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Das ganze Jahr für das junge Hof im Einsatz

Hof - Es sei ihm eine wichtige Angelegenheit, einmal die Arbeit der Kommunalen Jugendarbeit der Stadt Hof näher aufzuzeigen, erklärt Bürgermeister Eberhard Siller. Warum, ist schnell klar. „Die Kolleginnen und Kollegen sind es, die spürbar dazu beitragen, dass Hof eine familienfreundliche Stadt ist. Dass dies tatsächlich so ist, bekommen wir besonders oft von Familien gesagt, die von außerhalb hierher ziehen und somit Vergleichsmöglichkeiten haben. Unsere Kommunale Jugendarbeit ist wirklich ein Aushängeschild für die Stadt.“ Was Siller besonders wichtig ist: „Die Kinder- und Jugendarbeit machen wir ohne Ausnahme für alle Kinder, Jugendlichen und junge Familien.“

Insgesamt 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der Kommunalen Jugendarbeit tätig. Die betreuten Einrichtungen und Aufgabenfelder sind besonders vielfältig. Das Jugendzentrum „Q“ gehört dazu, genauso wie das Kinder- und Jugendbüro, das Projekt Jobcoaching in der Jugendwerkstatt ab Oktober 2019, das Jugendliche auf Praktika oder Arbeitsplätze vorbereiten soll oder auch die Stadtteilarbeit in Moschendorf, Jägersruh, Wölbattendorf, Krötenbruck sowie an den Standorten Gabelsberger Straße und Wittelsbacherpark.

Daneben kümmert sich die Kommunale Jugendarbeit um 40 Spielplätze, 11 Bolz- und Streetballplätze und einen Beachvolleyballplatz, koordiniert die Spielplatzpaten und kümmert sich um Neuanschaffungen und Reparaturen auf den Spielplätzen. Für Letzteres werden allein im laufenden Jahr in etwa 350.000 Euro investiert.

Darüber hinaus werden die Ferienprogramme in Zusammenarbeit mit Vereinen und Institutionen geplant, der Weltkindertag, das Kinderfilmfest gemeinsam mit dem Landkreis und dem Central-Kino, das Spielmobil während der Sommerferien oder auch die Stadtranderholung.

Im Herbst startet zudem ein neues Projekt der Kinder- und Jugendbeteiligung. „Wir waren zwar eine der ersten Städte unserer Größe mit einem Jugendparlament“, so Bürgermeister Siller, „aber leider ist das Interesse über die Jahre immer geringer geworden.“ Daher plane man nun, direkt zu den Jugendlichen zu gehen, anstatt Angebote zu machen, zu denen die Teenager kommen müssen. „Zum einen gehen wir in die Schulen direkt, mit einem gemütlichen, auffälligen Sofa, zu dem die Jugendlichen kommen und anbringen können, was sie bewegt. Zum anderen planen wir, sie mehr über neue Medien zu erreichen.“ Für die Grundschüler sei zudem im kommenden Jahr wieder ein Kinderparlament unter Begleitung der Lehrkräfte geplant.

Daneben verwaltet die Kommunale Jugendarbeit auch den Jugendfonds. Dieser speist sich aus Spenden von Firmen und Institutionen und dient dazu, Familien in Notlagen auch einmal unbürokratische Hilfe zukommen zu lassen. Dies passiert etwa 15 bis 20 Mal im Jahr. Das jährliche Gesamtbudget, das der Kommunalen Jugendarbeit inklusive Personalkosten zur Verfügung steht, beläuft sich auf gut eine Million Euro.

„Um ein so breites Angebot zu gewährleisten, braucht es natürlich die engagierten Mitarbeiter, die sich auch immer wieder Neues einfallen lassen. Wichtig ist uns vor allem“, so Bürgermeister Eberhard Siller, „dass die Kinder und Jugendlichen merken, dass sie ernst genommen werden und sich auch an dem, was sie betrifft, beteiligen dürfen und sollen.“

Bild: Bürgermeister Eberhard Siller und Klaus Wulf, Fachbereichsleiter Jugend und Soziales

Quelle: Stadt Hof

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