Hof. Ein Jahr nach dem letzten gemeinsamen Treffen stand im Sophiencafé des Mehrgenerationenhauses Hof erneut die Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements im Mittelpunkt: Rund 30 Lesepatinnen sowie zwei Lesepaten, die sich an der Sophienschule und der Münsterschule engagieren, waren zu einem Austausch bei Kaffee und Kuchen eingeladen.
Organisiert wurde der Nachmittag von Natalja Schaller, Koordinatorin im Mehrgenerationenhaus Hof. Sie bedankte sich herzlich bei den Ehrenamtlichen für ihren verlässlichen Einsatz und ihre Zeit. „Sie leisten einen unschätzbaren Beitrag für die Entwicklung der Kinder – fachlich ebenso wie menschlich“, betonte Schaller.
Die Lesepat:innen unterstützen regelmäßig Schülerinnen und Schüler beim Lesen und Verstehen von Texten. Gerade an den beteiligten Schulen, an denen viele Kinder einen Migrationshintergrund haben, trägt dieses Engagement wesentlich zur Förderung der Sprachkompetenz, des Selbstvertrauens und der Freude am Lernen bei. „Lesepatenschaften sind ein wichtiger Baustein für Bildungsgerechtigkeit und gelingende Integration“, so Schaller weiter.
Auch Jutta Bär, Rektorin der Sophienschule Hof, richtete dankende Worte an die Runde. Sie würdigte das kontinuierliche Engagement der Lesepatinnen und Lesepaten und betonte, wie wichtig die zusätzliche individuelle Förderung für die Kinder sei: „Die Zeit, die Sie den Schülerinnen und Schülern schenken, wirkt weit über das Lesen hinaus und prägt ihren schulischen und persönlichen Weg nachhaltig.“
Mechtild Schmidt, die die Lesepatinnenarbeit an der Sophienschule koordiniert, dankte dem Mehrgenerationenhaus Hof für die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit, die inzwischen auch die Münsterschule einschließt. Die stetig wachsende Zahl engagierter Ehrenamtlicher zeige, wie tragfähig das gemeinsame Netzwerk sei.
Beim gemütlichen Beisammensein berichteten die Lesepatinnen und Lesepaten von ihren Erfahrungen, von kleinen und großen Lernfortschritten sowie von der Dankbarkeit, die ihnen von den Kindern entgegengebracht wird. Neben den Lesepatenschaften wurden auch weitere erfolgreiche Kooperationen zwischen den Schulen und dem Mehrgenerationenhaus thematisiert, die das soziale Miteinander stärken.
Wer sich ebenfalls für eine ehrenamtliche Tätigkeit als Lesepat:in interessiert, kann sich an Natalja Schaller wenden:
Natalja Schaller
Diakonie Hochfranken Erwachsenenhilfe gGmbH
Koordinatorin Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus
Telefon: 09281 540390578
Sophienstraße 18a • 95028 Hof
E-Mail: natalja.schaller@diakonie-hochfranken.de
Quelle: Diakonie Hochfranken







