Das „Land der Steine“ und „der Schwarzer Gärten“ - Radreise durch Armenien und Berg-Karabach
von Klaus Schaumberg am Donnerstag, 14. März 2019 um 19:30 Uhr, in der Stadtbücherei Hof.
Armenien gilt als Land der Steine und der Kirchen. Das älteste christliche Land der Welt bietet eine enorme Dichte an uralten Kirchen und Klöstern, nicht nur als Museum, sondern mit gelebter Frömmigkeit. Aber auch wer atemberaubende Berglandschaften mit erloschenen Vulkanen liebt, der ist in diesem kleinen transkaukasichen Staat genau richtig. Obwohl nur von Festland umgeben, gibt es ein „armenisches Meer“: der Sewansee ist mehr als doppelt so groß wie der Bodensee, liegt aber in fast 2000 Meter Höhe über dem Meeresspiegel.
Quelle: Stadt Hof
Ob in der armenischen Brust nun ein europäisches, ein orientalisches oder doch ein „russisches“ Herz schlägt, ist unmöglich zu sagen. Politisch hat sich das Land für einen Mittelweg zwischen der Europäischen Union, dem Iran und Russland entschieden, der für die kleine Kaukasus-Republik bislang gut zu funktionieren scheint. Nur die autonome Republik Berg-Karabach ist noch immer der politische Zankapfel zwischen Armenien und dem verfeindeten Nachbarland Aserbaidschan.







