Hof. Vilja Ndiwalana (Secretary of International Relations) und Seppo Tossavainen (Economic Development Department) besuchten die Stadt Hof für zwei Tage, um den wirtschaftlichen Austausch mit der Partnerstadt Joensuu in Finnland zu stärken.
Zum Auftakt des Besuches begrüßte Oberbürgermeister Stefan Schmalfuß die Gäste bei einem gemeinsamen Abendessen persönlich. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die wirtschaftliche Entwicklung in Joensuu aber auch die Digitalisierung der Verwaltung. Die finnische Stadt ist insbesondere durch ihre starke Fortwirtschat sowie die international anerkannte Photonik-Branche geprägt und gilt als wichtiger Innovationsstandort im Osten Finnlands.

Am folgenden Tag stand ein Firmenbesuch auf dem Programm: Thomas Lang, Group Vice President der Wilo Group, führte die finnischen Gäste persönlich durch das Werk und stellte die Produktionsabläufe der verschiedenen Wassertechnologien sowie die Zukunftsperspektiven des Unternehmens vor. Im Anschluss führte die Tour zum Technologiepark Hochfranken und zum Containerterminal.
Bei einem Besuch des Museums Bayerisches Vogtland am Nachmittag erhielten die finnischen Gäste Einblicke in die Geschichte und Kultur der Region. Daran anschließend folgte eine Stadtführung durch die Hofer Innenstadt, bei der insbesondere die sogenannten „Traumerfüller-Projekte“ vorgestellt wurden. Diese Projekte zeigen beispielhaft, wie innovative Ideen zur Belebung und Weiterentwicklung der Innenstadt beitragen.
Der Abend stand schließlich ganz im Zeichen des Austauschs und der Vernetzung. Gemeinsam mit der Deutsch-Finnischen Gesellschaft, den Soroptimistinnen Hof sowie den Mitgliedern des Städtepartnerschaftsbeirates wurden Kontakte gepflegt, Erfahrungen ausgetauscht und Perspektiven für die weitere Zusammenarbeit zwischen Hof und Joensuu konkretisiert.
Neben dem persönlichen Austausch bot das Programm zahlreiche Gelegenheiten, voneinander zu lernen und gemeinsame Zukunftsthemen in Wirtschaft, Innovation und Stadtentwicklung zu beleuchten. Beide Seiten zeigten sich überzeugt, dass die bestehenden Beziehungen wieder intensiviert werden sollen.
Foto: Stadt Hof
Quelle: Stadt Hof







