Bayreuth. In einer stimmungsvollen Feier hat die Regierung von Oberfranken 33 Absolventinnen und Absolventen der Hauswirtschaft aus Oberfranken und Thüringen in ihre berufliche Zukunft entlassen. Mit Stolz nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Zeugnisse und Urkunden entgegen und freuten sich über ihren erfolgreichen Abschluss.
Feierliche Verabschiedung markiert zugleich einen Neuanfang
Die Freisprechungsfeier war nicht nur eine Verabschiedung, sondern auch ein Fest der Anerkennung und des Neuanfangs. Die anwesenden Ehrengäste, darunter Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Behörden, Schulen, Verbände und Institutionen, würdigten die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen und betonten die Bedeutung der hauswirtschaftlichen Berufe in unserer Gesellschaft. Marion Warmuth, Stellvertretende Oberfränkische Bezirksbäuerin, adelte die frischgebackenen Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter als Fachleute der ländlichen Heimat, die sie zukunftsfähig machen.
Michael Hofmann vom Sachgebiet „Bildung in der Land- und Hauswirtschaft“ der Regierung von Oberfranken hob in seiner Ansprache die zahlreichen Fortbildungsmöglichkeiten hervor, die den neuen Fachkräften für Hauswirtschaft nun offenstehen. Er betonte die Bedeutung des Lebenslangen Lernens, getreu nach dem Motto „Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man auf, treibt man zurück.“
Katharina Köhler von der Landwirtschaftsschule Münchberg, Abteilung Hauswirtschaft, gab einen kurzen Einblick in die Zeit an der Schule. So wurden zum Beispiel Superfood und regionale Lebensmittel eingehend behandelt und kontrovers diskutiert. Auch das Qualitätsmanagement kam nicht zu kurz („wer eins hat, lebt besser und gelassener“), außerdem stellte sie die essentielle Bedeutung der Hauswirtschaft für die Gesellschaft heraus.
Ein besonderes Dankeschön ging an die Ausbilderinnen und Ausbilder, Lehrkräfte und Prüfungsausschüsse, die mit ihrem Engagement und ihrer Unterstützung maßgeblich zum Erfolg der Auszubildenden beigetragen haben.
Karin Wittmann von der Regierung von Oberfranken gab den Absolventinnen und Absolventen bei der Übergabe der Zeugnisse die klugen Worte von Theodore Roosevelt mit auf den Weg: „Tu was Du kannst, mit dem was Du hast, dort wo du bist“.
Von Ernährung bis Betreuung: Der Beruf Hauswirtschaft ist vielseitig
Die Ausbildung in der Hauswirtschaft ist nicht nur vielfältig, sondern auch zukunftsweisend. Von Verpflegungsplanung über Textilpflege bis hin zur Betreuung von Personen und Wirtschafts- und Sozialkunde haben die Absolventinnen und Absolventen vielseitige Kenntnisse erworben, die sie nun in verschiedensten beruflichen Feldern anwenden können. Besonders hervorzuheben ist die Präsentation der geleisteten Aufgaben, die nicht nur Fachwissen, sondern auch Kreativität und Organisationstalent erfordert. Diese Fähigkeiten sind in der modernen Hauswirtschaft von unschätzbarem Wert und eröffnen eine Vielzahl von beruflichen Möglichkeiten.
Ob in Senioreneinrichtungen, Krankenhäusern, landwirtschaftlichen Unternehmerhaushalten oder zunehmend auch in privaten Haushalten – die Einsatzgebiete sind so vielfältig wie die Ausbildung selbst. Mit ihrem Wissen tragen die Absolventinnen und Absolventen nicht nur zur Verbesserung der Lebensqualität bei, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit, indem sie regionale Produkte in der Speisenzubereitung verwenden und so die regionalen Kreisläufe stärken.
Auf dem Foto: Gruppenfoto der Fachpraktikerinnen und Fachpraktiker sowie Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter aus ganz Oberfranken mit Ehrengästen.
Foto: Regierung von Oberfranken
Quelle: Regierung von Oberfranken







