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Zwei Opern an einem Abend: „Schattenspiele/Der Leuchtturm“

Hof - Premiere am Samstag, 16. März 2019, um 19.30 Uhr. Einführungsvortrag durch den Dramaturgen Lothar Krause in Anwesenheit des Komponisten Hans Gefors um 18.30 Uhr im Studio

Der Kammeropernabend „Schattenspiele/Der Leuchtturm“ am Theater Hof verspricht spannend zu werden. In beiden Opern (Regie: Uwe Drechsel) geht es um die dunkle Seite des Menschen. „Schattenspiele“ von Hans Gefors ist ebenso wie „Der Leuchtturm“ von Peter Maxwell Davies eine Reise ins Unbewusste, die Begegnung mit verborgenen Aspekten der eigenen Persönlichkeit.

Im Jahr 2005 wurde die Oper „Schattenspiele“ in Lübeck als Koproduktion mit der Oper Malmö uraufgeführt. Anlass war der 200. Geburtstag des dänischen Dichters Hans Christian Andersen, auf dessen Märchen „Der Schatten“ sich die Kammeroper von Hans Gefors bezieht. Das Theater Hof ist erst das zweite Theater in Deutschland, das seinem Publikum diese Märchenoper für Erwachsene präsentieren wird.

Im Jahr 2005 war die Uraufführung der Oper "Schattenspiele" an der Oper Malmö in Koproduktion mit dem Theater Lübeck. Anlass war der 200. Geburtstag des dänischen Dichters Hans Christian Andersen, auf dessen Märchen "Der Schatten" die Kammeroper von Hans Gefors basiert. Das Theater Hof ist erst das zweite Theater in Deutschland, das seinem Publikum diese Märchenoper für Erwachsene präsentieren wird.

Der Gelehrte in „Schattenspiele“ ist ein Gutmensch, sein Credo lautet: „Ein guter Mensch macht die Welt schön; eine schöne Welt macht die Menschen gut.“ Während der Gelehrte auf einer Reise durch Italien sein Zimmer bezieht, bemerkt er auf dem Balkon gegenüber fasziniert eine Dame – die Poesie. Plötzlich erregt sein eigener Schatten, der sich ebenfalls auf dem Balkon befindet, seine Aufmerksamkeit. Sie spielen miteinander, bis sich der Schatten selbstständig macht und der Poesie folgt. Einige Zeit später bekommt er Besuch: Es ist sein menschgewordener Schatten, welcher nun Gewalt über den Gelehrten gewinnt, bis er ihm sogar das „Du“ verbietet.

Im zweiten Teil des Abends wird der Opernkrimi „Der Leuchtturm“ zu erleben sein. Dabei steht das unaufgeklärte Verschwinden dreier Leuchtturmwärter auf den schottischen Flannan Inseln während einer Sturmnacht im Mittelpunkt – eine Geschichte, die auf einen historischen Vorfall aus dem Jahr 1900 zurückgeht. Mitten im Nirgendwo, weit draußen auf offener See, mehr als 100 Kilometer vom schottischen Festland entfernt, ragt die unbewohnte Felsengruppe weithin sichtbar aus dem Meer. Ein Leuchtturm steht darauf, um den Seeleuten den sicheren Weg durch das Riff zu weisen. Seit 120 Jahren umgibt ein Mysterium die Flannan Inseln: Schon beim Bau des Leuchtturms kommt es zu mehreren tödlichen Unfällen, doch das wirklich Unfassbare passiert im Dezember 1900, als Offiziere mit dem Versorgungsschiff Hesperus auf gewohntem Kurs das Eiland ansteuern, um die Leuchtturmwärter abzulösen – und plötzlich vor einem unfassbaren Rätsel stehen.

Die ausdrucksstarke Kammeroper des britischen Komponisten Peter Maxwell Davies, der mit vielen Auszeichnungen gewürdigt wurde, entwickelte sich seit ihrer Uraufführung 1980 zu einem Welterfolg.

Quelle: Theater Hof

Fotos: H. Dietz

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