20. April 2026 / Allgemeines

Eisbaden mit Wirkung: Erlös ermöglicht Schwimmkurse für Kinder mit Behinderung

„Das Eisbaden hat gezeigt, was möglich ist, wenn viele gemeinsam anpacken."

Hof. Kalt war es – und wirkungsvoll: Das 1. Hofer Eisbaden am Untreusee hat nicht nur für mutige Momente im winterlichen Wasser gesorgt, sondern vor allem nachhaltigen Nutzen gebracht. Der komplette Erlös der Veranstaltung – insgesamt kamen über 2.000 Euro zusammen - floss in inklusive Schwimmkurse für Kinder und Jugendliche mit geistiger und mehrfacher Behinderung – und wurde inzwischen vollständig dafür eingesetzt. Die Wertschaft am Untreusee, der Schwimmverein Hof, die Wasserwacht Ortsgruppe Hof, der DLRG Ortsverband Hof und die ifl Hof sind sich einig, dass hier mit vielen Händen ein schönes Event mit nachhaltigem Nutzen auf die Beine gestellt wurde. Auch viele weitere Partner konnten gewonnen werden: Die AOK Bayern beteiligte sich ebenso wie die Untreuseefreunde e.V., die eine Fass-Sauna beisteuerten.

Dank des Engagements von rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, zahlreicher Zuschauer sowie zusätzlicher Spenden konnten im nun zwei besondere Schwimmkurse im Hallenbad am Rosenbühl durchgeführt werden. Insgesamt 14 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 15 Jahren nahmen daran teil.

Das Besondere: Diese Kurse waren nur durch eine bayernweit einzigartige Kooperation möglich. Schwimmverein Hof, Wasserwacht Ortsgruppe Hof, DLRG Ortsverband Hof und die ifl Hof bündelten ihre Kräfte, ihr Fachwissen und ihre Freizeit. Gemeinsam mit pädagogischen Fachkräften des TPZ Hof wurden die Kinder individuell und sicher begleitet.

„Schwimmen zu lehren ist eine große Verantwortung – gerade bei Kindern mit besonderen Bedürfnissen. Umso beeindruckender ist das Engagement der Ehrenamtlichen und die reibungslose Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen“, betont Volker Dietz vom Schwimmverein Hof.

Auch organisatorisch war der Aufwand erheblich: Von der Planung über Absprachen bis zur konkreten Durchführung steckten die Beteiligten viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit in das Projekt.

Das Organisationsteam zeigt sich dankbar und stolz: „Das Eisbaden hat gezeigt, was möglich ist, wenn viele gemeinsam anpacken. Aus einem Winterevent ist echte Unterstützung für Kinder entstanden.“

Das Eisbaden am Untreusee mit anschließendem „Eisglühen“, DJ und winterlicher Atmosphäre hat sich damit nicht nur als Publikumsmagnet, sondern auch als soziales Erfolgsprojekt etabliert.

Quelle: Björn Pausch

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