20. Juli 2020 / Neues aus dem Theater Hof

Präsentation des Jahreshefts für die Saison 2020/21 und aktuelle Informationen

Was lange währt, wird endlich gut

Hof - Was lange währt, wird endlich gut: Nach monatelanger redaktioneller und konzeptioneller Arbeit und vielfachem Um- und Neuschreiben präsentiert das Theater Hof nun endlich - druckfrisch - das Jahresheft für die Spielzeit 2020/21, das ab sofort an allen bekannten Stellen in Stadt und Landkreis Hof ausliegt. Um ihre Verbundenheit mit der Heimat ihres Theaters und ihrer eigenen Wahlheimat zu demonstrieren, sind die Darsteller im Rahmen der Kampagne „Künstler in der Stadt“ für die Stückfotos und –plakate ins Zentrum Hofs und das Hofer Umland ausgeschwärmt. Dabei entstanden tolle Motive an markanten Plätzen der Saalestadt.

„Durch die coronabedingten Hygienemaßnahmen mussten und müssen wir uns immer wieder auf neue Rahmenbedingungen einstellen, unter denen wir Theater machen dürfen. Im Gegensatz zu anderen Theatern, die zum Teil ihre Spielpläne wie ursprünglich geplant durchziehen oder aber vorerst Spielpläne und Jahreshefte nur für einen Teil der Saison veröffentlichen, haben wir einen coronatauglichen Spielplan, festgehalten in einem kompletten Jahresheft, für die gesamte Spielzeit 2020/21 aufgestellt, den wir selbst unter den strengsten bisher geltenden Corona-Auflagen umsetzen können“, erklärt Intendant Reinhardt Friese.

Aufgrund der Kontakt- und Berührungseinschränkungen auf der Bühne und den Abstandsregeln, die verhindern, dass Chor, Orchester und Ballett in voller Stärke auftreten dürfen, hat das Theater Hof einige neue, spannende und für die Corona-Voraussetzungen geeignete Stücke in den Spielplan 2020/21 hineingenommen.

Als Spielzeitauftakt und gleichzeitig Eröffnung der „Schaustelle“ ist, wie angekündigt, am 26. September die Uraufführung von Martyn Jaques Musiktheater „The Cold Heart“ zu sehen, planmäßig gefolgt vom Musical „Hexen“ (ab 02. Oktober im Foyer) und Bertolt Brechts „Mutter Courage und ihre Kinder“ (ab 10. Oktober). Die ersten Änderungen des Spielplans 2020/21 sind am Freitag, 30. Oktober 2020 mit der Operette „Wiener Blut“ und ab Samstag, 12. Dezember 2020 mit dem nachgeholten Musical „Chicago“ zu erleben. Die weiteren Spielplanänderungen stehen nach dem Jahreswechsel an: Die Oper „Der Prozess“ von Philipp Glass nach dem Romanfragment von Franz Kafka tritt an die Stelle der Oper „The Rake’s Progress“ (Premiere: Samstag, 13. März 2021), und das beliebte Musical „Der Mann von La Mancha“ rund um die Geschichte von Don Quijote ersetzt das Musical „Brigadoon“ mit Premiere am Samstag, 24. April 2021. Das ursprünglich geplante Musical „The Producers“ und die Operette „Die Fledermaus“ sind nun für die Saison 2021/22 vorgesehen.

Auch auf die Anzahl der verfügbaren Plätze und den Kartenverkauf hat die Corona-Pandemie in Kombination mit der technischen Sanierung des Theaters Hof Einfluss. So sind in der Interimsspielzeit ab September 2020 sowohl für die „Schaustelle“, als auch für Studio-Vorstellungen (ab November 2020) Eintrittskarten für eine beschränkte Platzanzahl nur im Freiverkauf erhältlich. Abonnements, die nicht bis zum 30.06.2020 gekündigt wurden, pausieren in der Umbausaison und verlängern sich automatisch für die Spielzeit 2021/22. „Unseren Abonnenten bieten wir Freiverkaufskarten zu gesonderten Konditionen an, als kleines Dankeschön für ihre Treue zum Theater Hof“, so Reinhardt Friese.

Der allgemeine Vorverkauf, der aus gesundheitsrechtlichen Gründen unter Berücksichtigung des Datenschutzes nur unter Angabe der persönlichen Daten der Kartenkäufer*innen möglich ist, beginnt am 14.09.2020. Karten können zunächst nur für Vorstellungen bis zum 31.12.2020 gekauft werden. Der Vorverkauf für Karten ab dem 01.01.2021 startet im Winter 2020. Karten können telefonisch reserviert werden und müssen eine Woche vor der Vorstellung an der Theaterkasse zu den üblichen Öffnungszeiten bezahlt werden. Der Online-Ticketverkauf fällt aufgrund der coronabedingten Regelungen voraussichtlich weg.

Zu Beginn der neuen Spielzeit beziehen Technik und Künstler die Interimsspielstätte „Schaustelle“, die neben dem Theater Hof entsteht. „Nach aktuellem Zeitplan werden wir pünktlich zum Probenbeginn am 1. September 2020 fertig. Was die Sanierung des Theaters betrifft, liegen wir sowohl zeitlich, als auch kostenmäßig im Plan, bzw. bleiben wir bisher sogar leicht unter der Kostenberechnung“, bestätigt Peter Nürmberger, Leiter des Fachbereichs Kultur der Stadt Hof. 

„Obwohl wir momentan noch starken Einschränkungen unterliegen – beispielsweise dürfen Schulklassen keine außerschulischen Aktivitäten anbieten, was große Einbußen für das Junge Theater nach sich zieht - gehen wir hoffnungsfroh der neuen Spielzeit entgegen, freuen uns auf das Abenteuer „Schaustelle“ und betrachten die Wiedereröffnung der Theater im Juni 2020 als Anfang eines Wegs; eine Übergangslösung, die sich durch zu erwartende Lockerungen immer mehr in Richtung Normalität im Sinne des Gewohnten vor Corona zurück entwickeln wird“, so das optimistische Schlusswort des Intendanten.

Bildunterschrift: Vor original Bühnenbildteilen aus „The Cold Heart“, der Eröffnungsproduktion der neuen Saison, präsentieren Peter Nürmberger (Leiter des Fachbereichs Kultur der Stadt Hof), die Hofer Oberbürgermeisterin Eva Döhla, Intendant Reinhardt Friese und Florian Lühnsdorf (Kaufmännisch-Technischer Geschäftsführer des Theaters Hof) das druckfrische Jahresheft des Theaters Hof für die Spielzeit 2020/21.

Quelle: Theater Hof

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