

Als Saisonabschluss im Schauspiel ist mit Tennessee Williams‘ „Die Nacht des Leguan“ eine selten gespielte, besonders reizvolle Wiederentdeckung zu erleben.

Ab der Spielzeit 2021/22 sollen auch die Abonnements wieder laufen. „Bisher gab es kaum Kündigungen, das Publikum steht voll hinter dem Theater, worüber wir uns sehr freuen“, so Intendant Reinhardt Friese. 

Außerdem bekommt das Theater Hof in der Spielzeit 2021/22 mit dem renommierten Dirigenten Ivo Hentschel, der zuletzt an der Komischen Oper Berlin und dem Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin engagiert war, einen neuen Musikdirektor.

„Der Spielplan für 2021/22 spricht mit Stücken, die von der Antike bis in die Moderne reichen, verschiedenste Zuschauergruppen an. Ich freue mich, dass wir jetzt nach vorn schauen, denn: Gutes Theater braucht lange Vorplanung, und so sichern wir weiterhin die hohe Qualität des Theaters Hof!“, sagt Oberbürgermeisterin Eva Döhla.

Quelle: Theater Hof

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